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Seminar im Waldschlösschen
BLSJ debattiert Politiker-Outing
- 08. Februar 2013 1 Min.

Im Sommer 2012 wurde in einigen Medien über die sexuelle Orientierung des Umweltministers Peter Altmaier (CDU) berichtet. "taz"-Chefin Ines Pohl entschuldigte sich später dafür. (Bild: Wiki Commons / Lettres / CC-BY-SA-3.0-DE)
Wie umgehen mit der sexuellen Orientierung von Politikern? Darüber streiten Anfang März "taz"-Chefin Ines Pohl und "taz"-Kolumnist Elmar Kraushaar in der Akademie Waldschlösschen.
Die mit Spannung erwartete Debatte ist Teil des Seminars "Alles nur schrill und sexy? Wie schwule und lesbische Themen in die Medien kommen", das vom 1. bis 3. März vom Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V. (BLSJ) sowie dem Tagungshaus bei Göttingen veranstaltet wird. Für das Seminar sind noch Plätze frei.
Weitere Themen sind die Qualitätsdebatte über lesbisch-schwule Medien, die der BLSJ im letzten Herbst angestoßen hatte, ein "Workshop: Schöner Schreiben über Lesben und Schwule", der sicher noch um die nicht einfache Frage des Schreibens über Trans* ergänzt werden wird, sowie "Das Bild von Lesben und Schwulen in den Medien". Christoph Grimmer erzählt von dem Forschungsprojekt an der MHMK Hamburg. BLSJ-Vorstand Nicole Koenecke fragt zudem für einige Kollegen nach der Schere im Kopf: "Warum scheuen wir uns, schwul-lesbische Themen in Mainstream-Redaktionen vorzuschlagen?"
Das schwul-lesbische Journalisten-Treffen im Waldschlösschen findet zum dritten Mal statt, zum ersten Mal in Kooperation mit dem BLSJ und gefördert von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Für queer.de sind Norbert Blech und Christian Scheuß dabei. (nb)
Links zum Thema:
» Akademie Waldschlösschen
» PDF mit Details zum Journalisten-Seminar














