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Kommentare zu:
Sorge um Homosexuelle in Libyen


#1 Thorsten1Profil
#2 Bavaria1Anonym
#3 *öhm*Anonym
  • 07.12.2012, 16:17h
  • Antwort auf #2 von Bavaria1
  • "Nach dem Freitagsgebet soll es losgehen: Die Gegner von Ägyptens Präsident Mohammed Mursi trafen am Morgen auf Kairos Tahrir-Platz letzte Vorbereitungen für eine neue Massenkundgebung gegen den Staatschef und die ihn unterstützenden Islamisten. Die Protestaktion soll unter dem Motto "Rote Karte" stehen...."
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#4 FelixAnonym
  • 07.12.2012, 16:35h
  • Schlimm, was unsere libyschen Brüder da durchmachen müssen.

    Und extrem heuchlerisch, dass das selbe Außenministerium, das jetzt angesichts anstehender Wahlen und desaströser Umfragen für die FDP, Aktionismus vortäuscht, regelmäßig schwule Asylanten in solche Länder zurückschickt.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.12.2012, 17:24h
  • Volker Beck dankte der Regierung für die "engagierte Rolle": "Wir müssen darauf achten, dass nach dem arabischen Frühling die Gedanken von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte nicht unter die Räder kommen."

    Selten so gelacht! Das hat er bestimmt nur aus Jux und Tollerei gesagt! Wirklich passiert ist nichts!
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#6 -hw-Anonym
  • 07.12.2012, 17:25h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Und höher!

    Die Phase des vermeintlichen Stillstands der Revolution ist vorüber: Die soziale Frage meldet sich mit Heftigkeit zurück.[...]Anders als in jener Anfangsphase des Arabischen Frühlings damals noch als Jasminrevolution bezeichnet handelt es sich jedoch nicht um unorganisierte spontane Revolten (wie in Sidi Bouzid vor zwei Jahren), sondern die Gewerkschaftsorganisation UGTT ist im Augenblick der Hauptakteur.[...] Am heutigen Donnerstag ist die Bevölkerung in vielen Städten Tunesiens zu Demonstrationen zur Unterstützung der UGTT aufgerufen. Und am kommenden Donnerstag, den 13. Dezember soll ein Generalstreik im Land stattfinden.

    www.labournet.de/internationales/tn/sozialefrage1.html
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#7 Thorsten1Profil
  • 07.12.2012, 17:54hBerlin
  • Antwort auf #5 von FoXXXyness
  • WIE möchte Volker Beck verhindern, dass Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte in Libyen nicht unter die Räder kommen? Will er zusammen mit Claudia Roth dorthin fahren und mit den Menschen dort basisdemokratisch über Demokratie diskutieren, vielleicht sogar über Schwulsein?
    Die Araber dort werden bestimmt schwer beeindruckt sein!
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#8 smallAnonym
  • 07.12.2012, 20:19h
  • Antwort auf #7 von Thorsten1
  • Wie sollen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte unter die Räder kommen?!?!

    Das gibt oder gab es nicht in Lybien noch im Rest der Arabischen Welt, weder in der Vergangenheit und gegenwärtig schon gar nicht!!!

    Zeigt mir ein arabisches Land auf, wo es sowas auch nur annähernd gibt.

    Und besser wird das auch nicht werden, ganz im Gegenteil...
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#9 Glenn GreenwaldAnonym
#10 middle eastAnonym
  • 07.12.2012, 22:45h
  • Antwort auf #4 von Felix
  • Schwule in Syrien? Bald wie im Irak?

    Eine Bochumer Bundestagsabgeordnete schreibt:

    " Es scheint, als würde das Drehbuch des Irak-Kriegs neu aufgelegt.[...] In Teilen Aleppos ist das »neue Syrien« schon zu besichtigen. Dort, wo die Rebellen das Sagen haben, trägt es alle Züge einer saudischen Diktatur. Dies schert die NATO-Verbündeten allerdings wenig. Der NATO-Krieg gegen Syrien scheint beschlossene Sache. Dazu paßt, daß Merkels Sprecher zum Kabinettsbeschluß twitterte: »Solidarität mit der Türkei.« Während die AKP-Regierung islamistische Milizen in der Türkei für den Bürgerkrieg in Syrien ausbilden und bewaffnen läßt, und 10000 Oppositionelle, darunter über 100 Journalisten, in türkischen Gefängnissen schmoren, übt die Bundesregierung den Schulterschluß. Es geht um nicht weniger als um eine deutsch-türkische Waffenbrüderschaft für einen NATO-Angriffskrieg gegen Syrien. Die Bevölkerungen in Deutschland wie auch der Türkei sind gegen die Stationierung der Bundeswehr und einen Krieg gegen Syrien. Sie stehen für eine Kultur des Friedens gegen das aggressive NATO-Bündnis, das nach Afghanistan und Libyen bereit scheint, einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen."

    www.jungewelt.de/2012/12-07/034.php
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#11 prideAnonym
#13 walk like anAnonym
  • 07.12.2012, 23:18h
  • So kann man auch Bärte abrasieren!

    "Und hier hat Aegypten in den 80 000 einheimischen Arbeitern und Angestellten der Gesellschaft ein wirksames Instrument, um den Kanal jederzeit stillzulegen. Das wäre für die Weltwirtschaft und für die Verteidigungsproduktion des Westens peinlicher als der längst ausgeglichene Verlust der Oelraffinerien von Abadan, wo Sprecher der Regierungspartei auf öffentlichen Demonstrationen jubelten: "Wir haben dem britischen Löwen den Schwanz abgeschnitten. Jetzt werden ihm die Aegypter die Mähne abrasieren.""

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-29195102.html
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#14 MahaAnonym
  • 07.12.2012, 23:30h
  • Antwort auf #2 von Bavaria1
  • Hat er gut gemacht, der Papa!

    "Sie tanzen mit Soldaten auf Panzern, die Organisatoren flachsen mit den Wächtern des Palasts und diskutieren sogar aus, ob einer von ihnen ein Anti-Mursi-Graffito hinter der letzten Absperrung neben das Palasttor sprühen darf. So weit kommt es dann aber doch nicht. "Dann wollt ihr doch plötzlich alle rein", sagt der Soldat, der zum Schutz des Präsidenten und seiner Familie abgestellt ist. Eines macht er aber auch ganz klar: "Wir werden euch nicht angreifen, wir gehören nicht der Regierung."

    Die Demonstranten kritisieren in Sprechchören den Präsidenten: "Hau ab!" und "Wir sind deine Töchter und Söhne!", rufen sie. Immer mehr Menschen strömen auf den Platz vor dem Palast. Durch die Menge bahnen sich Autos mit Lautsprechern den Weg. Daraus ertönen Appelle an die Demonstranten, bis zum Rücktritt von Mursi auf dem Platz zu bleiben. "Wenn wir genug sind, werden uns die Brüder nicht wieder angreifen", sagt Maha, eine junge Studentin aus Heliopolis. Ihr Gesicht hat sie in den ägyptischen Nationalfarben angemalt, in der Hand stets das Handy, um die neuesten Bilder bei Twitter einzustellen. Heute Abend will sie bleiben, sagt sie, in keinem Fall dürfe man den Druck auf den Präsidenten aufgeben."

    www.spiegel.de/politik/ausland/machtkampf-in-aegypten-demons
    tranten-durchbrechen-polizeiabsperrung-a-871679.html
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#15 Thorsten1Profil
  • 08.12.2012, 09:24hBerlin
  • Vor dem sogenannten "Arabischen Frühling" konnten Schwule in Ägypten, Tunesien und Syrien, sogar in Libyen, einigermaßen unbehelligt leben, solange sie die Spielregeln einhielten, sich also diskret verhielten und nicht an die Öffentlichkeit gingen. Das hat ja auch durchaus Tradition im Islam, denn dort heisst es, dass man solche Leute nicht verfolgen soll, wenn "es im Dunkel der Nacht geschieht".
    Dann wurden diese sanften Diktaturen mit Hilfe des Westen weggebombt und diese Länder "befreit". Darauf hatten die fanatischen Moslemsbrüder nur gewartet. Jetzt ist ihre Stunde da! Es wird über kurz oder lang die Scharia eingeführt werden und den Schwulen wird es so ergehen wie denen im Iran.
    Das ist eine mehr als bedauerliche Entwicklung, die aber jeder ahnen konnte, der sich auch nur ansatzweise mit diesen Ländern beschäftigt hatte. Völlig unverständlich ist es mir jedoch, dass es in Deutschland Schwule gibt, die diese Entwicklung auch noch bejubeln. Volker Beck ist so einer!
    Vielleicht verstehe ich einiges nicht, aber ich begreife nicht, wie man als schwuler Mann diese Entwicklung auch noch begrüßen kann. Man braucht sich doch nur die "befreiten" Gebiete in Syrien ansehen: Dort herrscht die Scharia und dort werden Schwule getötet.
    Unter Assad war so etwas undenkbar.
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#16 mare nostrumAnonym
  • 08.12.2012, 18:15h
  • Antwort auf #15 von Thorsten1
  • Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 saßen eine ganze Reihe von Young Leaders-Alumni in der Bundesregierung, darunter der Bundesminister des Innern Thomas de Maizière, der Bundesminister der Verteidigung a. D. Karl-Theodor zu Guttenberg, der Staatsminister im Bundeskanzleramt Eckart von Klaeden, sowie die Staatssekretärinnen Katherina Reiche, Julia Klöckner und Ursula Heinen-Esser. Vom 30. Juni 2010 bis 17. Februar 2012 war zudem das höchste Amt im Staat, das des Bundespräsidenten, mit dem Young-Leaders-Alumnus Christian Wulff besetzt.[28][29]
    Atlantik Forum e. V. der Young Leaders
    Am 23. Juni 2010 gründeten sieben Alumni, lat. Zöglinge, das selbständige Atlantik Forum e. V. die Young-Leaders-Alumni der Atlantik-Brücke. Beate Lindemann wurde zur geschäftsführenden stellvertretenden Vorsitzenden und Alexander Graf Kalckreuth zum Schatzmeister des Vereins gewählt. Die Alumni-Organisation ist eng an die Atlantik-Brücke angegliedert, operiert jedoch selbständig. Monatlich werden Atlantik-Gespräche abgehalten, u. a. mit dem Bundesvorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen Cem Özdemir, mit Botschafter James A. Dobbins, RAND Corporation und dem deutschen Botschafter in London, Georg Boomgaarden.

    de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke#Young_Leaders
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