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Kommentare zu:
Adoptionsrecht: Doppelschlag aus Karlsruhe und Straßburg?


#33 userer
#32 finkAnonym
  • 22.02.2013, 00:42h
  • "die im Ausland geschlossenen Ehen zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Partnern haben in Deutschland grundsätzlich nur die Wirkungen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft"

    war das nicht die frage, um die es hier ging?
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#31 TheDadProfil
  • 21.02.2013, 19:37hHannover
  • Antwort auf #30 von userer
  • Ich schrieb ja schon weiter oben ""das rechtliche Konstrukt nicht unbedingt leicht verständlich""

    Das keine Verpflichtung besteht die spanische Ehe generell juristisch abzusichern indem sie in das deutsche Lebenspartnerschaftsregister eingetragen wird, wird sie auch nicht darauf reduziert..

    Es genügt daher im Fall der Fälle den Trauschein vorzulegen, also z.B im Krankenhaus oder auch beim Wohnungsamt, und diese werden dann die Ehe auch als solche anerkennen, weil eine Lebenspartnerschaft keinen TRAUSCHEIN erhält..

    So einfach ist manchmal Bürokratie..

    Mann kann natürlich auch alles komplett zerreden, und sich Gedanken über Hölzchen und Stöckchen machen, bis Mann Sägespäne erhält, und die ursprüngliche Form des Baumes aus den Augen verloren hat..

    Ebenso wie den Ursprung des Postings, in dem es um die Unterschiedlichkeit eines Urteiles zu Kruzifixen in italienischen Klassenräumen und der Gewährung von Adoptionsrechten für LGBT´s ging..

    Entgegen der Einschätzung von "Aus Bad Homburg" fiel das Urteil, wie von mir prognostiziert, für die Kläger positiv aus..

    Und nun verklag mich von mir aus wegen Wahrsagerei..
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#30 userer
#29 TheDadProfil
  • 20.02.2013, 21:31hHannover
  • Antwort auf #28 von userer
  • ""Übrigens wäre es nett von Dir konkrete Beispiele für die gerügte falsche Rechtschreibung zu nennen""..

    Diese Aufforderung war selbstverständlich nicht ernst gemeint..
    Ich erspare mir üblicherweise Hinweise auf Sarkasmus..
    Frei nach dem Motto :
    Ein Witz dessen Pointe erklärt werden muß, ist keiner..
    Oder Mann vertraut dem falschem Publikum..

    Wenn alles so einfach wäre, bräuchte Mann sich keine Gedanken machen..

    Ich recherchiere keineswegs alle Gesetze und Verordnungen im Wortlaut, und verlasse mich da überwiegend auf einen gesunden Menschenverstand, den ich mir selbstbeweihräuchernd konstatiere..

    In einem solchem Fall KANN Mann aber davon ausgehen das es sich mit lebenspartnerschaftlichen Verhältnissen rechtlich ebenso verhält, wie mit heterosexuellen Ehen..

    Auch hier ist das rechtliche Konstrukt nicht unbedingt leicht verständlich, zumal für juristisch ungebildete Menschen..

    Deshalb habe ich dazu mal einen eher "populären" Link gewählt :

    www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/03/Ehe/
    Scheidung/seite__ausl__scheidung.html


    und einen professionellen :

    www.frag-einen-anwalt.de/Wird-die-gleichgeschlechtliche-Ehe-
    in-Deutschland-anerkannt-__f147314.html


    Wohlgemerkt :
    Eine Eintragung in das deutsche Lebenspartnerschaftsregister ist nicht vorgeschrieben, so das die Vorlage eines spanischen "Trauscheines" deutsche Behörden zur Anerkenntnis als Eheleute zwingt..

    Und manchmal hilft es die Postings in der Reihenfolge noch einmal zu lesen, um nachzuvollziehen worauf sich der eine bezieht, und wodurch der andere enstanden ist..

    ..und einen Eimer Wasser in die Wüste kipp..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#28 userer
  • 20.02.2013, 20:26h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • Das mit der Rechtschreibung hatte ich genannt, um deutlich zu machen, dass ich dich im Zitat nicht mit absichtlich eingebauten Fehlern unfair lächerlich machen wollte. Und auch als Seitenhieb. Ja. Tut mir in diesem Fall ehrlich leid. Legasthenie kann eine echte Fessel sein und ich freue mich, dass du sie erfoglreich bekämpfst. Die Beispiele hier im Forum zu nennen wäre meines Erachtens oberlehrerhaft und unangemessen, aber das ist eine andere Sache.

    Was mich aber wirklich fuchst sind deine vollmundigen Behauptungen (hier und an vielen anderen Stellen), die bei näherer Betrachtung wie Seifenblasen zerplatzen. Erst schreibst du in #12: "Rechtlich sieht es nämlich so aus, das ein Spanisches Paar auch in Deutschland als VERHEIRATET gelten muß, und gilt, auch wenn zur Zeit dieses Recht in Deutschland für deutsche Menschen nicht gilt.."

    Deiner Formulierung "Rechtlich sieht es so aus ..., dass es ... muss!" vertraue ich erst mal als abgesichert und gehe auf eine lange Recherche für Belege, die sich aber nicht finden lassen. In #24, auf Nachfrage hin, schreibst du dann jedoch auf einmal, dass du es nicht weißt. Das steht in eklatantem Widerspruch zu deiner laut tönenden Behauptung in #12 und ist sehr ärgerlich.

    Mein Fazit: Das, was du schreibst, ist wahrscheinlich unglaubhaft und ich muss es als Getöse künftig einfach ignorieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#27 gatopardo
  • 20.02.2013, 16:49h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • Rechtschreibschwäche ist auch kein Zeichen von mangelnder Intelligenz. Am Ende ist der Inhalt wichtig und wie man ihn herüberbringt, aber jeder hat da so seine Vorlieben. Ich freue mich immer über tadellose Kommentare in Stil, historischem Wissen, Rechtschreibung und Grammatik, bin aber gleichzeitig auf mathematischer Ebene weitgehend hilflos ! Aber lassen wir das und wollen wir mal andere Teilnehmer hier nicht mit persönlichen Talenten langweilen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#26 TheDadProfil
  • 20.02.2013, 15:46hHannover
  • Antwort auf #25 von gatopardo
  • Danke für die Blumen..
    Übung und fleiß, und die Tatsache alle Postings wenigstens zweimal zu redigieren, bevor ich sie versende..
    Trotzdem schleichen sich Fehler ein, die teils der Tastatur, teils einer gewissen Hast zu schulden sind..

    In der Nachbetrachtung des Satzes halte ich selbst aber eher die Interpunktion in diesem für falsch, was dazu führen würde ein "das" wieder mit einem "s" zu schreiben -lol-

    Egal..
    Ich erinnere keine "Verbesserung" gegenüber "userer"..
    Vielleicht bin ich ihm auf dem Hamburger CSD einmal auf den Fuß getreten, oder habe ihn nicht wahrgenommen..
    Wer weiß..

    Die Unmöglichkeit der Singularisierung der Vereinzelung bezüglich "einzigste" hab ich einmal gegenüber "Aus Bad Homburg" angemerkt..
    Dies war auch dringend notwendig, ist sein Schreibstil doch geprägt von "Verlustmeldungen" über Adjektive und Präpositionen..

    Vielen ist es (auch hier) unmöglich, die gesprochene Sprache von der geschriebenen zu trennen, und eigentlich liegt es mir fern jemanden darin zu kritisieren..
    Aber wenn die Diskrepanz dann auch noch den Sinn verfälschend in den Kontext eingreift und zu Missverständnissen führt, wie es bei "Aus Bad Homburg" des öfteren vorkommt, muß ein kleiner Seitenhieb einfach sein..

    Bei der Gelegenheit füge ich auch gleich den Hinweis ein, daß es sich bei meiner Verwendung des Begriffes "Mann" um eine ständige Kontradiktion zur emanzipatorischen sprachverwachenden Geschlechtsneutralisation, bzw. dem inflationärem Gebrauch beider geschlechtsspezifischer Bezeichnungen vor allem im behördlichem Sprachgebrauch handelt..

    Ich will halt einfach nicht als "Neutrum" wahrgenommen werden, und halte diese überbordene "political correctness" für verzichtbar..
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#25 gatopardo
  • 20.02.2013, 15:01h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • Na, als Legastheniker schreibst Du aber hervorragend. Wie machst Du das ?
    Naja, folgender Satz ist fehlerhaft, was man aber in jedem Fall bei einem Legastheniker entschuldigen kann. Es muss so geschrieben werden:
    Dass ein spanisches Paar....usw.
    Wenn man für DAS dieses,welches,jenes einsetzen kann, nur dann wird es mit einem S geschrieben, ansonsten mit SS oder veraltet ESZET, was ich nicht auf meiner spanischen Tastatur habe. Und SPANISCH ist ein Adjektiv, das als solches immer klein geschrieben wird, wenn ein Substantiv darauf folgt. Es sei denn, es gehört zu einem Begriff, wie z.B. Spanische Verfassung oder Deutsche Bahn usw. Aber ich denke, dass Dir jemand eins auswischen will, den Du einmal verbessert hast, nachdem er EINZIGSTE geschrieben hat, denn EINZIG oder KEINE(R) (in "keinster Weise" ist falsch) kann niemals gesteigert werden, wird aber ständig hier von vielen vermutlichen Nicht-Legasthenikern falsch geschrieben. Ansonsten ist es schon recht schwierig, unsere Muttersprache fehlerfrei zu beherrschen und auch ich als Sprachenfanatiker werde von Experten immer wieder korrigiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#24 TheDadProfil
  • 20.02.2013, 13:41hHannover
  • Antwort auf #22 von userer
  • Ist das so ?
    Deines Wissens nach..

    Das würde im Umkehrschluß bedeuten das eine deutsche Lebenspartnerschaft in einer Provinz in Italien, in der es diese Form der Verbindung nicht gibt, nicht einmal als solche anerkannt wird ?

    Ich weißes nicht..
    Aber ich vermute mal das hier der Maastrichter Vertrag greift, der die Staaten der EU zur gegenseitigen Anerkennung landeseigenen Rechtes verpflichtet..
    Das beinhaltet die Anerkennung einer in Spanien geschlossenen Ehe zwischen zwei Männern als solche vor den deutschen Behörden..

    Ein vor Jahren verstorbener Freund von mir war in Dänemark verheiratet..
    Bei einem Krankenhausaufenthalt hier wurde in die entsprechenden Papiere also ´verheiratet´ eingetragen, und ganz selbstverständlich auch sein Mann als nächster Angehöriger bezeichnet und betrachtet, der in dem Falle, das es ihm schlecht ginge, zu benachrichten sei..
    Das war 1990, als eine Lebenspartnerschaft hier noch gar nicht in Sicht war..

    Übrigens wäre es nett von Dir konkrete Beispiele für die gerügte falsche Rechtschreibung zu nennen..
    Ich bin Legastheniker, und ständig bemüht vorliegende Defizite auszumerzen..
    Ich konnte am gerügtem Satz aber gar nichts finden, so das ich unterstelle, Dir mißfiel da eher die Semantik als die Orthograpie..

    Eine inhaltliche Auseínandersetzung stünde Dir allerdings besser zu Gesicht..
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#23 gatopardo
  • 20.02.2013, 10:53h
  • Antwort auf #19 von sanscapote
  • Wir kennen das Ehegattensplitting hier nicht und haben immer getrennt deklariert. Aber natürlich sind im Laufe der Jahrzehnte einige gemeinsam angeschaffte materielle Werte angefallen, die wir nicht dem Zufall, dem Staat oder ungeordnet Nichten und Neffen überlassen wollen, wenn einer von uns das Zeitliche segnet. Auch wenn wir beide nicht mehr auf der Welt sind, haben wir das längst testamentarisch geregelt, denn die bucklige Verwandtschaft wird sofort in den Startlöchern stehen.
    Und ich kann nur Deinen Standpunkt bestätigen, nämlich dass sich die homophobe Stimmung deutlich verringert, sobald wir gleichgestellt sind. In Spanien gehört es mittlerweile nicht mehr zum guten Ton, die Homo-Ehe infrage zu stellen.
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#22 userer
  • 20.02.2013, 01:47h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • TheDad spricht einerseits von "völligem Unnsinn" und führt andererseits in mangelhafter Rechtschreibung fort: "Rechtlich sieht es nämlich so aus, das ein Spanisches Paar auch in Deutschland als VERHEIRATET gelten muß, und gilt, auch wenn zur Zeit dieses Recht in Deutschland für deutsche Menschen nicht gilt.."

    Ist das wirklich so?

    Meines Wissens wird eine Ehe, im Ausland von gleichgeschlechtlichen Partnern geschlossen wird, in Deutschland nur als eingetragene Lebenspartnerschaft anerkannt, keineswegs aber als Ehe.
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#20 FOX-NewsAnonym
#19 sanscapote
  • 19.02.2013, 15:13h
  • Antwort auf #17 von gatopardo
  • Das ist bei uns ebenso.
    Wir haben notariell fest gelegt, was möglich war.
    Dennoch hat der Gesetzgeber (sprich BVG) einige Vergünstigungen, die in der Hetero-Ehe selbstverständlich sind gewährt.

    Ich bin nach wie vor für die Gleichstellung.
    Allein die getrennte Veranlagung nach dem Steuerrecht hat uns Tausende von Euros gekostet, die Heteropaaren erspart geblieben sind und z.Z. noch erspart bleiben.

    Ich sehe die Gleichstellung nicht allein vom finanziellen Standpunkt aus.

    Nur durch die Gleichstellung kann sich die homophobe Stimmung in der Bevölkerung allmählich verringern. Das kommt vor allem unserer Jugend zugute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#18 Lich KingAnonym
  • 19.02.2013, 14:30h
  • Tja, wenn Männer diskriminiert werden gibt es keinen #Aufschrei, es ist eine Sauerei dass die beiden Lesben dem Kind seinen Vater vorenthalten!
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#17 gatopardo
  • 19.02.2013, 13:19h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Danke für Deinen netten Kommentar. Lese Dich immer gerne hier. Ja, man lebt entspannter in einem mediterranen Land. Nur eine kleine Richtigstellung: Unser "persönliches Glück" vollzieht sich nach 43jährigem Zusammenleben nur noch auf dem Papier, aber nach so langer Zeit haben wir selbstverständlich alle nur erdenklichen gegenseitigen Verantwortungen übernommen.
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#16 TheDadProfil
  • 19.02.2013, 13:04hHannover
  • Antwort auf #13 von gatopardo
  • ""weil ich sowieso bis ans Lebensende hierbleiben werde.""..

    Ein guter Plan, alleine wegen des Wetter´s und der "Entspanntheit" der Menschen dort..

    Es könnte halt wichtig sein, wenn Mann hier oder in Lettland oder einem anderem EU-Staat Urlaub macht, dann zu wissen, und darauf auch pochen zu können, die gleichen Rechte wie die "Ehefrau um die Ecke" zu haben, wenn dann was passiert..
    Das war mir wichtig, anzumerken..

    Das ist aber offensichtlich vielen eben nicht klar, das die Gleichstellung im eigenem Lande auch wichtig für den Urlaub ist, und deshalb alle anderen Staaten die Gesetze dann auch anerkennen müssen..

    Dazu stelle Mann sich die Situation in Italien vor, wo in einigen Provinzen ein Lebenspartnerschaftsgesetz gilt, das in anderen Provinzen des gleichen EU-Staates keine Anerkennung findet..

    Eine völlig unhaltbare Situation..
    Nun stelle Mann sich vor, ein spanisches Paar zieht aus wirtschaftlichen Gründen in eine dieser Provinzen..

    Früher galt in der EG einmal der Rechtsgrundsatz, was in 3 Staaten der Gemeinschaft gilt, muß sukzesszive innerhalb einer maximalen Frist in den anderen auch eingeführt werden, um eine Rechtsangleichung in den Bürgerrechten zu erreichen..
    Ich weiß nicht genau ob die EU auf dem Weg von der EG über den Maastrichter Vertrag diesen Rechtsgrundsatz "mitgenommen" hat..
    Ich hoffe aber, denn er hat immense Vorteile für alle EU-Staaten die die Gleichstellung noch nicht erreicht haben..

    Was nutzt mir die Freiheit im eigenem Land, wenn ich meinen Mann im Urlaub in Mazedonien oder Griechenland im Krankenhaus nicht besuchen darf ?!..

    Im Übrigem freut mich euer persönliches Glück sehr, wie auch das vieler anderer hier in den Threads, und es ist mir immer eine Freude davon lesen zu dürfen..
    Danke..
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#15 schwarzimminusAnonym
  • 19.02.2013, 11:34h
  • Antwort auf #2 von Aus Bad Homburg
  • Hallo Orakel von Aus Bad Homburg,

    deine Kommentare belustigen mich immer mehr; besonders deine Unfähigkeit, dich verständlich in der Sprache Goethes auszudrücken.

    Du legst dich nicht fest auf eine bestimmte Meinung zu einem bestimmten Thema und verbreitest Pessismismus im Forum.

    Mir kommst du wie ein Greis von 25 Jahren vor, keineswegs ein Vorbild für die jungen Schwulen, die exakte Aussagen von "Erfahrenen" suchen.
    Und so kann "MANN" deine Beiträge vergessen.

    Beispiele:
    Ich vermute,
    wird mit 'nein' entscheiden,
    die meisten,
    mehr oder weniger,
    Vielleicht,
    bestimmt,
    schwieriger und kontroverser.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#13 gatopardo
  • 19.02.2013, 11:06h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • Zum spanisch/deutschen Vergleich ist vielleicht folgender Brief der deutschen Botschaft in Madrid zu meinem Aufgebot 2008 und die dafür erforderliche "Ehebefähigungsbescheinigung" interessant: ---Da Deutschland die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkennt, kann diese Bescheinigung nicht ausgestellt werden----
    Ich bin trotzdem mit einem Spanier getraut worden, weil dieser Satz fürs Aufgebot bei den spanischen Behörden reichte. Erinnere mich, dass sich meine Freunde belustigt äusserten, wie es denn möglich sei, dass ein Land wie Deutschland noch keine Gleichberechtigung zustande gebracht habe. Mir ist es allerdings egal, ob ich bei Euch als Verheirateter anerkannt werde oder nicht, weil ich sowieso bis ans Lebensende hierbleiben werde.
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#12 TheDadProfil
  • 19.02.2013, 10:49hHannover
  • Antwort auf #10 von userer
  • Wer ein bisschen nachdenkt, kann da auch von alleine drauf kommen..

    Ich habe nie bestritten das die religiösen Einflüße die größten Einschränkungen für die LGBT´s erbracht haben, und die Lobbyarbeit der Kirchen diese auch erhält..

    Aber hier das eine Urteil mit einem anderem zu vergleichen ist völliger Unsinn, da Richter in eigentlich gleichen Fällen z.B. von Einbruch nicht einmal Zwei Einbrecher zur gleichen Strafe verurteilen..

    Und so haben die "Rechte" auf das aufhängen von Kruzifixen in Italien zunächst einmal gar nichts mit der Adoption zu tun..

    Inzwischen HABEN 10 EU-Staaten ein Lebenspartnerschaftsgesetz oder sogar die Ehe in völliger Gleichstellung, und aktuell sind wenigstens 6 EU-Staaten dabei diese Lebenspartnerschaften zu schaffen..

    Mit diesen 16 Staaten ergibt sich schon rein rechnerisch eine Mehrheit in der Großen Kammer, die nicht daran arbeiten kann, bestehendes liberales Recht abzubauen, sondern darüber entscheidet, ob dies in anderen EU-Staaten auch möglich sein muß, weil die nationalen Gesetze der Mitgliedsstaaten in der Konsequenz von allen anderen EU-Staaten anerkannt werden müßen..

    Rechtlich sieht es nämlich so aus, das ein Spanisches Paar auch in Deutschland als VERHEIRATET gelten muß, und gilt, auch wenn zur Zeit dieses Recht in Deutschland für deutsche Menschen nicht gilt..

    Und was mich am meisten aufregt ist der grundsätzliche Pessimissmus den "Aus Bad Homburg" in vielen Threads an den Tag legt..

    Natürlich kann es immer passieren das eine Entscheidung nicht so ausfällt, wie sie wünschenswert ist..

    Das KANN und darf aber nicht dazu führen, den Kopf in den Sand zu stecken, und sich in Heul-Attacken zu ergehen..

    Beim Adoptionsrecht geht es auch und vor allem um das Recht DES KINDES auf Anspruch auf Unterhalt und Fürsorge von beiden Elternteilen, MIT DENEN ES ZUSAMMENLEBT, egal aus welchen Menschen sich diese Eltern gerade zusammensetzen..
    Dazu kommt auch ein Erbrecht, damit verbunden z.B. auch eine Waisenrente..

    Hier sind es die Ansprüche des Kindes die es also sicherzustellen gilt, und die Frage die es zu klären gilt, ist, ob der Staat berechtigt ist, einige Kinder anderen gegenüber zu benachteiligen..

    Zum vorliegenden Fall bleibt dann noch anzumerken, das aus dem Artikel leider nicht hervorgeht ob der Junge ein Interesse an der Adoption gegen den Wilen des biologischen Vaters hat..

    Das würde ich aber hier einmal unterstellen, weil es eben um die Kindsrechte geht, die zunächst einmal mit der Unterhaltspflicht des Vaters und seinem Kontakt zum Jungen gar nichts zu tun haben, sondern eher damit, ob die "Zweitmutter" z.B. im Falle eines Unfalles das Recht auf Auskunft oder zur Entscheidung hat, einer lebenswichtigen Operation in Abwesenheit der bilogischen Eltern zum Wohle des Kindes zuzustimmen, oder schlichtweg einfach an einem Elternabend an der Schule teilnehmen, und sich einmischen darf..

    Und erst da kommt dann wieder das Kruzifix-Urteil zum tragen, wenn sich die Zweitmutter auf dem Elternabend gegen das zur Schau stellen religiöser Zeichen an den Wänden der Klassenräume oder im Schulgebäude allgemein wendet..
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#11 Cooper
#10 userer
  • 19.02.2013, 01:29h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • TheDad plustert sich auf: "Kruzifixe haben mit Adoptionsrechten ungefähr so viel zu tun, wie ein Eimer Wasser mit Wüstensand."

    Das ist, mit Verlaub, blanker Unsinn, was du da schreibst.

    Du glaubst also wirklich, dass die Religiösen keinerlei Einfluss auf Gesetze und Richter nehmen?

    Du willst uns also wirklich weismachen, es gäbe keine christliche Lobbyarbeit in der Politik?
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#9 Aus Bad HomburgAnonym
  • 18.02.2013, 23:30h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Doch, die Kruzifixe haben was gemeinsames damit. Italien hat diesen Prozess in der Kleinen Kammer verloren, und dann in der Grossen - haushoch gewonnen. Und das ist kein Zufall: denn in der Kleinen besteht immer noch eine, wenn auch ziemlich geringe, Wahrscheinlichkeit, dass dort die Richter aus eben dem liberalem Teil Europas eine Mehrheit bilden. Dass aber auch in der Grossen Kammer das liberale Lager das Sagen haben kann, ist fast wie ausgeschlossen: das Strassburger Gericht der Eur. Menschensrechte umfasst alle Staaten des Europarates, und die absolute Mehrheit von ihnen ist, milde gesagt, nicht besonders schwulenfreundlich. Klar steht: Homo-Rechte haben bessere Chancen in der Kleinen Kammer, nicht in der Grossen.
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#8 TheDadProfil
  • 18.02.2013, 22:55hHannover
  • Antwort auf #2 von Aus Bad Homburg
  • Ja, ja, jaaaaaaaaa..
    Immer schön den Pessimisten heraushängen lassen, um ja deutlich zu machen, das Mann sich mit den vorenthaltenen Bürgerrechten abgefunden hat, was ?

    Kruzifixe haben mit Adoptionsrechten ungefähr so viel zu tun, wie ein Eimer Wasser mit Wüstensand..

    Außerdem interessiert das keine Sau ob in italienischen Schulen Jupp anne Latt im Klassenzimmer hängt, so lange das gefällte Urteil in bayrischen Klassenzimmern nicht umgesetzt wird..
    Das gab es nämlich mal ein Urteil da die dort verbot..
    Hält sich bloß keiner dran, so lange dort Menschen wie Transrapid-Stoiber und Holdrioh-Seehofer an der Macht sind..

    Wer wie Du nach außen nicht klar macht das er faktisch diskriminiert wird, muß sich auch nicht wundern, wenn er nicht mal als Mensch zweiter Klasse wahrgenommen wird..

    Deine versteckte Lebensweise und die damit verbundene Geisteshaltung sind URSÄCHLICHER TEIL des Fortbestandes von Vorurteilen und Diskrminierung..

    Aber wem schreib ich das ?
    Geht links rein, und rechts wieder raus..
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#7 requiAnonym
  • 18.02.2013, 22:12h
  • "Die beiden Frauen ziehen einen Jungen seit dessen neuntem Lebensjahr auf, der heute 17-Jährige stammt aus einer früheren Beziehung der leiblichen Mutter. Der Vater hält Kontakt zum Sohn, zahlt für ihn Unterhalt und lehnt die Adoption durch das Paar ab."

    Der Vater hat Kontakt und zahlt.
    Absolut verständlich das er es ablehnt das sein Sohn durch eine andere Person adoptiert werden soll.

    Als Schwuler kann ich nur den Kopf schütteln wie berechnend Frauen sein können und bin froh das ich kein Kind habe.
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#6 Timm JohannesAnonym
  • 18.02.2013, 21:30h
  • Also höchstwahrscheinlich wird morgen das Bundesverfassungsgericht zugunsten homosexueller Paare entscheiden, da bin ich mir sehr sicher.
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#5 FelixAnonym
#4 FOX-NewsAnonym
  • 18.02.2013, 18:56h
  • Ich finde das Vorgehen der Lesben unverantwortlich und egozentrisch. Der Vater hat Kontakt zu seinem Kind, zahlt Unterhalt und lehnt logischerweise eine Adoption durch die andere Frau ab. Hat das Kind denn kein Recht auf seinen Vater? Wie kann da einfach die "neue" Frau das Kind wegadoptieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 alexander
  • 18.02.2013, 17:57h
  • [Zwar geht es zunächst nur um Teilbereiche des Adoptionsrechts, um Sukzessiv- und Stiefkindadoption.]
    wieder diese BRÖCKCHENPOLITIK !
    am besten die kinder gramm-oder stückweise verhöckern !? (ironie aus!)

    [Das Gericht verwies auch darauf, dass es bereits früher festgestellt hatte, dass es kein Menschenrecht auf die Ehe gebe. (nb)]

    offenbar gibt es aber ein MENSCHENRECHT AUF DISKRIMINIERUNG ??? (und natürlich die bürgerlich und gesellschaftlichen PFLICHTEN, denen aber "HURTIG", nachzukommen ist, speziell wenn es um geld geht !!!)

    ich möchte bestimmt nicht alles miesmachen, aber mich kotzt diese beabsichtigte, bewusste krümelpolitik, in ihrer ganz speziellen infamie und bösartig an !
    ich hoffe für uns, dass die urteile morgen, wenigstens das bischen "fortschritt" bringen, dass wir uns erhoffen !(dürfen ?)
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#2 Aus Bad HomburgAnonym
  • 18.02.2013, 17:55h
  • Ich vermute, die Grosse Kammer wird mit 'nein' entscheiden: im 'Gericht von Strassburg' sind im Prinzip alle eur. Staaten vertreten (nicht nur Westeuropa), und die meisten von ihnen sind mehr oder weniger homophob. Das war schon im Prozess wegen der Kreuze in den ital. Schulen so: 2009 hat die Kleine Kammer entschieden, dass sie gegen die Separation zwischen Kirche und Staat verstiessen, dann hat Regierung von Berlusconi Apell gelegt, und in der Grossen Kammer 2011 mit sehr grosser Mehrheit auch gewonnen. Vielleicht auch besser so. Denn wenn ein anderer Grund (neben der Homophobie) existiert, warum immer noch so viele Leute oder Politiker gegen die Homo-Ehe sind, dann ist das bestimmt die Idee der Homo-Adoption. Man muss im Moment nur nach Frankreich schauen, um zu sehen, um wie schwieriger und kontroverser dieses Thema den ganzen Prozess immer noch macht.
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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil

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