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- 17. November 2012 1 Min.
Welcher schwule Mann würde nicht gerne "XXL" in der entsprechenden Gayromeo-Rubrik ankreuzen? Das Geschäft mit Penispumpen, Stretch-Geräten, Injektionen und operativen Eingriffen boomt in aller Welt. Dass der Wunsch nach einem größeren Schwanz leider auch zur Amputation des besten Stückes führen kann, zeigt ein Fall aus Thailand.
Vor fünf Jahren hatte ein heute 50 Jahre alter Mann mehrere Injektionen mit Olivenöl in seinen seiner Meinung nach zu kleinen Penis erhalten. Wegen einer Entzündung ging er Ende Oktober ins Krankenhaus, wo eine Krebserkrankung als Folge der angeblichen Wunderspritzen festgestellt wurde. Die Ärzte sahen keine andere Möglichkeit als die Amputation des olivengeölten Schniepelchens.
In Thailand seien Injektionen mit Olivenöl, Paraffin, Bienenwachs und Silikon verbreitete Methoden zur vermeintlichen Penisvergrößerung, räumte eine Sprecherin des Polizeikrankenhauses in Bangkok ein. Jeden Monat meldeten sich allein in dieser Klinik zwischen 30 und 40 Männer mit gesundheitlichen Problemen nach derartigen Eingriffen. Die gewünschten Resultate wiederum seien stets ausgeblieben. (cw)
Foto oben rechts: Wiki Commons / Lemone / CC-BY-SA-3.0














