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Einzelkommentar zu:
Favorit auf Papst-Nachfolge setzt Kindesmissbrauch und Homosexualität gleich


#57 MohnstrudelAnonym
  • 21.02.2013, 12:04h
  • Deutsche fänden Afrikaner toll!

    Vorlauf

    "Unglaublich etwa, wie viele "starke Frauen" das deutsche Fernsehen nach Afrika schickt, seit sich Südafrika als preiswerter und schön anzusehender Drehort etabliert hat: Christine Neubauer ("Afrika im Herzen", "Für immer Afrika"), Katja Flint ("Stürme in Afrika"), Hannelore Elsner ("Mein Herz in Afrika"), demnächst Hannelore Hoger ("Ellas Geheimnis"). Veronica Ferres drehte kürzlich auch dort - allerdings ist die Handlung von "Gesang der Wale" ausnahmsweise in Neuseeland angesiedelt "

    www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst_engl/hs.xsl/nac
    hrichten_85760.htm


    Hubertus Mynarek schrieb:

    "Wenn man Kriege führen will, muß man Geld dafür haben. Wenn man sie fortsetzen will, braucht man ebenfalls Geld. Und wenn man einen Krieg gewinnen will, braucht man noch mehr Geld.«

    Knapp 20 Jahre nach diesem »Krieg« bemerkte der CIA-Vize Vernon Walters: »Was wir damals unternommen haben, unterliegt noch immer der Geheimhal­tung.« Fest steht für ihn aber, daß »die Sowjets eine Schlacht verloren« haben, als Wojtyla zum Papst gewählt worden war.
    Auf die Frage, welche Zuwendungen Solidarnosc damals erhielt, wird der Ex-Gchcimdienstler dann doch konkreter: »Alles mögliche. Solidarnosc bekam beispielsweise Faxgeräte, Druckmaschinen und andere Sachen. Jedenfalls Dinge, die sie vorher nicht hatten. Die begriffen schon, daß das nicht vom Himmel fiel - jedenfalls nicht direkt vom Himmel.
    Es war überwältigend, Solidarnosc an die Macht gebracht zu haben. Die Zusammen­arbeit zwischen dem Vatikan und den USA, zwischen dem Papst und Reagan, das war der entscheidende Faktor für die Befreiung Polens und den Zusammenbruch des sowjetischen Regimes.« Und Reagans Außenminister Alexander Haig resü­miert: »Wenn ich an diese Situation von damals zurückdenke, dann kann ich nur eines feststellen: Dieser Papst, mit seiner Persönlichkeit, er brachte das meiste mit. Er hatte den größten Anteil am Sieg. Und wenn wir uns heute alle gegensei­tig auf die Schultern klopfen, dann gebührt dem Vatikan, dem Papst, eindeutig der stärkste Klaps auf die Schultern.«

    de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Mynarek

    Er schrieb weiter:

    "Erfüllt hatte der Wojtyla-Papst auch die Erwartungen des antikommunisti­schen Ordens >Opus Dei<. Dieser gegenwärtig mächtigsten, einflußreichsten, aber auch rigorosesten, reaktionärsten und fundamentalistischsten Geheimorganisati­on in der katholischen Kirche, die der Studienleiter einer katholischen Akademie als »Katholische Mafia« charakterisiert, paßte es ganz und gar nicht, daß ih­re universalistisch-totalitäre Strategie der Unterwanderung aller Machteliten in Politik, Wirtschaft, Banken, Wissenschaft, Medien und Kirche sich jenseits des
    Eisernen Vorhangs nicht voll entfalten konnte. Während jedoch Päpste wie Johan­nes XXIII. und Paul VI. dem Opus Dei mit Vorsicht und Mißtrauen gegenüber­standen, obwohl es sich auch ihnen als »mobiles Corps« und »Kampftruppe des Papstes« mit straffster Disziplin und größter Effizienz angeboten hatte, unterhielt Wojtyla bereits als Erzbischof von Krakau enge Kontakte zu ihm und überschüt­tete es als Papst mit Gunstbeweisen und einzigartigen Privilegien bis hin zur im Eiltempo durchgesetzten Seligsprechung seines charakterlich äußerst umstrit­tenen Gründers, des Spaniers Jose Maria Escrivä de Balaguer. Der Zuwachs an innerkirchlicher Macht für Opus Dei, das Johannes Paul II. systematisch förder­te, beweist, daß auch die Opus-Dei-Mitglieder und -Sympathisanten unter den den Papst wählenden Kardinälen für Wojtyla gestimmt haben müssen. Mehr zu Opus Dei aus systematischen Gründen aber erst im Kapitel über die kirchliche Innenpolitik des Papstes.
    Das »Wunder der göttlichen Vorsehung«, für welches viele gläubige Menschen die Wahl eines Polen zum Papst hielten, erweist sich also bei eingehenderer Prü­fung als recht systematisch bewerkstelligte Aktion verschiedener, sehr weltlicher, die Kardinäle aus dem Hintergrund beeinflussender Interessengruppen."
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