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Einzelkommentar zu:
Eine schwule Liebe auf Sylt


#11 finkAnonym
  • 22.02.2013, 14:38h
  • Antwort auf #9 von screamo
  • ich habe absichtlich ein bisschen provokant gefragt, aber du hast insgesamt schon recht.

    die schwule rolle als "drama / psychokram / gescheiterte existenz" ist sicher immer noch ein klischee, das weiter wirkt. wenn eine rolle schwul angelegt wird, dann ist das schwulsein dabei immer noch meistens als "problem" angelegt, nicht als nebensächlicher teil des charakters, der auch positiv oder einfach nur selbstverständlich sein kann. dass sich das jetzt langsam ändert, ist sehr zu begrüßen.

    eine andere frage ist: wer macht heute filme für wen und wer bezahlt für was?

    schwule wohlfühlfilme als ermutigung für junge schwule sind an sich eine schöne idee, aber das allein führt ja noch nicht dazu, dass solche filme auch gedreht werden. da ist schlicht die zielgruppe zu klein. und diejenigen produzent_innen, denen der große markt nicht so wichtig ist, haben wiederum meist kein großes interesse an "feelgood-movies", sondern eher an "problemfilmen" (vermute ich mal, bin ja kein insider).

    leider ist das ganze also wohl auch einfach eine frage des marktes. find ich nicht gut, ist aber so.
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