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Kommentare zu:
Bist du cut oder uncut?


#31 verqueertProfil
#32 gccgastAnonym
  • 05.01.2013, 12:28h
  • Alle Achtung... für die Mitkommentatoren. Ich bin überaus positiv beeindruckt, wie kritisch, aber trotzdem sachlich, der Artikel bewertet wird.

    Wer sich noch ein wenig mehr informieren möchte, dem lege ich pro-kinderrechte.de nahe. Ebenso findet man beim mogis e.V. oder der deutschen Kinderhilfe noch weitere Hintergründe.

    Zum Inhalt des Artikels muss ich nichts weiter sagen, dass er an einigen Stellen sehr einseitig und sogar fehlerhaft ist, wurde ja schon bemerkt.
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#33 verqueertProfil
  • 05.01.2013, 12:29hHannover
  • Antwort auf #30 von Patch
  • "Traditionen sind gut und wichtig; dies schließt selbstverständlich auch religiöse Traditionen ein. Dennoch sollten Traditionen auch geändert werden dürfen, wenn die Erkenntnis reift, dass es anderen schadet."

    aber müssten solche Traditionen nicht aus den Religionen heraus durch innerreligiöse Dialoge geändert werden und nicht durch deutsche Landgerichte?
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#34 MeineFresseAnonym
  • 05.01.2013, 12:32h
  • Also für mich sieht das hier nicht "ok" aus. Mir kommt fast das Essen hoch wenn ich allein die Geräte sehe und wie der Arzt da herumreisst.
    Man sieht, dass das Baby große Schmerzen hat und die Situation nicht haben will, aber es interessiert nicht. Grausam.
    Es ist unverständlich was es da zu bereden gibt.
    Erwachsene: Ja. Babys und Kinder: Nein.

    Ist doch nicht so schwer.

    Und wenn Gott damit ein Problem hat, sollte er sich vielleicht mal dieses Video angucken.

    www.youtube.com/watch?v=W2PKdDOjooA

    Mal wieder eine sache bei der ich nicht verstehe wie es da überhaupt Diskussionsbedarf geben kann.
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#35 chaotAnonym
#36 RalfAnonym
  • 05.01.2013, 12:49h
  • Der Text von Herrn Dr. Voß zeigt klar, dass sein Verfasser nicht begriffen hat und nicht begreifen will, worum es in der sog. Beschneidungsdebatte geht. Abzuwägen sind das Recht unmündiger Kinder auf körperliche Unversehrtheit einerseits und das Recht ihrer Eltern auf Durchführung eines durch jahrtausendealten Aberglauben begründeten Genitalverstümmelungsrituals. Darum geht es, um nichts sonst.
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#37 PatchAnonym
  • 05.01.2013, 12:55h
  • Antwort auf #33 von verqueert
  • @verqueert
    selbstverständlich auch das

    Ich habe aber den Eindruck dass jetzt etwas durcheinander geworfen wird. Das Kölner Gericht hat auf Grund der deutschen Rechtslage ein Urteil gefällt. Die deutsche Rechtslage wurde nun dahingehend "angepasst", es wurde diese Rechtslücke geschlossen. Der gleiche Richter würde nun heute ein anderes Urteil fällen (müssen).

    deshalb ein klares: selbstverständlich ist es Aufgabe eines deutschen Landgerichtes die deutschen Gesetze auch umzusetzen, irgendwelche innerreligiösen Dialoge oder Nichtdialoge sind davon vollkommen unberührt. Oder anders: was hat es einen deutschen Richter zu interessieren was irgendeine Glaubensgemeinschaft sagt? Ein Richter hat auf die gültigen Gesetze zu schauen, nach Auffassung des Gerichts wurde ein deutsches Gesetz überschritten, daher auch folgerichtig dieses Urteil.

    Vielleicht sollte aber genau die Verfechter FÜR die Beschneidung Minderjähriger in genau diesen innerreligiösen Dialog begeben, denn längst nicht alle Mitglieder der genannten Glaubensgemeinschaften sind für die Beschneidung.
    Ich kann dort (bei den PRO-Verfechtern) nur wenig Bereitschaft sehen, überhaupt einmal die Tradition in Frage zu stellen. Nur die Überzeugung: das ist so - punkt.

    und die Erde ist doch eine Scheibe :) ;)
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#38 finkAnonym
  • 05.01.2013, 12:58h
  • Antwort auf #33 von verqueert
  • "aber müssten solche Traditionen nicht aus den Religionen heraus durch innerreligiöse Dialoge geändert werden und nicht durch deutsche Landgerichte?"

    nein. die deutschen gerichte haben die im grundgesetz festgelegten rechte der bürger zu schützen. das recht der kinder auf körperliche unversehrtheit ist eines dieser rechte. man kann nun tatsächlich das recht auf religionsfreiheit dagegen stellen und hier eine rechte-abwägung der gerichte erwarten.

    aber zu sagen: "das geht die gerichte überhaupt nichts an" ist eine höchste gefährliche haltung. konsequent weitergedacht ist das die kapitulation des rechtes vor der religion.

    das kannst du doch nicht ernsthaft wollen, oder?

    übrigens: deinem grundsätzlichen anliegen, die religionen mögen bitte ihre traditionen überdenken, folge ich natürlich. ironischerweise kamen in den letzten wochen gerade von den beschneidungsverbots-gegnern sehr seltsame argumente.

    da gibt es längst juden und muslime, die sagen, dass sie die beschneidung NICHT für religiös unabdingbar halten, und dann stellen sich leute wie z.b. volker beck hin und diktieren in die mikrophone sätze wie "die beschneidung ist für das ganze judentum konstitutionell" oder sie winken mit dem koran und behaupten, da stehe ein beschneidungsgebot nun mal drin, also müsse das auch von jedem "richtigen" muslim befolgt werden.

    einerseits die anpassung religiöser traditionen an moderne rechtsauffassungen fordern und gleichzeitig eine fundamentalistische, statische religionsauffassung ganz explizit als die einzig wahre hinstellen - wie geht das denn bitte zusammen? wie blind kann man sein?
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#39 gatopardo
  • 05.01.2013, 12:59h
  • Antwort auf #36 von Ralf
  • Hier hat jemand den Beschneidungsverlauf eines Babys verlinkt und ich muss sagen, dass mich dieses Video noch radikaler gegen religiöse Aberglauben gemacht hat. Ich werde weiterhin lediglich das Recht eines mündigen Menschen auf seine Beschneidung verteidigen und die Qual eines Neugeborenen zugunsten von Religionsfuzzis niemals entschuldigen !
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#40 Lohnt nichtAnonym
  • 05.01.2013, 13:16h
  • "Und auch für Religionskritik muss man im Blick haben, wo die herrschenden Positionen in der Diskussion herkommen, wo man selbst möglicherweise Hass und Menschenverachtung fördert, gerade wenn es um Religionen von Minderheiten geht und nicht der Mehrheit"

    Aaah ja, im Klartext: Wenn ich anprangere, dass ein katholischer Kindergarten eine Erzieherin rauswirft, weil sie lesbisch ist, bin ich ein aufrechter, gegen Ungerechtigkeit kämpfender Demokrat und Homo-Aktivist. Handelt es sich aber um einen muslimischen (religiösen Minderheiten-) Kindergarten, bin ich ein heimlicher Neonazi und meine Forderung ist billige Propaganda.

    Danke für's Gespräch. Von einem Dr. (egal welcher Spezifikation) hätte ich eine vernünftigere Logik und eine weniger plumpe Handhabung der Rassismus-Keule erwartet.
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