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Kommentare zu:
Kenia will Buch eines schwulen Autors an Schulen verbieten


#1 MarcAnonym
  • 07.01.2013, 17:13h
  • Naja wenn die Steinzeitmenschen in Afrika so denken, dann sollten wir alle mal überdenken ob die unser Geld so bitter nötig haben. Ich glaube nicht. Länder die die Menschenrechte mit Füßen treten gehören nicht unterstützt...
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#2 NicoAnonym
#3 november 2012Anonym
  • 07.01.2013, 18:12h
  • Das Bundesentwicklungsministerium wirbt bei deutschen Unternehmen für eine Ausweitung ihrer Geschäfte in Ostafrika. Mehrere Länder der East African Community (EAC) verfügen über umfangreiche neu entdeckte Erdöl- und Erdgasvorkommen und hoffen nun auf einen Wirtschaftsboom.

    Das Entwicklungsministerium habe Förderprogramme für investitionswillige deutsche Firmen aufgelegt, heißt es in Berlin; man solle sich die Chancen etwa in Kenia nicht entgehen lassen.

    Deutschland kann seinen Einfluss in der EAC nicht zuletzt darauf stützen, dass es den Staatenbund von Anfang an kofinanziert: Es sei "schwer", eine von den Finanziers "unabhängige Entscheidung" zu fällen, erläutert ein EAC-Funktionär die gegenwärtige Abhängigkeit seiner Organisation.

    Berlin und Brüssel nutzen die EAC-Staaten dabei auch für ihre politisch-militärischen Ziele, etwa um Somalia und Südsudan unter Kontrolle zu bekommen.

    Auf lange Sicht soll der Staatenbund, der inzwischen neben Kenia, Uganda und Tansania auch Ruanda und Burundi einbezieht, zum exklusiven deutsch-US-amerikanischen Einflussgebiet werden.
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#4 quellenAnonym
  • 07.01.2013, 18:25h
  • Antwort auf #3 von november 2012
  • Deutschen Mittelstand für wirtschaftliches Engagement im Osten Afrikas gewinnen; www.bmz.de 30.10.2012

    Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (Hg.): Prognos-Studie 2012. Wachstumsmärkte für die deutsche Industrie - eine Auswahl jenseits der BRICS, Berlin, August 2012

    Holpriges Rennen um ostafrikanisches Öl und Gas; www.gtai.de 02.10.2012

    Deutsch-Kenianisches Wirtschaftsforum zeigt Chancen auf; www.gtai.de 05.10.2012

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Regionale Kooperation in Afrika. Der entwicklungspolitische Beitrag Deutschlands, BMZ Informationsbroschüre 7/2011

    Regierungsverhandlungen mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft: Deutschland fördert neue Wirtschaftspotenziale; www.bmz.de 28.09.2012

    Which state will call the tune in EAC? The funding question; The East African 06.10.2012
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.01.2013, 18:27h
  • Da fehlen einem die Worte! Ach ja, fast vergessen: Entwicklungshilfe für Kenia einstellen!
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#7 ah deshalbAnonym
#8 RaffaelAnonym
  • 07.01.2013, 19:23h
  • Die Feinde der Demokratie waren immer schon Fans von Zensur, um ihre hasserfüllte Ideologie zu erzwingen! Solche Leute dulden keinen Widerspruch!
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#9 desmond tutuAnonym
#10 alexander
  • 07.01.2013, 22:42h
  • kenia, das ehemalige schwulenparadies, als der tourismus begann (1970), verdient heute mehr an alten sexsüchtigen weibern, die die jungs "aufklären", z. b. was "weisse küsse" sind !

    bislang ist keine afrikanische regierung in der lage, diese form von prostitution zu verhindern, im gegenteil, sie wird noch gefördert, da man ja die kohle braucht !
    aber da man ja politisch für "vollgenommen werden möchte", muss man ja wieder einen prügelknaben finden, also die schwulen !
    was ja bekanntlich durch die kirchen hervorragend klappt !

    und die merkwürdigen gesetze, die von den ehemaligen kolonialmächten, speziell den britischen,"aufgezwungen wurden",werden heute dazu benutzt, die "westliche dekadenz", als unafrikanisch zu verteufeln ???
    so bescheuert können eigentlich nicht einmal denkende afrikaner sein ??? aber die sind ja auch bei der persönlichen bereicherung der "einflussreichen bimbos", nicht gefragt !!!
    (wer sich jetzt über "bimbo" aufregt,denke an "idi amin" in uganda !)

    man möge sich die frage stellen, warum tolle, hochgebildete afrikaner, nicht endlich, positionen besetzen die unseren standarts ensprechen (wobei ich unsere standarts nicht zum nabel der welt ernennen will ?) ??? oki, das ist ein weites feld !
    aber es hat leider wieder etwas mit machtverteilung zu tun und den daraus resultierenden "einkommen" !
    im tiefsten busch keinen strom, aber handy, mittlerweile normal !!!
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#11 VorsichtAnonym
  • 23.01.2014, 16:04h
  • Antwort auf #1 von Marc
  • Ich verstehe deine Reaktion als eine auf etwas, das einen ratlos und wütend macht. Verständlich - man sucht Lösungen. Die können aber niemals so einfach sein, wie die, die du hier andeutest. Der Entzug von finanzieller Unterstützung - zumindestens in akuten Krisensituationen- macht nichts besser, sondern verschlimmert Hass und Verachtung, die vorallem aus Uninformiertheit und Unsicherheit erwachsen. Es macht nichts besser, wenn Menschen nicht nur von Homophobie und Gewalt, sondern zusätzlich auch noch von mangelnder Gesundheitsversorgung und Armut betroffen sind. Die Politik muss andere Wege gehen - stärkere Sanktionen von Wahlbetrug und Bereicherungen von Politikern zum Beispiel. Nicht alle für die bestrafen, die an der Macht sind. Wenn du von Afrikanern als "Steinzeitmenschen" sprichst, ist das nicht nur zutiefst kurzsichtig und rassistisch, sondern du triffst damit auch afrikanische LGBI-AktivistenInnen, die unendlichen Mut beweisen. Und vergisst, dass die in Bezug auf LGBTI-Menschen menschenverachtenden afrikanischen/ indischen Gesetze größtenteils auf (englische) Kolonialgesetzgebungen zurückgehen. Ob jemand aufgeklärt und mit Respekt vor anderen handelt, hängt nicht mit der Herkunft, sondern mit Bildung und persönlichen Erfahrungen zusammen. Du diskrimierst afrikanische LGBTI-Menschen, die schon ohnehin -je nach Land- oftmals von homophoben Anfeindungen betroffen sind, noch ein zweites Mal - diesmal rassistisch. Verachtung lässt sich nicht mit Verachtung bekämpfen, und sich abwenden und wegschauen macht auch überhaupt nichts besser.
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