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  • 15. November 2012 52 2 Min.

Die Mordfantasien der Religionslehrerin empören Schwule und Lesben in Österreich

In Österreich sorgt eine islamische Religionslehrerin für Empörung, die an einer Wiener Schule unterrichtet: Sie soll unter anderem gesagt haben, dass Homo­sexuelle "verbrannt" werden sollten.

Wie die Tageszeitung "Der Standard" berichtet, hat die Lehrerin die homofeindlichen Aussagen nicht dementiert. Sie habe aber abgelehnt, zitiert zu werden. Laut dem Bericht versuchte die Pädagogin auch, Schüler mit weiteren homophoben Aussagen in Angst zu versetzen. So habe sie im Unterricht erklärt: "Das Schwarze Meer ist die umgedrehte Hölle, in der [die Homo­sexuellen] zu Tausenden liegen". Die Frau soll derzeit zwei Klassen mit zirka einem Dutzend Schülern unterrichten. Eine Schülerin hatte sich bei der Schulleitung über die Aussagen der Lehrerin beschwert. Diese sah sich jedoch nicht zum Handeln gezwungen.

Der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (iGGiÖ) kennt laut "Standard" die Lehrerin, man möchte sich aber erst nach einem Gespräch mit ihr zu dem Fall äußern: Laut iGGiÖ habe die Frau nach einem mehrjährigen Aufenthalt im saudi-arabischen Mekka "das Gespür dafür verloren, was man in einer westlichen Gesellschaft sagen kann".

Grüne: Religionslehrerin muss gehen


Marco Schreuder fordert den Islamverband auf, sich zu Homo-Rechten zu bekennen (Bild: Grüne Wien)

Marco Schreuder, der Chef von "Grüne Andersrum", appellierte an die IGGiÖ, derlei "menschenverachtende Ideologien" nicht an Schulen zu tolerieren – und forderte den Verband auf, sich von Homophobie zu distanzieren, egal ob sie in Österreich oder im Iran stattfinde. Die IGGiÖ habe "sofort Konsequenzen zu ziehen und Religionslehrer, die solche Ansichten vertreten, sofort abzuziehen", erklärte Schreuder, der für die Grünen im österreichischen Bundesrat sitzt. Der Politiker appellierte an die IGGiÖ, das Thema Homosexualität endlich zu enttabuisieren: "Man kann nicht auf der einen Seite Islamfeindlichkeit anprangern und Menschenrechte einfordern und zeitgleich auf der anderen Seite die Menschenrechte von Lesben und Schwulen mit Füßen treten", so Schreuder.

Niko Alm, der Vorsitzender der Konfessionsfreien, zieht eine Klage wegen Volks­verhetzung in Erwägung. Paragraf 283 erwähnt ausdrücklich Hetze aufgrund "der sexuellen Ausrichtung" und droht mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. (dk)

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-w-

#1 PaulAnonym
  • 15.11.2012, 14:26h
  • Das passiert, wenn man es zulässt, dass diese Religion in deutschen Schulen unterrichtet wird.
    Eine befreundete Lehrerin könnte hier Geschichten schreiben, die sich seit der Einführung des Islamunterrichts zugetragen haben, dass einem nur Angst und Bange werden kann.
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#2 TilllAnonym
  • 15.11.2012, 14:47h
  • Antwort auf #1 von Paul
  • In Deutschland darf man sich aussuchen ob man am Religionsunterichten teilnehmen möchte oder nicht.
    Nur leider beeinflussen einen die Eltern darin sich einer Richtung anzuschließen anstatt die Kinder selber entscheiden zu lassen.

    Auf einer weiterführenden Schule war ich nie in einem Religionsunterricht.
    Meine Eltern haben mir zum Glück immer die freie Wahl gelassen ob und welchen Glauben ich annehmen möchte.

    Solange nicht alle Kinder diese freie Wahl haben, bin ich gegen Religionsunterricht in Schulen.
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#3 Thorsten1
  • 15.11.2012, 15:09hBerlin
  • "Man kann nicht auf der einen Seite Islamfeindlichkeit anprangern und Menschenrechte einfordern und zeitgleich auf der anderen Seite die Menschenrechte von Lesben und Schwulen mit Füßen treten"

    Doch, Moslems können das!
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