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  • 14. Oktober 2004 10 1 Min.

Berlin Der CSU-Europaabgeordnete Ingo Friedrich hat Verständnis für seinen italienischen Kollegen Rocco Buttiglione gezeigt, der nach einer moralischen Bemerkung zur Homosexualität als designierter EU-Justiz- und Innenkommissar in Kritik geriet. Dieser habe nur sein "persönliches Empfinden als Katholik" mitgeteilt, so Friedrich im Deutschlandfunk, das habe "mit seiner Dienststellung und seiner Pflicht als Kommissar für Justiz überhaupt nichts zu tun". Es sei völlig klar, dass sich Buttiglione an "das geltende Recht und Ordnung halten" würde, es werde "nicht den Funken von irgendeiner Art Diskriminierung geben". Buttiglione selbst ließ indessen erstmals den Gedanken eines Amtsverzichts aufkommen. "Es wäre ohne Zweifel besser für das Europäische Parlament und für Europa, einen Mann des Gewissens zu haben", sagte er der BBC. "Aber sollte ich diskriminiert werden, weil ich Katholik bin, dann ziehe ich es vor, Katholik zu bleiben." (nb/pm)

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Gebt Rocco Buttiglione eine Chance!
-w-

#1 wolfAnonym
  • 14.10.2004, 15:42h
  • genau um dieses problem geht es, die katholische kirche ist in keinem europäischen land mehr staatsreligion.
    also sollten sich die selbsternannten politiker davon fernhalten. nein, jeder depp fühlt sich verpflichtet seinen senf dazugeben zu müssen.
    gott bewahre uns vor solchen politikern !!!
    die in gleichem atemzuge noch behaupten, dass hat mit unserem amt überhaupt nichts zu tun.
    hurra die gams !!!
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#2 RalfAnonym
  • 14.10.2004, 16:52h
  • Die Bemerkung war keine moralische, sondern eine unmoralische. Niemand, der EU-Kommissar werden will, darf Millionen von EU-Bürgern ausgrenzen. Man stelle sich das selbe mit einer anderen Bevölkerungsgruppe vor: "Ich bin der Überzeugung, die Juden sind eine minderwertige Rasse, aber ich werde als Europäer ihre Rechte genauso wahrnehmen wie die der Arier." Was geschähe wohl mit einem Kommissarkandidaten, der das gesagt hätte? - Richtig, er wäre unrettbar verloren. Im Falle Buttiglione aber wird dem Lumpen noch beigesprungen, obwohl ein qualitativer Unterschied zwischen beiden Aussagen nicht besteht.
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#3 Knecht RuprechtAnonym
  • 15.10.2004, 11:15h
  • wenn politiker, die millionen menschen ausgrenzen, nicht an der macht sein dürfen. dann frage ich mich, warum die rot-grüne regierung an der macht ist, die zu verantworten hat, dass millionen menschen durch abtreibung vom leben ausgegrenzt werden. natürlich haben abtreibung auch die politiker von der cdu und fdp zu verantworten.
    darum bleibt einem nichts anderes übrig als csu zu wählen. da sich die csu allerdings nur auf bayern beschränkt, muss man extremisten wählen, damit die cdu zusammenbricht und die csu bundesweit antritt.
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