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Erneuter Diebstahl
Uganda: Einbruch bei Homo-Organisation
- 29. Dezember 2012 1 Min.

Einige Zeitungen Ugandas fahren regelmäßig Kampagnen gegen Homosexuelle
In Kampala sind bei einem Einbruch bei der LGBT-Organisation "Sexual Minorities Uganda" unter anderem fünf Computer entwendet worden.
Aktivisten befürchten nun, dass die Diebe vertrauliche Daten wie eine Mitgliederliste auf den Computern nutzen oder weiterverkaufen könnten. In dem afrikanischen Staat hatte es bereits anti-homosexuelle Kampagnen von Zeitungen gegeben, die neben Fotos von vermeintlichen Homosexuellen auch deren Adressen abgedruckt hatten.
Der Diebstahl wurde einer Pressemitteilung vom Freitag zufolge bereits am Mittwoch bemerkt und umgehend der Polizei gemeldet. Die Diebe müssen es ursprünglich nicht unbedingt auf die Daten abgesehen zu haben, sie entwendeten unter anderem auch einen Kühlschrank und einen Gasherd.
Im Juli 2011 war bereits in das Büro der LGBT-Organisation "Freedom and Roam Uganda" eingebrochen worden, ein weiterer Versuch bei "Sexual Minorities Uganda" wurde durch die Anwesenheit eines Mitarbeiters verhindert. Die Täter wurden nie gefasst.
Auf Homosexualität stehen in Uganda Haftstrafen bis hin zu lebenslänglich. Eine mögliche Strafverschärfung wurde immer wieder angekündigt und könnte in 2013 wieder im Parlament debattiert werden (queer.de berichtete). (nb)














