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Kommentare zu:
Europa-Gericht: Glaube rechtfertigt keine Homo-Diskriminierung


#1 marcogProfil
#2 JoelAnonym
  • 15.01.2013, 14:12h
  • .... und was sagt jetzt Benedettchen dazu? Sein Glaube rechtfertigt, seiner Meinung nach, da er unfehlbar ist, doch alles! Sein Glaube rechtfertigt Intoleranz, Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Diskriminierung und vorallem Dummheit. Schön, daß der Glaube auch mal nicht an erster Stelle zitiert werden darf, und zur Unterstreichung von idiotischen Begründungen herangezogen werden kann. Sehr gut!
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#3 TheDadProfil
  • 15.01.2013, 14:47hHannover
  • Na endlich..

    Jetz wird es eng für die Katholiban und ihre von ihr abgespaltenen Sekten..

    Das Recht auf Religionsfreiheit steht SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT an erster Stelle in den Verfassungen der Länder, dort stehen Sätze die die Grundpfeiler der Menschenrechte bilden, und denen haben sich alle anderen Rechte unter zu ordnen..

    Benedetta wird zwar nervös ob dieser Entscheidung des EUGH auf ihren Hämorrhoiden herumrutschen, und letztlich ist das Urteil für den Vatikan (noch) nicht bindend, außerdem kann zwar eine Berufung stattfinden, die sich aber wahrscheinlich eher mit den arbeitsrechlichem Aspekt des Kruzifix beschäftigen wird..

    Letztlich wird sich aber für uns etwas entscheidendes ändern :
    Die deutsche Gegner-Front der Gleichstellung wird sich ihre Worte und Argumente völlig neu entwickeln müßen..

    Mal sehen welcher von denen Heute noch den Anfang wagt..
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#4 JoelAnonym
#5 erererEhemaliges Profil
  • 15.01.2013, 15:05h
  • Ein guter und symbolischer Anfang des 'annus horibilis' der katholischen Kirche, was die Homo-Rechte angeht.
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#6 mueller66Anonym
  • 15.01.2013, 15:09h
  • Dass all diese Fälle aufgetreten sind, bei denen Christen geklagt hatten, dass ihre Religionsfreiheit dadurch eingeschränkt sei andere gleich behandeln zu müssen bzw. dass ihre Intoleranz gegenüber anderen Menschen nach Meinung der christlichen Kläger toleriert werden soll, zeigt doch die Arroganz von Kirche und einem beachtlichen Teil der gläubigen Menschen gegenüber weltlichen Rechten und Gesetzen.

    Die Gefahr, die von Religion ausgeht, ist, dass Menschen, die daran glauben, Gefahr laufen das als die "Wahrheit" bzw. als "wahr" anzunehmen. Und diese Menschen werten dann alle anderen Menschen ab, die nicht dasselbe glauben bzw. nicht im Sinne ihres Glaubens leben. Und es bleibt nicht nur dabei, sondern es geht in einigen Ländern der Welt bis hin zum Massenmord an bestimmten Bevölkerungsgruppen und bis hin zu Krieg zwischen Nationen und Menschen in dieser Welt. Und deswegen ist Religion so gefährlich. Nicht umsonst haben, das wurde mal wissenschaftlich untersucht, religiöse Menschen im Durchschnitt eine geringere Intelligenz als nichtreligiöse Menschen.

    Irgendwann wird man nochmal die Kirche für ihre Menschenrechtsverletzungen verurteilen, denn wer besipielsweise mehr als eine Millarde Menschen dazu aufruft eine Minderheit schlechter zu behandeln, der begeht die Straftat der Volksverhetzung und wer mehr als eine Milliarde Menschen im vom HI-Virus besonders betroffenen Afrika dazu aufruft auf Kondome zu verzichten und damit zur massiven Ausbreitung des HI-Virus beiträgt (man muss sich die Dimension dieses Aufrufs und der Folgen mal auf der Zunge zergehen lassen), der handelt mindest zutiefst unmoralisch und ist in meiner persönlichen Meinung nach ein Verbrecher, der hinter Gittern gehört.

    Eigentlich müsste einem doch schon der gute Menschenverstand sagen, dass es nicht in Ordnung ist andere Menschen sachlich grundlos aufgrund von etwas sachlich grundlos schlechter zu behandeln, was sich diese Menschen nicht ausgesucht haben. Sowas sollte man massiv schon in Kindergärten, Grundschulen und staatlichen Schulen vermitteln und nicht diese religiösen Inhalte bestimmter Religionen. Wer sich für Religion interessiert kann das ja in der Freizeit tun. Aber ich finde, dass man an einer staatlichen Bildungseinrichtung für Minderjährige religiöse Inhalte nicht behandeln sollte, sondern wie gesagt stattdessen das oben genannte. Überhaupt müsste es eine sehr viel striktere Trennung von Kirche/Religion und Staat geben. Denn Religion und religiöse Überzeugungen sind etwas individuelles. Ich empfand es schon als tiefe, vor allem ideelle Verletzung meiner Rechte, dass meine Eltern mich in die römisch-katholische Kirche als Baby reingebracht haben und ich da später nur durch Zahlung von 30 EUR Kirchenaustrittsgebühr für ein paar Klicks mit der Maustaste eines Beamten wieder rauskam. Das zeigt, dass Staat und Kirche in Deutschland noch gemeinsame Sache machen und das finde ich schlimm.

    Dass religiöse Menschen aufgrund ihres selbst in freier bewusster Entscheidung ausgesuchten Merkmals religiöser Überzeugung andere Menschen aufgrund des nicht selbst ausgesuchten Merkmals sexuelle Identität diskriminieren, das ist pervers.

    Ich kann nicht verstehen, warum soviele Menschen das im Jahr 2013 immer noch nicht begriffen haben.
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#7 fachärztlichAnonym
#8 tomblnAnonym
  • 15.01.2013, 15:57h
  • Ich frage mich, welche Konsequenzen das für kirchliche Arbeitgeber in Deutschland nun hat? Vermutlich wird so ein Urteil ja wieder fleißig ignoriert bis sich jemand durch X Instanzen geklagt hat und ihnen wieder keine andere Wahl gelassen wird...
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#9 FoxieAnonym
  • 15.01.2013, 16:19h

  • Das war überfällig! Mal hören, was unsere so europabegeisterten C-Parteien dazu sagen.
    Und Ratzi hat sich sicher am Messwein verschluckt, sonst wäre schon eine absurd verdrehte Erklärung gekommen.
    Mal nachgefragt: Wieso treibt eigentlich das staatliche Finanzamt die Kirchensteuer ein?
    Soweit zur Trennung von Kirche und Staat. Sollen die "Glaubensunternehmen" doch selber bei ihren Anhängern kassieren. Und keine weiteren Steuermittel erhalten.
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#10 den gauweilernAnonym
#11 finkAnonym
  • 15.01.2013, 18:11h
  • Antwort auf #9 von Foxie
  • "Sollen die "Glaubensunternehmen" doch selber bei ihren Anhängern kassieren. Und keine weiteren Steuermittel erhalten."

    ich stimme dir zu.

    aber: welche partei sollte das durchsetzen?
    und welche parteien wählen wir stattdessen? und wieso wird das nie ein thema vor den wahlen?
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#12 SchwTAAnonym
  • 15.01.2013, 18:31h
  • Hervorragend - sollte die europäische Union letztendlich doch zu etwas taugen?! Ich bin begeistert!
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#13 alexander
#14 Linu86Profil
  • 15.01.2013, 18:44h Aachen

  • Wo wären wir nur ohne unsere Justiz... Da kann die CDU noch so sehr in den Parlamenten ihr Gift versprühen, vor dem Verfassungsgericht gibt es dann eben eine schallende Ohrfeige nach der anderen, bis auch der letzte Hinterwäldler kapiert hat: Wir sind keine Untermenschen und wir verdienen gleiche Behandlung und gleiche Rechte!
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#15 panzernashorn
#16 seb1983
  • 15.01.2013, 21:14h
  • Antwort auf #9 von Foxie
  • Wiki antwortet:

    "Die Länder behalten als Entgelt für den Einzug der Kirchensteuer je nach Land unterschiedlich 2 % (Bayern) bis 4,5 % (im Saarland) des Kirchensteueraufkommens ein, in der Regel 3 %."

    Da die Berechnung und Erhebung der Kirchensteuer (8 bzw 9% der Einkommensteuer) denkbar simpel ist dürfte dies für den Staat also ein durchaus einträgliches Geschäft sein
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#17 alexander
  • 15.01.2013, 21:57h
  • Antwort auf #16 von seb1983
  • dann rechne doch mal bitte die milliarden pro jahr gegen diesen "staatlichen verdienst, durch den einzug der kirchensteuer" hoch, die "jeder steuerzahler, ob gläubig oder nicht, vom staat den kirchen in den rachen geworfen werden" ???

    hier geht es doch nicht um RABATTMARKEN, oder PEANUTS !!! (oder aber um den "klingelbeutel für arme afrikanische kindlein"!)
    und wenn du dann noch die "staatlichen ausgaben" für soziale dienste gegenrechnest, dann wirst du dich aber wundern !
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#18 paren57Ehemaliges Profil
  • 15.01.2013, 22:12h
  • Wer so offen diskriminiert, ist ja auch selber schuld. Oder eben ein bornierter Fanatiker.

    In der Praxis funktioniert Diskriminierung allerdings weit weniger greifbar, aber durchaus effektiv. Es wird ja keiner auf die Idee kommen, mir etwa zu sagen, du bist als Vorgesetzter nicht tragbar, weil du schwul bist. Und trotzdem sitzt plötzlich der Hetero-Kollege, bei dem niemand bisher Führungseigenschaften entdeckt hat, auf dem Chefsessel. Und auch wenn unterschwellig gegen dich Stimmung gemacht wird, kannst du es in den seltensten Fällen beweisen. Wirksam ist es aber trotzdem.

    Insofern zu dem Urteil: Die Worte hör ich wohl und zugegeben auch gerne. Ob sich deswegen im Alltag etwas ändern wird? Mir fehlt da der rechte Glaube. Zumal bei den derzeitigen Mehrheitsparteien, die sich ja im Grunde die Diskriminierung auf die Fahnen geschrieben haben. Und wie es im Moment aussieht, wird Mutti ja wohl auch nach der nächsten Wahl noch die Richtung bestimmen.
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#19 TheDadProfil
  • 15.01.2013, 23:19hHannover
  • Antwort auf #17 von alexander
  • Ist doch ganz einfach..
    Das Statistische Bundesamt hält doch für (fast) alle Fragen eine Antwort parat :
    Katholische Kirche 4.158,0 Mio. Euro..
    Evangelische Kirche 3.689,0 Mio. Euro..
    Alt-Katholische Kirche 2,9 Mio. Euro..

    Davon behalten die deutschen Finanzämter durchschnittlich ca. 3 % ein(also ca.235,497 Millionen Euro); ergibt zusammen also : ca. 8.085,397 Mio.Euro..

    Davon werden allerdings nur ca. 5 Millarden direkt von den Kirchenmitgliedern aufgebracht, die restlichen Gelder aus anderen Steuergeldern, wie z.B Bertriebs-und Umsatzsteuern "umgeleitet"..
    Näheres dazu hier :

    de.wikipedia.org/wiki/Kirchensteuer_%28Deutschland%29#Rechts
    grundlagen_f.C3.BCr_die_Erhebung_von_Steuern_der_Religions-_
    und_Weltanschauungsgemeinschaften


    Zusätzlich gehen seriöse Schätzungen (denn genaue Zahlen hat dazu nicht einmal das Statistische Bundesamt, und Finanzdaten der Finanzämter unterliegen dem Steuergeheimnis das für alle gilt), das etwa 20 Milliarden Euro für Leistungen ausgegeben werden die direkt von den Kirchen und ihren Betrieben erbracht, aber vom Steuerzahler finanziert werden..

    Dazu zählen z.B. Gehälter von Pfarrern bei Bundeswehr und in Krankenhäusern, alle Gehälter in kirchlichen Kliniken, Kindergärten, Altenheimen und sonstigen Einrichtungen der Behinderten-Betreuung..
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#20 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.01.2013, 00:24h
  • Die beiden Urteile des Straßburger Gerichtshofes sind ein Grund zum Feiern! Diesen religiösen und homophoben Fanatiker müssen endlich einmal in ihre Schranken verwiesen werden! Wieder einmal bewahrheitet sich die Redensart "Diskriminierung lohnt sich nicht!"
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#21 Aus Bad HomburgAnonym
  • 16.01.2013, 00:41h
  • Leider hat die ganze Geschichte einen bitteren Beigeschmack: eine Christin hat gegen 'British Airways' gewonnen, indem sie ein Kreuzchen tragen wollte und ihr das verboten wurde. Und genau dieser Fall, nur ein einzigster von insgesamt 6, ist die eigentliche Nachricht in den Medien von heute - der Sieg der Schwule ist fast todverschwiegen. Sogar BBC betont vor allem das, die anderen 5 Siege sind Nebensache. Ich bin sehr negativ erstaunt.
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#22 DeftoneProfil
  • 16.01.2013, 00:57hKöln
  • Bedeutet das, dass auch die Bürgermeiuster in Frankreich Homosexuelle trauen müssen? Soweit ich weiß, wollte Hollande für diese Homophoben Leute Ausnahmen zulassen....
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#23 zappAnonym
  • 16.01.2013, 08:29h
  • Der Vatikan ist kein Mitglied des Europarats - nicht, dass es zu Missverständnissen kommt....dort hat Religion dennoch einen anderen Stellenwert.
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#24 FelixAnonym
  • 16.01.2013, 12:16h
  • Eine wegweisende Entscheidung.

    Zwar werden fanatische Fundamentalisten sich jetzt als arme Opfer darstellen und alles daran setzen, weiter zu diskriminieren, aber wir können uns nun dagegen wehren und uns auf dieses Urteil berufen.

    Ich hoffe, dass sich jetzt einiges ändern wird. Aber das ist auch nur ein erster Schritt, dem noch viele weitere folgen müssen.
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#25 MariusAnonym
  • 16.01.2013, 12:31h
  • Regierungen, die uns immer noch unsere volle Gleichstellung verwehren (wie z.B. in Deutschland Union und FDP), haben echt den Knall nicht gehört.

    Es wird vielleicht immer irgendwelche homophoben Fanatiker und Klerikal-Faschisten geben. Aber die sollten keinen Staat führen. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter...
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#26 Jason PetersonAnonym
#27 seb1983
  • 16.01.2013, 14:05h
  • Antwort auf #17 von alexander
  • Ich bezog mich einzig darauf dass der Staat am Einzug der Kirchensteuer selbst verdient da er dafür einen Teil des Geldes einbehält, wie in Beitrag #9 gefragt. Leistung gegen Entgelt.

    Wenn nun das Fass (ungerechte ja) Subventionierung der Kirchen aus Steuermitteln aufgemacht wird, was damit nichts zu tun hat, ok. Neues Thema.
    Die Sache mit der Kirchensteuer sehe ich damit als erledigt an.
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#28 finkAnonym
  • 16.01.2013, 14:23h
  • Antwort auf #27 von seb1983
  • die kirchensteuer ist nicht nur eine finanzfrage.

    selbst wenn der staat daran verdienen sollte (was ich noch nicht als bewiesen ansehe, weil die verwaltungskosten hier nicht dargelegt werden) - es geht auch um das gesellschaftspolitische signal, dass dadurch entsteht, dass staat und kirche hier nicht sauber getrennt sind. mir gefällt dieses signal nicht, zumal es ja nicht das einzige beispiel für viele seltsame verquickungen ist: konfessioneller schulunterricht, konkordatslehrstühle, sitze der kirchen in verschiedenen staatlichen/öffentlichen kommissionen, medienanstalten usw. usw.

    es wird einfach zeit, diese verquickungen endlich zu lösen und eine wirkliche staatliche neutralität in religionsfragen durchzusetzen.

    aber wie schon gesagt: dazu muss auch einmal transparent gemacht werden, welche parteien diese neutralität wirklich wollen, und dann müssen wir die auch wählen. oder zumindest druck ausüben, um diskussionen anzustoßen und irgendwann auch die parteiprogramme der anderen partien entsprechend zu ändern.

    insgesamt kann man wohl feststellen, dass dieses thema einfach nicht konsequent genug verfolgt wird, auch von uns wähler_innen nicht.
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#29 FrankreichAnonym
  • 16.01.2013, 17:01h
  • Wer spricht und schreibt den gut französisch und würde mal schwul-lesbischen Internetforen diesbezüglich informieren? Ich habe nichts auf französischen Websites hierzu gesehen und das gehört doch auch zur dortigen Debatte!
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#30 seb1983
  • 16.01.2013, 17:34h
  • Antwort auf #28 von fink
  • Grundsätzlich billige ich wenn der Staat für eine Organisation eine Leistung erbringt und dafür entlohnt wird.
    Die Verwaltungskosten dürften bescheiden sein, die 8 bzw. 9% Aufschlag erledigt Kollege Computer in einer Nanosekunde.

    Andere Verquickungen sind da komplizierter. Das Erbe Bismarks bei Religionsunterricht und Pfaffenbezahlung, der Sitz in öffentlichen Institutionen, der Unterhalt von Kirchenbauten.

    Am dramatischsten und teuersten sind allerdings soziale Einrichtungen in angeblich kirchlicher Trägerschaft, für wenig Geld wird da volle Bestimmung gefordert, oft gegen die Angestellten!

    Politisch ist mit solchen Themen aber kein Blumentopf zu gewinnen. Im Bestfall geht es den Leuten am Arsch vorbei, es drohen aber verbrannte Finger.
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#31 finkAnonym
  • 16.01.2013, 19:42h
  • Antwort auf #30 von seb1983
  • "Im Bestfall geht es den Leuten am Arsch vorbei, es drohen aber verbrannte Finger."

    ja, genau das ist wohl das problem. ich hoffe ja, dass das thema in nächster zeit endlich mal kritischer diskutiert wird. ich vermute nämlich, dass viele leute mit dem status quo nicht einverstanden wären, wenn man ihnen mal ausführlich erklären würde, worum es da eigentlich geht.

    bisher klappt es immer noch, dass die kirchen sagen "wir leisten doch so viel soziale arbeit!" und die mehrheit glaubt, dass sie das tatsächlich selber tun...
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#32 LucaAnonym
  • 16.01.2013, 20:55h
  • Die ganzen Pfaffen und ihre Anhänger werden jetzt los keifen, dass sie in ihrer Religiosität eingeschränkt werden, wenn sie nicht hassen dürfen.

    Und auch konservative Parteien werden sicher jetzt rum zetern, dass das eine falsche Entscheidung sei, bla bla bla...

    Ich kann nur hoffen, dass sich davon keiner beeindrucken lässt und dass da jetzt nichts eingeschränkt oder abgeschwächt wird.
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#33 thorium222Profil
  • 16.01.2013, 22:24hMr
  • Es wurde auch echt Zeit, dass das mal so deutlich gesagt wurde! Die Religioten stehen doch nicht über dem Gesetz, da kann ihnen ihre Religionen auch sonst nochwas vorschreiben, Grundgesetz und Verfassungen haben Vorrang! Ansonsten könnten sie ja auch kleine Kinder fressen wenn ihr imaginärer Freund ihnen das befiehlt!
    Man darf niemandem schaden, nur weil man Stimmen hört! Wenn man geisteskrank ist und das glaubt, muss man nun mal weggesperrt werden!
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#34 sanscapote
#35 marcogProfil
#36 PetterAnonym
  • 17.01.2013, 11:44h
  • Sehr gut!

    Ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zum Ziel!

    Jetzt kommt es darauf an, das Urteil auch in allen europäischen Staaten umzusetzen...

    Es wird z.B. Zeit, dass im deutschen Anti-Diskriminierungs-Gesetz die Ausnahmen für Kirchen abgeschafft werden!! Ein ADG, das manchen Gruppen explizit die Diskriminierung erlaubt, hat den Namen nicht verdient!
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