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Erleichterung und Hoffnung
Schwul-lesbische Gläubige froh über Papst-Rücktritt
- 12. Februar 2013 2 Min.

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) und das Netzwerk katholischer Lesben (NkaL) haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Dienstag den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. begrüßt. Man hoffe, dass nun "eine neue Zeitrechnung in der römisch-katholischen Kirche beginnt".
"Kardinal Ratzinger, damals Präfekt der Glaubenskongregation in Rom, hatte schon 1986 homosexuelle Lebensweisen sowie das Bemühen, Lesben und Schwulen eine Heimat in der katholischen Kirche zu geben, kategorisch verurteilt", kritisieren die Gläubigen-Zusammenschlüsse. "Später folgten Vatikan-Dokumente gegen die Anerkennung homosexueller Partnerschaften und gegen schwule Priester. Der kirchliche Dialog über den Umgang mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen wurde von oben her verweigert; Theologen und Kirchenführer, die versuchten, zwischen Kirche und Menschen zu vermitteln, wurden gemaßregelt."
Manuela Sabozin vom Netzwerk katholischer Lesben kritisierte, der Vatikan habe Schlimmes angerichtet: "Lesben und Schwulen wurde erklärt, dass sie ihre Sexualität auf keinen Fall leben dürften. Die Kirche insgesamt wurde darauf hingewiesen, dass schon die homosexuelle Veranlagung 'objektiv ungeordnet' sei und somit in der katholischen Kirche kein Platz für diese Menschen sei." Für Homosexuelle sei lediglich "ein Platz im Beichtstuhl" geblieben sowie der Verweis auf ein keusches Leben. "Für die Vertreter dieser theologischen Richtung sind sie lediglich als Objekte der Seelsorge im Blick, an der kirchlichen Basis hingegen erfahren Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans-Menschen schon heute viel Akzeptanz", so Sabozin.
Schwule und Lesben sehnten sie sich nach einer Kirche, die menschlich und glaubwürdig ist, so Markus Gutfleisch von der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche. "Der nächste Papst muss in der Lage sein, zu integrieren, die Kirche zu reformieren, aber auch die Macht des Papstes und des Vatikans zu reduzieren, damit die Glaubenserfahrungen der Menschen an der Basis gewürdigt werden." Er müsse die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche fördern und eine neue Sicht von Sexualität ermöglichen. "Denkverbote wie auch Kondomverbote gehören dann in die Schublade. Wir erwarten Wertschätzung für das Engagement von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen in der Kirche", so Gutfleisch. (nb/pm)















Deine Kirche handelt nur nach den Anweissungen eines imaginaeren Gott -Opas auf einer Wolke sitzend.....dabei ist ihre Wunschvorstellung die Fuehrerinn der Menschheit zu werden ,
das wollen andre Gross-Sekten auch .....
daran wird die HUK rein garnichts veraendern...
es ist wie bei einer Hydra --der groesste Kopf ist ab und schon erhebt sich der Naechste....
traeum weiter Mister Gutfleisch......