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- 03. Januar 2013 1 Min.

Nach seinem Sieg vergießt Scott Norton erst einmal ein paar Tränen, bevor er seinen Angetrauten schmatzt – und das im testosterondominierten amerikanischen Sportkanal ESPN, der sonst am liebsten betont heterosexuelle Sportler zeigt. US-Blogger wie "Queerty" spekulieren nun, ob dies der erste echte schwule Kuss im Sender gewesen sein könnte. "Yahoo-Sport" kommentiert: "Die Zeiten ändern sich". Hier ein Video der Siegszene und dem anschließenden Bussi (ab ca. 2 Minuten):
Den Preis hat Scott übrigens schon im November gewonnen, die Sendung wurde auf ESPN aber erst am 30. Dezember ausgestrahlt. Der verantwortliche Regisseur verzichtete also darauf, die Szene zu schneiden, wie es in der Vergangenheit üblich war.
Der Kalifornier Scott Norton hatte bereits 2011 sein Coming-out. Er begründete seine Offenheit damit, dass es auch für Homosexuelle Vorbilder geben müsse:
Ich will unbedingt anderen schwulen Athleten zeigen, dass ein Coming-out wichtig ist. So können wir demonstrieren, dass wir nicht anders als die anderen sind. […] Ich hoffe, dass jeder mich weiterhin als die Person ansieht, die ich bin – nicht mehr und auch nicht weniger.














