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- 06. Februar 2013 2 Min.

Senator Stacey Campfield befindet sich auf einem Kreuzzug gegen Homosexuelle.
Ein amerikanischer Senator will Schüler vor Schwulen und Lesben "schützen" und vergleicht dabei Homosexualität mit dem Spritzen von Heroin.
Stacey Campfield, ein republikanischer Senator in Tennessee, hat im Interview mit TMZ-TV seinen Gesetzentwurf verteidigt, der das Erwähnen von Homosexualität in Grund- und Mittelschulen verbieten soll. Der "Classroom Protection Act" wurde vergangene Woche ins Parlament von Nashville eingebracht (queer.de berichtete).
In dem Interview vergleicht der unverheiratete Campfield Homosexualität mit harten Drogen. Auf die Frage, ob es nicht besser sei, Schülern Safer Sex beizubringen, weil viele auch ohne Zustimmung der Erwachsenen gleichgeschlechtlichen Sex hätten, antwortete der 47-Jährige: "Wissen Sie, Sie könnten das selbe sagen über Kinder, die sich Heroin spritzen. Dann müssten wir ihnen zeigen, wie sie sich die Spritze am besten setzen können." Er wehre sich mit seiner Kampagne dagegen, Kinder zu "hypersexualisieren".
Campfields Gesetzentwurf sieht vor, jegliche Debatte über Sexualität zu verbieten, außer es handelt sich dabei um Heterosexualität, die der Fortpflanzung diene. Außerdem müssten Lehrer, Schulärzte und andere Angestellte des Schulbezirkes Schüler bei ihren Eltern outen, sobald sie diese der Homosexualität verdächtigen. Campfield hatte einen ähnlichen Gesetzentwurf bereits 2011 in den Senat eingebracht und im Ausschuss eine Mehrheit gefunden. Der Republikaner beschuldigte damals Lehrer, "Werbung" für Homosexualität zu machen (queer.de berichtete).
Homo-Aktivisten warnen vor der Verabschiedung des Maulkorbgesetzes, weil es homosexuelle Schüler noch weiter stigmatisiere und damit in den Selbstmord treibe. Laut einer Studie der Universität von San Francisco haben LGBT-Jugendliche ein acht Mal höheres Risiko, einen Selbstmordversuch zu verüben als heterosexuelle Altersgenossen.
Vergleiche sind populär
Homo-Gegner haben in den vergangenen Jahren Homosexuelle immer wieder mit Drogenkonsumenten oder totalitären Gruppierungen verglichen. Insbesondere katholische Würdenträger haben ihre Fantasie spielen lassen: So behauptete der New Yorker Erzbischof Timothy Dolan, Homosexualität sei wie Alkoholmissbrauch. Kardinal Francis George verglich Schwule und Lesben mit der rassistischen Terrororganisation Ku-Klux-Klan, während die von Papst Benedikt XVI. rehabilitierte Pius-Bruderschaft Homosexuelle mit Nazis gleichsetzte. (dk)















Ich kann ihm bestätigen das die Droge Homosexualität ekstatisch und wunderschön ist, abhängig macht sie aber nur im positiven Sinne, denn Liebe kann keine Sünde sein.
Er spricht wohl aus eigener Erfahrung.
Einmal angefixt und er wurde sein für ihn sündiges, Verlangen nach hübschen Männern nicht mehr los. :-P