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Kommentare zu:
Beckstein hat die Homos lieb


#1 FelixAnonym
  • 20.12.2012, 08:41h
  • Jeder sollte die Chance bekommen, schlauer zu werden und sich zu ändern.

    Aber das macht natürlich nicht ungeschehen, was er Jahrzehnte lang in dieser Frage angerichtet hat.

    Wenn er es wirklich ernst meint, sollte er jetzt offen die VOLLE Gleichstellung (inkl. Art. 3 GG, Eheöffnung und Adoptionsrecht) fordern und nicht nur die Ablehnung der eingetragenen Partnerschaft als Fehler bezeichnen.
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#2 smooth_yeahProfil
  • 20.12.2012, 08:55hNürnberg
  • Vor etwa 4 Jahren hatte ich bei einer Veranstaltung, auf der ich als Travestiekünstler auf der Bühne stand, ein kurzes persönliches Gespräch mit Herrn Beckstein.

    Ich denke er hat seine Ablehnung ansich Grundlegend geändert wenn auch noch mit kleinen Macken.

    Wichtiger jedoch finde ich, brachte er mir Lob, Anerkennung und vollsten Respekt entgegen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.12.2012, 09:10h
  • Günther Beckstein - der erste CSUler mit Wandel vom Homophoben zum Homophilen. Leider steht er in seiner Partei damit alleine da, denn Seehofer und Konsorten reiten weiter auf der Bashingwelle, mit der die LGBT-Community "verteufelt" wird!
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#4 chillandAnonym
#5 marcogProfil
#6 würstelAnonym
#7 goddamn liberalAnonym
  • 20.12.2012, 11:19h
  • Gleichgeschlechtliche Paare im Pfarrhaus?

    "Beckstein erklärte, er habe dem Gesetz trotz eigener Bedenken zugestimmt."

    Beckstein ist mehr Schlitzohr als man so denkt. M. E. dient sein Getöse eher dazu, die Evangelikalen bei der Stange zu halten. Sicherung der rechten Flanke, genauso wie Göring-Eckardt die 'linke' bedient.

    Aber gerade das ist das Problem. In einer demokratischen Gesellschaft darf Menschenfeindlichkeit keine Nische haben. In einer Kirche, die Teil dieser Demokratie sein will (und vom demokratischen Staat ausgehalten wird), auch nicht.
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#8 CarstenFfm
  • 20.12.2012, 11:44h
  • Hoppala
    so ein Statement von jemandem, dem man das nu wirklich nicht zugetraut hätte.
    Respekt, Herr Beckstein!

    Die konservative Anti Homo-Front bröckelt jetzt aber gewaltig.
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#9 chillandAnonym
  • 20.12.2012, 12:12h
  • Antwort auf #8 von CarstenFfm
  • Der hat ja auch nichts mehr zu sagen und somit nichts mehr zu verlieren. Auf der anderen Seite der Karriere-Leiter, hätte der solche Äußerungen niemals gemacht. Aber das Phänomen gibts oft, bei Politikern, Künstlern und Sportlern. Nach dem Zenit, sprich nach dem großen Geld, oder der Karriere, ist öfter mal jemand schwul oder lesbisch, oder wie Beckstein, plötzlich Schwulenfreund.
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#10 stephan
  • 20.12.2012, 12:54h
  • "Heute weiß ich: Die systematische Diskriminierung der Homosexuellen war eine schlimme Verirrung."

    Sofort frage ich mich natürlich, was diese Aussage für die Debatte um die Gleichstellung bedeutet. Hat er Beckstein nun so viel begriffen, dass er in seiner Partei seine Stimme erhebt. Als Geläuterter sollte er seinen Parteikollegen doch besonders gut verdeutlichen können, wo sie noch immer den Denkfehler machen.

    Oder - und das ist wohl wahrscheinlicher - läuft er der Zeit einfach hinterher unter dem Motto "Damals war die Diskriminierung eine schlimme Verirrung, aber der Abstand zur Ehe muss auch heute gewahrt bleiben!" - Das wäre natürlich ein Armutszeugnis für jemand, der sich vielleicht endlich auf den Weg der Einsicht gemacht hat!
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#11 EuropaAnonym
  • 20.12.2012, 13:10h
  • bayern regierende sind die größten h. der Republik. H. bedeutet dorf primitiv oder nicht weltoffen.
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#12 Timm JohannesAnonym
  • 20.12.2012, 13:25h
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • "Günther Beckstein - der erste CSUler mit Wandel vom Homophoben zum Homophilen. Leider steht er in seiner Partei damit alleine da, "

    --> Nicht ganz, denn da gibt es im Bundestag auch noch die CSU-Abgeordnete Dagmar Wöhrl, die diesen Sommer die 13 CDU-Abgeordneten öffentlich unterstützte.

    Ansonsten es ist gut, dass Norbert Geiss jetzt aus dem Bundestag rausfliegt und eine Scheidunganwältin dort nachrückt in seinem Wahlkreis.
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#13 TheDadProfil
  • 20.12.2012, 13:32hHannover
  • Der Mann ist in einem Alter wo die Enkel anfangen sich zu outen..
    Oder an dem es durch die Gespräche mit seinen Kindern durchrieselt das die Enkel sich geoutet haben..

    Und vielleicht ist es auch nur die "Altersweisheit"..
    Wie auch immer..
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#14 kuesschen11Profil
  • 20.12.2012, 13:56hFrankfurt
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • @ goddamn liberal

    'Aber das ist das Problem. In einer demokratischen Gesellschaft darf Menschenfeindlichkeit keine Nische haben. In einer Kirche, die Teil dieser Demokratie sein will (und vom demokratischen Staat ausgehalten wird), auch nicht.'

    DANKE für diesen wunderbaren, aussagekräftigen Satz.

    Fragt sich jetzt nur, wie lange die Kirche sich diese Nische noch reservieren will und kann??
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#16 -hw-Anonym
#17 Heiliger GeistAnonym
  • 21.12.2012, 12:01h
  • Antwort auf #16 von -hw-
  • Stern von Bethlehem

    Mutter Maria

    Wir haben abgetrieben! war die Titelschlagzeile der Zeitschrift Stern am 6. Juni 1971. Es handelte sich um eine Aktion, bei der sich 374 prominente und nicht prominente Frauen öffentlich bekannten, abgetrieben und damit gegen geltendes Recht verstoßen zu haben.

    Jesus

    1978 initiierte der schwule Lehrer Frank Ripploh im Stern die Selbstbezichtigung von 682 Männern »Wir sind schwul!«
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#18 SoleilProfil
#19 herve64Ehemaliges Profil
  • 22.12.2012, 11:25h
  • Antwort auf #2 von smooth_yeah
  • "Wichtiger jedoch finde ich, brachte er mir Lob, Anerkennung und vollsten Respekt entgegen.":

    Na, das kann vielleicht auch daran liegen, dass ihm dein Auftritt gefallen hat. Ich gehe mit dir jede Wette ein, dass sich seinerzeit unter dem Publikum von Mary & Gordy auch etliche an sich schwulenablehnende Typen befanden, um zum einen ihre Vorurteile schön gepflegt zu zementieren oder weil sie die Beiden als Clowns ansahen.

    Also, das Eine hat mit dem Anderen nicht unbedingt etwas zu tun.

    Und was Beckstein angeht: ner ja, des is hald ämoll ä Frangge, der wo sei Meinung immä widdä ämoll wexlt, wenn' s nerm grood bassd.

    Inwieweit das Ganze Ernst zu nehmen ist, wird allenfalls die Zukunft zeigen.
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#20 Fiete_Jansen
#21 FoXXXynessEhemaliges Profil

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