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Papst Benedikt XVI. befindet sich auf einem Kreuzzug gegen Homo-Rechte

Das vatikanische Zentralorgan behauptet, dass Schwule und Lesben einer sozialistischen "Utopie" der Gleichmacherei nachhingen, die bereits viel Schaden im 20. Jahrhundert angerichtet habe und nun im neuen Gewand Erfolge feiere.

In einem Leitartikel attackiert die Zeitung "L'Osservatore Romano" ein katholisches Magazin aus Frankreich, das die von der Regierung angekündigte Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben begrüßt hatte. Katholiken sollten nicht "Moden" wie der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren folgen. Unter der Überschrift "Ehe ist kein Vertrag" heißt es, dass die Beziehung von Homosexuellen die "Verweigerung der Wahrheit" sei und der Gesellschaft einen erheblichen Schaden zufügen würde: "Wir können auf diese Grundlage keine Gesellschaft aufbauen, ohne einen hohen Preis zu zahlen, wie es in der Vergangenheit bereits geschehen ist, als versucht wurde, die vollständige wirtschaftliche und soziale Gleichstellung herzustellen. Warum sollen wir den gleichen Fehler wiederholen und nach einer unerreichbaren Utopie streben?".

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Vatikan: Anerkennung Homosexueller führt zur "Vernichtung" der Familie

Homosexuelle könnten sich nicht fortpflanzen und lebten in einer "anderen Wirklichkeit", heißt es weiter in dem Leitartikel. Der Vatikan warnt darin auch davor, gleichgeschlechtlichen Paaren das Adoptionsrecht zu gewähren. Das führe zu "neuen Formen der Ausbeutung" wie den Verkauf von Keimzellen. Wenn die Definition der Familie auch auf Schwule und Lesben ausgedehnt würde, führe das zur "Vernichtung" einer der "wichtigsten Institutionen der Menschheit".

Der Vatikan hat in den letzten Wochen wiederholt gegen Homosexuelle Stimmung gemacht. So bezeichnete der Papst erst vergangene Woche die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen als "schwere Verletzung der Gerechtigkeit und des Friedens" (queer.de berichtete). In Uganda segnete er demonstrativ die Parlamentssprecherin, die Homosexuelle in einem neuen Gesetzentwurf lebenslang hinter Gittern bringen will (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat warnte "L'Osservatore Romano" davor, dass die Ehe-Öffnung zu Polygamie führe (queer.de berichtete). (dk)

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#1 probondage
  • 20.12.2012, 17:21hDortmund
  • Da hat aber jemand Angst den Einfluß auf Deutschland zu verlieren. Denn mit der in vielen europäischen Ländern umgesetzte Gleichstellung, kam auch ein Machtverlust der katholischen Kirche. Unter diesem Papst entwickelt sich die RKK zu einer gefährlichen und fanatischen Sekte. Zu was doch Selbsthass führen kann - erbärmlich.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.12.2012, 17:23h
  • Und schon wieder sondert der Vatikan seinen sehr stark ketzerischen Sondermüll ab! Wer hier in der "anderen Wirklichkeit" lebt sind die schwurbelnde Benedicta und ihre Spießgesellen!
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#3 KermetAnonym
  • 20.12.2012, 17:29h
  • Wie sagte schon Herr Freud: in seiner Verwirrung hält der psychisch Kranke seine Umwelt für Verrückt und empfindet seine Handlungen als normal.
    Insofern bin ich beruhigt...
    Leider ist der Einfluss dieser verwirrten Menschen so enorm groß, das ganze Staatsgebilde so ausgerichtet werden, dass immer wieder Minderheiten und Andersdenkende dämonisiert und kriminalisiert werden können.
    Und so macht das himmlische Bodenpersonal wieder was es am besten kann:
    Denunziation, Verfolgung und Eliminierung.
    Natürlich ohne sich selbst dabei die betenden Hände schmutzig zu machen.
    Pfui Teufel!
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