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Kommentare zu:
Pornostar Arpad Miklos verübt Selbstmord


#1 Thorsten1Profil
  • 06.02.2013, 10:40hBerlin
  • Sex-Arbeit ist keine Arbeit wie jede andere auch.
    Sie hinterlässt Spuren, in vielen Fällen schwere Depressionen oder Alkoholismus. Deswegen ist es auch unverantwortlich, dass der Staat Prostitution als normalen "Beruf" zu bezeichnet.
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#2 justusAnonym
  • 06.02.2013, 11:06h
  • bestimmt mobbing-opfer, opfer der allgemeinen homophobie... die kirche ist schuld, die gesellschaft ist schuld...
    sollten wir nicht dringend wieder in dieses horn blasen... das haben wir so gut drauf...
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#3 MäxikoAnonym
#4 FOX-NewsAnonym
  • 06.02.2013, 11:22h
  • Ist doch klar, dass wenn jemand ein wenig Verstand hat - und wie hier ein gebildeter, studierter Mann - nur noch auf das rein sexuelle reduziert wird / sich reduzieren lässt, daran verzweifelt und (sich) irgendwann suizidiert. Höchst wahrscheinlich wäre er in seinem früheren Beruf weitaus glücklicher gewesen.

    Allerdings muss man sich auch fragen, warum er mit seinem Partner nicht den Ausweg aus der Porno- und Escortbranche gesucht hat?
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#5 FOX-NewsAnonym
#6 chillandAnonym
  • 06.02.2013, 12:07h
  • Antwort auf #3 von Mäxiko
  • Er war auch Escort, steht da und damit Stricher. Oder glaubst Du ernsthaft die sind nur für gemeinsame Opernbesuche. Nur eben nicht auf dem Hartgeld-Strich, auf der Straße. Was es alles gibt "Best Top Escort" bei den "Internationalen Escort Awards". Wußte, bis eben nicht. Grins. Und wenn viele dieser Leute Depressionen haben, wird es wohl am Alter liegen. Wer bucht schon einen 45 jährigen, bei dem Jugendwahn, LEIDER. Die Filme kann man ja nur noch in Thailand zeigen. Bin im selben Alter und erstaunt, was dort so alles geht.
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#7 SnoWAnonym
  • 06.02.2013, 12:09h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Das stimmt, dass es keine Arbeit wie jede andere ist und dass sie bei vielen seelische Spuren hinterlässt, aber trotzdem war es seine Entscheidung und wenn der Alkoholismus vom Callboy oder Pornodarsteller dasein kommen, würde, dann würde es alleine in Österreich eine Million Pornodarsteller oder Callboys geben und dass ist nicht realistisch
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#8 adrianusAnonym
#9 maaaartinAnonym
  • 06.02.2013, 12:49h
  • @alle
    super, dass die waschweiber unter den queer leseren den fall ruckzuck dank bauernpsychologischer ferndiagnose durchschaut haben....
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#10 daVinci6667
  • 06.02.2013, 13:09h

  • Ich finde hier einige Kommentare deplatziert, Natürlich ist Porno-Darsteller und Escort etc. kein normaler Beruf. Aber ob das etwas mit seinem Selbstmord zu tun hat ist reine Spekulation Kann sein, muss nicht.

    Ich behaupte jeder der für Geld arbeiten muss, geht in einer gewissen Weise auf den Strich, auch wenn er "nur" seine Arbeitskraft und Lebenszeit verkauft, nicht seinen Körper. Wobei da natürlich schon noch ein erheblicher psychischer Unterschied besteht- aber kein Grund zur Überheblichkeit.

    Es ist Zeit Miklos hier Danke zu sagen. Danke, dass er uns seine intimste Momente gezeugt und uns in all den vielen Streifen geil gemacht und unsere Fantasie angeregt hat. In der Tat kein easy Job.

    Schade ist er so früh gegangen. Ist aber seine Entscheidung, die wir zu akzeptieren haben. In einer toleranteren, diskriminierungsfreien und weniger Geld- und Jugendbesessenen Welt wäre seine Entscheidung aber vielleicht eine andere gewesen.

    RIP Miklas
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#11 finkAnonym
  • 06.02.2013, 13:14h
  • ich verstehe nicht ganz, weshalb jedem zweiten toten hier auf queer.de noch ein höhnisches "selber schuld!" nachgerufen werden muss.

    glücklicherweise ist die wahrscheinlichkeit, dass angehörige das hier lesen müssen, sehr gering. geschmacklos finde ich es trotzdem.
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#12 Cum ShotsAnonym
  • 06.02.2013, 13:34h

  • So etwas kann einen schon ziemlich kalt erwischen zumal Kozma einer von den Guten war in dieser nicht gerade sehr empfehlenswerten Branche
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#13 maaartinAnonym
#14 Martin28a
#15 ZeitfensterAnonym
  • 06.02.2013, 14:43h
  • Ich finde es schon sehr traurig, wie hier einige Leute Sexualität pathologisieren. Mit der gleichen Keule vom "krankhaften Sex" werden wir Schwulen regelmäßig von den Homo-Hassern attackiert. Aber einige Schwuppen sind wohl intellektuell nicht in der Lage zu durchschauen, auf wessen Argumentationsniveau sie sich da einlassen und wem sie Wasser auf die Mühlen geben.
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#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.02.2013, 15:58h
  • Ich kenne keinen Hetenporno, in dem Darsteller Arpad Miklos mitgespielt hat! Umso trauriger ist jedoch sein plötzlicher Freitod. Auch Darsteller Eric Rhodes starb auf diese Weise!
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#17 Andy3178
  • 06.02.2013, 16:40h
  • Eric Rhodes soll an Depressionen zwar auch gelitten haben, starb aber letzten Juni an einem natürlichen Tod:

    Erik Rhodes (born James Elliott Naughtin) died in his sleep of an apparent heart attack that may have had something to do with his use of steroids.
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#18 finkAnonym
#19 SuperheteroAnonym
  • 06.02.2013, 19:14h
  • Antwort auf #18 von fink
  • Bingo es bestätigt meine Vermutung.
    Anstatt sich eine echte Frau zu nehmen kostümiert der Schwule seinen Lover zur Frau.
    Erst beschweren sich die Schwulen wenn man sie fragt wer von beiden die Frau ist und dann erscheint die Wahrheit (un)geschminkt per Video.
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#20 finkAnonym
  • 06.02.2013, 19:40h
  • Antwort auf #19 von Superhetero
  • es erschlösse sich dir eine andere ebene, wenn du mal hörtest, worum es in dem text geht und du dir das video noch einmal unter diesem aspekt anschauen würdest.

    wenn du unbedingt glauben möchtest, dass schwule eigentlich doch auf frauen stehen und ihre partner, die ja dummerweise auch männer sind, deshalb anmalen müssen, dann kann man dir das sicher nicht ausreden. das video handelt davon jedenfalls nicht.

    aber davon verstehen superheteros vermutlich nichts...
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#21 antosProfil
  • 06.02.2013, 19:41hBonn
  • Antwort auf #19 von Superhetero
  • "Erst beschweren sich die Schwulen wenn man sie fragt wer von beiden die Frau ist und dann erscheint die Wahrheit (un)geschminkt per Video."

    Das ist das Problem mit diesen sich stets selbst bestätigenden "Bingo"-Gewissheiten: sie lassen einen nie richtig hinschauen. So drüberschlampen reicht immer schon - halb gesehen, schon verstehen. Tatsächlich travestiert und parodiert das Video ja genau den von dir angestimmten Diskurs.
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#22 David77Anonym
#23 TheDadProfil
  • 06.02.2013, 20:26hHannover
  • Antwort auf #19 von Superhetero
  • Ach ? Echt ?

    Hast Du schon mal versucht es so zu sehen :

    ES GEHT DICH NICHTS AN !

    Da Du nicht dran beteiligt bist solange es keinen Dreier gibt, muß Dir niemand eine Rollenverteilung offenbaren..

    Schließlich fragt Dich auch keiner ob Du die Reizwäsche Deiner Frau Probe trägst wenn sie nicht zu Hause ist, oder sie beim Akt auf Dir sitzt..

    Ansonsten..
    Es gibt keine generelle Rollenverteilung, weil jeder Mensch seine eigene Sexualität lebt..

    Manchmal finden sich Menschen zusammen deren Sexualität wunderbar harmoniert..
    Das ist alles..
    Der Rest ist reiner Fetischismus und pure Geilheit..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#24 chillandAnonym
#25 Timm JohannesAnonym
  • 06.02.2013, 20:33h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • @Thorsten1
    "Sex-Arbeit ist keine Arbeit wie jede andere auch. Sie hinterlässt Spuren, in vielen Fällen schwere Depressionen oder Alkoholismus. Deswegen ist es auch unverantwortlich, dass der Staat Prostitution als normalen "Beruf" zu bezeichnet."

    --> Vollkomen falsche Schlussfolgerung, so wie immer bei dem ganzen Mist, den du als kreuz.net Maulwurf hier verfasst.

    Gerade weil es Sexarbeiter mitunter sehr schwer im Leben haben, verdienen sie die staatliche Anerkennung als Beruf, damit sie sich sozialversicherungsrechtlich bei Rentenansprüchen absichern können und eine Krankenversicherung haben.
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#26 Xq28
  • 06.02.2013, 23:08h
  • Was da denn los?
    Wieso sterben die denn in letzter Zeit alle?

    Traurige Sache das...

    Öszinte részvétem
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#27 KirkyProfil
  • 06.02.2013, 23:28h Torino
  • Antwort auf #19 von Superhetero

  • "beschweren sich die Schwulen wenn man sie fragt wer von beiden die Frau ist"

    Ganz einfach weil niemand die Frau ist!

    Von uns beiden kostümiert sich keiner, jeder macht Sport, fickt und wird gefickt, jeder trägt mal den Müll raus, jeder kocht, jeder packt mal im Haushalt was an usw. Eine fleissige Latina kommt zweimal die Woche putzen.

    Wer also von uns ist jetzt die Frau?

    Ist dein Weltbild jetzt zusammengebrochen?
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#28 hypathia
#29 panzernashorn
  • 07.02.2013, 00:54h
  • Kleine Anregung:

    Wegen des Titels und der Verwendung des Begriffes "Selbstmord" wollte ich - auch als diesbezüglich persönlich Betroffener - ein paar Gedanken äußern.

    "Selbstmord" enthält das sehr unschöne und mit ausschließlich negativen Assoziationen behaftete Wort "Mord", also eigentlich eines der schlimmsten Verbrechen.

    Da es niemandem zusteht, über die Motive eines Menschen zu urteilen, der sich das Leben nimmt, fände ich es viel "neutraler", die fachliche Bezeichnung "Suizid" vorzuziehen.
    Ein Mensch, der sich zu diesem Schritt entschließt, hat sich diese Entscheidung sicherlich alles andere als leicht gemacht; daher bin ich der Meinung, diese zu respektieren und dies auch in der Wortwahl auszudrücken.

    Ich fände dies einfach angemessener, auch im ehrenden Gedenken derer, die für sich keinen anderen Weg mehr gesehen haben.

    Ich bitte, dies nicht als Kritik, sondern lediglich als kleinen Denkanstoß zu sehen.
    Danke
  • Antworten » | Direktlink »
#30 Fred i BKKAnonym
#31 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 02:05h
  • Antwort auf #19 von Superhetero
  • Du hälst ein Musikvideo - in dem es Anweisungen dafür gibt wie und was darin vorkommen soll - für die Realität und für repräsentativ für irgendwas. Was bist du denn fürn Dummchen?
    Denkst du auch, dass bei The Expendables in echt Menschen sterben?

    Und klar gibt es schwule Typen die auf feminine Männer stehen. Die sind aber trotzdem Männer. Da kann man genauso fragen, wieso nimmt sich Angela Merkels Ehemann keinen richtigen Kerl und stattdessen Angie als Ersatz? Genauso hirnverbrannt.

    Und die Frage, wer in einer Beziehung zwischen zwei nicht-transsexuellen Männern die Frau ist, ist einfach nur bescheuert.
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#32 MeineFresseAnonym
#33 TheDadProfil
#34 Ja KlarAnonym
  • 07.02.2013, 10:41h
  • Antwort auf #31 von MeineFresse

  • Klar nur weil Angela Merkel nicht gut aussieht, findest du sie männlich?
    Ist doch der selbe Quatsch den du schreibst wie "superhetero".

    Es ist unverschämt Unattraktivität mit männlichkeit gleichzusetzen!

    Wenn für dich Schwule die sich nicht der Norm beugen gleich" feminin" sind hast du eh keine Ahnung.
    Man kann als Mann auch hübsch sein ohne Attribute wie feminin zu benutzen, auch wenn du nur in Geschlechterklischees denken kannst.
    Manchmal hat es evtl was mit Jugendlichkeit zu tun, aber das ist bei Frauen auch nicht anders. So werden vor allem jüngere Frauen als hübsch bezeichnet und bei Männern auch die jüngeren.
    Das ist dann aber nicht feminität sondern Jugendlichkeit.
    Ältere Frauen werden ja dann auch ausgeprägt weiblicher vom Körper her und ältere Männer männlicher.

    Deshalb ist es auch Unsinn Frauen mit ausladenden Hüften wie Merkel männliche Attribute zuzuschreiben, nur weil sie nicht attraktiv ist.
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#35 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 12:32h
  • Antwort auf #34 von Ja Klar
  • Und ih finde es unverschämt, dass du Angela Merkel als unnattraktiv bezeichnest. Bist du etwa auch schon vom heteronormativen heterosexistischen heteroterroristischen Weiblichkeitsideal indoktriniert nach dem alle Frauen wie Pornopüppchen aussehen? Wie kannst du nur politisch so inkorrekt sein?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 UpsalaAnonym
  • 07.02.2013, 13:03h
  • Antwort auf #35 von MeineFresse
  • "Ja klar" hat doch recht.
    Aus welchem Grund hast du Merkel denn sonst als männlich bezeichnet, du Leuchte.

    Ist es auch unverschämt eine heterosexuelle Frau die sich ihre Bestätigung in schwulen Foren sucht als verbittert zu bezeichnen, Lapushka?
    :-D
    Such Dir ein Hobby von dem du Ahnung hast.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 MeineFresseAnonym
#38 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 13:38h
  • Antwort auf #34 von Ja Klar
  • Seufz, ich erkläre es gerne nochmal ganz langsam.
    Der Typ in dem Video ist auf feminin getrimmt, weil er feminine (jedenfalls deutlich femininer als Merkel) Gesichtszüge hat, zierlich und haarlos ist und Lippenstift und Liedschatten trägt.
    Und weil die beiden eine Pose wie auf einem klassischen Groschenromancover einnehmen, wo Miklos ihn heroisch auf den Armen trägt.
    Arpad Miklos als Gegenpart ist auf männlich getrimmt weil er für mich so aussieht wie ein Silberrücken-Gorilla.
    Merkel sieht in meinen Augen männlich aus weil für mich kein Unterschied zwischen einem Mann besteht optisch, würde man ihr die Haare noch etwas kürzer schneiden.

    www.nw-news.de/_em_daten/_dpa/2012/12/19/121219_D1929_merkel
    .jpg


    Wird es nicht langsam etwas viel mit dem Gerede, dass es männliche und weibliche Attribute nicht gibt?
    Groß, breitschultrigt, behaart und muskulös darf man also nicht optisch männlich nennen (obwohl für dieses Aussehen Testosteron verantwortlich ist was nunmal ein hauptsächlich männliches Hormon ist. Beschwer dich bei der Natur wenn dir das nicht passt) und zierlich, geschminkt und feminin darf man nicht feminin nennen.
    Dazu kann ich nur sagen: Wer das Attribut feminin als derart große Beleidigung auffasst, dann soll man sich so eben nicht stylen.
    Ansonsten kann man gleich die gesamte Zweigeschlechtlichkeit abschaffen und einfach nur noch "es" und "Mensch" sagen.
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#39 chillandAnonym
#40 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 13:54h
  • Antwort auf #39 von chilland
  • Ja, hier geht es aber erstmal nur ums reine Aussehen. Den Charakter mir fremder Prominenter kenne ich schliesslich nicht. Man kann auch alles totdiskutieren.

    Ausserdem leben wir in einem Land in dem noch halbwegs Meinungsfreiheit herrscht. Von mir aus kann eine Elfe in Frauenkleidern sich als die Definition von 100%iger Maskulinität bezeichnen und ein Miklos als Definition von 100%iger Femininität. Dazu haben die genauso ein Recht wie ich das Recht habe, das Gegenteil zu meinen.
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#41 WissenschaftAnonym
  • 07.02.2013, 14:18h
  • Antwort auf #38 von MeineFresse
  • "Ansonsten kann man gleich die gesamte Zweigeschlechtlichke it abschaffen und einfach nur noch "es" und "Mensch" sagen."

    Was für eine furchtbare Vorstellung, die Abschaffung der zweigeschlechtlichen Ordnung!
    [Wobei du diejenige bist, die Menschen mit Dingen ("es") gleichsetzt - vielsagend!]

    Es geht nicht mehr um zwei Geschlechterschubladen und -zwangsjacken, die jedem Menschen von kleinauf übergestülpt werden, sondern um jeweils einzigartige Menschen, die auch als solche wahrgenommen, respektiert und mit gleichen Lebensrechten ausgestattet werden.

    Und Mensch wird damit auch noch der objektiv gegebenen geschlechtlichen Vielfalt endlich gerecht:

    www.transcript-verlag.de/ts1329/ts1329.php

    In unserem gegenwärtigen Krisensystem für viele erschreckend, denn da brauchen nicht wenige Leute vermeintlich Gott gegebene Gewissheiten, um sich überhaupt auf irgend etwas verlassen zu können.

    Aber keine Sorge: Sexuelle und emotionale Präferenzen und Orientierungen, überhaupt die individuelle Geschlechtlichkeit, brauchen KEINE gesellschaftlich verordnete "Männlichkeit" oder "Weiblichkeit". Ganz im Gegenteil werden sich individuelle sexuelle Präferenzen und Bedürfnisse überhaupt erst dann richtig entfalten können, wenn die Menschen von der gesellschaftlich gemachten Zweiteilung befreit sind, die ihren Ursprung in der Jäger-/ Sammler-Gesellschaft hat (zu der vermutlich, trotz ihrer positiv festzuhaltenden, egalitären und kooperativ-assoziativen Merkmale, in dieser Form niemand von uns zurückkehren möchte, die aber in Zehntausenden von Jahren neben tiefen psychischen ebenfalls deutliche physiologische Spuren hinterlassen hat, die sich auch hormonell und genetisch manifestieren) und in der nachfolgenden, ebenfalls seit vielen Jahrtausenden währenden Klassengesellschaft zu einer systematisch unterdrückerischen Einteilung wurde, mit weiterer Verschärfung der "Geschlechterdifferenz" in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft.

    Wer beispielsweise als männlich sozialisierter Mensch auf Schwänze bzw. männlich sozialisierte Menschen (in aller Regel auch nicht auf deren Gesamtheit, sondern auf bestimmte, einzigartige Individuen) steht, wird dies dann sehr viel selbstverständlicher, freier und vor allem gleichberechtigt ausleben können bzw. überhaupt erst dann wirklich frei und gleichberechtigt. Und sich seine geschlechtliche/sexuelle Identität, falls gewünscht, selbst aneignen und auch selbst definieren.
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#42 1949Anonym
#43 KristinaSchröderAnonym
#44 embodimentAnonym
#45 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 15:04h
  • Antwort auf #41 von Wissenschaft
  • Waaaah das alles nur weil ich gesagt habe, dass ich Merkel optisch männlich finde.

    Mir geht es nicht darum, dass Geschlechter nicht bestimmte Sachen tun dürfen oder bestimmte Sachen tun müssen, das einzige was ich gesagt habe, war, dass es für mich feminine und maskuline optische Eigenschaften gibt.
    Und das unter Bezugnahme auf das Posting von SuperHetero. Sowohl was den Körper, als auch Kleidung/Stil angeht. Das ist alles.
    ich habe doch sogar gesagt dass selbst ein femininer Mann der sich wie eine Frau schminkt trotzdem ein Mann ist (so es keine Transfrau ist) und dass sich deshalb die Frage, wieso "man" sich keine richtige Frau nimmt sich damit erübrigt.

    @1949

    Das bezieht sich aber, sieht man von Transmenschen ab, ausschliesslich auf die Rolle und das Rollenverhalten, nicht auf das Geschlecht als solches.
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#47 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 15:15h
  • Antwort auf #44 von embodiment
  • Was willst du damit sagen? Dass Wandschränke wie Miklos einer war nciht das "evolutionäre männliche Ideal" sind?
    Das mag sein, aber trotzdem ist Testosteron für eine solche Schale verantwortlich. Egal ob es von Natur aus da ist oder künstlich hinzugefügt wurde.
    Deshalb stoffen ja auch viele Bodybuilder. Damit sie Muskeln aufbauen und in die Breite gehen m'kay?
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#48 chillandAnonym
#49 UpsalaAnonym
  • 07.02.2013, 17:32h
  • Antwort auf #38 von MeineFresse
  • Lol Du pickst dir nur die Attribute raus die dir gerade passen.

    Ich habe im Gegensatz zu "Ja klar" kein Problem das du den Mann im Video feminin nennst, auch wenn es nur teilweise der Realität entspricht.

    Man kann es auch so sehen:

    Merkel hat einen größeren Busen und breitere Hüften als viele Models.
    Sie hat also einen weiblicheren Körper, egal was für gesellschaftlich gemachte Attribute an Schminke und Kleidung und Haarlänge sie trägt oder nicht trägt.

    Das Merkel als "männlicher" wahrgenommen wird als diese weniger weiblichen Models, liegt vor allem daran, das Schönheit ( Schminke, Haare, Jugend usw.) in unserer heteronormen Gesellschaft vorwiegend mit Frauen assoziiert wird.

    "obwohl für dieses Aussehen Testosteron verantwortlich ist was nunmal ein hauptsächlich männliches Hormon ist. Beschwer dich bei der Natur wenn dir das nicht passt) und zierlich, geschminkt und feminin darf man nicht feminin nennen."

    Mensch Mädel, Du must doch merken wo der Haken in deiner Argumentation ist!
    Du stellst viel Testosteron gegenüber wenig Östrogen...
    Wenn du testosteronbeladene Männer, östrogenbeladenen Frauen gegenüberstellen würdest, würde ich dir ( rein was die Körperlichkeit betrifft) recht geben, Du siehst aber nur eine Seite der jeweiligen Medailie!

    Aber selbst was gesellschaftliche Körpernormen betrifft, gibt es wie hier andere so schön erwähnt haben, nicht nur das vorherrschende:

    Die Weiblichkeit ( viel Östrogen) in Form von Rubens Frauen, manche Amazonen u.a. nimmst Du gar nicht mal wahr. Diese Frauen sind nämlich sehr weiblich, waren Schönheitsideal, obwohl sie nicht dem jugendlichen Körperschema entsprechen...soviel dazu das du Jugendlichkeit fälschlicherweise nur mit Frauen gleichsetzt.

    Die Männlichkeit mit Jugend in Form von athletischem Jünglingen als eines von mehreren männlichen, Schönheitssymbolen, nimmst Du auch nicht wahr.

    Es gibt also selbst von "Natur aus" mehrere, verschiedene Attribute
    von Männlichkeit und Weiblichkeit und nicht zu vergessen Intersexualitäten.
    Das viele dieser Attribute zudem künstlich erzeugt sind ( wie oben erwähnt Haarlänge, Schminke usw) und immer noch für Diskriminierung sorgen, merkt man an Äußerungen wie von "Superhetero" und anderen.

    Es stört nicht das du als heterosexuelle Frau hier bist, es stört dass du deine archaischen und heteronormen Vorstellungen was ein "echter Mann" und eine "echte Frau" zu sein und auszusehen hat, ausgerechnet hier verbreiten willst.
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#50 Leo GAnonym
#51 MeineFresseAnonym
  • 07.02.2013, 18:18h
  • Antwort auf #49 von Upsala
  • Ich will hier garkeine Normen festlegen wie jemand zu sein hat oder iwas verbreiten >___<

    Wenn ich absolutistische Königin von Deutschland wäre, dürfte jeder rumlaufen und leben wie er will.

    Wenn ich sage, dass ein Mann für mich feminin oder eine Frau maskulin ist, sagt das nichts darüber aus ob ich das gut oder schlecht finde oder ich es "weghaben" will.
    Das denkst du nur, weil die Begriffe in der öffentlichen Wahrnehmung größtenteils mit bestimmten Bedeutungen verknüpft sind.
    Maskuliner Mann = gut
    Feminine Frau = gut
    Maskuline Frau = Mannweib, Kampfemanze, weniger gut aber noch ok
    Femininer Mann = Weichei, Schwuchtel, ganz ganz schlecht

    Und es geht mir in erster Linie um Merkels Gesicht. Dass sie über primäre und sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmale verfügt und keinen Penis unter ihrem Hosenanzug versteckt, ist mir schon bewusst.
    Ich finde einfach ihr Gesicht absolut männlich. Wenn man das Gesicht per Phtosop auf Berlusconis Körper setzen würde, würde das kaum auffallen dass da was nicht passt.
    Mir ist aber eigentlich ziemlich egal, was und wie Merkel ist, abseits der proffessionellen Ebene. Eigentlich sollte das nur eine Retourkutsche auf das Posting vom Hetero sein in Bezug auf das "Wenn der Mann feminin ist, dann will man eigentlich eine Frau, ist nur zu gestört dazu" oder so ähnlich. Dummerweise hat sich das mal wieder verselbstständigt.
    Gabriele Kuby finde ich z.b auch männlich.
    Eine männliche Art von Weiblichkeit wenn man so will. Wenig feminin. Ohne Wertung.
    So wie wenn man sagt, man findet einen Menschen klein oder groß.
    Nicht dass daran was falsch ist.

    "Das viele dieser Attribute zudem künstlich erzeugt sind ( wie oben erwähnt Haarlänge, Schminke usw) "

    Das sind in unserer Kultur aber nach wie vor Sachen die einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden und damit habe ich gearbeitet.
    Es bringt doch nichts zu negieren, dass lange Haare (abseits der Metalszene) und Schminke hierzulande weiblich verknüpft sind, bloß weil es irgendwo in Kenia Massai Krieger gibt die sich auch "schminken" und lange Haare haben o.ä.

    "Es stört nicht das du als heterosexuelle Frau hier bist,"

    Und mich stört es, dass du nach wie vor nicht kapierst dass ich das nicht bin nur weil ich mit einem Mann zusammenlebe.
    Du willst dass man alle möglichen Arten von Geschlechtsidentität, sex. Orientierung, Rollenverhalten usw. respektiert, wofür ich auch bin, bist aber nicht bereit, dasselbe zu tun.

    @Leo

    Zeig du doch mal ein paar du Hengst
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#52 Miguel53deProfil
  • 07.02.2013, 22:22hOttawa
  • Wird hier ueberhaupt noch ueber das eigentlich Thema gesprochen? Es geht darum, dass ein Mensch aus der Welt der Pornofilme und des Begleitservices sich das Leben genommen hat. Seine Gruende hat er offenbar mit voller Absicht nicht genannt. Den meisten Kommentatoren duerfte der Mensch vollkommen unbekannt sein. Und doch wird hier diskutiert, dass einem der Mund offen stehen bleibt.
    Auf den Kommentar #19 habe ich schon mal mit zwei kurzen Saetzen reagiert, die allerdings der "Pruefung" der Redaktion scheinbar nicht standgehalten haben. War wohl zu drastisch, wenn ich der Meinung bin, dass man manchmal einfach nur schweigen sollte. Habs allerdings auch mit heftigeren Worten gesagt.
    Und hier, zu diesem Artikel, kann man doch auch nur bedauern, dass sich ein Mensch vorzeitig von dieser Welt entfernt, weil er es nicht mehr ertraegt. Angesichts so mancher Kommentare frage ich mich allerdings auch, in welcher Welt ich eigentlich lebe. Und manchmal denke ich einfach nur: "Meine Fresse, warum haeltst Du die selbige nicht einfach?" Und schreibe nichts, weil es sinnlos ist.
    RIP unbekannter Arpad Miklos. Es ist traurig, dass Du in dieser Welt nicht leben mochtest. Hoffentlich geht es Dir jetzt besser.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 MeineFresseAnonym
  • 08.02.2013, 04:25h
  • Antwort auf #52 von Miguel53de
  • Wieso ich meine Fresse nicht halte? Weil ich antworte wenn ich angesprochen werde. Sowas nennt sich Unterhaltung. Das tun viele menschen.

    Dass sich aus der Antwort auf #19 eine themenfremde Diskussion (um den Tod von Miklos ging es da nun wirklich nicht) entwickelt hat, ist nich mein Problem. Wenn die Redaktion ausschliesslich Beileidsbekundungen sehen will, soll sie entsprechend moderieren
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#54 Alte TunteAnonym
  • 08.02.2013, 04:56h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Stimmt! Seelisch stark belastende Arbeit, die schlimme psychische Spuren hinterläßt, auch Gefahren für die körperliche Gesundheit birgt und lausig bezahlt wird - die sollte der Staat nicht als normalen "Beruf" bezeichnen. Vielleicht sollte man dementsprechend, aus Gründen staatlicher Verantwortung, Kranken- und Altenpflege gleich ganz verbieten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#55 antosProfil
  • 08.02.2013, 10:10hBonn
  • Antwort auf #49 von Upsala
  • "Das Merkel als "männlicher" wahrgenommen wird als diese weniger weiblichen Models, liegt vor allem daran, das Schönheit ( Schminke, Haare, Jugend usw.) in unserer heteronormen Gesellschaft vorwiegend mit Frauen assoziiert wird."

    Ein weiterer Grund ist wahrscheinlich der, dass Merkel eine Machtposition einnimmt, die als Nebenstrom zur Emanzipation und Gruß aus früheren Zeiten auch heute noch von vielen gedanklich mit 'männlichen' Attributen verkoppelt wird. Diese Entweiblichung durch Intellekt und Macht hat eine lange Tradition - so wurden im 19. Jahrhundert Künstlerinnen [Hochkunst (mit dem Idealbild des ernsten Wahrsager-Propheten-Künstlers, vor dem man sich ehrfürchtig zu verneigen habe) war eine männliche Bastion, dekorative Handarbeiten und plätschernde Unterhaltung Sache der Frauen] und Frauen, die aktiv ihre Rechte verfochten herablassend 'Blaustrümpfe' u. ä. genannt:

    "Nicht sollen Frauen Gedichte machen:
    Sie sollen versuchen, Gedichte zu sein."

    Zu einem bestimmten Bild von 'Weiblichkeit', das kann man aus diesen Zeiten lernen, gehört nicht nur eine weibliche Anmutung in Form und aufgetragener Farbe, sondern auch das passende Verhalten, in diesem Fall: Unterordnung, ein gewisser Unernst und eine gewisse - oft gespielte - Hilflosigkeit. Von zahllosen Travestiekünstlern wurde das schon karikiert.
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#56 antosProfil
#57 Marie CurieAnonym

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