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Kommentare zu:
Frau Kommissarin liebt jetzt lesbisch


#11 IrgendwieAnonym
#12 ThinkTwiceAnonym
#13 Anti-HypeAnonym
  • 10.02.2013, 23:32h
  • Antwort auf #10 von Ach ja
  • Stimmt. Heterosexualität ist wirklich extrem überbewertet. In einer Gesellschaft, in der alle von Anfang an gleich und frei sind, würde es da keinen solchen Hype drum geben, vermutlich überhaupt keinen. Die ständige, zwanghafte Inszenierung und Indoktrination belegen ja eigentlich eindrucksvoll, dass das Ganze so attraktiv nicht sein kann, sonst wären die Inszenierungen gar nicht notwendig.

    Und das alles nur wegen dieser banalen Begegnung von Ei- und Samenzelle, für die bei aufgeklärten, mündigen und intelligenten Menschen noch nicht einmal ein hetero-sexueller Akt notwendig ist. Die aber zum sakralen Vorgang hochstilisiert wird, damit der viel, viel wichtigere Teil der Weitergabe und Entfaltung von Leben - der erwiesenermaßen völlig unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung der Beteiligten ist - weiterhin maximal privatisiert und kostensparend (und bei den wenigen Profiteuren dieser Logik: die Vererbung der K(l)assenlage sichernd) "Familiensache" bleibt.

    Dabei sehen wir doch an allen Ecken und Enden, dass gleiche Lebensrechte für Alle so nicht funktionieren.
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#14 SchattentanzProfil
  • 11.02.2013, 09:33hBerlin
  • Die "Lesben"szene war mal wieder grottig und nur ein Aufhänger, um das Zuschauerinteresse zu wecken.

    Ich gehe davon aus, dass die Geschichte um die vermeintlich lesbische Kommissarin aus dem Schweizer-Tatort so enden wird, wie alle anderen auch "Lesben"-Geschichten im Mainstream-TV auch: zurück zu Männern - nettes Intermezzo, aber hetero ist das einzig Wahre.
    Ein bisschen Ficken und Experimentieren mit Frauen ist okay, aber lesbische Beziehungen ein No Go. Schließlich können zwei Frauen miteinander nicht glücklich sein. Diese Botschaft hämmert das Mainstream-Fernsehen seit Jahren in die Köpfe der Zuschauer. Das ist gewollt.

    Abgesehen davon, dass es kaum schwule oder lesbische Charaktere gibt, gelten m.M.n. folgende Regeln für den Tatort und Co.:

    schwule Charaktere:
    1. keine Liebes- und Sexszenen.
    2. sind Opfer (oder Täter).

    lesbische Charaktere:
    1. Experimentieren ja, Beziehung nein.
    2. sind (Opfer oder) Täterinnen

    Mein Lieblingsbeispiel aus dem Tatort von Oktober 2012 "Ein neues Leben": eiskalte Killer-Lesben

    Fazit: Deutsches Krimi-Fernsehen und Homos

    Schwule gibt's nicht.

    Frauen, die sagen, dass sie lesbisch sind, sind eigentlich hetero. Oder eben gefährliche Psychokillerinnen.
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#15 ThinkBetterAnonym
#16 seb1983
  • 11.02.2013, 13:50h
  • Antwort auf #13 von Anti-Hype
  • Liegt vielleicht daran dass Sex und das Drumherum eben Spaß macht.
    Szene-intern oder auf CSDs wird deshalb wohl ein ziemliches Bohei drum gemacht. Kaum eine schwule Party ohne obligatorischen Strip bei der Bühnenshow.

    Aufgeklärt, mündig, intelligent... eher solvent wenn man sich ansieht was sich manche Paare so eine künstliche Befruchtung kosten lassen.
    Retortenbabys aus dem Reagenzglas gibts seit 1978, seit 35 Jahren sind immerhin 3 Millionen Kinder so entstanden, vorwiegend in den kapitalistischen Industriestaaten. In Deutschland pro Jahr ca. 2% aller Kinder.
    98% flutschen also selbst bei uns noch wie vor 20.000 Jahren raus.

    Auch die privatisierte Familiensache ist so eine Sache... wird vom Staat mit Milliardensubventionen gefördert, ohne viel Erfolg wie man ja grade festgestellt hat. Dazu jetzt horrende Summen für Krippenausbau, Schulwesen usw. Führende kapitalistische Ausbeuterbetriebe bieten das teils schon firmenintern an, Zustände fast wie damals im Sozialismus...
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#17 gatopardo
  • 11.02.2013, 16:10h
  • Antwort auf #14 von Schattentanz
  • Einen Schwulen gab´s dann auch in dieser Sendung. Er schien zu aufgesetzt und konnte als solcher kaum identifiziert werden. Dafür war er gleichzeitig ein Machenschaften aufdeckender Psychopath und Erpresser und wie sollte es anders sein, wenn man schon so abartige Neigungen hat ? Oder habe ich den Zusammenhang da falsch verstanden, der da sagen will, dass sich in einer von Kriminalität und Prostitution besetzten Stadt wie Luzern die eingesessene Zunftmeute gegenseitig nach dem Leben trachtet und wo Lesben und Schwule die Sache ein bisschen aufmischen ? Schade um die teilweise sehr guten schauspielerischen Leistungen, aber die wollen natürlich auch leben....
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