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- 13. Oktober 2004 2 Min.
Padua Homosexualität wird bei Männern möglicherweise sowohl durch genetische Faktoren als auch durch das Aufwachsen mit älteren Brüdern begünstigt, ergab eine Studie aus (ausgerechnet) Italien nach der Befragung von rund 200 Männern. Schuld sei das Gen Xq28.
Wissenschafter der Università degli Studi di Padova haben eine Erklärung dafür gefunden, wie Gene, die mit männlicher Homosexualität zusammenhängen, fortbestehen, obwohl diese Männer selten Kinder haben. Ihre Erkenntnisse unterstützen zusätzlich die Theorie vom Vorhandensein eines einzelnen Homosexualitätsgens. Das Team entdeckte, dass Frauen dazu tendieren, mehr Kinder zu haben, wenn sie die gleichen bis jetzt nicht identifizierten genetischen Faktoren erben, die bei Männern mit Homosexualität in Verbindung gebracht werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in den "Proceedings of the Royal Society B" veröffentlicht.
Diese Forschungsergebnisse liefern laut NewScientist die beste Erklärung für das darwinistische Paradox der Homosexualität. Der Wissenschafter Andrea Camperio-Ciani erklärte, dass man dieses Rätsel jetzt endlich gelöst habe. "Die gleichen Faktoren, die die sexuelle Orientierung bei Männern beeinflussen, fördern eine größere Fruchtbarkeit bei Frauen." Das Team befragte 98 homosexuelle und 100 heterosexuelle Männer zu ihren nächsten Verwandten. Insgesamt waren 4.600 Personen beteiligt. Es zeigte sich, dass die weiblichen Verwandten der homosexuellen Männer durchschnittlich mehr Kinder hatten. Dieser Effekt konnte jedoch nur auf der mütterlichen Seite der Familie nachgewiesen werden.
Mütter von homosexuellen Männern hatten durchschnittlich 2,7 Kinder, Mütter von heterosexuellen 2,3. Die Tanten mütterlicherseits von homosexuellen Männern hatten zwei Kinder, jene von heterosexuellen 1,5. Camperio-Ciani betont, dass welche genetischen Faktoren auch immer verantwortlich seien, es kein einzelnes Gen gäbe, das den beobachteten Effekt verursache. Die Tendenz zur Weitergabe über die mütterliche Linie bestätigt die Annahmen früherer Forschungen, dass sich einige der involvierten Faktoren auf dem männlichen X-Chromosom befinden, dem einzigen Geschlechtschromosom, das von Frauen weitergegeben wird.
Von den 98 Homosexuellen hatten 22 männliche Verwandte mütterlicherseits, die ebenfalls schwul waren, und zwölf männliche Verwandte väterlicherseits, für die dies galt. Bei den Heterosexuellen gab es mütterlicherseits keinen einzigen schwulen männlichen Verwandten, väterlicherseits waren es immerhin acht. Das Psychologenteam um Francesca Corna wies darauf hin, dass seine Erkenntnisse nicht als genereller Schlüssel zum Verständnis der Homosexualität bei Männern dienen kann. Weibliche Homosexualität wurde nicht untersucht.
Die genetischen Faktoren und das Vorhandensein älterer Brüder können nach Cornas Einschätzung jedoch nur etwa 21 Prozent der Fälle von Homosexualität erklären. Na, da wissen wir ja mehr. (nb/pte/pm)















es ist doch schon bekannt , dass der mensch nicht sexuell determiniert ist, sonder bisexuell zur Welt kommt!
ich glaube dass viele schwule eine Rechtfertigung für ichre sexualität in der gen frage suchen, doch ist das wirklich eine befriedigende rechtfertigung? Homosexualität als erberkrankung als macke im genetischen code. kinsey hat doch schon bewiesen , dass es weder eine 100% hetero- noch eine 100% homosexualität des menschen gibt, sondern der mensch grundsätlzlich für beide geschlechter empfinbar ist, was allerdings durch erziehung und demostikation der menschlichen natur durch bürgerliche kultur geraubt wird!
lasst uns doch ficken und lieben wenn wir wollen! wir haben keine rechenschaft und kein endgültiges zeugnis abzulegen