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Einzelkommentar zu:
Deutsche haben Vorbehalte gegen schwulen Kanzler


#10 BlauäugigAnonym
  • 27.11.2012, 16:57h
  • Antwort auf #5 von Thorsten1
  • @Thorsten

    Bist du irgendwo in den vergangenen Jahrzehnten stecken geblieben, was deinen Informationsstand betrifft?

    "(...) Wenn man also Toleranz (bzw Akzeptanz) will, muss man sich fragen, was positiv bei der Mehrheit der Bevölkerung rüber kommt ..."

    Diese Behauptung von dir, wurde doch schon vor vielen Jahren (z.B. von der Rassismus- und Antisemitisforschung) widerlegt.

    Irrationale Abneigungen (z.B. Antisemitismus oder Homophobie) werden nicht durch Fakten über die abgelehnte Gruppierung oder durch persönlichen Kontakt niedriger.

    Da diese ablehnenden Haltungen irrationaler Natur sind (als ohne rationale Begründung erfolgen), sperren sich die Rassisten, Fremdenfeinde, Antisemiten und Homophoben wirksam gegen jeden persönlichen Kontakt mit Angehörigen der, ihnen Furcht oder Abscheu einflößenden, Ethnie, Religion oder sonstigen Minderheit. Und ganuso wenig sind diese Phobikern durch Fakten zu erreichen. Sie nehmen sie nicht zur Kenntnis bzw. bestreiten die Richtigkeit.

    Und genau dieses (ablehnend-ängstlich-aggressive) Verhalten findet sich bei (Neo-) Nazis. Auch sie wittern überall Verschwörungen, böse Mächte und sehen sich selbst, als "unterdrückte Kämpfer für das eigene Volk". Mit denen zu diskutieren ist völlig sinnlos. Sie sind wie "Zombies", die sich durch jedes Verhalten und jedes Gegenargument nur noch mehr bestätigt fühlen.

    Im Grunde sind diese Leute Fälle für eine Psychotherapie, dem sind allerdings Grenzen gesetzt, weil sie ständig neue Schwachköpfe rekrutieren und sich ausbreiten. Sie kommen mit ihren eingeimpften Vorurteilen über Juden, Schwule, Freimaurer, Linke usw. übrigens ganz prima zurecht, ohne auch nur jemals einen einzigen Juden, Schwulen etc. persönlich kennengelernt zu haben. So ist in manchen ostdeutschen Bundesländern, in denen nahezu keine Ausländer leben, der Hass gegen Ausländer am höchsten.
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