Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=17988
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Frank Plasberg diskutiert über Regenbogenfamilien


#1 NeroAnonym
  • 30.11.2012, 18:14h
  • Hm. Konnten die keine seriösen, gebildeten und ernstzunehmenden Gäste finden?

    Trash-TV-Figuren auf der eine Seite, katholische TV-Chefs auf der anderen. Zu extrem. Seriöser Jornalismus ist was anderes. Aber Plasberg ist ja Entertainment-Talk.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 anomeAnonym
  • 30.11.2012, 18:28h
  • Warum sieht man hier alles so negativ? Der Titel ist nicht "reißerisch-negativ" und es ist schon mal positiv, dass überhaupt wieder mehr über dieses Thema diskutiert wird. Und da ist es nun mal klar, dass auch Gegner der Homo-Ehe eingeladen werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KerouaclyAnonym
  • 30.11.2012, 20:01h
  • Sag mal, die haben einen CDU-Politiker als einzigen Politiker eingeladen, der für Schwulenrechte kämpft?

    Das ist doch mal wieder nur Betrug. Alle die das sehen denken nun, dass die CDU für unsere Rechte kämpft.

    Wieso lädt man nicht jemanden von der SPD, Grünen oder Linken ein? Die setzen sich für uns wirklich ein!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 FelixAnonym
  • 30.11.2012, 20:51h
  • Ich möchte noch mal dran erinnern, dass man bei Plasberg als Zuschauer Mails schicken kann, die dann evtl. auch in der Sendung vorgelesen werden.

    Man muss allerdings schon möglichst früh in der Sendezeit schreiben, dann sind die Chancen größer als wenn man erst nach der halben Sendung mailt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 daVinci6667
  • 30.11.2012, 21:39h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness

  • "Volker Beck hatte leider keine Zeit! "

    Der nimmt vermutlich lieber an einer religiösen rituellen Beschneidungsfeier teil! Solche Dinge scheinen ihm in letzter Dinge wichtiger zu sein....

    Trotzdem, Kerouacly hat natürlich recht! Einem Unions- oder FDP-Politiker nehme ich ein schwulenpolitisches Engagement überhaupt nicht ab.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 KerouaclyAnonym
  • 01.12.2012, 09:22h
  • Antwort auf #7 von FoXXXyness
  • Aber ist es nicht Aufgabe der Medien darauf hinzuweisen, dass es Parteien wie die CDU/CSU und FDP gibt, die sich gegen unsere Rechte aussprechen?

    Die meisten Deutschen wissen gar nicht, dass wir diskriminiert werden und NICHT die gleichen Rechte haben. Und wenn da nun jemand von der CDU da sitzt, der fröhlich im Bundestag gegen die Schwulenrechte stimmt, dann verzerrt das nun mal die Realität.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 MarekAnonym
#10 DeftoneProfil
  • 01.12.2012, 13:55hKöln
  • Antwort auf #1 von Nero
  • Das sind doch keine Trash Figuren! Es sind sehr angagierte Personen der Öffentlichkeit mit deren Einladung man viele Menschen erreichen kann.

    Ich Glaube der Plasberg hat hier PRO öffnung der Ehe für Homos gänste eingeladen, denn die Gegner sind unbekannte, vermutlich recht radikale Leutchen, während die Pros bekannte und beliebte leute sind.

    Und dass der Typ von der CDU Pro ist und nicht Contra wie die CDU ist auch gut, denn da sehen Bürgerliche, dass sehr wohl auch anders geht! Unabhängig vom Glauben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#11 EU LobbyistenAnonym
  • 01.12.2012, 18:56h
  • -- freie Journalistin und Vorstandsmitglied des (uns bislang unbekannten) "Europäischen Dachverbands New Women for Europe" --

    Schreibt gern mal in der rechtsradikalen "Jungen Freiheit" - das ist Qualifikation genug für öffentlich-rechtliches, schwulen- und lesbenfeindliches Agitieren. Und für den Beraterstatus beim Europäischen Parlament.

    Das Beste für MICH, MEIN Kind und MEINE Familie - bin ICH!

    Ehe, Familie, zweigeschlechtliche Ordnung, Religion, Nation, Vaterland...

    "...die sich für den Erhalt der traditionellen Familie, das Wohlergehen von Frauen und ihre unersetzliche Rolle in der Gesellschaft einsetzen.
    ...
    Viele gesellschaftliche Probleme könnten gelöst werden, wenn sich mehr Eltern wieder selbst liebevoll um die Erziehung ihrer Kinder kümmerten, statt darauf zu vertrauen, dass ihnen der Staat diese originäre Aufgabe abnimmt.
    ...
    Kelle kritisierte, dass staatliche Institutionen europaweit den Irrsinn des Gender Mainstreaming mit Millionenbeträgen der Steuerzahler finanzierten. Hier sei inzwischen ein Wirtschaftszweig entstanden, in dem Institute, Professuren und ein ausuferndes Beauftragtenwesen wunderbar prosperierten, obwohl schon die Grundannahme dieser neuen Ideologie grotesk sei."

    www.glmk.de/2010/10/14/birgit-kelle-erste-deutsche-im-board-
    der-new-women-for-europe-nwfe/


    "- Stressing the importance of parents in their childrens education and in transmitting cultural and ethical values;

    - Supporting the family as the fundamental unit of society"
    ...
    We confirm that by virtue of their central position in the family, women play a fundamental role in the education and transmission of human values to the next generations.

    www.newwomenforeurope.org/About_us.htm
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Frau SchmidtAnonym
  • 01.12.2012, 22:50h
  • Eine sachliche Diskussion ist doch gar nicht beabsichtigt. Jeder trägt seine Positionen vor und verteidigt sie vehement. Die Sendung kann man sich getrost schenken. Es wird sich dadurch nicht wirklich etwas ändern.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 SullyAnonym
  • 02.12.2012, 12:29h
  • Gerade an die Hart-Aber-Fair-Redaktions geschickt:

    "Als politisch interessierter Schüler beschäftige ich mich täglich politischen Themen und verfolge auch diese Sendung wöchentlich. Da ich selber schwul bin und mich erst vor knapp zwei Jahren geoutet habe, liegen mir vorallem Schwulenrechte am Herzen. Die Debatte um die Homo-Ehe und die steuerliche Gleichstellung verfolge ich mit Aufmerksamkeit. Als 19 Jähriger ist es für mich unverständlich, wieso man Schwule und Lesben in so vielen Lebensbereichen diskriminiert und benachteiligt. Das fängt beim Blutspenden an und geht über Bafög, Kindergeld, Besucherrecht, Eherecht hin bis zum Steurrecht. Dass ein schwules/lesbisches Paar bis zu 18.000 Euro mehr an Einkommenssteuer zahlen muss, ist für mich vollkommen unverständlich.
    Das Thema Adoptionsrecht wird meiner Meinung nach viel zu emotional diskutiert. Beim Betrachten der nüchternen Fakten von Langzeitstudien (unter anderem auch von unserem Justizministerium), dass auch schwule und lesbische Paare für das Kindeswohl sorgen können und das Kind auch keine negativen Folgen mit sich zieht. Unsere ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries sagte vor einen Jahren: Dort, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung".
  • Antworten » | Direktlink »
#14 userer
  • 02.12.2012, 17:28h
  • Antwort auf #7 von FoXXXyness
  • FoXXXyness wirft Nebelkerzen: "Trotzdem sollte man nicht die ganze Union und die ganze FDP in Sippenhaft nehmen"

    Tur ja keiner und muss man ja auch gar nicht, denn das machen CD(S)U und FDP schon selbst, und zwar mit ihren paar wenigen Mitgliedern, die klarer denken - die werden nämlich parteiintern kaltgestellt und höchstens so benutzt, dass Leute wie du glauben, da täte sich tatsächlich was.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#16 userer
#17 EconomicsAnonym
#18 FoXXXynessEhemaliges Profil
#19 Yuuki83Profil
#20 60 Prozent plusAnonym
  • 03.12.2012, 20:21h
  • Antwort auf #19 von Yuuki83
  • aktuell gegen Adoptionsrecht. (Online-Umfrage)

    Fazit:

    Die bürgerliche Ideologie trägt Menschenfeindlichkeit aller Art bereits von Anfang an in sich.

    Wer sich ihr unterwirft, wird niemals gleiche Lebensrechte für Alle verwirklichen können.

    Faschismus und Kapitalismus - die gesellschaftliche Basis der bürgerlichen Ideologie - sind zwei Seiten ein und derselben Medaille.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 Class of 2012Anonym
  • 03.12.2012, 21:40h
  • Antwort auf #20 von 60 Prozent plus
  • 03.12.2012 21:22 Uhr

    Anonym

    Ich bin homosexuell und distanziere mich von dem typischen-vorurteilbelasteten homosexuellen Bild. Ich bin 19, werde von meinen Freunden respektiert und wünsche mir auch für die Zukunft eine Integration von Schwulen und Lesben. Ich fühle mich mit dem klassischen Bild der Ehe verbunden und möchte deswegen auch mit den gleichen Rechten wie Heterosexuelle heiraten dürfen und auch Kinder haben - eine normale Familie gründen. Schließlich kann ich nichts dafür, dass ich so empfinde, wie ich es tue.

    www.wdr.de/tv/hartaberfair/index.php5
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 finkAnonym
  • 03.12.2012, 22:18h
  • herrjeh, hätte man vielleicht auf der pro-homo-seite leute einladen können, die über ein paar argumente verfügen und in der lage sind, geschwafel als geschwafel zu demaskieren? das war eine ausgesprochen schwache sendung.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 verbuergerlichteAnonym
  • 03.12.2012, 22:57h
  • Antwort auf #22 von fink
  • die homo-hasser haben schon allein deswegen gewonnen, weil auch schwule und lesben öffentliche hassverbreitung, die förderung von diskriminierung und gewalt sowie die verweigerung gleicher lebensrechte für alle menschen anscheinend für eine legitime und "diskutable meinung" halten.

    und nicht etwa als das bloßstellen, was es ist: ein verbrechen! von schwulen und lesben, die solche anti-sozialen und anti-demokratischen plattformen des unrechtsstaates massenhaft stören, unterbinden etc. anstatt den menschenverachtenden, bürgerlichen ideologen auch noch in den arsch zu kriechen, kann mensch wohl weiterhin nur träumen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 Tv KritikAnonym
  • 03.12.2012, 23:02h
  • Das klischeebeladene Geschwafel von Lucy Diakovska ("ich glaube es gibt in lesbischen und schwulen Partnerschaften schon eine Rollenverteilung, die der von Mann und Frau entspricht") ging mir fast noch mehr auf die Nerven, als die missionarischen Monologe des Katholiken Martin Lohmann.

    Nachdem Plasberg Lohmann gefragt hatte, ob der - weil er nur 1 Kind hat - nur einmal mit seiner Frau geschlafen habe, hatte der tödlich beleidigte Martin Lohmann beim sich entschuldigenden Plasberg offenbar Narrenfreiheit und riss die Diskussion ungeniert an sich.

    Stefan Kaufmann (CDU) fand ich rührend bemüht, aber viel zu wenig aggressiv dem unverschämten Gebahren des Gespanns Lohmann-Kelle entgegentretend. Der Mann ist wirklich in der falschen Partei.

    Die Abwertungen Homosexueller von Seiten Lohmanns hätte Plasberg nicht dulden dürfen, die waren stark diskriminierend.

    Habe mich sehr geärgert über die schlechte Gäste-Auswahl. Nur die Mutter des schwulen Sohnes Irmgard Franken sammelte Pluspunkte bei mir.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 Von KornelijusAnonym
  • 03.12.2012, 23:56h
  • Antwort auf #24 von Tv Kritik
  • Und so ist es (fast) immer: Schwule sind mit ihrer Argumentation dann am beeindruecksten, wenn sie nur ueber sich selbst, als Personen, reden, und nicht zu theoretisieren versuchen - und schlicht unauthentisch klingen (als ob sie nichts mehr als homosexuelle Karikaturen der Heteronormativitaet waeren). Die katholischen Homohasser sind dagegen ideologisch in der Regel einfach glaenzend vorbereitet - koennen aber gegen ganz persoenliches schwules Glueck nur begrenzt argumentieren. Woran kann das wohl nur liegen? Zu viel Gehirnwaesche beim Religionsunterricht in der Schule und zu wenig 'gender-Studium' (wenn ueberhaupt) an der Universitaet? Oder sind die Ehe, Kinder und Familie so 'heterosexuell' an sich, dass man als Schwuler schon sehr originell und inovativ sein muss (und das ist die absolute Mehrheit von Menschen gewiss nicht), um an dieser bedrueckenden Tradition nicht zu scheitern? Warum scheitern die Schwule so oft in einem Fernsehstudio, obwohl unter ihren vier Waenden so gluecklich zu sein faehig sind? (Ich habe die Sendung nicht gesehen)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 AldiAnonym
  • 04.12.2012, 00:22h
  • Hm, die Katholenfraktion bzw. die der "New Women" war schon verdammt gut vorbereitet, die formieren sich sichtbar, scheint wohl auf Frankreich und den dortigen Widerstand gegen die Eheöffnung zurückzuführen zu sein.
    Da unsere liebe Community aber kaum wirklich redegewandte und kompetente Vertreter schicken kann (Ausnahme Ralph Morgenstern) bzw. sie meistens zerstört, bevor sie aktiv werden können, ahne ich nichts Gutes für die Zukunft.

    Die Glotze ging dann aber endgültig aus, als es um die total überflüssigen Weihnachtsmärkte ging. Da wollte mein Abendbrot ja direkt wieder raus. Denn
    1) kann ich Weihnachtsmärkte nicht ausstehen,
    2) kann ich dementsprechend auch keine schwullesbischen Weihnachtsmärkte ausstehen (wenn überhaupt sind "normale" Weihnachtsmärkte mit LGBT- Ständen in der Mitte besser als diese Sonderrolle),
    3) kann ich die total verbaute, überteuerte Stadt mit der großen hässlichen Kirche am Rhein nicht ausstehen,
    4) kann ich Menschen nicht verstehen, die sich sowohl "normale" als auch "schwul-lesbische Weihnachtsmärkte" in der total verbauten, überteuerten Stadt mit der großen hässlichen Kirche am Rheinufer überhaupt antun!

    Wenn schon Weihnachtsmarkt, dann den am Berliner Alexanderplatz. Der ist eher wie ein Rummel mit "wilder Maus" und Halligalli, keine Spur von dem ganzen christlichen Schiet und dieser pseudo-Gemütlichkeit für Besserverdiener in der total verbauten, überteuerten Stadt mit der großen hässlichen...

    Ich komme übrigens nicht aus Düsseldorf
  • Antworten » | Direktlink »
#27 David77Anonym
  • 04.12.2012, 00:39h
  • Ich fand Lohmann auch unverschämt - warum hört man kein Wort drüber, was an der bewusst kinderlosen Ehe denn ach so heilig ist?
    Und was ist denn das christliche Menschenbild?
    Und dieser Trulla mit dem "Kinder brauchen Vater und Mutter" - wie dreist ist es den Kindern in Regenbogenfamilien zu unterstellen dass es ihnen automatisch schlechter ginge und das das Glück, welches in der Umfrage erwiesen wurde, nicht echt sei?
    Von wegen "nur mit Vater und Mutter" - soll sie doch den Kindern gleich ins Gesicht sagen, dass diese gar nicht leben dürften?!?
    Denn was käme denn raus, wenn das "Recht auf Vater UND Mutter" gewährt werden müsste?
    Diese Kinder würden erst gar nicht auf die Welt kommen! Heißt also, das Recht auf Leben ist weniger wert als das Recht auf Vater und Mutter, da die Lesbe nur dann ein Kind auf die Welt bringen kann, wenn sie eine Pseudo-Ehe führt?!? WOW, WAS für ein Kindeswohl - aus Sorgen um das Kindeswohl dürfen die erst nicht auf die Welt kommen.
    Und wie es bitteschön um das Wohl von schwul/lesbischen Jugendlichen geht, davon höre ich bei dem Thema NIE etwas - DAS hätte man ihr auch entgegenhalten können.
    Ich wäre am liebsten im Publikum aufgestanden und hätte ihr zugerufen, dass dieses Recht auf einen Vater sich die verheimlichten Kinder katholischer Priester auch wünschen!!!! Aber, da hört man nichts. Von wegen "christliches Menschenbild".
    Un wo bitteschön die anderen echt zölibatär lebenden Priester ihrem ach so heiligem Schöpfungsplan nachkommen, denn Herr Lohmann ständig um die Ohren schlägt, dazu kann er sich auch nicht äußern! Verlogenes PACK!
    Inwiefern kommt denn das Zölibat, die Enthaltsamkeit dem "Schöpfungsauftrag" näher?
    Und die Frage ob er bei nur einem Kind auch nur einmal diesem "Plan" nachgekommen ist, das war mehr als berechtigt, wenn er anderen einen "Fehler" vorwirft - die anderen Male poppen ohne Kinderwunsch ist etwa kein "Fehler der Sexualität"
    ?!?!
    Da waren seine Aussagen anderen gegenüber mehr als beleidigend, da war zwischen den Zeilen nichts von angeblichen "respektvollem Umgang".
  • Antworten » | Direktlink »
#28 David77Anonym
  • 04.12.2012, 00:59h
  • Zum Thema "Weihnachtsmarkt" hätte man doch auch ganz einfach kontern können, ob das ok ist, wenn Schwule und Lesben einfach sichtbar, händchenhaltend am üblichen Weihnachtsmarkt in Massen auftauchen - das müsste doch ok sein, wenn man sich doch nicht isolieren soll?
    Nee, das wäre der Trulla wahrscheinlich zuviel Provokation gewesen, wenn vor den Augen ihrer Kinder auch Männer Hand in Hand über den "familiären" Weihnachtsmarkt gingen.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 stephan
  • 04.12.2012, 01:10h
  • Antwort auf #23 von verbuergerlichte
  • Ich stimme Dir vollkommen zu: Allein schon wie der KTV- Chef auf dem Recht zu bestehen, behaupten zu dürfen, Schwule lägen falsch, ist mehr ein Verbrechen als eine Meinung. Man ersetze einfach das Wort 'Schwule' durch eine andere Minderheit, dann wird es mehr als deutlich - auch für Menschen, die dem Thema Homosexualität ferner stehen:
    'Blauäugige liegen einfach falsch und sollten dafür grundsätzlich in Steuerklasse I sein.'

    Wenn aber solche Personen sich dann auch noch permanent auf das berufen, was von der Natur gegeben sei, wird es geradezu lächerlich. (Mal abgesehen, dass es wohl ohnehin kaum sinnvolle Aussagen über die Natur gibt, die von Theologen geäußert werden!) Wenn aber solche 'Argumente' nicht vollkommen als Nazi-Ungeist entlarvt werden und man darauf auf noch höflich eingeht, ist das nicht nur nervtötend und ärgerlich, dann ist solch eine öffentliche Diskussion auch kontraproduktiv.
    Es wertet die Gegenseite nur auf!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#30 CarstenFfm
  • 04.12.2012, 09:51h
  • Oh das letzte Aufgebot der Koservativen gestern war ja erschreckend.

    Der katholische Journalist mit der "kostbaren" Sexualität (hetero, in der Ehe, ohne Verhütung - alles andere ist wohl nicht "kostbar") der dann noch zum Morgenstern meinte, vielleicht hätte er ja nur schlechte Erfahrung mit Frauen gemacht, da könne man vielleicht noch was machen war ja unglaublich - der hätte noch viel mehr Kontra gebraucht.

    Aber ganz gut, mal (wieder) der Fernseh Nation vorzuiführen aus welcher ideologischen Ecke die Homo gegner noch kommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 CarstenFfm
  • 04.12.2012, 10:03h
  • Antwort auf #24 von Tv Kritik
  • Ja Lucy mit ihrmer ihr von Plasberg in den Mund gelegten Rollenverteilung, woe jemand die Rolle des Mannnes und jemand die der Frau spielte war zeimlich daneben. Fehlt bloß noch dass es darum geht wer beim Sex oben und wer unten liegt. Da sind sie den Homo Gegner mit ihrer kruden Argumentation sogar auf den Leim gegangen.

    Leider war die Seite der Pro Homs schwach besetzt, die beiden christlichen Pappnasen hätte man viel besser auseindernehmen könne. Eben, die Fundamentalisten haben sich vorbereitet - Lucy und Morgenstern waren das nicht und plapperten etwas ziellos daher.

    Es wär auch mal nicht verkehrt, in solche Sendungen für die Pro Homo Seite auch mal Heteros einzuladen, damit nicht der Eindruch entsteht, nurs Schwule und Lesben seinen für die Homo Ehe.... und damit nicht der Eindruck ensteht alle heteros wäre so hasserfüllte religiöse Fanatiker.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#32 userer
#33 finkAnonym
  • 04.12.2012, 12:58h
  • Antwort auf #32 von userer
  • kann natürlich sein.

    relativ typisch scheint mir aber zu sein - nicht nur für diese sendung -, dass man in den medien homosexualität immer noch für ein thema hält, über das man auch ohne jegliches wissen oder reflexion losplappern darf.

    bei jedem trachtenumzug im tv bereiten sich die moderatoren ausführlich vor und können dann auch sagen, welche gruppe man gerade sieht. beim csd reicht es aus, dass der kommentator nicht unbedingt direkt angst vor schwulen und lesben hat. von historischem hintergrundwissen keine spur.

    und hier bei plasberg: lucy galt offenbar als ausreichend qualifiziert für das thema, weil sie gern selber ein kind hätte, morgenstern, weil er den schwulen weihnachtsmarkt eröffnet hatte. klare reflexionen? argumentative vorbereitung? nö, schwul/lesbisch zu SEIN reicht ja aus, um drüber reden zu können. die homo-gegner_innen dagegen hatten sich bestens vorbereitet.

    und das kommt dann dabei heraus: eine lesbe, deren hauptargument darin besteht, dass ihre lesbische beziehung eigentlich eine heterobeziehung sei, und ein morgenstern, der hilflos greint, dass der schwul-lesbische weihnachtsmarkt auch "gar nicht so anders" sei wie der andere.

    kaum ein argument der gegner_innen wurde gekontert. wie kann man es durchgehen lassen, dass lohmann behauptet, er sei gegen "jede" diskriminierung? wie kann man durchgehen lassen, dass lohmann einfordert, man wolle doch mit "gegenseitigem respekt" diskutieren?

    hallo, das ist doch keine diskussion auf augenhöhe, wenn die eine seite der anderen bürgerrechte, erfüllte liebe und befriedigende sexualität abspricht! man kann doch heute nicht mehr auf die olle geschichte mit der "gegenseitigen toleranz" hereinfallen, da muss man doch kontern!

    zusätzlich fand ich die sendung auch von redaktionsseite her echt erschütternd schlecht vorbereitet. da ging ja nix in die tiefe.

    wie wäre es z.b. gewesen, mal darauf hinzuweisen, dass trotz aller beteuerungen, dass kinder "beide geschlechter" bräuchten, die einzeladoption längst legal ist? wie wäre es mit hinweisen auf die entscheidungen des BVerfG gewesen, die das geplapper vom angeblichen diskriminierungsgebot längst widerlegt haben?

    ach, ich reg mich schon wieder auf...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 userer

» zurück zum Artikel