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Kommentare zu:
Frau Kommissarin liebt jetzt lesbisch


#1 SexismusAnonym
#2 gatopardo
  • 10.02.2013, 19:47h
  • Antwort auf #1 von Sexismus
  • Ja mein Guter, so ist das. Es muss schon Weihnachten auf Ostern fallen, wenn schwul-lesbische Neigungen in Hauptstrom-Sendungen noch dazu um 20,15 Uhr vorkommen. Und wenn man dann mal im heterobewussten Freundes- oder Familienkreis wütend einwirft, ständig ausgeblendet zu werden und die ewigen langweiligen Mann-Frau-Beziehungsdramen ertragen muss, dann kommt die Keule von den Minderheiten, die doch schon reichlich bedient werden. Aber gut, ich werde mir natürlich das Schweizer TV-Spektakel reinziehen, denn man gönnt sich ja sonst nichts. Und wenn´s dann wieder das übliche Lehrstück wird, dann hab´ich wenigstens das Panorama einer meiner Lieblingsziele, nämlich das von Luzern genossen. Grüezi alle miteinand !
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#3 TomarneAnonym
  • 10.02.2013, 19:52h
  • "Regisseur Daniel Levy hat mich die Szene mit verschiedenen Kolleginnen spielen lassen und mit Sandra hat es sofort gepasst."
    Ein Schelm, wer da Böses denkt.
    Ich frage mich, ob Herr Levy umgekehrt auch einen heterosexuellen männlichen Schauspieler die Szene mit verschiedenen Kollegen hätte durchspielen lassen.
    Dieser Tatort ist jedenfalls nicht revolutionär, sondern lediglich der übliche erbärmliche Ausdruck der sexuellen Ausbeutung und Vermarktung von Frauen in unserem spießigen Patriarchat. Und das es unter dem Deckmäntelchen der Modernität geschieht, ist auch nicht neu, aber immer wieder aufs Neue widerlich.
    Aber von Herrn Levy habe ich auch nichts anderes Erwartet.
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#4 TomarneAnonym
  • 10.02.2013, 20:53h
  • Ich bin mal gespannt, ob ich es noch erlebe, dass mal ein heterosexueller Kommissar seine Bisexualität entdeckt. Ach nein, entschuldigung, ich vergaß, bei Männern ist es ja in den Medien immer so, dass sie entweder hetero ODER schwul sind. Nur die Frauen sind irgendwie grundsätzlich alle bi, wie in den Pornos...
    Aber wenn man der eigenen Freundin genug solcher Filme gezeigt hat, schafft man es vielleicht ja endlich, sie zu einem Dreier mit 'ner anderen zu überreden. Das wird den Frauen ja schon in den großen Frauenmagazinen (Freundin, Brigitte) nahegelegt, um ihrer Beziehung zu ihrem Freund mehr sexuellen "Pepp" zu geben - sonst könnte er sich ja unter Umständen nach 'ner anderen umsehen! Emanzipation, wo bist du geblieben? Und wann steht mal in 'nem Männermagazin dass "Mann" es auch mal mit einem Mann probieren sollte? Ich glaube, es wird Zeit, dass ich mich als Redakteur bei FHM oder Maxim bewerbe...
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#5 gatopardo
  • 10.02.2013, 21:40h
  • Antwort auf #3 von Tomarne
  • Das blutrünstige Pflaster im beschaulichen Luzern hat mich nun doch umgeworfen, bevor ich genervt abgeschaltet habe. Ferner ist der Film über eine winzige Lesbenszene gar nicht hinausgekommen. Im Kommissarenkreis sassen da schnuckelige Kerlchen rum, die mit dem kernigen ermittelnden Retho (schreibt man das so ? ) doch besser mal sexuell zur Sache gekommen wären. Erst dann wär´s ´ne heimelige Homo-Sternstunde am schönen Vierwaldstättersee im "Tatort" geworden, die mir den Sonntagabend am Kamin versüsst hätte ! Auf wiederrrrlügge !
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#6 TheDadProfil
  • 10.02.2013, 21:48hHannover
  • Antwort auf #4 von Tomarne
  • Dann erweitere bei der Gelegenheit gleich mal das Angebot für den Dreier auf die Variante 2 Männer und eine Frau, wobei sich ein Mann dann in die Mitte des Sandwiches begibt..

    Und erwarte nicht zuviel von Deiner neuen Aufgabe als Redakteur..

    Für die "Verbreitung deines "frommen" Wunsches auf den Dreier solltest Du zudem auf die AutoBild zurückgreifen, oder besser noch in Anlehnung einer anderen Diskussion hier, dem KICKER..
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#7 Leo GAnonym
#8 teufels5centAnonym
  • 10.02.2013, 21:57h
  • danke an queer.de für den hinweis. bin eben erst nach hause und werde ihn mir in der wiederholung angucken und hoffe das homosexualität in dieser folge als selbstverständlichkeit gezeigt wird.
    mir wären schwule lieber, aber auch lesben gehören zu lgbt.

    "Wem der ganze Lindenstraßen- und Tatort-Abend schon jetzt zu hanebüchen realitätsfern erscheint, der kann sich ja ab 21:45 Uhr zu uns und Günther Jauch gesellen. Sein heutiges Thema: "Wie lebensnah ist die Kirche?" Es wird garantiert ganz gruselig"

    seit dem einen fall mit der mutmaßlich vergewaltigten frau der die untersuchung verweigert wurde, sind die heten aus dem häuschen und sendungen über die kriche überschlagen sich in den letzten wochen.
    als es nur um die diskriminierung homosexueller ging, war die aufmerksamkeit geringer.
    auch beim tatort sind homosexuelle themen rar, mit der begründung wir seien eine randgruppe. während dessen hat der tatort keine probleme andere, sexuelle randthemen zigfach und detaliiert zu behandeln.
    so viele folgen wie dem thema prostitution weiblicher minderjähriger gewidmet wurden, wurden laut tatort- kritikern keinem anderen sexuellem thema gewidmet, da junge, weibliche dauer- opfer die größtmögliche empörung beim zuschauer auslösen.
    es geht wie immer um die sorge der einschaltquoten. wie soll sich etwas ändern und wie soll homosexualität als normalität und wichtiges thema wahrgenommen werden,wenn es kaum gezeigt wird?
    besonders bei schwuler sexualität sind die deutschen medien sehr zurückhaltend.
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#9 TomatenfängerAnonym
#10 Ach jaAnonym
#11 IrgendwieAnonym
#12 ThinkTwiceAnonym
#13 Anti-HypeAnonym
  • 10.02.2013, 23:32h
  • Antwort auf #10 von Ach ja
  • Stimmt. Heterosexualität ist wirklich extrem überbewertet. In einer Gesellschaft, in der alle von Anfang an gleich und frei sind, würde es da keinen solchen Hype drum geben, vermutlich überhaupt keinen. Die ständige, zwanghafte Inszenierung und Indoktrination belegen ja eigentlich eindrucksvoll, dass das Ganze so attraktiv nicht sein kann, sonst wären die Inszenierungen gar nicht notwendig.

    Und das alles nur wegen dieser banalen Begegnung von Ei- und Samenzelle, für die bei aufgeklärten, mündigen und intelligenten Menschen noch nicht einmal ein hetero-sexueller Akt notwendig ist. Die aber zum sakralen Vorgang hochstilisiert wird, damit der viel, viel wichtigere Teil der Weitergabe und Entfaltung von Leben - der erwiesenermaßen völlig unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung der Beteiligten ist - weiterhin maximal privatisiert und kostensparend (und bei den wenigen Profiteuren dieser Logik: die Vererbung der K(l)assenlage sichernd) "Familiensache" bleibt.

    Dabei sehen wir doch an allen Ecken und Enden, dass gleiche Lebensrechte für Alle so nicht funktionieren.
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#14 SchattentanzProfil
  • 11.02.2013, 09:33hBerlin
  • Die "Lesben"szene war mal wieder grottig und nur ein Aufhänger, um das Zuschauerinteresse zu wecken.

    Ich gehe davon aus, dass die Geschichte um die vermeintlich lesbische Kommissarin aus dem Schweizer-Tatort so enden wird, wie alle anderen auch "Lesben"-Geschichten im Mainstream-TV auch: zurück zu Männern - nettes Intermezzo, aber hetero ist das einzig Wahre.
    Ein bisschen Ficken und Experimentieren mit Frauen ist okay, aber lesbische Beziehungen ein No Go. Schließlich können zwei Frauen miteinander nicht glücklich sein. Diese Botschaft hämmert das Mainstream-Fernsehen seit Jahren in die Köpfe der Zuschauer. Das ist gewollt.

    Abgesehen davon, dass es kaum schwule oder lesbische Charaktere gibt, gelten m.M.n. folgende Regeln für den Tatort und Co.:

    schwule Charaktere:
    1. keine Liebes- und Sexszenen.
    2. sind Opfer (oder Täter).

    lesbische Charaktere:
    1. Experimentieren ja, Beziehung nein.
    2. sind (Opfer oder) Täterinnen

    Mein Lieblingsbeispiel aus dem Tatort von Oktober 2012 "Ein neues Leben": eiskalte Killer-Lesben

    Fazit: Deutsches Krimi-Fernsehen und Homos

    Schwule gibt's nicht.

    Frauen, die sagen, dass sie lesbisch sind, sind eigentlich hetero. Oder eben gefährliche Psychokillerinnen.
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#15 ThinkBetterAnonym
#16 seb1983
  • 11.02.2013, 13:50h
  • Antwort auf #13 von Anti-Hype
  • Liegt vielleicht daran dass Sex und das Drumherum eben Spaß macht.
    Szene-intern oder auf CSDs wird deshalb wohl ein ziemliches Bohei drum gemacht. Kaum eine schwule Party ohne obligatorischen Strip bei der Bühnenshow.

    Aufgeklärt, mündig, intelligent... eher solvent wenn man sich ansieht was sich manche Paare so eine künstliche Befruchtung kosten lassen.
    Retortenbabys aus dem Reagenzglas gibts seit 1978, seit 35 Jahren sind immerhin 3 Millionen Kinder so entstanden, vorwiegend in den kapitalistischen Industriestaaten. In Deutschland pro Jahr ca. 2% aller Kinder.
    98% flutschen also selbst bei uns noch wie vor 20.000 Jahren raus.

    Auch die privatisierte Familiensache ist so eine Sache... wird vom Staat mit Milliardensubventionen gefördert, ohne viel Erfolg wie man ja grade festgestellt hat. Dazu jetzt horrende Summen für Krippenausbau, Schulwesen usw. Führende kapitalistische Ausbeuterbetriebe bieten das teils schon firmenintern an, Zustände fast wie damals im Sozialismus...
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#17 gatopardo
  • 11.02.2013, 16:10h
  • Antwort auf #14 von Schattentanz
  • Einen Schwulen gab´s dann auch in dieser Sendung. Er schien zu aufgesetzt und konnte als solcher kaum identifiziert werden. Dafür war er gleichzeitig ein Machenschaften aufdeckender Psychopath und Erpresser und wie sollte es anders sein, wenn man schon so abartige Neigungen hat ? Oder habe ich den Zusammenhang da falsch verstanden, der da sagen will, dass sich in einer von Kriminalität und Prostitution besetzten Stadt wie Luzern die eingesessene Zunftmeute gegenseitig nach dem Leben trachtet und wo Lesben und Schwule die Sache ein bisschen aufmischen ? Schade um die teilweise sehr guten schauspielerischen Leistungen, aber die wollen natürlich auch leben....
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