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  • 22. November 2012 7 1 Min.

Nach einem CSD-Verbot für die kommenden 100 Jahre droht Moskaus Schwulen und Lesben nun ein weiterer Rückschlag (Bild: o_z_ge / flickr / by 2.0)

Das Regionalparlament der russischen Hauptstadt wird am 8. Dezember einen Gesetzentwurf zum "Verbot von Propaganda von nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen gegenüber Minderjährigen" diskutieren.

Entsprechende Gesetze, die jedwede positive Darstellung von Homosexualität unter Geldstrafe verbieten, gibt es bereits in den russischen Regionen St. Petersburg, Archangelsk, Kostoma, Magadan, Nowosibirsk, Rjasan, Samara und Krasnodar.

Nach Aussage eines Moskauer Regionalabgeordneten unterscheidet sich der neue Entwurf von den bestehenden Gesetzen dadurch, dass er alle "nicht-traditionellen" sexuellen Beziehungen gleichzeitig verbieten und nicht einzelne Formen herausgreifen möchte. So würde beispielsweise nicht nur "Propaganda" für Homosexualität, sondern auch für Sadomasochismus verboten.

Es drohen Geldstrafen bis über 6.000 Euro

Die vorgesehenen maximalen Strafen für Verstöße gegen das Moskauer Maulkorb-Gesetz sollen 5.000 Rubel (ca. 125 Euro) für Einzelpersonen und 250.000 Rubel (ca. 6.230 Euro) für juristische Personen betragen.

Eine weitere Neuerung des Moskauer Gesetzentwurfs ist eine Verdopplung der Strafe bei "wiederholter Propaganda". Die Entscheidungen über die Höhe der Strafen soll das Moskauer Schiedsgericht treffen. (qt)

-w-

#1 VerwundertAnonym
  • 22.11.2012, 16:27h
  • "nicht-traditionellen" sexuellen Beziehungen? Wenn im Alten Testament schon vor 3000 Jahren Gründe für ein Verbot homosexueller Handlungen gesehen wurden, klingt das für mich nach einer bereits verdammt alten, also eigentlich äußerst "traditionellen" Beziehungsform... Inzest ist laut Bibel sogar noch älter als alles Andere, wenn man an Adam und Evas Nachkommen denkt.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.11.2012, 16:43h
  • Jetzt drehen die in Rußland völlig durch!
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#3 erererEhemaliges Profil
  • 22.11.2012, 17:20h
  • Die neuesten Nachrichten aus Moskau: das Stadt-Parlament hat den Gesetzesentwurf zurueckgestossen, weil der 'mit dem foederalen Recht nicht vereinbar ist' (Gay Star News). Wer konnte sowas von der Ortodoxen-Hauptstadt hoffen?.. Ich bestimmt nicht. Oder ist das nur ein zynisches Manoever, damit die Anti-'Homopropaganda' zum nationalen Gesetz in Russland werde?
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