https://queer.de/?18039
- 06. Dezember 2012 1 Min.

Desmond Tutu setzt sich seit mehreren Jahren für die Anerkennung von Homosexuellen in Kirche und Gesellschaft ein (Bild: Wiki Commons / Elya / CC-BY-SA-3.0)
Der frühere südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hat das Parlament von Uganda aufgefordert, die Pläne einer Verschärfung des Anti-Homosexualitäts-Gesetzes aufzugeben. Das Vorhaben sei "völlig ungerecht", sagte der 81-jährige Friedensnobelpreisträger am Dienstag bei der All Africa Conference of Churches. Der Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, sieht bei "besonders schweren Verstößen" möglicherweise sogar die Todesstrafe vor (queer.de berichtete).
Die Kirche sollte auf der Seite der Minderheiten sein, forderte Tutu: "Meine Brüder und Schwestern, Ihr wart solidarisch mit den Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe unterdrückt wurden. Wenn Ihr aufrichtig sein wollt vor dem Herrn, müsst Ihr auch für diejenigen Menschen da sein, die für etwas unterdrückt werden, für das sie nichts können: ihre sexuelle Orientierung."
Bereits in der Vergangenheit hatte sich Desmond Tutu mehrfach öffentlich für LGBT-Rechte eingesetzt (queer.de berichtete). (cw)














Ohne Desmond Tutu wäre der Friedensnobelpreis nur noch eine Witzveranstaltung...