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Kommentare zu:
Pornostar Josh Weston gestorben


#1 Holger DoetschAnonym
  • 19.12.2012, 17:32h
  • Bei Leuten, die sich ungeschützt durch die Gegend vögeln und dann früh sterben, ist mein Mitleid nicht sonderlich groß ausgeprägt.
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#2 matzeProfil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 shlechtem deutshAnonym
#5 Leo GAnonym
#6 Carsten BerlinAnonym
#7 buchstabensuppeAnonym
#8 TommAnonym
  • 19.12.2012, 19:01h
  • Warum bloss wusste ich schon vorher, in welche Richtung die Treads hier zum Tod von Josh Werston wieder laufen werden !? Ich finde diese "du,du,du" "selber schuld" Menthalität zum HIV Tod und zum Thema Bareback hier immer wieder zum kotzen !!
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#9 Porn IdentityAnonym
#10 alexander
#11 pöloikujzhtAnonym
#12 püöolikujzhtgfAnonym
  • 19.12.2012, 20:26h
  • Ich finds immer interessant, wie auf positiven rumgedroschen wird!

    Aber selber kräftig saufen und Qualmen bis die Finger Schwarz sind (oder die Füße)...

    Hauptsache man wird nicht HIV-Positiv..
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#13 Timm JohannesAnonym
  • 19.12.2012, 20:30h
  • " an Komplikationen im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion"

    --> Kann mir einer diese Formulierung genauer erklären ?

    Es gibt doch mittlerweile HIV-Medikament in westlichen Industriestaaten, sogar eine ganze Reihe davon, die wirksam sind.

    Hat er die Medikament nicht eingenommen oder nicht regelmäßig eingenommen oder zu spät ???

    Das Menschen in Afrika aufgrund mangelnden Zugangs zu HIV-Medikament bzw. zu hoher Kosten der Medikamente versterben, ist mir klar.

    Ein wenig wundert mich diese Formulierung im Artikel. Ich kene zwar einige mit mir befreundete schwule HIV-positive Männer, aber die erzählen mir alle, dass bei regelmäßgier Einnahme von HIV-Medikamenten ein Todesfall nicht mehr eintreten kann.
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#14 RobinAnonym
  • 19.12.2012, 20:52h
  • Da sieht man wieder mal, dass man auch heute noch an den Folgen einer HIV-Infektion sterben kann.

    Manche gehen ja leider wieder sehr sorglos mit dem Thema Safer Sex um, weil sie denken, mit Medikamenten wäre das alles im Griff.

    Aber mal ganz abgesehen davon, dass es lästig ist, sein Leben nach Medikamenten zu richten und dass die auch teils enorme Nebenwirkungen haben, sieht man immer wieder, dass man auch heute noch an AIDS sterben kann. Sogar sehr jung!
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#15 finkAnonym
  • 19.12.2012, 21:02h
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • ich kann dir nicht konkret sagen, was bei weston los war. es gibt aber auch in deutschland fälle, in denen die hiv-medikamente irgendwann versagen oder gar nicht erst so wirken, wie an es sich erhofft. bei der umstellung zwischen verschiedenen wirkstoffgruppen kann es zu unerwarteten komplikationen kommen, die in wenigen fällen sogar tödlich verlaufen können. das sind nicht die regelfälle, sondern ausnahmen, aber leider ist auch bei guter ärztlicher betreuung und disziplinierter einnahme der medikamente nicht sichergestellt, dass eine hiv-behandlung immer unproblematisch verläuft und erfolgreich ist. wie bie jeder andern behandlung ja eigentlich auch, nur eben leider mit manchmal tragischeren folgen.
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#16 chillandAnonym
#17 trashtvProfil
  • 19.12.2012, 21:33hBerlin
  • Antwort auf #15 von fink
  • Das sind keine Ausnahmen sondern kommt leider verdammt häufig vor...

    B20
    Infektiöse und parasitäre Krankheiten infolge HIV-Krankheit

    B21
    Bösartige Neubildungen infolge HIV-Krankheit

    B22
    Sonstige näher bezeichnete Krankheiten infolge HIV-Krankheit [Humane Immundefizienz-Viruskrankheit]
    Inkl.:
    Demenz
    Enzephalopathie
    Interstitielle lymphoide Pneumonie
    Kachexie-Syndrom
    Slim disease
    Wasting-Syndrom

    B23.-
    Sonstige Krankheitszustände infolge HIV-Krankheit

    Krebserkrankungen sind dabei wohl die häufigsten "Komplikationen", die so eine HIV-Infektion mit sich bringt... auch bei Menschen, bei denen die antivirale Therapie gut anschlägt kommen wesentlich häufiger bösartige Neubildungen vor als bei Nicht-Infizierten.
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#18 GaydasAnonym
  • 19.12.2012, 21:37h
  • Antwort auf #16 von chilland

  • Geschmacksache.
    Meine Ansicht ist, egal ob man selber eher aktiv oder passiv, ist bei einem Pornostar muss beides attraktiv sein. Der Arsch UND der Schwanz.
    Ein geiler Body muss auch sein und ein hübsches Gesicht ist das i Tüpfelchen.
    Immerhin werden die Jungs neben
    der Performence auch fürs
    Aussehen bezahlt.
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#19 seb1983
  • 19.12.2012, 21:52h
  • Antwort auf #10 von alexander
  • Der Fleischermeister hatte in dem Fall einen Unfall, Herr Weston wusste was er tat, ist dieses Risiko eingegangen, und hat das Spiel verloren.
    Das bedeutet nicht dass man seinen Tod nicht bedauert, man ist aber für sein Handeln verantwortlich.

    Ein sehr guter Freund ist vor 3 Jahren an Speiseröhrenkrebs erkrankt und vor einem Jahr nach einem erneuten Ausbruch daran verstorben, mit 46.
    Er war sehr starker Raucher gewesen und hat das dann auch jedem so gesagt dass er selbst dafür verantwortlich ist, den Gedanken daran aber immer verdrängt hat. Seine Frau und gute Freunde hat er aber noch vom Rauchen abgebracht.
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#20 alexander
#21 Johannes1989Profil
#22 Ikaiko
  • 19.12.2012, 22:55h
  • Für einen der Tod ist, der aus unserer Gemeinschaft kam, sich zu unserem Vergnügen sein Geld hart verdient hat und eine Krankheit hatte, die jeden von uns treffen kann, geht hier manch einer ganz schön hart mit ihm ins Gericht.
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#23 MatuiAnonym
  • 19.12.2012, 23:19h
  • Ich glaube genauso wenig an dieses Leben wie an den Tod - also wozu die Panik!? Wer allerdings an dieses Leben glaubt, der kann 1 und 1 zusammenzählen und hier ist wieder einmal alles ganz wunderbar schlüssig und wer sich darüber aufregt, der soll das Gegenteil beweisen. Wer ficken will und das mit vielen verschiedenen Partnern und ohne Gummi, der soll seine Zeit genießen und auskosten bis zum (meist vergleichweise frühen) Ende. Schert euch einen Dr... was die anderen sagen, aber bitte am Ende auch nicht jammern. Das ist dann peinlich. Live fast - die young. Das ist meine Sache nicht. Aber jedem das seine. Solange Liebe im Leben war, ist es egal ob du Pornos drehst oder bareback fickst oder in die Kirche rennst oder dich gesund ernährst. Dann war es gut. R.I.P.
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#24 anonymusAnonym
  • 20.12.2012, 01:27h
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • Das ist gar nicht mal so selten. Die Langzeitnebenwirkungen dieser Medikamente wirkén sich eben erst langsam auf den Körper bzw. die inneren Organe aus. Etliche dieser Medis verursachen bei manchen Leuten Herz- und Kreislaufprobleme, Nieren, Leberprobleme, andere Medis stehen im Verdacht, Krebs und/oder Bluthochdruck, zu verursachen.
    Man kann es auch zynisch ausdrücken - etwa so:
    Man stirbt heute nicht mehr an Aids - man stirbt an der Therapie gegen Aids. Du darfst nicht vergessen - bei all dem Gloriageschrei um die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten, das sind chemische Hämmer, die man ein Leben lang einnehmen muss. Da wird zwangsläufig der Stoffwechsel und alles beeinträchtigt. Deswegen sag ich ja auch dass der Teufelskreis erst dann richtig beginnt, wenn die Tabletten eingenommen werden müssen. Darauf wird in den Präventions- und Aufklärungsveranstaltungen meiner Meinung nach gar nicht wirklich eingegangen.
    Dazu kann er vieleicht noch eine andere Grunderkrankung gehabt haben oder vieleicht war ja noch was mit Drogen im Spiel (was dann nicht veröffentlicht wurde ...) aber, wie gesagt, Todesfälle im Zusammenhang mit der Hiv Therapie - leider nichts ungewöhnliches.
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#25 FelixAnonym
  • 20.12.2012, 01:44h
  • Antwort auf #21 von Johannes1989
  • "Wenn man nach Highlights wie 'Latin Gangbangs' zwei Schwänze im Hintern hatte, ist es schwer, woanders unterzukommen".

    Die wahrscheinlich noch OHNE Kondom- Armer Kerl-die Industrie hat ihn verwurstet, bietet man als Darsteller nicht immer extremere Sachen bekommt man keine Aufträge mehr (auch bei Heteropornos-die armen Frauen, die da mitmachen). Kommt mir jetzt bitte nicht mit "naja,Berufsrisiko"- viele, die meisten, arbeiten in diesem Business, weil sie sonst nicht unterkommen.
    Ich denke, was man mittlerweile in Pornos geboten bekommt ist, Verzeihung, einfach nur noch widerlich-und es macht die Darsteller kaputt! Daher möchte ich nur bedingt sagen "selber schuld"-für mich ist vor allem eine Industrie schuld die immer extremeres bieten muss, weil die Kunden immer desensitivierter werden.
    Ich selbst schaue schon seit langem keine mehr-mir persönlich ist nach so etwas wie oben immer übel, ich will so eine Ausbeute nicht unterstützen und Erotik (das, was Sex so toll macht) haben nur ältere Filme.

    So, und jetzt gebt mir Eure Minuspunkte
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#26 InteressierterAnonym
#27 seb1983
  • 20.12.2012, 11:57h
  • Antwort auf #25 von Felix
  • Die Wege ins Pornogeschäft sind unterschiedlich, manche kommen wirklich nicht anders unter, andere stellen sich ein Glamour Leben vor und kommen nicht mehr raus usw...

    Wer ihn da verwurstet hat ist wie die Frage nach Henne und Ei.
    Die Konsumenten (also "wir" Schwule) fordern Bareback-Produktionen und immer härtere Darstellungen. Die Industrie bedient nur den Markt mit dem was sie verkaufen kann.
    Beim nächsten Latin Gangbang müssen es dann schon 3 Schwänze sein, mit Lokalanästhesie sind vielleicht bald 4 drin, wer weiß, Erektionshilfen werden ja bereis in den Schwanz gespritzt.
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#29 ZeitfensterAnonym
#30 herve64Ehemaliges Profil
  • 22.12.2012, 11:40h
  • Antwort auf #1 von Holger Doetsch
  • Pass mal auf, mein Lieber: in Zeiten, in denen du berufsmäßig von Haus aus mit einem Streß konfrontiert wirst, der neuro- und kardiologische Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt zu regelrechten Volkskrankheiten werden hat lassen und die Leute in die Stroke Units und in die Särge treibt, ist es inzwischen so etwas von schei*egal, woran du letzten Endes draufgehst. Früher oder später musst du ohnehin diesem Erdenrund "Lebewohl" sagen: jeder von uns ist nur Gast auf dieser Welt, und du tust einmal besser daran, dich mit diesem Gedanken anzufreunden als mit dem Finger auf andere zu zeigen.

    Zumindest hatte Josh Weston vorher sein Leben genossen mit viel Spaß dabei oder falls nicht, dann ist er (so hoffe ich doch!) wenigstens einigermaßen anständig für seine Drehs bezahlt worden.

    Jedenfalls ist mir ein offener Bareficker oder Spermaschlucker lieber als ein verklemmter Moralapostel, der dann beim nächsten Geilheitsanfall ebenfalls ohne Gummi herum poppt, sich dann aber anderen gegenüber als Safer Sex-Blockwart produziert und sich über andere mokiert, die es unsafer treiben.
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