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Kommentare zu:
Studie: Bisexuelle leiden unter Versteckspiel


#1 SchröderAnonym
  • 04.01.2013, 12:42h
  • Bei jenen "Bisexuellen", welche eine Ehefrau oder feste Freundin haben, aber ohne Ausname homosexuell fremd gehen, ergibt sich eher der Eindruck das sie homosexuell sind anstatt bisexuell.
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#2 David JacobAnonym
  • 04.01.2013, 12:46h
  • Antwort auf #1 von Schröder

  • Denke ich genau so. Diejenigen wollen sich einfach nicht eingestehen, dass sie homosexuell sind. Die Studie halte ich für bullshit. Alle Bisexuellen in meinem Umfeld (mich eingeschlossen) sind eigentlich eher offener und toleranter. Ist aber wie gesagt meine persönliche Erfahrung
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#3 Ha Joon ChangAnonym
#4 dieter eiseleAnonym
  • 04.01.2013, 12:53h
  • Es zeigt doch immer dasselbe Schema: Leute, die nicht mit sich klarkommen, sind die größten Schwulenfeinde. Dies entspricht auch meinen Erfhrungen: Mit Heteros hatte ich nie Probleme. Die sind sich ihrer sicher und fühlen sich nicht durch Schwule bedroht, sind eher neugierig und unverkrampft im Umgang. Richtig mies sind die Klemmschwedtern, die hassen einen, weil man etwas darstellt, was sie selbst für sich nicht wahrhaben wollen. Und leider ist es immer noch immer ein beliebtes Argument unter Schwulen, dass die homophobe Umwelt sie zu diesem Verhalten zwingt. Ich möchte nun keineswegs behaupten, das ein coming out immer leicht ist. Aber jeder auch eine Selbstverantwortung, und dazu gehöt es auch, zu sich selbst zu stehen,
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#5 finkAnonym
  • 04.01.2013, 13:29h
  • Antwort auf #4 von dieter eisele
  • kapier ich nich.

    wenn man die zielgruppe von vornherein eingrenzt auf männer, die sich selber als heterosexuell bezeichnen und heimliche seitensprünge haben, dann kann man daraus doch keine allgemeinen aussagen über "bisexuelle" ableiten.

    das erinnert mich an die von homogegnern so gern zitierte "dutch study", die angeblich beweist, dass schwule allesamt unfähig zu festen beziehungen seien - wobei geflissentlich verschwiegen wird, dass alle männer in festen partnerschaften in dieser studie von vornherein ausgeklammert wurden.

    aber inzwischen fange ich ja schon fast automatisch an zu kichern, wenn hier wieder ein artikel mit "amerikanische wissenschaftler haben herausgefunden..." beginnt.
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#6 i dötzchenAnonym
  • 04.01.2013, 14:04h
  • Antwort auf #5 von fink
  • meine augenbrauen sehen dann so aus:

    s3-eu-west-1.amazonaws.com/plainpicture.production/images/pr
    eviews/pre-p32828245f.jpg


    du erinnerst dich an deinen schrifterwerb?
    dann ahnst du, dass er anders verlaufen war, als bei jungen chinesen (mögl. schriftrichtungen, vielzahl der schriftzeichen, proportionen der zeichenelemente, beutungswandel durch zeichen davor und danach, etc.)

    "US-Neurowissenschaftler haben deshalb zehn kürzlich in die Staaten eingereiste Ostasiaten und zehn Amerikaner westlicher Herkunft unter den Magnetresonanztomografen gelegt und sie beobachtet, während sie simple Aufgaben lösen mussten. Die Ergebnisse hat das Fachmagazin Psychological Science in seiner Januarausgabe veröffentlicht; online ist nur eine diesbezügliche Newsmeldung des MIT verfügbar.
    Die Aufgaben bestanden aus simplen Größenvergleichen. Den Probanden wurde eine Serie von Bildern gezeigt, die aus einem Quadrat mit einem senkrechten Strich bestanden. In der absoluten Version mussten die Testpersonen einzig die Länge des Strichs von Bild zu Bild vergleichen. War er gleich lang - oder nicht? In der relativen Dimension hingegen kam es darauf an, den Strich im Zusammenhang mit dem Quadrat zu beurteilen. Zwei Bilder galten dann als übereinstimmend, wenn sich die Länge des Strichs relativ zu den Proportionen des Quadrats änderte. Blieb jedoch der Strich konstant, während das Viereck wuchs oder schrumpfte, sollten die Probanden einen Fehler melden."

    www.heise.de/tp/artikel/27/27206/1.html
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#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 04.01.2013, 15:30h
  • Dann sollen die sich halt mal entscheiden. Ganz einfach. Bisexualität gibt es meiner Meinung nach sowieso nicht. Ich nenne das "Klemmschwestern".
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#8 FelixAnonym
  • 04.01.2013, 16:18h
  • Wenn das zu Homophobie führt, muss die katholische Kirche ja voller bisexueller Priester sein.

    Immer noch besser als die ganzen pädophilen Priester.
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#9 lentilAnonym
  • 04.01.2013, 16:51h
  • Kein wunder das sich bisexuelle Männer verstecken.
    Homosexuelle Männer haben wenigstens Unterstützung von anderen Homosexuellen während Bisexuelle nicht nur bei Heteros Probleme haben, sondern auch bei Homosexuellen.

    Sieht man doch hier wieder bestens im Forum, hier wird es einfach geleugnet das Mann auch auf Männer und Frauen stehen kann.
    Aber hier haben natürlich alle jahrelang geforscht um hier so einfach behaupten zu können was es gibt und was nicht.
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#10 chybrainProfil
  • 04.01.2013, 20:46hMünchen
  • Ich finde die Studie nicht unrealistisch. Mit gesundem Menschenverstand kann man allerdings auf zu diesem Ergebnis kommen.
    Viele hier im Forum scheinen der Meinung zu sein, dass es nur Schwarz oder Weiß gibt. Ich glaube aber, dass es wesentlich mehr Grau gibt und betrachte die sexuelle Orientierung als ein Kontinuum (erläutert in meinem Buch "Polyamorie - Eine Zukunft für die Zukunft"), das von rein heterosexuell bis rein homosexuell führt. Die Schwulen und Lesben, die heute gegen die gesellschaftlichen Widerstände zu sich selbst stehen, haben nur minimale Hetero-Anteile; die Heteros, die mit uns keine Probleme haben, haben nur minimale schwule/lesbische Anteile oder sind einfach sich selbst gegenüber ehrlich. Dazwischen liegt viel Grau mit sehr unterschiedlichen Verhältnissen von Homo- und Heterosexualität.
    Wenn die Männer in dieser Studie überwiegend mit Männern fremdgehen, dann doch wohl deswegen, weil ihr Hetero-Anteil ja hemmungslos gelebt werden darf, sie im schwulen Bereich aber ein kleines bis mittleres Defizit aufweisen. Und wenn man in Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit keine Leuchte ist, dann verdrängt man eben seine schwule Seite und wird homophob.
    Wenn dieser blöde Konformitätszwang sowohl von hetero wie schwul-lesbischer Seite aufhören würde, dann würden wahrscheinlich ziemlich viele Bisexuelle zum Vorschein kommen, und davor haben die ganzen fundamentalistischen Prediger eine Heidenangst, denn dann wären sie gezwungen, endlich mal in den Spiegel zu sehen.
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#11 David JacobAnonym
#12 David JacobAnonym
#13 Leo GAnonym
#14 FoXXXynessEhemaliges Profil
#15 daVinci6667
  • 05.01.2013, 00:50h

  • Seid Kinsey wissen wir eigentlich, dass eine übergrosse Mehrheit der Menschen hetero- und homosexuelle Anteile hat. Wir erinnern uns an die berühmte Skala von 0 bis 6:

    de.m.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Skala#mw-mf-search

    Leider hinterfragen aber nach wie vor die meisten nie in ihrem Leben ihre sexuelle Orientierung! Hier liegt das Problem! Man geht ganz automatisch davon aus heterosexuell zu sein. Jedem wird von Geburt an eingebläut.

    Bei uns 6ern ist die Anziehung zum gleichen Geschlecht derart gross, dass wir uns irgendwann (hoffentlich!) selbst als schwul bezeichnen und unser Coming-out feiern.

    Aufgrund religiöser Gehirnwäsche und nach wie vor starker Diskriminierung ist leider davon auszugehen, dass sich eine riesengroße Mehrheit der 4er und 5er an ihren wenigen heterosexuellen Anteilen klammert und einen heterosexuellen Lebenslauf einschlägt.

    Ein Fortschritt ist dann schon wenn sie sich als bisexuell bezeichnen! Die eigentlichen bisexuellen, mit gleichgrossen hetero- und homosexuellen Anteilen wären die 3er, aber kaum einer stellt sich hier mehr in Frage. Das ist traurig.

    In einer wirklich offenen, diskriminierungsfreuen Gesellschaft würde sich wohl etwa je ein Drittel schwul, hetero, und bisexuell orientieren.

    Also einmal mehr: Lassen wir uns nicht marginalisieren. Wir sind nicht 3-5 Prozent wie es Homohasser gerne hätten!
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#16 David JacobAnonym
#18 alexander
#19 YagamiProfil
  • 06.01.2013, 01:07hKiel
  • Antwort auf #7 von Hannibal
  • Und Homosexualität ist auch nur eine Krankheit die es zu heilen gilt. Ist ungefähr so wie deine Aussage. Man kann sich nicht einfach "entscheiden", genauso könnte man sich auch einfach "entscheiden" einfach in eine Herterobeziehung zu gehn, usw.- geht einfach nicht.
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#20 Harry1972Profil
  • 24.02.2013, 10:39hBad Oeynhausen
  • Schwule verhalten sich mitunter genauso diskriminierend, wie sie es bei anderen oft beklagen. Heterophob nennt man das dann wohl, wenn einem schwulen Mann nicht zugestanden wird oder er sich selbst nicht zugesteht, durchaus auch heterosexuelle Phantasien zu haben.
    Das Leben ist nunmal bunter als man ahnt und viele es sich wünschen.
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