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Öffentliche Anhörung in Bangkok
Thailand: Unterstützung für Homoehe light
- 11. Februar 2013 2 Min.

Die Beziehung von Tonk und Aom wird in Thailand (noch) nicht anerkannt. Das Foto ist Teil der sensiblen Porträtserie "Queerness" von Piyarat Piyapongwiwat
Bei einer ersten öffentlichen Anhörung in Bangkok gab es große Rückendeckung für einen Gesetzentwurf zur Einführung eingetragener Partnerschaften.
Von Micha Schulze
Die Chancen stehen gut, dass Thailand das erste Land in Asien sein wird, das schwule und lesbische Partnerschaften rechtlich anerkennt. Bei einer öffentlichen Anhörung zu einem Gesetzentwurf zur Einführung eingetragener Partnerschaften am vergangenen Freitag in der Chandrakasem Rajabhat University in Bangkok erschienen über 200 Unterstützer des Vorhabens. Eingeladen hatten das Justizministerium und der Justizausschuss des Parlaments.
Der erstmals öffentlich vorgestellte Gesetzentwurf wurde in den vergangenen Wochen von einem von der thailändischen Regierung einberufenen Gremium aus politischen Beratern und LGBT-Aktivisten erarbeitet (queer.de berichtete). Eingetragene Lebenspartner sollen danach etwa im Steuer- und Erbrecht die gleichen Rechte bekommen wie heterosexuelle Eheleute. Während Ehen bereits ab 17 Jahren geschlossen werden können, muss man für eine Verpartnerung allerdings mindestens 20 Jahre alt sein. Mindestens einer der Partner muss die thailändische Staatsbürgerschaft besitzen.
Drei weitere Anhörungen in Chiang Mai, Khon Kaen und Hat Yai

Typisches Thai-Wohnzimmer: Mou und Chin leben offen schwul in Bangkok (Bild: Piyarat Piyapongwiwat)
Bis 1. März sollen drei weitere öffentliche Anhörungen in den Städten Chiang Mai, Khon Kaen und Hat Yai stattfinden, bevor das Kabinett abschließend über den Gesetzentwurf beraten wird. Aktivisten kündigten für den Fall einer Ablehnung bereits die Sammlung von 10.000 Unterschriften für einen Bürgerentscheid an, um eine Beratung im Parlament zu erzwingen.
Thailand gilt als eines der tolerantesten Länder weltweit gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender. Der vergleichsweise offenen Einstellung der Bevölkerung hinkt jedoch die Gesetzeslage hinterher – während viele Tempel etwa seit langem buddhistische Trauungszeremonien auch für gleichgeschlechtliche Paare vornehmen, bleiben diese ohne rechtliche Konsequenzen. Einzige Ausnahme: 2007 wurde der Schutz "anderer sexueller Identitäten" in die thailändische Verfassung aufgenommen (queer.de berichtete).
Unterstützer und Gegner der Einführung eingetragener Partnerschaften für Schwule und Lesben gibt es sowohl in der mit absoluter Mehrheit regierenden populistischen "Partei für Thais" als auch bei der oppositionellen "Demokratischen Partei".















stink-konservative taoistische Chinesen welche uns immernoch als krank ansehen ( um 40 %) und
intolerante Thais in allen Parteien ...
lassen uns zweifeln.....
Wir werden nun sehen,wie weit es mit der Toleranz und Akzeptanz bestellt ist -(oder ob es eher Interesselosigkeit ist an uns...).was so oft gelobt wird,von aussen in dieser Gesellschaft.
vor Katholen und Mosis brauchen wir nichts zu befuerchten...die sind eher unbedeutend
wenn auch allabendlich im Vorspann eines TV Senders ,der Katholiban v. d Kindergrabscher Vereinigung RKK
in der MITTE steht,,direkt hinter den Kindern ,als waere er der wichtigste im Lande.. ...was ich nicht verstehe...zumal die wirklich mit weniger als 200000 Mietgliedern nur als SEKTE eingestuft sind.
Wir beide mein Partner und ich hoffen seit 36 Jahren darauf.....
...da wir schon im Opa-Alter sind ..laeuft uns solangsam die Zeit davon.....
Druecken wir die Daumen ......
waere sehr schoen ,wenn siche hohe / sehr hohe Persoenlichkeiten
Aber ich denke ..da warten alle vergebens.....