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Kommentare zu:
Keine Ermittlungen gegen Xavier Naidoo


#31 ChristianAnonym
#32 gayjay82Profil
  • 17.11.2012, 12:59hBerlin
  • Also wenn ich mir hier anschaue, wie wenig manche scheinbar von dem Gut der freien Meinungsäußerung halten, dann komme ich nicht umhin einigen hier anwesenden Kommentatoren zumindest ähnliche Denkmuster zu unterstellen wie den Machern von kreuz.net.

    Wer sich den Songtext von Naidoo (den ich ganz nebenbei für einen schlechten Künstler halte) analysiert, kann nur zu dem Urteil kommen, dass das alles noch durch unseren zum Glück noch sehr weit gefassten Begriff der Meinungsfreiheit fällt. Von diesem in Deutschland gesetzlich verankerten Pluralismus profitieren nicht zuletzt Minderheiten - auch sexuelle Minderheiten. Dass Naidoo hier gedanklichen Dünnschiss produziert - geschenkt. Dass Naidoo hier wirre Verschwörungstheorien aufstitzt - geschenkt. Aber das müssen wir zum Glück aushalten. Ganz nebenbei hat sich Naidoo tatsächlich in der Vergangenheit für die Rechte von sexuellen Minderheiten ausgesprochen (finde leider keinen Link mehr).

    Ein letztes: Es ist bezeichnend, dass Kommentare, die nur halbwegs ausgewogen sind, grundsätzlich negativ bewertet werden. Aber liebe "Bewerter" und "Kommentatoren", ihr erfüllt mit einem solchen Verhalten das Klischee vom Troll sowas von 100 Prozent. Schade, dabei hätte es doch so dringend mal eine vernünftige Diskussionsseite zu schwul-lesbischen Themen bedruft....
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#33 MisterDoppelDAnonym
  • 17.11.2012, 13:35h
  • Antwort auf #32 von gayjay82
  • Ich bin auch überrascht, wieviele Schwule hier Naidoos Musik doof finden, generell. Meine Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass sich auch immer sehr viele Homosexuelle in den Texten wiederfinden konnten, weil er, seit FreiSein, so I am what I am Mucke macht ;-D
    Allen anderen kann ich sagen, dass es ja so etwas wie moderne Hippie-Musik ist.
    "Alles kann besser werden" usw. Weltverbesserungsmucke halt. Viele können halt nur rückblickend etwas schätzen, wenn es "alt" ist. Die Kunst ist, gutes schon im Heute zu erkennen. Aber natürlich gibt es bessere Texter. Sein Erfolgsgeheimnis ist halt die Stimme.
    Zum aktuellen Text: Er hat mit Brothers Keepers
    damals wirklich eine Art Gewaltaufruf gestartet und zwar gegen Nazis. Da konnten aber alle ihre eigene Wut drin wiederfinden, deswegen wurde der Song auch eher gefeiert.
    Hier geht es ihm nun um Kindesmissbrauch, mit unglücklich gewählten Passagen und alle regen sich auf. Man darf wirklich nicht seine persönliche Erfahrung unterschätzen. So gewalttätig beschreiben macht nur einer, der aus erfahrenem Leid schöpfen kann.

    Call me Mr. Derbe-Differenziert!
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#34 bedruftAnonym
  • 17.11.2012, 13:38h
  • Antwort auf #32 von gayjay82
  • dein ich-wir-ihr-spiel für einen schlechten künstler mit geschenkten verschwörungstheorien aus geistigem dünnschiss, kommt mir doch sehr drollig vor. das macht deine liberale attitüde altherrenwitzig.

    das zitierte ging von der linksjugend bis zur "die welt". fans und kritiker kamen zu wort.
    und naidoo kann weiter lynchphantasien im magnotta-style verbreiten.

    was fehlt dir noch zum glücklich sein?
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#35 ---gayjay82Anonym
  • 17.11.2012, 14:10h
  • Glücklich bin ich schon. Allerdings mache ich diesen Zustand von anderen Faktoren abhängig als von einem Song und die durchaus führenswerte Diskussion darüber.

    Und die Strafanzeige war ja auch das richtige Instrument die mediale Diskussion zu pushen. Is ja nicht so, als sei der Song erst seit gestern bekannt. Damit hat die Linksjugend ja wahrscheinlich ihr eigentliches Ziel erreicht.

    Ich finde man muss einfach unterscheiden: Der Song ist absoluter Mist (künstlerisch wie inhaltlich). Und die Ansichten von Naidoo sind sicherlich nicht die meinen. Aber trotzdem ist die Entscheidung der Staatsanwaltschaft meiner Ansicht nach richtig und nachvollziehbar. Ich habe nur den Eindruck, dass freie Meinungsäußerung für manche hier schwer zu ertragen ist. Dabei ist es doch genau das, was uns von Diktaturen unterscheided.
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#36 role modelAnonym
#37 gniwerjProfil
#38 alexander
#39 HafenrundfahrtAnonym
#40 Homo-VerprüglerAnonym

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