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Kommentare zu:
Favorit auf Papst-Nachfolge setzt Kindesmissbrauch und Homosexualität gleich


#51 finkAnonym
  • 21.02.2013, 10:30h
  • Antwort auf #43 von Martin28a
  • "die Kirche hat keinen Einfluss auf mein Leben"

    natürlich nicht. und wenn du dir die augen zuhältst, ist die welt nicht mehr da.

    hättest du dich nicht in genau dieser frage schon in einer anderen diskussion als informationsresistent erwiesen, würde ich mir noch einmal die mühe machen, aufzuzählen, wo die kirchen deine steuergelder ausgeben, dein fernsehprogramm beeinflussen, politische entscheidungen mitbestimmen, die kinder deiner verwandten und bekannten in der schule indoktrinieren, den diskriminierungsschutz am arbeitsplatz aushebeln, die auswahl von professor_innen an staatlichen universitäten (auch in sozial- und naturwissenschaftlichen fächern) vornehmen usw.

    aber das ignorierst du ja sowieso alles.
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#52 BlasphemieAnonym
  • 21.02.2013, 10:38h
  • Ich versuche mal, mich auf seine wirre Ebene von "Argumentation" zu begeben. Realität prallt an solchen Leuten einfach ab, aber selbst ihr eigenes abstruses Weltbild ist in sich widersinnig.

    Grundaussage: Dem europäischen (und damit auch durch europäische Einwanderer geschaffenen amerikanischen) System ist eine Kindesmissbrauch begünstigende Tendenz inhärent. Afrikanische Systeme sind anders und daher widerstandsfähig gegen dieses Phänomen, weil sie Homosexualität nicht ermutigen.

    Was hat nun historisch seit fast 2000 Jahren das heutige europäische System, das so anfällig für Kindesmissbrauch ist, geprägt? Das Christentum, dessen Kirchen auch die krassesten Exzesse des Phänomens hervorgebracht haben.

    Die hochgelobten afrikanischen Systeme haben sich über Jahrtausende auch unter der Konfrontation mit Homosexualität entwickelt. Dramatische Veränderungen und Schäden erfuhren sie erst durch wenige Jahrhunderte christlicher Einflüsse. Die Gefahren für die afrikanischen Systeme durch das Christentum sind also deutlich größer als die von Homosexualität ausgehenden.

    Wenn ich nun also Moral mal von Menschenrechten (wie Religionsfreiheit) trenne, erscheint es mir äußerst unmoralisch, die guten, wertvollen afrikanischen Kulturen durch das Christentum zersetzen zu lassen. Daher müssten Turksons "Logik" zufolge christliche Religionsausübung und Missionierung in afrikanischen Staaten eigentlich unter Strafe gestellt werden.

    Die Äußerung, afrikanische Systeme würden Homosexualität nicht ermutigen, halte ich für sehr fragwürdig, selbst wenn ich die Aussichtslosigkeit des Unterfangens mal außer Acht lasse. Hielte ich eine wirksame Ermutigung für prinzipiell möglich, würde ich nämlich die massive Genitalverstümmelung von Frauen durchaus als einen vielversprechenden Versuch in dieser Richtung werten. Allerdings muss ich hinzufügen, dass die Darstellung von Systemen mit derartigen Praktiken als moralisch überlegen noch ernstere Zweifel an der geistigen Verfassung des Urhebers zulässt, als die Tatsache, dass er Kardinal in der RKK ist.

    Fazit: Solche Thronanwärter machen die Dringlichkeit der notwendigen Verbannung kirchlichen Einflusses aus dem Leben der Allgemeinheit nur umso deutlicher.
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#53 bärbel das schafAnonym
  • 21.02.2013, 10:47h
  • Antwort auf #52 von Blasphemie
  • Verzweifelt hatten wir in einer katholischen Mission in Lolgorien um einen Platz fuer unseren Wagen gebeten und so Vater Selem Po getroffen, einen katholischen Maasai-Priester, mit dem wir uns sogleich nett verstanden. Und da ein maechtiger Sturm aufgezogen war, lud er uns sogar zu sich ins Haus ein. Alles in Allem waren wir letzten Endes eine gute Woche geblieben, Andrea hatte mit gekocht und ich war desoefteren mit Meteme, dem Angestellten, unterwegs, Holz im Wald schlagen und sonstige Besorgungen erledigen. Wir lernten viel ueber Maasaikultur und selbst auf dem Markt kannte man uns schon. Wir stellten auch fest, dass man, um die meisten Tiere zu sehen, gar nicht in den Nationalpark fahren muss, Zebras und Giraffen rennen munter auf der Strasse umher und sogar Bueffel, Impalas und andere Antilopen sieht man sehr oft ausserhalb der ungezaeunten Nationalparkgrenzen. Vater Selempo war ueblicherweise mit Bibelstudium und predigen beschaeftigt, er meinte, er haette immer viel zu tun, seine Schafe auf dem rechten Wege zu halten.

    www.geo.de/reisen/community/reisebericht/233261/1/Nur-fuer-M
    aenner
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#54 KlabautermannAnonym
  • 21.02.2013, 11:18h
  • Antwort auf #9 von m123
  • ...lachst Du Dich nur kaputt oder bist Du schon ausgetreten???

    Politiker in Uganda segnen, die die Todesstrafe für Homosexuelle einführen wollen ... geht gar nicht!

    Spätestens hier muss man aus der Kirche austreten. Als Deutsche sollten besonders empfindlich sein....
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#55 CarstenFfm
  • 21.02.2013, 11:20h
  • Nur so'n Gedanke:
    Da mit einem fortschrittlichem Papst eh nicht zu rechnnen sein wird....
    vielleicht wäre ein ultrakonservativer Papst, der reihenweise solche Sprüche lässt und die Kirche kein Stück modernisiert, nicht verkehrt....


    damit die Leute Scharenweise aus der Kirche austreten...
    damit die Politik hierzulande der Kirche endlich den Geldhahn abdreht....
    und die Kirche zur einhaltung staatlicher Gesetze (AGG) anstatt ihrer eignen diskriminierenden Regeln zwingt....


    damit die Kirche eine kleine Sekte von Fundamentalisten wird, ohne breite Basis in der Gesamtbevölkerung .... womit dann eh keinen mehr interessiert, was ihre Würdenträger so ablassen


    Ratze hat sogesehen schon gute Arbeit in diese Richtung geleistet...
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#56 nochn gedankeAnonym
  • 21.02.2013, 11:47h
  • www.traditioninaction.org/RevolutionPhotos/Images%20(101-200
    )/114_ZapotecBlessing01.jpg


    Vielleicht handelt es sich bei dem Bild um eine Montage. Man wird aber unschwer Bilder mit katholischen Priestern und indigener Bevölkerung bei festlichen Anlässen (auch mit Tieropfern) finden, die eine über Jahrhunderte geübte Geschmeidigkeit der RKK illustriert.

    Absorbieren, modifizieren und wandeln jahrtausendalter Kulte gehört zur Kernkompetenz der RKK.

    Die Frau auf dem obigen Bild gehört zu einer Ethnie, die spanische und portugiesische Christeneliten als zu kaputtbar für ihre Geschäftsideen erleben mussten (Plantagen- und Minenarbeit).

    Die Geschäftsideen der christlichen Eliten im nördlichen Teil der Rieseninsel Amerika und der Inselchen der Karibik brachten die wenig kaputtbaren Vorfahren Michelle Obamas hervor.

    Wenn nun die real strippenziehenden Kräfte im Vatikan einen neuen Sprecher ihres geschäftsführenden Ausschusses wählen, dessen Aufgabe es u.a. sein sollte das nachhaltige Aufmischen des geo- und rohstoffstrategischen Hinterlandes (eigentlich Kontinents) Chinas zu moderieren, wird man auf die lateinamerikanischen Erfahrungen zurückgreifen können.

    Keine Montage

    www.vaticanocatolico.com/portada_DeFotos/imagenes_HerejiasAn
    tipapas/Juan_Pablo_II/articulo/016mexico_aztecas_paganismo_j
    uanpabloii.jpg


    Sollten sich beispielsweise alle relevanten Global Player phasenweise auf stabile Ausbeutungsbedingungen des multi-ethnischen und multi-religiösen Nigerias einigen,
    würden sich alle Glaubensgemeinschaften wieder nett verstehen und Schwulenfeindlichkeit
    ist einer der billigstengemeinsamen Nenner zur Aufrechterhaltung tradierter und wandelnder Verblödungsinstanzen. Für die Fläche natürlich auch der Erhalt von Familie und Großfamilie (Sozialversicherung).
    Bei der Verstädterung und Slumbildung wird das kniffelig. Dort werden daher zunehmend bonbonfarbene Evangelikale die Folklore für Rausch und Rage liefern.
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#57 MohnstrudelAnonym
  • 21.02.2013, 12:04h
  • Deutsche fänden Afrikaner toll!

    Vorlauf

    "Unglaublich etwa, wie viele "starke Frauen" das deutsche Fernsehen nach Afrika schickt, seit sich Südafrika als preiswerter und schön anzusehender Drehort etabliert hat: Christine Neubauer ("Afrika im Herzen", "Für immer Afrika"), Katja Flint ("Stürme in Afrika"), Hannelore Elsner ("Mein Herz in Afrika"), demnächst Hannelore Hoger ("Ellas Geheimnis"). Veronica Ferres drehte kürzlich auch dort - allerdings ist die Handlung von "Gesang der Wale" ausnahmsweise in Neuseeland angesiedelt "

    www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst_engl/hs.xsl/nac
    hrichten_85760.htm


    Hubertus Mynarek schrieb:

    "Wenn man Kriege führen will, muß man Geld dafür haben. Wenn man sie fortsetzen will, braucht man ebenfalls Geld. Und wenn man einen Krieg gewinnen will, braucht man noch mehr Geld.«

    Knapp 20 Jahre nach diesem »Krieg« bemerkte der CIA-Vize Vernon Walters: »Was wir damals unternommen haben, unterliegt noch immer der Geheimhal­tung.« Fest steht für ihn aber, daß »die Sowjets eine Schlacht verloren« haben, als Wojtyla zum Papst gewählt worden war.
    Auf die Frage, welche Zuwendungen Solidarnosc damals erhielt, wird der Ex-Gchcimdienstler dann doch konkreter: »Alles mögliche. Solidarnosc bekam beispielsweise Faxgeräte, Druckmaschinen und andere Sachen. Jedenfalls Dinge, die sie vorher nicht hatten. Die begriffen schon, daß das nicht vom Himmel fiel - jedenfalls nicht direkt vom Himmel.
    Es war überwältigend, Solidarnosc an die Macht gebracht zu haben. Die Zusammen­arbeit zwischen dem Vatikan und den USA, zwischen dem Papst und Reagan, das war der entscheidende Faktor für die Befreiung Polens und den Zusammenbruch des sowjetischen Regimes.« Und Reagans Außenminister Alexander Haig resü­miert: »Wenn ich an diese Situation von damals zurückdenke, dann kann ich nur eines feststellen: Dieser Papst, mit seiner Persönlichkeit, er brachte das meiste mit. Er hatte den größten Anteil am Sieg. Und wenn wir uns heute alle gegensei­tig auf die Schultern klopfen, dann gebührt dem Vatikan, dem Papst, eindeutig der stärkste Klaps auf die Schultern.«

    de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Mynarek

    Er schrieb weiter:

    "Erfüllt hatte der Wojtyla-Papst auch die Erwartungen des antikommunisti­schen Ordens >Opus Dei<. Dieser gegenwärtig mächtigsten, einflußreichsten, aber auch rigorosesten, reaktionärsten und fundamentalistischsten Geheimorganisati­on in der katholischen Kirche, die der Studienleiter einer katholischen Akademie als »Katholische Mafia« charakterisiert, paßte es ganz und gar nicht, daß ih­re universalistisch-totalitäre Strategie der Unterwanderung aller Machteliten in Politik, Wirtschaft, Banken, Wissenschaft, Medien und Kirche sich jenseits des
    Eisernen Vorhangs nicht voll entfalten konnte. Während jedoch Päpste wie Johan­nes XXIII. und Paul VI. dem Opus Dei mit Vorsicht und Mißtrauen gegenüber­standen, obwohl es sich auch ihnen als »mobiles Corps« und »Kampftruppe des Papstes« mit straffster Disziplin und größter Effizienz angeboten hatte, unterhielt Wojtyla bereits als Erzbischof von Krakau enge Kontakte zu ihm und überschüt­tete es als Papst mit Gunstbeweisen und einzigartigen Privilegien bis hin zur im Eiltempo durchgesetzten Seligsprechung seines charakterlich äußerst umstrit­tenen Gründers, des Spaniers Jose Maria Escrivä de Balaguer. Der Zuwachs an innerkirchlicher Macht für Opus Dei, das Johannes Paul II. systematisch förder­te, beweist, daß auch die Opus-Dei-Mitglieder und -Sympathisanten unter den den Papst wählenden Kardinälen für Wojtyla gestimmt haben müssen. Mehr zu Opus Dei aus systematischen Gründen aber erst im Kapitel über die kirchliche Innenpolitik des Papstes.
    Das »Wunder der göttlichen Vorsehung«, für welches viele gläubige Menschen die Wahl eines Polen zum Papst hielten, erweist sich also bei eingehenderer Prü­fung als recht systematisch bewerkstelligte Aktion verschiedener, sehr weltlicher, die Kardinäle aus dem Hintergrund beeinflussender Interessengruppen."
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#58 stromboliProfil
#59 TheDadProfil
  • 21.02.2013, 12:35hHannover
  • Antwort auf #40 von Madagaskar
  • ""Ich wollte mit diesem Beispiel nur zeigen, dass nicht nur ihr im Elend versinkt""..

    Wirklich lustig..
    Du postulierst einerseits durch den Vergleich des Elendes beider Gruppen die Vergleichbarkeit beider Systeme, den Du in der Begrifflichkeit danach ablehnst..

    Das ist ziemlich paradox..

    Wer zugeben muß das die durch die katholische Kirche ausgelöste Lebenssituation von Menschen in Elend mündet, muß sich mit der Bezeichnung Katholiban abfinden..

    Hier eine Vergleichbarkeit der Auswirkungen von Systemen ausdrücklich zu bejahen, und dabei gleichzeitig die "Unvergleichbarkeit" der auslösenden Systeme zu behaupten, ist und bleibt Schwachsinn..
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#60 -hw-Anonym
  • 21.02.2013, 12:38h
  • Dazu fällt mir Poseners (listig fürsorgliche?) Bemerkung bei Beckmann ein. In etwa: "Man stelle sich vor, ein Lateinamerikaner würde beispielsweise gewählt, in dessen Diözese Mißbrauchsfälle hochkommen. Das wäre der GAU". Bischof Jaschke nickte sehr zustimmend und wiederholte: "Das wäre der GAU!"
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