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Kommentare zu:
Deutsche haben Vorbehalte gegen schwulen Kanzler


#1 Thorsten1Profil
  • 27.11.2012, 16:01hBerlin
  • Wenn man bedenkt, dass noch vor wenigen Jahren in Baden-Württemberg der Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten, Oettinger, seine politische Gegnerin Anette Schawan wegkicken konnte, indem von seiner Partei das Gerücht gestreut wurde, diese sei eventuell lesbisch (obwohl überhaupt nichts darauf hindeutete), dann wundert es nicht, dass die Gesamtmeinung in Deutschland so bescheiden ist. Alle Dörfer und kleineren Städte südlich der Mainlinie muss man schwulenpolitisch kritisch sehen, da wird auch ein grünen MInisterpräident langfristig nichts dran ändern können.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.11.2012, 16:12h
  • Die Witzfiguren von EU-Kommission sollten einmal eine Umfrage starten, wer denn 2014 zur nächsten Europawahl gehen wird! Das Ergebnis wäre für die nämlich eine schallende Ohrfeige für ihre dämliche Politik!
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#3 LarissaAnonym
#4 WimmelAnonym
  • 27.11.2012, 16:20h
  • Man sollte meinen die Deutschen haben andere Probleme als sich um die sexuelle Orientierung ihres Kanzlers zu scheren. Ein Kanzler soll gute Politik machen und nicht verlogen sein, ob schwul oder hetero ist schnuppe.
    Warten wir noch ein paar Jahre oder wenige Jaharzehnte ab bis unser Gesundheitssystem marode ist und die Wirtschaft schwächer, dann werden die Leute schon sehen wie unwichtig die Frage nach der sexuellen Orientierung ist.
    Oder, im Worst Case, die Leute bleiben dumm und verlangen wenn es ihnen schlecht geht, wie es Naidoo singt nach "starken Führern" arisch und hetero
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#5 Thorsten1Profil
  • 27.11.2012, 16:26hBerlin
  • " dass insbesondere die Anzahl an schwulen, lesbischen oder bisexuellen Freunden oder Bekannten den Toleranzgrad eines Menschen gegenüber sexuellen Minderheiten bestimmt. "

    Seit den Zeiten von Rosa von Praunheim gilt auch heute noch, dass das entscheidende Kriterium für die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben deren -positive!- Visibilität ist.

    Wenn man also Toleranz (bzw Akzeptanz) will, muss man sich fragen, was positiv bei der Mehrheit der Bevölkerung rüber kommt. Nackte Schwule auf dem CSD sind das sicher nicht....
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#6 HamsterAnonym
#7 EuropaAnonym
  • 27.11.2012, 16:28h

  • Merkel, Stoiber, Seehofer und andere Komischen haben nicht solch ein Niveau wie Hollande, Obama, Cameron, Beatrix, Margrete oder Silvia. Die erste Gruppe ist primitiv die zweite ist von eleganter Weltklasse.
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#8 NikoAnonym
#9 erererEhemaliges Profil
  • 27.11.2012, 16:41h
  • 41% der Litauer haetten nichts gegen einen offen schwulen Praesidenten? Ich weiss nicht, wie und nach welchen Kriterien (und warum) diese Umfrage gemacht wurde - aber wie passt das mit einer anderen Umfrage von Juni, dass nur 4% der litauischen Bevoelkerung die Homo-Partnerschaften befuerwortet? Welche Umfrage luegt?
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#10 BlauäugigAnonym
  • 27.11.2012, 16:57h
  • Antwort auf #5 von Thorsten1
  • @Thorsten

    Bist du irgendwo in den vergangenen Jahrzehnten stecken geblieben, was deinen Informationsstand betrifft?

    "(...) Wenn man also Toleranz (bzw Akzeptanz) will, muss man sich fragen, was positiv bei der Mehrheit der Bevölkerung rüber kommt ..."

    Diese Behauptung von dir, wurde doch schon vor vielen Jahren (z.B. von der Rassismus- und Antisemitisforschung) widerlegt.

    Irrationale Abneigungen (z.B. Antisemitismus oder Homophobie) werden nicht durch Fakten über die abgelehnte Gruppierung oder durch persönlichen Kontakt niedriger.

    Da diese ablehnenden Haltungen irrationaler Natur sind (als ohne rationale Begründung erfolgen), sperren sich die Rassisten, Fremdenfeinde, Antisemiten und Homophoben wirksam gegen jeden persönlichen Kontakt mit Angehörigen der, ihnen Furcht oder Abscheu einflößenden, Ethnie, Religion oder sonstigen Minderheit. Und ganuso wenig sind diese Phobikern durch Fakten zu erreichen. Sie nehmen sie nicht zur Kenntnis bzw. bestreiten die Richtigkeit.

    Und genau dieses (ablehnend-ängstlich-aggressive) Verhalten findet sich bei (Neo-) Nazis. Auch sie wittern überall Verschwörungen, böse Mächte und sehen sich selbst, als "unterdrückte Kämpfer für das eigene Volk". Mit denen zu diskutieren ist völlig sinnlos. Sie sind wie "Zombies", die sich durch jedes Verhalten und jedes Gegenargument nur noch mehr bestätigt fühlen.

    Im Grunde sind diese Leute Fälle für eine Psychotherapie, dem sind allerdings Grenzen gesetzt, weil sie ständig neue Schwachköpfe rekrutieren und sich ausbreiten. Sie kommen mit ihren eingeimpften Vorurteilen über Juden, Schwule, Freimaurer, Linke usw. übrigens ganz prima zurecht, ohne auch nur jemals einen einzigen Juden, Schwulen etc. persönlich kennengelernt zu haben. So ist in manchen ostdeutschen Bundesländern, in denen nahezu keine Ausländer leben, der Hass gegen Ausländer am höchsten.
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#11 JanoAnonym
#12 lucdfProfil
  • 27.11.2012, 18:16hköln
  • Ein schwuler Kanzler? Hier?
    Ich glaube, Deutschland leidet furchtbar an Selbstüberschätzung und zwar seit langem. Deutschland hat die besten Autos, die beste Wirtschaft, die beste Demokratie, das beste soziale Netz, die besten Gesetze usw. und sofort. Natürlich und wer es glaubt, wird selig! Wenn man genauer hinguckt ist die Sache eher ernüchternd: Verarmung breiter Bevölkerungsgruppen, Rassismus, Homophobie, Rechtsradikalismus, Korruption, Schuldenberg. Die Bilanz sollte zu mehr Bescheidenheit und Selbstkritik verhelfen. OK, ich bin raus! Jetzt habe ich die ganzen CDU/FDP-Anhänger dieses Forums genervt!
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#13 TheDadProfil
  • 27.11.2012, 18:37hHannover
  • Antwort auf #5 von Thorsten1
  • .."was positiv bei der Mehrheit der Bevölkerung rüber kommt. Nackte Schwule auf dem CSD sind das sicher nicht...."..

    Wen zum Geier interessiert was die "Mehrheit" über uns wissen will ?

    Es geht darum diskriminierung abzubauen, diskriminierende Gesetze abzuschaffen und gleiche Bürgerrechte für alle Bürger zu schaffen, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Religion, sexueller Preferenz, oder, oder, oder..

    Wenn dann so ne hete auf enm CSD keinen nackten Arschsehn will, soll se wegkucken..
    ..und soll mir ihren Arsch nich auch ungefragt in´s TV halten, oder sich am Strand entblößen..

    Das was hier abläugt hat viele Namen..
    Die einen nennen es homophobie, die anderen Schwulen-Hass, wieder andere wieder anders..

    Die Funktion aber ist die gleiche wie bei Antisemitismus, Antiarpartheid, Anti-Araber- oder Anti-islamimismus, Islamophobie..

    Alle Begriffe zusammen sind nur eines :
    RASSISMUS...

    Nichts mehr und nichts weniger..

    Und wer gegen Rassismus kämpft kann auch ruhig mal seinen Arsch zeigen..

    Siehe dazu auch mal :

    www.youtube.com/watch?v=n26iGdm354I
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#14 OlliAnonym
  • 27.11.2012, 19:21h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • Kein Wunder, so wenig wie die Schwulen und Lesben sich hier anpassen! Ich weiß, dass das niemand hören will, aber daran liegts. Wenn wir als normal wahrgenommen werden wollen, muss ein bisschen Anpassung auch sein. Die ganzen CSDs und dieses ganze groteske Auftreten von vielen Schwulen und Lesben beeinträchtigt unser Bild in der Gesamtbevölkerung und schadet der Akzeptanz.
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#15 userer
  • 27.11.2012, 19:31h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • FoXXXyness rülpst mal wieder rum: "... eine schallende Ohrfeige für ihre dämliche Politik!"

    Welche dämliche Poiltik der EU meint er wohl? Etwa die, die das konservative Deutschland dazu gezwungen hat, zumindest diese kleinen, wenn auch noch immer unzureichenden Schritte zu gehen in Richtung Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben - allesamt gegen den Widerstand der Lieblingsparteien und LieblingsBILD-Zeitung von FoXXXyness?
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#16 SebiAnonym
  • 27.11.2012, 20:40h
  • Naja, die schwulen Politiker, die Deutschland bisher kennt, will ich auch nicht als Kanzler haben: Westerwelle, von Beust, Altmaier, etc.

    Wowereit ist zwar in Berlin sehr beliebt, gilt aber nicht als besonders fähig. Und spätestens seit dem Flughaben-Debakel hat er seine Chancen verspielt. (Ich weiß, dass er für den Flughafen nichts kann, aber er trägt nun mal die politische Verantwortung.)
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#17 finkAnonym
#18 AldiAnonym
  • 27.11.2012, 23:48h
  • Schwuler Kanzler?

    Wir haben keine wirkliche Wahl 2013. Entweder den stockheterosexuellen, pastoralen Hosenanzug mit Berufserfahrung in Agitation und Propaganda oder den "brillianten Redner" Steinbrück, der mit sozialdemokratischen Traditionen soviel zu tun hat wie ein ICE mit dem Bahnhof Wolfsburg
    Und homo-mäßig hat er schon mal gar nichts drauf. Vermutlich wird er wieder Finanzminister in der großen Koalition. Oder er wird vorher noch geschasst, man weiß ja nie, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft heißt ihn sicher herzlich willkommen.

    Pest oder Cholera? Tatsächlich eher der Hosenanzug als Steinbrück. Oder die Linke! Gegensätzlicher könnte es kaum sein. Wenn es aber darum geht, Steinbrück zu verhindern, muss man sich tatsächlich taktisch klug verhalten und genau diese beiden Parteien wählen...
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#19 anomeAnonym
  • 28.11.2012, 06:32h
  • Antwort auf #18 von Aldi
  • Willst du keine Gleichstellung? Mit dem "Hosenanzug" Merkel wird es keine Gleichstellung geben. Man kann über Steinbrück streiten, aber er wird der Gleichstellung keine Steine in den Weg legen. Nur mit ihm als Kanzler können wir unsere Rechte ausbauen. Jeder Schwule, jede Lesbe, die für Merkel stimmt, stimmt gegen die eigenen Rechte.
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#20 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.11.2012, 09:21h
  • Antwort auf #15 von userer
  • Wenn es nach Dir ginge, dann würden Folgende das Amt des ersten schwulen Bundeskanzlers machen:

    - Volker Beck
    - Johannes Kahrs
    - Michael Kauch
    - Jens Spahn
    - Guido Westerwelle
    - Ole von Beust

    Vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen in der Rolle des Bundespräsidenten in naher Zeit!

    Jetzt aber genug der Witzischkeit!
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#21 TheDadProfil
  • 28.11.2012, 11:43hHannover
  • Antwort auf #14 von Olli
  • Ich will mich gar nicht anpassen..

    Ich bin lieber unheimlich schwul, als heimlich verklemmt..

    Ohne die politische Arbeit auch und gerade der CSD´s in den letzten 40 Jahren hätten wir heute noch den Unrechtsparagraphen der Nazis, von "Verpartnerung" und Adoptionsrecht mal ganz zu schweigen..

    Die Entscgärfung des § 175 in den Zeiten der großen Koalisation 1969 haben wir ausschließlich der Tatsache zu verdanken das der damalige Innenminister und spätere Bundespräsident Gustav Heinemann nicht "einsah" warum man gegen Schwule einen Paragraphen braucht, den man gegen lesbische Beziehungen nicht hatte..

    Und die Herabsetzung des "Schutzalters" von ehemals 21 auf dann 18 Jahren erfolgte im zweitem Zuge der Strafrechtsreform erst 1971/72 mit der Herabsetzung des Wahl-alters..
    Das hatte im Grunde genommen gar nichts mit uns zu tun..

    Wer weiterhin lieber ruhig und angepasst in seiner kleinen von Hetero´s dominierten Welt leben will soll das von mir aus tun..

    Der kann aber von mir und einer ganzen Menge anderer Menschen nicht erwarten "normal" zu sein und mich still im Kämmerlein des Leben´s zu freuen..

    Diese Forderung kommt aus dem gleichem Topf wie der Satz der unsäglichen "Menschenrechtsbeauftragten der CDU"
    Erika Steinbach die neulich zugab das wir
    "Trotz dieser Diskriminierung... ...dafür dankbar sein (dürfen), dass wir heutzutage nicht mehr im Gefängnis landen.
    Laut "FNP" hält Erika Steinbach es für
    "völlig richtig, dass Homosexualität nicht mehr verboten ist". "

    Auf eine "Duldung" durch solche Menschen kann ich gerne verzichten..
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#22 GermanyAnonym
  • 28.11.2012, 13:18h

  • Deutschland hat leider Adolf gehabt,
    deswegen sind manche Leut agressiv Schwulen gegenüber sogar diese Bischöfe sind absurd nationalistisch. Jetzt ist es sehr gute Zeit in der BRD endlich Homoehe einzuführen mit Nachbarn, die schon sie haben. Triumph in Frankreich, neue SPD Regierung in Deutschland. Seit 1989 ist es soweit.
    Lassen wir nicht länger warten. Diese Angela verschiebt nur alles. Mit Krisen in der EU hat sie auch nicht geschafft. Nächste 4 Jahre Merkel Übelkeit und Verarschung mit Ignoranz für Minderheiten. Wer hat letzte 8 Jahre gut gelebt, wird weiter Minderheiten benachteiligen,
    weil sie kaum Interesse an Andere haben. Partnerschaft beim Notar mit Hass Politik von Abgeordneten: Die Zukunft liegt nicht in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ohne Reaktion von Kanzler Angela oder alter Kuh Steinbachs Wortmeldung, dass es doch ausreicht, richtig ist kein Verbot mehr schwul zu sein ist absolute Verachtung von der Minderheit. Diese Frauen müssen unbedingt inklusive Angela ihre Karriere schon beenden. Auch Leyen
    und ähnliche ätzende Mistfiguren der Politik. Zwar gibt es absolut blöde Afroasiens Herrscher der Länder aber das ist eben in Asien und Afrika. Nachricht für alle Schwule und Lesben: jetzt super stark für Homorechte kämpfen um Europas Familien von gays bald europaweit genießen zu können.
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#23 sanscapote
  • 29.11.2012, 08:04h
  • Ein Kanzler, der die schwule Politik zur Chefsache macht.

    Dabei ist es unwichtig, ob er selbst schwul ist.

    Dadurch fallen saemtliche Politiker von FDP und CDSU durch das Raster.
    Sie gehoeren weg, abgewaehlt. Sie sind es, die Europa zum Armenhaus machen.
    Sie sind es, die uns diskriminieren.
    Sie sind machtgeile Votzen und tapettes.

    Wir hoffen, dass die deutschen Schwulen sich
    1. nicht mehr verarschen lassen,
    2. sich erinnern, dass sie zur Wahl gehen muessen,
    3. in keinem Fall gelb-schwarz waehlen,
    4. aus den beiden Parteien austreten,
    5. die Mitgliedschaften in den christlichen Kirchen beenden.
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