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Kommentare zu:
Gleichstellung geht anders


#1 DeutschlandAnonym
  • 26.02.2013, 22:04h

  • Bei dieser Einstellung ist sich auf Frankreich und England zu freuen. Was Deutschland anbelangt, gibt es Variante: 1. jetzt Homoehen im Gesetz 2. vielleicht während nächster 1-4-5 Jahren oder aber 3. erst in 5 Jahren oder später. Das wird nicht gefallen. Außerdem dann viel Spaß beim Kämpfen. Was das aber für Kanzler bedeutet, weiss man nicht. Europa ist nicht zufrieden. Nicht CDU und CSU wählen.
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#2 Aus Bad HomburgAnonym
  • 26.02.2013, 22:16h
  • Warum sollte die CDU uns gleichstellen, wenn wir selbst sie (immer noch) nicht als 'gleich' betrachten? Das ist doch dasselbe, wenn irgendwelche Frau von irgendwelchem Mann Unterhaltspflicht verlangt, obwohl sie nie im Leben verheiratet waren.
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#3 GayreporterAnonym
#4 Yuuki83Profil
  • 26.02.2013, 22:19hAltdorf
  • Ich kann Norbert Blech gar nicht genug für diesen herausragenden Kommentar danken!
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2013, 22:24h
  • Der wahre Hass kommt erst nach der Emanzipation zum Vorschein.

    "Der assimilierte Jude ist der wahre Feind."

    Carl Schmitt, Klerikalnazi aus dem platten Plettenberg.

    Ich sage mir: Viel Feind, viel Ehr!

    www.taz.de/!50583/

    "Doch die geplante Beförderung Vads löst Beifall von unerwarteter Seite aus: Die Rechtsaußenzeitschrift Sezession bejubelt die Beförderung euphorisch. "Erich Vad", heißt es auf deren Homepage, "wird - so Gott will und die Alliierten es zulassen - am 1. April zum General befördert und bleibt in der Nähe Angela Merkels."

    Die Sezession wird der Neuen Rechten zugeordnet, einer Strömung, der Experten eine "Scharnierfunktion" zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zuschreiben. Herausgegeben wird die Zeitschrift vom Institut für Staatspolitik, einem neurechten Thinktank mit Sitz auf dem Rittergut Schnellroda in Sachsen-Anhalt, das sich als eine Art "Reemtsma-Institut von rechts" versteht. "Right is right and left is wrong", lautet das Motto der Sezession.

    Der skurrile Zwischenruf von Rechtsaußen kommt nicht von ungefähr - und rückt den angesehenen Oberst ins Zwielicht. Denn Vad war selbst als Autor für die Sezession tätig. Im April 2003 schrieb er einen Text mit dem Titel "Freund oder Feind: Zur Aktualität Carl Schmitts". (taz)
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#6 ZeitfensterAnonym
#7 gooddamn liberalAnonym
#8 Wie bitteAnonym
#9 stephan
  • 26.02.2013, 22:45h
  • Antwort auf #4 von Yuuki83
  • Ich schließe mich an! Hervorragender Kommentar!

    Und die böse Bundesstiefmutti vermeidet wieder einmal eine Festlegung, bevor nicht klar ist, auf welche Seite die innerparteiiliche Auseinandersetzung kippt! Hatte die Bundesrepublik(!) je einen so feigen Regierungschef?

    Nehmen Sie sich ein Beispiel an Obama oder vielen anderen! Und tragen Sie gefälligst die Konsequenzen! Aber spielen Sie nicht mit den Menschenrechten von Minderheiten, Frau Regierungsoberfeldwebel!
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#10 daVinci6667
  • 26.02.2013, 22:49h

  • Danke, ein sehr treffender Kommentar Norbert Blech.

    Dass Konservative mehr Mühe mit gesellschaftlichen Veränderungen haben sieht man weltweit. Doch es gibt Fortschritte.

    In Deutschland sind die Konservativen leider hauptsächlich christlich. Genau wie in den USA. Deshalb tut man sich da besonders schwer. In anderen Ländern, z.B. Grossbritannien ist man da viel weiter. Schwule können eben auch rechts und konservativ sein. Und diese Stimmen will man nicht verschenken.

    Zurück zu Deutschland. Wer wie ich sowieso eher linksgrüner Wähler ist, lebt privilegiert. Aber auch sie haben wenn sie unzufrieden sind keine Alternative.

    Denn egal welche politische Einstellung nun ein Schwuler in Deutschland hat, solange noch keine vollständige Gleichstellung erreicht ist, hat er eben GAR KEINE WAHL!
    ER MUSS andere Parteien als Union oder FDP wählen!

    Ansonsten wird er vielleicht in seinem Leben GAR NIE wenigstens auf dem Papier ein gleichberechtigter und mit den gleichen Menschenrechten ausgestatteter Staatsbürger sein.
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#11 ChristineAnonym
  • 26.02.2013, 22:49h
  • Norbert Blech hat treffend beschrieben, was sich die Union gerade auf dem Rücken von LGBTTIs (ist das so korrekt und vergisst niemanden?) erlaubt.
    Die C-Parteien verletzen absichtlich und mit verbohrter Miene alle Gleichheits- und Diskriminierungsgebote. Sie sollten sich ganz tief schämen, auch noch den Namen "christlich" zu führen. Nächstenliebe ist was anderes. Die Union bewundert nur sich selbst und ihre für die heutige Zeit wirklich erstaunlich homophoben Protagonisten.
    Die trotzigen und selbstgerechten Damen und Herren, die sich vom Bundesverfassungsgericht nicht gängeln lassen möchten, werden in absehbarer Zukunft ihre verdiente Quittung erhalten.
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.02.2013, 23:03h
  • Nun ja, Familienministerin Kristina Köhler zog es vor, am letzten Sonntag in der ARD-Talkshow von Günther Jauch zu einem Laberthema anwesend zu sein:

    daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html

    Anschließend war sie dann so entnervt, daß bisher eine Stellungnahme ausblieb!

    Außerdem rate ich Frau Steinbach, ihre Stellung als "Menschenrechtsbeauftragte" sofort an den Nagel zu hängen! Wer BVerfG-Richter beleidigt, hat sich für diese Position disqualifiziert!
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#13 finkAnonym
  • 26.02.2013, 23:55h
  • ja, ein guter kommentar, der die situation (unserem foren-wahrsager zum ärgernis) genau auf den punkt bringt.

    noch mal als kontrast:
    "unsere reise ist nicht beendet, bis auch unsere schwulen und lesbischen brüder und schwestern vor dem gesetz gleich behandelt werden wie jeder andere - denn wenn wir wirklich gleich geboren werden, dann muss auch die liebe, die wir einander geben, gleich sein." (obama)

    das tut richtig weh, oder?

    hat merkel bisher auch nur einmal das wort "schwul" in den mund genommen?
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#14 Stephen
  • 26.02.2013, 23:56h
  • Innerhalb der Union gab es wohl heute Abend eine Debatte:

    www.sueddeutsche.de/politik/union-streitet-ueber-die-homo-eh
    e-merkel-bittet-um-zehn-tage-zeit-1.1610818


    Was ist denn mit Schäuble los? Plötzlicher Sinneswandel nach dem Urteil und den Äusserungen von Vosskuhle und Papier oder einfach nur Altersmüde?

    Hat diese Steinbach eigentlich wirklich keinen Anstand und gesunden Menschenverstand das sie nicht erkennt, das sie mit ihren uneinsichtigen Äusserungen über "andersartigkeit" nicht nur selbst diskriminiert sondern vielen die Grundlage zum Mobbing und zur Diskriminierung bietet? Und das als menschenrechtspolitische Sprecherin...das ist wiederlich!
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#15 fanboyAnonym
#16 Darth VaderAnonym
  • 27.02.2013, 01:21h

  • kann sich eigentlich irgendjemand vorstellen dass ein amtierender bundeskanzler schröder bundesliga-profis zum outing ermuntern würde?
    ich möchte lieber nicht wissen was dieser kerl in der bundestagskantine zum thema von sich gibt
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#17 Timm JohannesAnonym
  • 27.02.2013, 02:52h
  • "Kommt sie nun oder kommt sie nicht? Die Debatte in der Union über eine weitere Besserstellung homosexueller Paare nimmt mittlerweile bizarre Züge an. "

    --> Sie kommt und das ist allen in der Runde, die nur ein wenig politischen Überblick haben. Daher schon schlimm, wie Norbert Blech hier dem Leser "Sand in die Augen streut".

    "Lassen Sie uns miteinander reden und dann entscheiden", sagte Merkel am Dienstag vor der Fraktion. Und erwähnte zugleich, dass ihr persönlich eine Gleichstellung im Adoptions- und Steuerrecht schwer falle.

    ---> Ja es ist klar, dass es Ihr "schwer" fällt, aber sie wird es machen, da Sie genau um die ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht weiß und sehr gut informiert ist, wie die Haltung der Richter in Karlsruhe ist.

    "Aus rechtlicher Sicht ist sowohl das gemeinschaftliche Adoptionsrecht als auch ein Ehegattensplitting für Lebenspartnerschaften geboten, sofort und, was die Steuern betrifft, rückwirkend".

    ---> Das ist richtig, Herr Blech. Aber das sie rükwirkend gleichstellen, daran glaube ich auch nicht so ganz bei der CDU/CSU.

    "Eine Debatte über eine Umwandlung des Steuersparmodells in eine Familienförderung, von einigen Politikern erschrocken zur Abwehr ins Spiel gebracht, ist durchaus sinnvoll, aber ein völlig anderes Thema. "

    ---> Vollkommen richtig: es ist ein völlig anderes Thema.

    "Aus gesellschaftlicher Sicht, aus der Sicht der Antidiskriminierung ist derweil längst die Ehe-Öffnung geboten."

    --> Das wird die CDU/CSU nicht mitmachen, wenngleich es die FDP fordert. Ausserdem es muss auch noch, was für die Grünen und SPD übrig bleiben, falls sie die Wahlen im Herbst gewinnen sollten. Sonst bleibt gleich Nichts mehr für Volker Beck übrig.

    "Mit der Union wird es sie nicht geben, und es darf nicht erwartet werden, dass stattdessen eine komplette Gleichstellung der Lebenspartnerschaft erfolgt. "

    ---> So und da kommen wir zum Kern der Debatte: sollte nun, wie es zu erwarten ist, die CDU/CSU die Gleichstellung beim Adoptionsrecht und im Einkommenssteuerrecht beim Ehegattensplitting sowie die Nebenanpassungen (eher redaktioneller Art, Zwangsvollstreckung, Mietrecht) erfolgen, die Leuttheusser-Schnarrenberger in ihrem Dezember-Entwurf vornehmen will, durchgesetz werden: Ja was fehlt dann denn noch groß an der kompletten Gleichstellung der Lebenspartnerschaft ???
    Ich kene mich da sehr gut aus, was bereits alles an Gesetzen im Laufe der Jahre an die Lebenspartnerschaft angepasst wurde: es fehlt dann wirklich fast nichts mehr. Wir hätten dann eine 98 Prozent Gleichstellung der Lebenspartnerschaft zur Ehe erreicht, Herr Blech. Und das scheinen sie gern zu verschweigen.

    "Die von Karlsruhe erzwungene Sukzessivadoption wird man rechtlich ermöglichen. Vielleicht setzt man in den nächsten Monaten auch das Mini-Paket der Bundesjustizministerin um, das unter anderem das Mietrecht verbessert."

    --> Was Sie so lapidar als MiniPaket beschreiben, zeigt nur folgendes, dass der ganze Restder Gesetze bereits in den letzten Jahren in vielen Schritten gleichgesteltl wurde; es fehlt nur noch Einkommenssteuerrecht, Adoptionsrecht und paar eher redaktionelle Änderungen.

    "Vielleicht und das ist angesichts des Widerstandes von CSU und Teilen der CDU ein großes Vielleicht kommt sogar das Ehegattensplitting."

    ---> Es kommt deswegen, weil es das BVerfG erzwingt. Daher Herr Blech schämen Sie sich, dass Sie dies einfach ausblenden, und hier von "großes Vielleicht" schreiben. Das BVerfg erzwingt es und die CDU muss folgen ("egal ob sie will oder nicht").

    Union und FDP stünden dann beim nächsten Donnerschlag aus Karlsruhe, mitten im Wahlkampf, nicht ganz so bedröppelt da.

    --> Genauso ist es und das weiß auch die Kanzlerin und die FDP ebenso, die schliesslich auch ein Interesse hat, dass dies nicht in den Wahlkampf "hineinhagelt".

    "Aber ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht, eine Ehe-Öffnung wird es nicht geben. Man lässt sich gerne positiv überraschen, mit diesen Schritten kann jedoch derzeit niemand ernsthaft rechnen."

    ---> Die Eheöffnung wird es nicht aktuell geben, Herr Blech, da stimme ich Ihnen zu. Aber wie bereits geschrieben, es muss auch noch etwas übrig bleiben, was die Grünen und Linkspartei im Herbst dann thematisieren können. Nicht auszudenken für die Grünen, wenn die Eheöffnung nun schon kommen würde, dann wären die Grünen zunehmend überflüssig, wie es Augstein sehr schön in seinem Kommentar schreibt.

    *
    www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-zur-debatt
    e-um-homo-ehe-in-der-union-a-885342.html


    "Klar ist: Mehr als ein Handeln aufgrund gefällter oder bald fallender Urteile ist das alles nicht."

    ---> Ja das ist doch klar, Herr Blech. Die Urteile aus Karlsruhe bringen das Thema voran, das wissen wir doch schon längst.

    "Denn da ist allein die bedenkliche Art, wie diese "Debatte" geführt wird: Den durchaus homophoben Äußerungen nicht weniger Abgeordneter, die man so schon vor zehn, zwanzig Jahren hörte, wird nicht öffentlich widersprochen, stattdessen zeigen Teile der Union unverändert ihre Vorurteile und ihre "Diskriminierungslust" (ein wahres Wort der Linken-Politikerin Barbara Höll vom Dienstag)."

    ---> Das war auch nicht anders bei einigen CDU-Abgeordneten zu erwaten. Aber diese Truppe, die ich kleiner einschätze, als es Herr Blech macht, hat es nicht zu bestimmen. Entschieden wird nicht von einer Erika Steinbach oder einem Thomas Bareiß, sondern entschieden wird es von Merkel und einer kleinen Machttruppe um sie herum, zu denen Schäuble, von der Leyen und Mazière gehören.

    "Fast jedes Statement der Unions-Politiker ignoriert weiter die seit über zehn Jahren konstante Rechtsprechung aus Karlsruhe, wonach der grundgesetzliche Schutz von Ehe und Familie eben nicht eine Schlechterstellung der Lebenspartnerschaft bedingt; einige Politiker fühlten sich sogar zu einer Richterschelte berufen. Der Gleichheitsgrundsatz aus Artikel 3 der Verfassung, von Karlsruhe immer wieder ins Spiel gebracht, spielte in den Äußerungen hingegen keine Rolle."

    --> Es lohnt sich nicht auf diese in der Minderheit befindlichen Truppe um Steinbach und Bareiß einzugehen. Interessant war vielmehr, dass sich ein grosser Teile der CDU-Politiker derzeit nicht meldet und das Herr Blech ist die viel, viel interessante Beobachtung, wie ich finde.Während Sie und Spiegel die letzten Tage mit allen journalistischen Mitteln versucht haben, negative Stimmen zu bekommen und in die Medien zu streuen, verhielt sich der große Teil der CDU lautlos und abwartend. Wartend der Dinge, die aus dem Kanzleramt nun kommen.
    Das der überwiegende Teil auf das journalistische Aufmischen der linken Presse nicht hereinfiel, zeigt wie stark diese grosse Mehrheit hinter den Entscheidungen von der Bundeskanzlerin derart stehen.

    Während Sie in den letzten Tagen nur damit beschäftigt waren, Negativstimmen zu sammeln und diese aufzubauschen, liessen sie auf der Queer die ganzen befürwortenden Stimmen in der CDU nicht zu Wort kommen. So kann man auch die Queer parteipolitisch missbrauchen, Herr Blech. Übelster Journalismus nenne ich dies.

    "Vor allem wird auf Seiten der vermeintlichen Gleichstellungsbefürworter gar nicht erst versucht, die eigene Basis, ja die Gesellschaft mitzunehmen. Von der Diskriminierung der gleichgeschlechtlichen Paare, davon, dass sie und ihre Kinder auch Familie sind und Werte leben, ist in dieser vermeintlichen Gleichstellungsoffensive nicht mal ansatzweise die Rede."

    --> Das Gegenteil ist der Fall, Herr Blech. Die Gleichstellungsbefürworter in den Reihen der CDU nehmen sehr massiv die eigene Basis mit und leisten dort massive Überzeugungsarbeit. Davon aber wollen Sie keine Kenntnis nehmen. Schon eine bodenlose Unverschämtheit mit der Sie hier die Gleichstellungsbefürworter in den Reihen der CDU beleidigen. Dafür sollte Ihnen hier Schreibverbot auf der Queer erteilt werden.

    "Der britische und konservative Premierminister David Cameron hat den Kurswechsel seiner Partei in Homo-Fragen ideologisch unterfüttert und immer wieder umfassend erklärt, warum die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen sei. Das hat seine Partei nur bedingt überzeugt, aber eine klare Botschaft gesetzt."

    --> Frau Merkel ist nunmal eine andere Person als David Cameron. Sie taktiert und wartet ab und entscheidet hinter "den Kulissen", das ist ihre Art und mit der macht sie seit Jahren Machtpolitik. Zudem ist Sie nicht ganz "überzeugt" und handelt eher auf Druck des Bundesverfassungsgericht und der Gleichstellungsbefürworter in den Reihen der CDU.

    "Bei der deutschen Konservativen ist nach einigen Tagen der Debatte hingegen noch nicht mal klar, in welchen Bereichen eine Gleichstellung erfolgen soll dabei müsste jedem längst klar sein, das alles andere als eine vollständige Gleichstellung als Konsequenz weitere bewusste Diskriminierung bedeutet. Und ein Großteil der Argumentation beschränkt sich auf ein hörbares Zähneknirschen, dass das Bundesverfassungsgericht keine andere Wahl lasse."

    --> Hier wiederholen Sie sich in ihrer Verwässerung des Wandels in der CDU. Das hatte ich oben bereits geschrieben, was die Regierung nun machen wird, und was dann für Herrn Volker Beck noch übrig bleibt.

    "Nebenbei: Mit dem von der FDP anfänglich so gefeierten Koalitionsvertrag, der eine Gleichstellung im Steuerrecht versprach, argumentiert niemand aus der Union."

    --> Damit argumentiert die FDP, Herr Blech, falls Sie es nicht mitbekommen haben sollten.

    "Das ist nicht der homo-politische Frühling in der Union, den manches Medium schon zu erkennen glaubte, das ist halbherziges Reden über halbherziges Handeln aus allen möglichen Gründen, nur ganz deutlich nicht aus der Sicht eines Abbaus von Diskriminierung. Die dazu nötige innere Überzeugung fehlt völlig."

    ---> Die innere Überzeugung fehlt bei Teilen der CDU, aber genauso ist sie bei Teilen der CDU vorhanden. Wieder einmal eine typische Verallgemeinerung von Ihnen, Herr Blech. Lassen Sie es endlich bleiben, die CDU als einen Block beim Thema Gleichstellung zu beschreiben. Es stimmt einfach nicht. Die Meinungen gehen in den Reihen der CDU auseinander, wobei die Befüworter mit den Urteilen aus Karlsruhe im Rücken gewinnen.

    "Dazu passt, das eine Stimme in der Debatte fehlt: Kristina Schröder. Die CDU-Familienministerin hat sich seit dem Urteil aus Karlsruhe vom letzten Dienstag, das Lebenspartnerschaften mit Kindern erstmals als Familie im Sinne des Grundgesetzes bezeichnete, nicht zum Thema geäußert und ignorierte gar entsprechende Presseanfragen, etwa der FAS. Ihre Aufgabe wäre es gewesen, das Urteil öffentlich zu begrüßen, weil es das Kindeswohl stärkt, und öffentlich für Regenbogenfamilien einzustehen, um gesellschaftliche Vorurteile zu bekämpfen."

    --> Sie hat dazu schon ausreichend Stellung bezogen im Herbst, Herr Blech. Jeder nur halbwegs informierte Leser weiß dies. Sie ist Gleichstellungsbefüworterin.

    "Die schwulen Mitglieder der Regierungskoalition, FDP mit eingeschlossen, sind auch keine Hilfe. Sie empören sich lieber über "Schaufensteranträge" der Opposition, anstatt den Druck auf Parteikollegen zu erhöhen. Und die homophoben Populisten aus den eigenen Reihen lässt man weiter ihren Menschenhass verbreiten."

    --> Das ist ja hier an dieser Stelle das Allerletzte und zeigt wie Sie ticken, Herr Blech.
    Sie wissen überhaupt nicht, was dort bereits an Arbeit im Bundestag geleistet wird. Es muss nicht alles in die Presselandschaft hinausposaunt werden, damit Schakale wie Herr Blech es dann zerreißen. Und wo sind die homophoben Populisten in den Reihen der FDP, von denen Sie hier schreiben:..eine bodenlose Frechheit gegenüber der Haltung der FDP.
    Auf LGBT-Aktivisten wie Sie, Herr Blech, kann ich als schwuler Mann und langjähriger LGBT-Aktivist echt verzichten.

    "Die angeblich so hart an den Überzeugungen der Unionspolitiker arbeitenden Lesben und Schwulen in der Union, also die allseits belächelte LSU hat sich in die aktuelle Debatte bislang nicht eingeschaltet. Ein Schweigen gibt es auch von Bundesumweltminister Peter Altmaier, dessen eigene Staatssekretärin Katherina Reiche derart dämlich gegen die Homo-Ehe poltert, dass sie anderswo wegen Uneignung für ein Amt entlassen werden würde."

    --> Auch hier wieder ein bodenloser Arroganz ihrerseites nicht zu überbieten, wie sie hier die LSU beschreiben. Sie wissen doch überhaupt nicht, was hinter den Kulissen abläuft. Das man Ihnen nicht die Informationen zukommen läßt, ist übrigens längst Alltag bei LGBT-Aktivisten, herr Blech. Viele LGBT-Aktivisten sind echt von ihren Irrungen und Wirrungen angenervt und stecken Ihnen mit Sicherheit keine Informationen zu.

    "So zeigt diese Debatte, wie unter anderem auch die versprochene und nun wohl beerdigte Reform des Transsexuellengesetzes [1], eine erbärmliche Ignoranz gegenüber Diskriminierung, ein Desinteresse an Menschenrechten. "

    --> Ein wichtiges Them, wie ich finde, aber gehört hier nun echt nicht hin, wenn es um das Thema Gleichstellung der Lebenspartnerschaften geht.

    "Der Unterschied zur Opposition könnte nicht größer sein:"

    ---> Das ist der Kernsatz ihres ganzen Kommentares. Genau sie bereiben Oppositionsarbeit hier im Kommentar und in allen ihren Artikeln auf der Queer und das seit Jahren. Da steht Ihnen auch frei, aber dann seien Sie auch so ehrlich, dass Sie hier offen parteipolitisch schreiben.
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#18 Timm JohannesAnonym
  • 27.02.2013, 04:19h
  • Und da ja mittlerweile die Queer sehr einseitig und parteipolitisch nur informiert, müssen sich schwule Leser halt die wahren Infomationen, woanders im Netz suchen:

    *
    www.handelsblatt.com/politik/deutschland/homo-gleichstellung
    -cdu-spitze-will-offenbar-neues-adoptionsgesetz/7846042.html


    Während Norbert Blech sich seit Tagen auf die paar Abweichler in der CDU um Erika Steinbach und Thomas Bareiß stürzen und diese zu CDU Größen stilisieren, die sie in Wahrheit in der CDU überhaupt nicht sind, geht die positive Richtungsentscheidung der CDU nunmehr weiter.

    Das Handelsblatt schreibt zum einem, dass sich auch die thüringische CDU-Chefin Lieberknecht nun für die Gleichstellung inklusvie Einkommenssteuer stark macht.

    Und weiter erfährt der Leser dort, das sich auch die familienpolitische Sprecherin Gruß zu Wort meldet und die Gleichstellung einfordert.

    Und während Blech hier echt einen miesen durch reine Oppositionspartei geprägten Kommentar abliefert, muss dergutinformierte Leser die vielen befüwortenden Stimmen in den Reihen der CDU halt auf anderen Internetseiten sich erlesen.

    Sehr sehr schwach, was die Queer die letzten Tage bringt.
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#19 Foxie
  • 27.02.2013, 05:26h
  • Antwort auf #2 von Aus Bad Homburg

  • Aha, der CDU Wahlkämpfer.

    Tja, warum sollen sie uns gleiichstellen?
    Weil es das Grundgesetz gibt.
    Weil das BVg so urteilt?

    Oder weil wir keine Menschen 2.Klasse sind?!

    Und warum muss man das immer wieder und wieder erklären?!
    Weil es immer noch diese ewig vorgestrigen Typen gibt.
    Ich höre lieber auf, sonst fühlt sich noch wer beleidigt!
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#20 Petzi AltmeierAnonym
#21 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2013, 07:32h
  • Antwort auf #16 von Darth Vader
  • "ich möchte lieber nicht wissen was dieser kerl in der bundestagskantine zum thema von sich gibt"

    Da sitzt Gerhard Schröder schon lange nicht mehr. Der sitzt jetzt in der Belle Etage der Oligarchen.

    Ich will das übrigens auch nicht wissen, weil es egal ist. Mit Schröder fing die Gleichstellung an und er hat sich - obwohl es unpopulär war und ist - stets öffentlich dazu bekannt.

    Man muss sich nicht mögen müssen. Wenn ich gleiche Rechte habe, muss mich der, der sie mir gewährt, nicht noch lieb haben.

    das sind die Werte der Französischen Revolution und der deutschen Arbeiterbewegung.
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#22 TheDadProfil
  • 27.02.2013, 07:35hHannover
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • ""beerdigte Reform des Transsexuellengesetzes""..

    ""--> Ein wichtiges Them, wie ich finde, aber gehört hier nun echt nicht hin, wenn es um das Thema Gleichstellung der Lebenspartnerschaften geht""..

    ? ? ?

    Ich will mich gar nicht lange aufhalten, und gar nicht lange aufregen..

    Offenbar ist dir nicht klar das es sich bei der GLEICHSTELLUNG, selbst wenn Mann sie so reduziert betrachtet wie Du, weil Mann nicht in der Lage ist über den Tellerrand eigener Betroffenheiten wie der Lohntüte hinauszublicken, um LGBT-Rechte handelt..

    LGBT-Rechte bedeutet aber auch, das Menschen die dem Transsexuellem-Gesetz unterliegen nach genau diesem Lebenspartnerschaftsgesetz eine Partnerschaft eingehen müssen, und auch Kinder adoptieren, und hier ist insbesondere auch die Sukzessivadoption von besonderem Interesse für Transidentische Menschen..

    Es ist daher UNUMGÄNGLICH bei der "Angleichung" von Rechten in der Adoption und im Steuerrecht AUCH über die seit Jahren ausstehenden Änderungen des Transsexuellen-Gesetzes zu reden, die EBENFALLS vom BVG der Regierung Merkel aufgetan wurden, und die sie schleifen läßt, wie alles andere..

    Es verquicken sich hier also nicht wie von Dir unterstellt, unterschiedliche, und im Falle des Transsexuellen-Gesetzes zu vernachlässigende Themen miteinander, sondern sie sind von elementarer Bedeutung für ALLE LGBT´s..

    ""Da steht Ihnen auch frei, aber dann seien Sie auch so ehrlich, dass Sie hier offen parteipolitisch schreiben""..

    Wie hübsch..

    Und wann Outet sich der Herr TiiiiiiJeeeey als parteipolitisch schreibender User ?

    Wann hat der Herr TiiiiJeeeey hier ein Profil, aus dem Mann erlesen kann in wessem Auftrag er unterwegs ist, wo er wohnt, und wie alt er ist ?

    Herr Blech hat das..
    Queer ist eine OnlineZeitung..
    Die Journalisten sind hier angestellt, im Bestem Fall gehört ihnen der Laden sogar in einer Form der Selbstverwaltung (riecht irgendwie nach Sozialismus, Gell ?-grinsegrins-), und vertreten hier ganz gewiss nicht eine von den Usern geforderte Meinung, sondern erstellen Artikel in freier journaistischer Arbeit, um eine interessierte Leserschaft mit tagesaktuellen Informationen zu versorgen..

    Queer ist damit weder Deine FDP-Partei-Postille, noch das Zentralorgan Deiner Kirchengemeinde..

    Wenn Dir das nicht paßt, dann zieh Dich zurück, lese andere Publikationen, und enthalte Dich vor allem zukünftig irgendwelcher Kommentare..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#23 CarstenFfm
  • 27.02.2013, 07:46h
  • Gut auf den Punkt gebracht.
    Statt dass Mutti endlich mal ein Machtwort spricht und die leidige Diskussion beendet, haben die Reaktionäre vom rechten Rand nur wieder Gelegenheit ihre dumpfen Sprüche zu lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 ZeitfensterAnonym
  • 27.02.2013, 08:19h
  • T.J. fordert ein schreibverbot für norbert blech. hui! heute kommt bestimmt ein sondereinsatzkommando des LSVD und stürmt die queer-redaktion!

    ich bepisse mich gleich vor lachen....
  • Antworten » | Direktlink »
#26 SvenAnonym
  • 27.02.2013, 08:46h
  • Ein guter Kommentar finde ich.

    Wir werden wohl noch Jahre am Eiertanz sowohl unter Schwarz/Gelb, Rot/Grün, Schwarz/Grün, Schwarz/Rot haben.
    Taugt das Thema doch vorzüglich sinnlose Diskussionen zu führen und vermutlich Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen.
    Ein beschäftigtes Volk ist ein ruhiges Volk.
    Anscheinend ist es dabei egal wieviele Krüge zerbrochen werden.

    Dazu noch ein netter Kommentar von Volker Pispers

    www.wdr2.de/musik/audiowdrkabarettvolkerpisperskonservativpu
    nkt100-audioplayer.html
  • Antworten » | Direktlink »
#27 TheDadProfil
  • 27.02.2013, 08:53hHannover
  • Antwort auf #18 von Timm Johannes
  • Geht doch nicht ohne Aufregen..
    Nun gut..

    Also..
    Das Handeslblatt bezieht sich im Titel zunächst schwammig auf ""Einem Zeitungsbericht zufolge"" auf die CDU-Spitze..

    Später im Artikel geben sie die Quelle Preis :
    ""Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eigene Informationen berichtet""..

    Wie putzig..
    WAS die BILD mit der Berufung auf eigene Informationen meint, ist doch wohl jedem klar..

    Kaffeesatzleserei, zusammenschustern von Gerüchten, und nicht unbedingt seriös recherchierte Fakten, verpackt in einen Artikel im typischem Zweispalter, getrennt von einem Foto, das im Bestem Fall mit dem Artikel rein nichts zu tun hat..

    Aber lesen wir weiter :
    Mann wolle noch vor der Sommerpause einen Gesetzesvorstoß in Sachen Gleichstellung bei der Adoption auf den Weg bringen..

    Ach ?
    In der Fachsprache ist ein "Gesetzesvorstoß" ein Arbeitspapier, von dem Mann nicht annimmt, das es ein Gesetz werden würde, und von dem Mann auch nicht will, das es eines wird..

    Es soll das Parlament beschäftigen, und zwischen den Fraktionen für Gesprächstoff sorgen, bestenfalls in irgendwelchen Ausschüßen mehr oder weniger ernsthaft diskutiert werden..

    Und weiter :
    ""Auch Kanzlerin Angela Merkel und Unionsfraktionschef Volker Kauder (beide CDU) [{ach nee ? tatsächlich ? welch bahnbrechende neuigkeit für den uninformierten leser}] seien eingeweiht, hieß es demnach in Unionskreisen.""..

    Wie chic..
    Frau Merkel ist informiert..

    Von der Kanzlerin, die soeben durch das BVG einen Arbeitsauftrag mit Fristsetzung erhalten hat, erwarte ich etwas mehr als bloße Informiertheit durch ihre parteiinternen Für-und Widersacher in der Angelegenheit, und diese "brandheiße Information" des ach so seriösen Handelsblattes mit der Quelle BILD ist damit ebenso viel wert, als wenn mir das Orakel von Delphi verspricht, morgens wird es Hell..

    Auch eine Fr.Lieberknecht, ihres Zeichens Diplomtheologin, neulich noch Gastgeberin einer rechts-konservativen evangelischen Konferenz in Erfurt, läßt sich bei Einschränkungen der Ausweitung des Adoptionsrechtes im Vorwege nicht lumpen..

    ""Sie wandte sich aber gegen eine Freigabe des vollen Adoptionsrechts. "Es geht um das Kindeswohl, und ein Kind braucht von seiner Veranlagung her einen Vater und eine Mutter""..

    ? ? ?
    Aha..
    Dann sind alle Kinder die bei Alleinerziehenden aufwachsen anders veranlagt ?
    Oder sie verkümmern emotional, weil sie entgegen ihrer Veranlagung auf einen Elternteil verzichten müssen, oder was ?

    Alles ausdiskutiert, und vom BVG erledigt..

    Aber die Damen und Herren der CDU sehen das immer noch anders, und haben ganz offensichtlich großen Bedarf auf langfristige Diskussionen..

    Übrigens :
    Fr.Gruß ist in der FDP..
    Unterschlag solche Informationen nicht immer..
    Wie sollen denn die ganzen ungebildeten Menschen wie ich hier sonst wissen, wer das ist?

    Aber um es Dir noch einmal in´s Poesie-Büchlein zu schreiben :

    Die von Dir aufgezählten angeblich so positiven Stimmen sind meiner wahrnehmung nach, und wahrscheinlich auch der vieler anderer, bei weitem nicht so viele, wie Du es immer darstellen willst, und sie haben ganz sicher nicht die Mehrheit innerhalb der Koalition übernommen..

    Darüberhinaus schränken selbst diese Stimmen die Änderungen die es vorzunehmen gilt, von vorne herein schon wieder so ein, das unverändert davon auszugehen ist, das von einer echten Absicht innerhalb der CDU/CSU zur GLEICHSTELLUNG nicht die Rede sein kann..

    Das die FDP sich hier auf den Koalitionsvertrag bezieht, ist nicht mehr als Recht und billig..

    Es ist sogar ihre Pflicht..
    Es ist aber auch die Pflicht des Koalitionspartners CDU/CSU sich auf diesen Vertrag zu beziehen, und sich nicht in der öffentlichen Diskussion von ihm zu distanzieren, oder mindestens zu negieren..

    ""muss dergutinformierte Leser""..

    Ich halte mich durchaus für einen gut informeirten Leser, und das nicht zuletzt durch Queer.de..

    Und das ich sehr wohl in der Lage bin harte Fakten und Daten zu recherchieren, und sie entsprechend darzustellen, ist wohl auch klar..

    Deshalb halte ich es immer noch für eine Frechheit von Dir die User hier für Dumm verkaufen zu wollen, und für eine Unverschämtheit von Queer.de eine andere Berichterstattung zu fordern..

    Denn was Du ständig vergißt :

    Queer.de und Norbert Blech schreiben ARTIKEL !

    DU schreibst Kommentare und bist hier nur User und LESER..
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#28 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.02.2013, 09:01h
  • Antwort auf #25 von Zeitfenster
  • Jetzt geht aber die Fantasie mit Dir durch! Es gibt hier NIEMANDEN, der für Herrn Norbert Blech ein Schreibverbot fordert! Für mich sind Herr Blech und Herr Scheuß die allerliebsten Artikelautoren in diesem Portal und sie drehen einen auch keinen Strick draus, wenn man mal anderer Meinung ist!
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#29 ChristineAnonym
  • 27.02.2013, 09:16h
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • Timm Johannes, ich kann nicht nachvollziehen, wieso du hier -trotz oder gerade wegen deiner Insiderkenntnisse der Unionsbundestagsfraktionen- so gegen Norbert Blech und queer.de Stellung beziehst. Wenn die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sich -wie mehrere Medien berichten- gestern in der gestrigen Fraktionssitzung hinstellt und sagt, "ihr persönlich falle eine Gleichstellung im Adoptions- und Steuerrecht schwer. Sie sei wie viele Abgeordnete mit der traditionellen Rollenverteilung von Mann und Frau aufgewachsen" (Süddeutsche Zeitung von heute), dann klingt das verdammt danach, als ob die oberste Chefin der Regierung wegen dieser schlimmen Gleichstellungsgeschichte, die ihr die Homos und das Bundesverfassungsgericht da eingebrockt haben, PERSÖNLICH LEIDEN muss. Mein Beileid.
    Wenn nun aber auch noch das Mitglied des Fraktionsvorstands und die gleichzeitige Sprecherin für Menschenrechte Erika Steinbach gestern Abend herumtwittert: "Wer schützt eigentlich unsere Verfassung vor den Verfassungsrichtern?" und sich im Folge-Tweet zudem noch über die Reaktionen darauf lustig macht, dann ist eine Grenze erreicht, die eine Regierungsfraktion nie hätte überschreiten dürfen.
    Handelt es sich bei einer solchen öffentlichen Äußerung Steinbachs nicht schon um verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen, welche aus guten Gründen strafbewehrt ist, wenn man sich dadurch absichtlich gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt? (§90b StGB)
    Statt die Papstabdankung und die Wahl des nächsten Papstes abzuwarten, um parteiinterne Konsequenzen aus den letzten Verfassungsgerichtsurteilen zu ziehen, muss sich die Union wirklich selbst fragen, ob sie auf dem Boden unserer Verfassung stehen bleiben will oder in welche Richtung sie gerade abhebt.
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#30 RobinAnonym
  • 27.02.2013, 09:19h
  • Mit Schwarz-Gelb wird es niemals Fortschritte geben.

    Die werden nur das machen, wozu sie von Gerichten gezwungen werden. Und nicht das kleinste bisschen mehr.
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#31 JoonasAnonym
  • 27.02.2013, 09:36h
  • Jetzt hatte die Union die positiven Schlagzeilen, jetzt können sie ja wieder ihr wahres Gesicht zeigen.

    Und die Mehrheit wird das jetzt nicht mehr wahrnehmen, sondern denken, die Union hätte sich geändert.
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#32 Logik78Anonym
  • 27.02.2013, 09:39h

  • Hier sollte nicht der falsche Eindruck erweckt werden, nur noch Hinterbänkler seien gegen die Gleichstellung. Das ist Schwachsinn. Führende Köpfe aus den Landesverbänden haben sich auch zu Wort gemeldet.
    Merkel, Kauder und Schäuble sind auch nur aus prakmatischen Gründen umgeschwenkt, nicht aus Überzeugung.
    Scheinbar jammern ihnen Gleichstellungsgegner die Ohren voll weil Stammwähler böse Briefe schreiben und mit Austritt drohen.

    Hier liegt das Problem: Die Gegner sind lauter als wir, obwohl die schweigende Mehrheit hinter uns steht. Vielleicht wäre es angebracht, CDU-Politikern ein höfliches Feedback unsererseits zu geben. Schreibt doch mal euren Abgeordneten. Ich denke viele Abgeordnete sind nicht am Ende ihrer Meinungsbildung. Wäre doof, wenn sie jetzt nur von Homohassern belagert werden und so ein falsches Bild entsteht.

    Also macht was.
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#33 Thorsten1Profil
  • 27.02.2013, 09:50hBerlin
  • Antwort auf #32 von Logik78
  • "Vielleicht wäre es angebracht, CDU-Politikern ein höfliches Feedback unsererseits zu geben."

    In der gesamte Vergangenheit wurden schwule Männer, die sich für die Emanzipation von Schwulen und Lesben in der CDU einsetzten, niedergeschrien, besonders auch hier bei queer.de
    Hätte man die LSU gestärkt, wäre das Thema Homosexualität heute in der CDU besprechbarer und vertrauter. Es gäbe nicht mehr die Widerstände wie es sie heute gibt.
    Zu Recht ist in der CDU der Eindruck entstanden, "alle" Schwulen wählten die Grünen und die Linksparteien und so gut wie keiner die CDU. Dabei gibt es genug bürgerliche Schwule, die gerne die CDU wählen würden, wenn diese mehr Offenheit zeigen würde.
    Der Weg, den die LSU gegangen ist, die CDU von innen heraus zu bearbeiten, war aus schwulenemanzipatorischer Sicht im Nachhinein besser als die Dauerhetze gegen die CDU.
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#34 stromboliProfil
  • 27.02.2013, 09:56hberlin
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • da haste dich aber mitreisen lassen ...
    aber auch die millionste wiederholung macht den bock nicht fett... alles drum herumgeleiere ohne hand und fuss, dafür konfus.

    Bleib doch bei deinen, gewiss schon beschränkten fähigkeiten betreffs deutung religiöser prozesse in einer säkularen gesellschaft.., dass fordert dir schon genügend ab.

    Spekulieren was wenn..
    wahrheiten&weisheiten wie "die koalition in der klemme", würde sie sich nun nicht bewegen..
    Das ist doch gequirlter pfaffenspeech.. alles scheinbar umfassend ohne resultat.

    Die parteien sind nicht wegen der frage des umganges mit homosexualität in der bredouille , sondern weil ihnen insgesamt ein "leitfaden" moderner gesellschaftspolitik fehlt, der dass gesellschaftliche zusammenleben für die zukunft organisiert.
    Der wähler, und hier selbst teile der konservativ-liberalen schicht, erkennt diesen mangel an inhalt.
    Erkennt auch, dass das beharren auf der heteronormativen familienkonstruktion nicht zwingend zukunft darstellt.
    Also was tun:
    du plädierst auf "erhalt durch hinzufügung".
    Andere sehen hinzufügung als ungenügend, ich sehe es gar als untauglich!

    Merkel wird aussitzen weil so die option offenhaltend, einerseits ihr reaktionärer flügel bei der stange gehalten wird, andererseits solchen wunschdenkern wie dir die hoffnung auf ein kleinbürgerliches ende der diskussion geboten wird.
    Es wird eine "diplomatische" lösung kommen und sie wird nicht vor der nächsten urteilsverkündung im sommer kommen ( das meine prognoses!) , es sei denn, die auseinandersetzung passt im wahlkalkül in ein szenario der konfrontation, die gleichzeitig aber die ihnen viel wichtigeren eckpunkte ihrer politik offen hält für koalitionsspekulationen.
    Man wird es so formulieren: abwarten was die nächste gerichtsurteil inhaltlich aussagt und dabei betonen das man über alle eventualtäten bereits nachdenkt... wir bitten um geduld!
    Diese "nachdenken ( schon angedacht in der 10-tage frist merkels..) ist eine versicherungspolice: nichts ist vom tisch , weder im negativen noch im positiven.., aber alles bleibt erst mal beim alten. So regiert, wer macht erhalten will.
    Und zwar auch über die köpfe deiner fdp hinweg. Da kannst du noch so oft deine stimme der dekadenzpartei versprechen.. die geht dabei sicherlich unter!

    Jedenfalls wird es keine leihstimmen geben wie in niedersachsen oder NRW.. was merkels aufmerksamkeit in ganz andere bahnen lenken wird... warum z.b. soll sie der fdp ein wahlgeschenk machen , dass ihr womöglich stimmen kosten wird... Statt das ganze als verhandlungsmasse in die neue legislaturperiode zu verschieben.

    Glbt-wähler ohnehin nicht die stammwählerschaft der christlichen ausmachen, sofern denen ein rest schamgefühl verblieben ist!

    Ums kurz zu formulieren:
    es ist kein verdienst einer partei , sich von gerichtsurteilen gezwungen, den anstrich gesellschaftspolitischer aktivitäten zu geben!
    Und es ist auch kein grund, diese nichtbewegung nachträglich auch noch zu bejubeln...
    Legen wir diese "bemühungen" doch einfach ab unter "es ist gekommen was eh hat kommen müssen" , vergessen die ganzen spekulationen über das innerparteiliche befinden konservativ-reaktionärer christfaschjisten, und freuen uns über den letzten tag , die letzten stunden von wir sind papst Benedikt im amt.
    Vieleicht erklärt ja der vatikan in folge seine auflösung und die ekd folgt ihr in schwesterlicher tradition..
    damit wäre mit einem schlag alles behoben, merkel wählbar weil keine christlichen vorgaben sie treiben und du könntest dir mehr zeit für deinen männe nehmen.. kuschelt mal wieder , statt in wahrsagerei & politischem hokuspokus sich zu verlieren!
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#35 Daniel2004Anonym
  • 27.02.2013, 10:10h

  • Der Bayer Seehofer und Frau Merkel beweisen nicht nur, wie rückständig sie sind, sondern auch wie verfassungsfeindlich!
    Keine Regierungspartei hat jemals so viel Klatschen vom Verfassungsgericht einstecken müssen. Eigentlich sollte das reichen, um CDU/CSU als verfassungsfeindliche Organisationen zu verbieten und ihre Führungskräfte vor Gericht zu stellen!
    Vor der Tür der NPD, deren Freund ich wahrlich nicht bin, kehren sie,aber selbst sind sie ungleich schlimmer!
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#36 Timm JohannesAnonym
  • 27.02.2013, 10:33h
  • @Thorsten1
    "In der gesamte Vergangenheit wurden schwule Männer, die sich für die Emanzipation von Schwulen und Lesben in der CDU einsetzten, niedergeschrien, besonders auch hier bei queer.de."

    ---> Da hast du 100 Prozent Recht. Immer schon haben Queer-Autoren aber auch Leute wie Volker Beck ein Alleinmonopol auf homosexuelle Wähler erhoben- Zwar haben Sie auf der einen Seite sich klar, stark und engagiert eingesetzt, da gibt es keinen Zweifel; aber gleichzeitig haben Sie doch "wo es auch nur ging" LGBT_Aktivisten niedergeschrien und niedergeschrieben, wenn diese sich in der CDU engagierten: Bestes Beispiel ist dafür gerade wiedereinmal Norbert Blech mit seinem Kommentar, wo er die LSU angreift.

    UND nun wo die Gleichstellung über das Bundesverfassungsgericht kommt, die nun aber von Merkel/Westerwelle/Schäuble/Leuttheusser nun durchgesetzt wird, schreien Blech, Volker Beck und Co wie am Spieß, weil Ihnen ein Identitätsthema abhanden kommt und es ausgerechnet nun von Schwarz/Gelb umgesetzt wird. Das ist auch gerade der Grund, warum die Queer aktuell so mies über die Änderungen bei der CDU schreibt.

    Es wird auf Queer.de nicht verraten, wer allles bereits in der CDU zu den Gleichstellungsbefürwortern gehört.

    Dafür wird auf Queer in einer Tour nur über Bareiß, Steinbach und paar Nebenfiguren in Berlin geschrieben und diese wird hochgejubelt von der Queer, als wenn sie die Macht in der CDU hätten.

    Gleichzeitig werden dann auch noch von Blech die Aktivisten bei der LSU runtergeschrieben in seinem Kommentar.

    Und das Schlimmste an der Story derzeit auf Queer.de ist, dass Blech und Co einfach mittlerweile die Fakten verdrehen, was nun Sache bei der CDU ist. Das erfährt man dann eher auf n-tv oder bei Handelblatt, aber nicht hier auf Queer, wo derzeit parteipolitisch manipuliert wird.
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#37 Logik78Anonym
  • 27.02.2013, 10:47h
  • Antwort auf #33 von Thorsten1

  • Jain. Ich denke bis vor einiger Zeit hat die Diskussion mit der Union wirklich keinen Sinn gemacht.
    Heute ist das anders. Ich denke, es ist nicht zielführend, in der nächsten Zeit über aktuelle Stunden und erzwungene Abstimmungen zu agieren. Das ist Wahlkampf und sorgt nur für Beißreflexe.
    Wir haben einen Punkt erreicht, an dem Überzeugungsarbeit angesagt ist. Es dürfte noch einige geben, die überzeugbar sind.
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#38 Timm JohannesAnonym
  • 27.02.2013, 10:51h
  • Übrigens auch eine interessant Umfrage, die vom Stern heute veröffentlicht wurde:

    *
    www.stern.de/politik/deutschland/stern-umfrage-deutsche-sage
    n-ja-zur-homo-ehe-1976664.html


    Eine Gleichstellung der Homo-Ehe wollen dabei die Anhänger aller im Bundestag vertretenen Parteien. Am stärksten befürworten dies die Wähler der Grünen (86 Prozent) und der SPD (82 Prozent). Aber auch die Sympathisanten der FDP (71 Prozent) und der Linken (70 Prozent) sind mit großer Mehrheit dafür. Selbst rund zwei Drittel der Unions-Wähler (64 Prozent) treten für eine völlige Gleichstellung der Homo-Ehe ein.

    Und dieser Umfrage würde ich in ihren Werten zustimmen. Gleichstellung wird heute mittlerweile in der Bevölkerung in weiten Teilen befürwortet, so dass selbst Unionswähler mit 2/3 Mehrheit dafür sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2013, 10:58h
  • Antwort auf #36 von Timm Johannes
  • Bei aller ehrlichen Freude über die nationale und v.a. internationale Rechtsentwicklung.

    Nebenfiguren?

    Laschet (Aachener Kirchenzeitung) z. B. ist der Vorsitzende des NRW-Landesverbandes, des größten Landesverbandes der CDU, und er nennt uns Lebensform als seien wir Quallen oder Aliens.

    Kauder (Evangelische Allianz) nennt die ganze Lebenspartnerschaft eine 'Fehlentwicklung'. Er ist CDU-Fraktionsvorsitzender auf Bundesebene.

    Beim Handelblatt erfährt man auch nichts anderes, als dass die Regierung die BVG-Beschlüsse umsetzen muss. Dass Frau Lieberknecht uns gegenüber eher aufgeschlossen ist, ist eigentlich auch bekannt.

    Dass die CDUler jetzt vom BVG getrieben werden, dessen Zusammensetzung wesentlich von Roten und Grünen bestimmt wurde, macht sie bestimmt nicht homofreundlicher.
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#40 Logik78Anonym
  • 27.02.2013, 11:08h


  • mobil.n-tv.de/politik/Homo-Paar-soll-adoptieren-duerfen-arti
    cle10201591.html


    Ich denke in der CDU haben wir jetzt die Oberhand. Die Ablehner sind in der Mehrheit, aber die Realisten unter ihnen - wie Merkel, Schäuble, Kauder - wechseln aus Zweckmäßigkeit die Seiten.

    Leute, redet höflich jetzt mit euren Angeordneten. Sie sollten jetzt nicht nur mails und Briefe von Homohassern bekommen. Jetzt ist Überzeugungsarbeit gefragt.
    Splitting kommt sicher sowieso, aber beim vollständigen Adoptionsrecht können sie uns noch Jahre hinhalten.

    Schäuble gegen Geis ist übrigens gut. Artikel lesen ;)
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#41 godddamn liberalAnonym
  • 27.02.2013, 11:14h
  • Antwort auf #38 von Timm Johannes
  • Gute Nachrichten!

    Die Zahlen sind höher als in vielen anderen Ländern.

    Das hat nicht unbedingt mit übergroßen Sympathien für unsereinen zu tun.

    Dass die von Sexskandalen heimgesuchte katholische Kirche uns so vehement anfeindet, hat im Land von Reformation, Freisinn, Marx und Feuerbach sicher einen Bumerang-Effekt zur Folge.

    Vielen Dank, Herr Ratzinger!

    Das wirken Tiefenschichten der Mentalität - endlich mal zu unseren Gunsten.

    Hoffentlich registriert man das auch im romhörigen Ultramontanistenmuseum namens CDU/CSU.
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#42 stromboliProfil
  • 27.02.2013, 11:16hberlin
  • Antwort auf #33 von Thorsten1
  • thorsten, ich kenn deine politische stellung mittlerweile, um es mal gelinde zu formulieren...
    trotzdem sollst du nicht unbeantworte bleiben:

    Es ist ein unterschied sich in einer partei für eigeninteressen einzusetzen ( siehe z.b. spahn..) andererseits dessen/deren sozialpolitik nicht mittragen zu wollen.
    Warum also eine unterstützung der lsu einfordern, wenn ich hinter dem "gesamtpaket" politik nicht stehen kann?!
    Politiker sind nun mal in der vorhandenen demokratziestruktur nicht los lösbar von ihren parteien und deren programatik.
    Schon in dieser voraussetzung ist die frage erlaubt: was sucht ein glbt'ler in einer solchen vereinigung.
    Wo verortet sich der "konservativ schwule"?
    Was macht ihn konservativ, und was in dieser entscheidungshaltung hebt seine homosexualität auf , macht den schwulen konservativen eben zum einfachen konservativen, der zufällig schwänze lutscht.

    Es gibt keine "dauerhetzte" gegen die lsu.. es gibt eine dauerentäuschung darüber ,wie sich ein grüppchen benutzen lässt um einer "volkspartei" das mäntelchen der vollständigkeit um zuhängen.
    Das die dabei eine innerparteilich wichtige funktion ausüben, sei hier mal bezweifelt!
    Dass sie aber nach aussen hin wirkung ereichen, steht ausser zweifel; die können vor einfluss kaum noch laufen!
    Dabei ist es wie mit der HUK im glbt-bereich: ideologisch randständig, aber in allen kremien mittlerweile verankert. Frauenquote-schwulenquote; Political-correct , aber nicht immer auch politische einflussnahme.

    Vieleicht ist es tatsächlich so , dass in einer verwalteten gesellschaft , also auch unserer community, es verwalter geben muss, die die jeweiligen "kanäle" öffnen, in die wir dann kriechen dürfen...!
    Aber dies ist auch nur eine, von mehreren möglichkeiten...

    Schwule emanzipation ist eine progressive grunderkenntnis/einstellung, die ebenso progressive vorstellungen einer gesamtgesellschaft beinhaltet. Egal , ob sich da konservative ebenso als emanzipiert wähnen.. es unterscheidet sie immer entscheidendes von wirklich emanzipation lebenden und kämpfenden!
    Die ganze "bewegung" so sie sich in der vergangenheit bewegte, ist eine von linkem grundgedanken getragene emanzipation!
    Menschenrecht- humanismus ist linke denkart!
    Deshalb auch die "neue" schwulenbewegung unabhängig von parteien sich entwickelt/e, sich zeiotlich auch als ausserparlamentarisch verstand!
    Das sie in die "geschützte kapsel" der vereinsmeierei zurück schlüpft/e, ist zwar zu bedauern, aber letztendlich auch keine totale behinderung..; es macht nur den fluss notwendiger diskussionen und auseinandersetzungen langsamer und langatmiger.
    Vereine sind wie parteien: sie bündeln die widersprüche ihrer mitglieder unter einem größtmöglichen gemeinsamen verzicht. Andere nennen es Kompromiss. Hier der "lsvd" als beispiel.
    Das konservative dabei in den zeitläufen immer (!) bremsend fungierten ist historisch nachweisbar!

    Aber : gesellschaft ist auseinandersetzung; immer und in allen fragen.
    Nichts bleibt wie es angedacht oder gerade praktiziert wird.
    Nun kann man das finden von kompromissen spannend finden ( was es auch ist!) aber wenn das ziel bereits kompromisslos abzulehnen ist, was bleibt dann an gemeinschaftlichem.
    Diese frage stellt sich eben angesichts der lsu und ihrer vertreter.
    Ich möchte die nicht in meinem namen dinge vertreten lassen, die mich betreffen, mein leben bestimmen!

    Das zu sagen aber ist keine hetze!
    Hetze wäre , würde das progressive vorangehen als "links" und damit "rote-socken-mäßig" denunziert und unglaubwürdig gemacht..!
    Und darin haben du und deinesgleichen hier und an anderer stelle bereits genug zeugnis abgelegt.

    Und was das innerparteiliche an geht, muss man deinen satz vervollständigen: Hätte man das links-progressive der schwulen emanzipation in die LSU eingebracht, sie so wirklich gestärkt, wäre das Thema Homosexualität heute in der CDU besprechbarer und vertrauter. Es gäbe nicht mehr die Widerstände wie es sie heute gibt.
    Na , da geb ich dir doch recht!
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#43 stromboliProfil
#44 Logik78Anonym
  • 27.02.2013, 11:55h
  • Antwort auf #43 von stromboli

  • Besonders an die, die weder zu den Wilden 13 gehören oder sich als Homofeinde wie Frau Steinbach hervor tun. Da ist es zwecklos.

    Aber die Befürworter haben im Zuge der Parteitagsabstimmung selbst gesagt, dass mit mehr Zeit und Gesprächen mehr an Zustimmung drin ist.

    Argumente? Gleiche Pflichten, Grundgesetz, Volkwille, kein Schaden für Ehe, Lebenspartner mit Kind stehen unter besonderem Schutz des GG
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#45 TasaarvoEhemaliges Profil
  • 27.02.2013, 12:09h
  • Antwort auf #42 von stromboli
  • "Schwule emanzipation ist eine progressive grunderkenntnis/einstellung, die ebenso progressive vorstellungen einer gesamtgesellschaft beinhaltet."

    Stimmt. Die Politik gegen die Interessen der breiten Masse lohnabhängiger Menschen - von Rot-Grün bis Schwarz-Gelb - bleibt auch mit "Homo-Ehe" nicht nur scheiße, sondern wird wieder zunehmend brand- und lebensgefährlich.

    "Nicht anders als in den 20er und 30er Jahren rührt diese neofaschistische und rechtsextreme Bedrohung von der tiefen wirtschaftlichen, sozialen, politischen und auch moralischen und ökologischen Krise des Kapitalismus her, der die Schuldenkrise als Vorwand vorschiebt, um nun eine beispiellose Offensive gegen den Lebensstandard, gegen die Freiheiten und Rechte der Arbeiter, gegen die alle da unten zu führen! Unter Ausnutzung der Angst der Besitzenden vor den Risiken sozialer Explosion, der Radikalisierung der durch die Krise und die drakonischen Austerity-Maßnahmen ausgezehrten Mittelklassen sowie der Hoffnungslosigkeit ausgegrenzter und verarmter Arbeitsloser breiten sich rechtsextreme, neonazistische und neofaschistische Kräfte in ganz Europa aus; sie erringen einen massiven Einfluss bei den benachteiligten Schichten, die sie gegen traditionelle und neue Sündenböcke (Migranten, Muslime, Juden, Homosexuelle, Behinderte usw.) sowie gegen soziale Bewegungen, linke Organisationen und Arbeitergewerkschaften systematisch aufhetzen."

    www.heise.de/tp/blogs/8/153812
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#46 stromboliProfil
  • 27.02.2013, 12:12hberlin
  • Antwort auf #44 von Logik78
  • stünden wir vor einer vollkommen neuen situation, würde ich dir mit dem einräumen von zeit recht geben...
    nur; die hatten über ein jahrzehnt zeit, sich auf den heutigen tag vorzubereiten.. sollen die weiter zehn jahre zeit bekommen um über die verlorenen zehn nachzudenken?

    Sicher: die brauchen nun zeit die chancen abzuwägen, die ihnen eine verweigerung oder zustimmung ein bringen.. mit einer entscheidung aber über gesellschaftliche akzeptanz hat das nichts mehr zu tun, eher mit machiavellischem denken.
    Das muss ihnen ständig um die ohren geknallt werden, statt liebdienerlich ihnen um den bart schweben zu wollen.
    Deswegen muss der druck auch immer stärker werden im kessel der unentschiedenen.. was auch die fdp-csu'ler einschließt.
    Da sie die bodenhaftung zu ihren wählerschichten verloren haben, haben sie diesen konflikt, nicht weil sie per se homophob sind.
    Dein friedensangebot ist ja der seit langem bekannte und angestrebte kompromiss, der weitergehende ideen einfrieren soll.
    Die werden das schon aufnehmen, und uns als ultima ratio verkaufen.
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#47 finkAnonym
#48 finkAnonym
  • 27.02.2013, 13:06h
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • du schreibst, kristina schröder sei "bekanntermaßen" gleichstellungsbefürworterin. und so sieht ihre gleichstellungsbefürwortung aus:

    "Es ist nach meiner Überzeugung daher das Beste, wenn Kinder beide Geschlechter in der Elternrolle erleben. In der Praxis bedeutet das, dass heterosexuelle Paare bei der Adoption gegenüber Homosexuellen wie auch gegenüber Alleinerziehenden bevorzugt werden."

    widdewiddewitt...
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#49 goddamn liberalAnonym
#50 alexander
#51 alexander
  • 27.02.2013, 15:05h
  • danke an norbert blech für den tollen kommentar, der diese "situation" fabelhaft zusammenfasst !

    [Mit der halbherzigen und homophoben Debatte über mehr Rechte für Homo-Paare beweisen CDU und CSU vor allem erneut ihre Rückständigkeit.]

    leider war ja nun beim besten willen nichts anderes zu erwarten, diese "schaumbadschlachten", dienten doch nur dazu durch "regenbogenfarbene seifenblasen", den blick auf das wesentliche zu verwehren !
    allerdings ist es schon eine unglaubliche frechheit, was einige "sumpfdotterblumen" der CDU und die entsprechend männlichen "kuhhirten", allein schon zu den urteilen der gerichte abgeben, für mich eigentlich schon strafbar ! bewusste missachtung von gesetzlichen vorgaben, der verfassungstreue und ihres amtseides !
    von der 10 jahre alten, bekannten leier der
    ( immer auf's neue widerlegten!) gegenargumente von ehe und familie garnicht erst zu reden !
    dieses "gemerkel "( in allen spielarten!) wird bis zur wahl im september so fortgesetzt, WETTEN?
    es eine schande für einen "sogenannten" demokratischen staat, in dieser form mit seinen bürgern umzugehen und mit diesen hanebüchenen "mitteln" politik zu machen!
    der spott der restlichen welt ist uns sicher! zurecht!
  • Antworten » | Direktlink »
#52 KlabautermannAnonym
  • 27.02.2013, 15:41h
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • Vielen Dank an Norbert Blech und seine guten Artikel!

    Timm Johnnes, merkst Du eigentlich noch, welchen Schrott Du hier schreibst? Offensichtlich nicht! So verbohrt wie Du waren viele Deutsche vor knapp 100 Jahren: Erst brannte der Reichstag, dann die Welt!

    Wir bilden uns unsere eigene objektive Meinung und brauchen Dich dafür nicht, solange du so verbohrt bist!

    Mir tut der Finger vom Scrollen weh, so lang ist Dein Artikel, den ich gar nicht lesen will!

    Schwachsinn pur!

    Auf Deine "geistigen" Ergüsse werde ich nicht mehr reagieren und hoffe, dass das auch die Personen hier tun, die sich sonst Mühe mit Dir gegeben haben und Dir lange die Zusammenhänge erklärt haben.

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#53 brunhildeAnonym
#54 profilerAnonym
#55 alexander
  • 27.02.2013, 16:21h
  • Antwort auf #52 von Klabautermann
  • danke dir !
    ich schrieb schon vor jahren, zuletzt "wahljahr 2009) u.a. mit stromboli, die passenden kommentare zu diesem "was auch immer T.J."!!!
    damals trat er noch für den NEUEN SCHWULEN MESSIAS ( GUIDO!!!!!!) EIN!
    nach dem "politischen ableben" desselben, wurde er "gelbgrün", mit den gleichen hohlen VERKÜNDIGUNGEN !
    aber so harmlos wie er immer tut ist er leider nicht ! wenn er sich angegriffen fühlt, oder jamand nicht seine meinung teilt, wird er zum DENNUNZINANT!!!
    er droht mit schreibverbot für "rote socken" usw.,.........! oder siehe norbert blech !
    eigentlich unglaublich !
    ich habe auch keine lust mehr, weiter auf diesen mutanten einzugehen, aber neue user, sollten inzwischen gewarnt sein, sich auf ihn einzulassen !
    will sagen, ich möchte ihn überhaupt nicht anprangern, "das tut er schon selbst", aber er wird immer penetranter, je mehr er gegenwind verspürt ! von seinem offensichtlichen charakter, bräunlich christlicher färbung, garnicht erst zu reden !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#56 alexander
  • 27.02.2013, 22:22h
  • aber hier geht es um gleichstellug !???
    was soll das ständige gesudel über rechte erwachsener menschen ? die offenbar mehr zu bieten haben als unsere stasierika und hotte seehofer !
    müssen wir uns jetzt schon von underdogs, unser leben vorschreiben lassen !
  • Antworten » | Direktlink »
#57 Harry1972Profil
  • 28.02.2013, 09:18hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #45 von Tasaarvo
  • Danke für den Kommentar und den Link zu Heise.
    Liest man sich etwas ein, gelangt man zu einem antifaschistischen Manifest, welches man auch gleich unterzeichnen kann und sicher auch sollte.

    antifascismeuropa.org/manifiesto/de

    Das Formular zum Unterzeichnen ist zwar in spanischer Sprache verfasst, doch muss man dort lediglich Vorname, Name, eMail, Stadt und Land eintragen und das Ganze dann mit einem zugesandten Link bestätigen.

    Die üblen Mechanismen, die eine zunehmend verarmende Bevölkerung radikalisiert, durchschaut längst nicht jeder und noch weniger Menschen sind es, die aufkeimenden Faschismus im Alltag sofort erkennen und sich dem entgegenstellen.
    Sei es die Oma im Bus, die gegen Migranten wettert oder ein Bekannter, der sich abfällig über Transen äussert.

    Ich denke, wir sind alle aufgerufen, jeder einzelne von uns, sich im Alltag solchen Situationen zu stellen und dadurch in aller Öffentlichkeit zu beweisen, daß solche Sprüche nicht von jedem hingenommen werden.
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#58 goddamn liberalAnonym
#59 stromboliProfil
  • 28.02.2013, 14:45hberlin
  • Antwort auf #56 von alexander
  • vieleicht sollten wir im streit um die deutung der ehe in den ausserehelichen sündern unsere wahren bündnispartner sehen..
    die verstehen was von zusammenfügen von polygamie und familiensinn..
    fremdgehen als neudeutende sinngebung des ehegelübte.
    Und seehofer kann ja dem geiss die vorteile solcher Ménage_à_trois vermitteln.. so bleibt alles im bayrischen komödienstadel

    Nebenbei: wenn der papst und ebenfalls bayer, uns benedikt schon nicht sich an sein gelübte, seine vermählung mit gott hält, von wem soll dann noch diese ausschließlichkeitsklausel eingehalten werden..
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#61 Timm JohannesAnonym
  • 01.03.2013, 11:11h
  • Antwort auf #45 von Tasaarvo
  • @Tasaarvo
    Was für ein Allgemeingesülze gegen den Kapitalismus mit kommunistischen Tendenzen in deinem Statement

    Erstens Tassarvo, falls Du es nicht mitbekommen hast, wir haben in Deutschland eine SOZIALE Marktwirtschaft.

    Den reinen Turbokapitalismus, den Du anprangerst und der angeblich in Deutschland nach deiner Meinung vorherrscht, den findest Du in kommunisitischen Staaten wie der Volskrepublik China. Dort kannst Du dann erleben, was Ausbeutung von Menschen wirklich bedeutet und alles im Namen des Kommunismus. Auf das Thema Stalin komme ich da besser erst nicht zu sprechen...Kommunismus ist grosser Bullshit, um es einmal salopp zu formulieren.
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#62 Timm JohannesAnonym
  • 01.03.2013, 11:17h
  • Antwort auf #50 von alexander
  • @alexander
    "danke für deinen tollen kommentar ! es tut richtig gut, diese einschätzung von einem jungen menschen zu lesen, um nicht permanent als "ALT68iger und rote socke", beschimpft zu werden "

    --> Das Du diesem Allgemeigesülze vom Kommunismus zujubelst, war bei dir nicht anders zu erwarten. Du bist und bleibt ein linke Socke, alexander.

    Was Kommunismus anrichtet, kannst Du gern derzeit im planwirtschaftlich geleiteteten Turbokapitalismus der Volksrepublik China anschauen, wo Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit auf Übelste Art und Weise unterdrückt werden und alles im Namen der kommunistischen Partei.

    Gleiches gilt für den wirtschaftlichen Zusammenbruch der DDR, die die Kommunisten total runtergewirtschaftet hatten.

    Nee wer hier den Kommunismus predigt, wie es alexander immer wieder gerne zu Tage bringt, der gerät in die Diktatur, wie die Geschichte des Kommunismus und linker Utopistenträume immer wieder gezeigt hat.
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#63 Timm JohannesAnonym
  • 01.03.2013, 11:26h
  • Antwort auf #52 von Klabautermann
  • @Klabautermann
    Auf Deine "geistigen" Ergüsse werde ich nicht mehr reagieren und hoffe, dass das auch die Personen hier tun, die sich sonst Mühe mit Dir gegeben haben und Dir lange die Zusammenhänge erklärt haben.

    --> Das brauchst Du auch nicht. Ausserdem "umgekehrt wir ein Schuh daraus". Ich habe mir hier Mühe gegeben linken Socken wie alexander zu erklären, wie verbohrt und falsch doch ihr Weltbild ist. Seine linken Utopistenträume, die viel zu oft schon in der Vergangenheit in Diktaturen (siehe Russland, siehe China) und abgewirtschafteten Staaten (siehe DDR-Zusammenbruch) endeten, zeigen wie mies und schlecht doch solche linke Politik aussieht.

    Da lobe ich mir doch meine Einstellung, die sich in der politischen Mitte der Gesellschaft wiederfindet.

    Meine Wahl lautet Grüne oder FDP, das hängt auch jeweils davon ab, wieviel Gleichstellung die FDP nun wirklich mitdurchsetzt. Wir werden sehen, was im Spätsommer alles dann auf der Liste drauf ist, die ich dann hier einmal vor den Wahlen dann zusammenfassen werde. Sollte es zu wenig sein (siehe Ehegattensplittingdebatte) werde ich wohl mich für die Grünen entscheiden.

    Aber von so einem Kommunismusgesülze wie ihn alexander oder tarquasso aktuell hier reinschreiben, halte ich überhaupt NICHTS.
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#64 stromboliProfil
#65 stromboliProfil
  • 01.03.2013, 11:55hberlin
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • schatzerl.. wenn schon nicht den unterschied weltanschaulicher und wirtschaftlicher systeme durchschauend, dann doch wenigsten innehalten beim verwerten von sprüchen..
    "Was Kommunismus anrichtet, kannst Du gern derzeit im planwirtschaftlich geleiteteten Turbokapitalismus der Volksrepublik China anschauen.
    Lol!
    "planwirtschaftlich geleiteteten Turbokapitalismus" ,
    dass ist die richtige antwort!
    darfst eine runde weiter gehen...
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#66 TheDadProfil
  • 01.03.2013, 12:17hHannover
  • Antwort auf #61 von Timm Johannes
  • Kuck an..

    Schaffst Du dir zusätzliche Feindbilder ?
    Nur zu..

    Auf die Antwort von Tasaarvo bin ich ja schon gespannt..

    ""Deutschland eine SOZIALE Marktwirtschaft""..

    Ach ?

    Tatsächlich ?

    Kann Mann sich darauf einigen das die vom Wirtschaftsminister Erhard "geforderte" soziale Marktwirtschaft, die das hehre Ziel der Teilhabe aller am Produktionsvermögen durch konsequente Abschöpfung der Gewinne durch Steuern beinhaltet, das entgegen der Behauptung und der persönlichen Einschätzung von Menschen wie Hans-Olaf Henkel, Dieter Hundt und Hanns-Eberhardt Schleyer seit Jahrzehnten schon nicht mehr erreicht wird, weil die Steuerpolitik des Kabinett Kohl I ab Oktober 1982 konsequent fortgesetzt die immer geringere Besteuerung der Produktionsgewinne durchgesetzt hat, nichts mit dem zu tun hat, was Du unter freier Marktwirtschaft verstehst ?

    Der verniedlichend bezeichnete "Turbo-Kapitalismus" ist nichts weiter als die Renaissance des "Manchester-Kapitalismus" mit Auspressung des Produktionskapitals Mensch um jeden Preis..

    Staatliche Subventionierung dieser Kapitalismus-Form etwa als Aufstocker-Leistungen durch die Job-Center werden von den Profiteuren selbst dreist als Sozialschmarotzertum bezeichnet, und ihre Abschaffung gefordert, um weiteres Produktionskapital Mensch unter wirtschaftlichem Zwang aus dem Präkariat zu gewinnen, und mit Billiglöhnen abgespeist in ungesicherte Beschäftigungsverhältnisse zu bringen..

    Unter den Wirtschaftsministern Erhard, seinem Nachfolger Kurt Schmücker, und vor allem im Kabinett Kiesinger durch Karl Schiller galt diese freie Marktwirtschaft als probates Mittel um große Summen an Steuern für den Bund und die Länder zu generieren, wobei Erhard selbst stets gegen eine "frei ausufernde Wirtschaft" argumentierte, und als Anhänger einer "ordoliberalen Wirtschaftspolitik" gilt, die die Wirtschaft durch den Staat in ein festes Korsett von Regeln, Verordnungen und Gesetzen zwingt, und damit erreicht, das die Wirtschaft zuerst der Gesellschaft dient..

    Dies äußerte sich nicht zuletzt durch die Tatsache und die Erhard´sche Forderung "Unternehmer-Gehälter" (die Mann Heute Manager-Gehälter nennt) mit einer Einkommenssteuer von zeitweise über 80 % zu belegen..

    Würden wir das Heute wieder einführen, was faktisch quasi einer Reaktivierung der Vermögenssteuer gleichkäme, hätten wir binnen weniger Monate mehrere Millarden Euro zur Verfügung, die zur Zeit gerade für die Finanzierung der "Idee" Kita-Plätze für Alle fehlen..
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#67 stromboliProfil
  • 01.03.2013, 12:26hberlin
  • Antwort auf #61 von Timm Johannes
  • es geht ein raunen um in der marktwirtschaft, der das soziale abhanden gekommen ist...

    führende mitläufer springen reihenweise ab.

    www.freitag.de/autoren/der-freitag/utopischer-charme
    Empörungsgründe Stresstest Deutschland: Jens Berger seziert ein Land, das sich vom Versprechen sozialer Gerechtigkeit entfernt hat und fordert den gesellschaftlichen Protest ein"

    www.heise.de/tp/blogs/6/150656
    Ein Gutmensch mehr! Nach Frank Schirrmacher trennt sich noch ein weiterer FAZ-Redakteur mit lautem Getöse von seinem politischen Stamm
    Nein, ich bin nicht mehr dabei, please count me out. Es war eine schöne Zeit, diese vergangenen zehn Jahre unter Rechten, ich gestehe es. Vor allem aber war sie bequem. (Lorenz Jäger)

    das dabei auch wir umlernen, steht ausser zweifel, aber wir lernen, ohne unsere inhalte über bord zu werfen, denn die inhalte haben universelle gültigkeit!

    www.zeit.de/2011/46/Sozialismus
    Lernen von den Versagern
    "Der Sozialismus wehrte alle Kritik ab und ging unter. Warum begreifen die Kapitalisten nicht, dass ihnen das gleiche Schicksal droht?"

    www.tagesspiegel.de/politik/jeder-vernuenftige-mensch-muss-h
    eute-kapitalismuskritik-ueben/5971566.html


    "Die Linke Sahra Wagenknecht und der Christdemokrat Heiner Geißler streiten über die Frage, ob und wie der wild gewordene Kapitalismus abzuschaffen ist "

    was deine these von einer vorhandenen "sozialen" marktwirtschaft konterkariert :

    www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/kapitalismus
    -leicht-fasslich-billiglohn-als-subvention


    "Billigjobs, das sind Arbeitsverhältnisse, in denen selbst der Vollzeit-Erwerbstätige sich lediglich das Existenzminimum erwirtschaften kann, sehr häufig nicht mal das. Um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen, müssen diese Billiglöhner zur Arbeitsagentur gehen, damit diese ihnen den Arbeitslohn bis zum Existenzminimum aufstockt.
    Dieses Aufstocken der Löhne durch den Staat ist eine relativ raffinierte Form der Umverteilung von Vermögen von unten nach oben. Raffiniert ist diese Umverteilung, weil sie im Grunde offen vor unser allen Augen geschieht, dennoch aber von kaum einem als Umverteilung wahrgenommen wird. "

    Na, lesen wirst du es nicht wie ich dich kenne; da siegt dein selektives wesen drüber und wohl auch intellektuelle faulheit.
    Aber was solls: es geht ja auch drum, hier durch widerwort, andere user zum nachdenken aufzufordern.. insofern ist dein blabla auch von nutzen!
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#68 Mister XAnonym
#69 Mahdi ShudzuAnonym
#70 stromboliProfil
#71 stromboliProfil
#72 stromboliProfil
#73 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.03.2013, 15:25h
  • Antwort auf #70 von stromboli
  • Ich würde eher sagen, daß diejenigen, die hier im Forum einen Shitstorm über T. J. lostreten, Grund zum Masturbieren haben und am Ende schließlich der Orgasmus darin besteht, T. J.s Kommentare zu flamen! Hoffentlich verbrennen die sich nicht mal die Finger dabei!
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#74 alexander
#75 DOROTHYAnonym
#76 finkAnonym
#77 FoXXXynessEhemaliges Profil
#78 DOROTHYAnonym
#79 CarstenFfm
#80 CarstenFfm
#81 Harry1972Profil
  • 04.03.2013, 21:49hBad Oeynhausen
  • Ich fürchte, es ist wohl kalkulierte Wahlkampftaktik. Es wird erst eine möglichst emotionsgeladene Kontroverse geschürt. Dabei nutzt man die Gelegenheit, sich den klassischen Werten verpflichtet zu zeigen, quasi an Profil zu gewinnen, hart am Wind zu segeln, was die Positionierung in der öffentlichen Wahrnehmung betrifft und sich dann als besonders zuverlässig und rechtstreu zu präsentieren.

    Passend zum Wahlkampf verpufft dann jede Debatte und man kann den Leuten mit dem Hinweis auf das neuerliche Urteil vom Bundesverfassungsgericht einen Entwurf des Wahlprogramms hinlegen, welches das unvermeidliche Familiensplitting vorsieht.
    Dafür wird dann eventuell das Argument der Förderung, welches bisher kinderlose aber Heterosexuelle Ehepaare begünstigte, geopfert, nämlich das es doch förderungswürdig sei, wenn zwei Menschen füreinander eintreten...oder so.

    Ganz sicher gibt es aber jetzt schon etliche Varianten dieses Szenarios, die durchgedacht wurden. Hauptsache, man signalisiert, daß man zuverlässig ist und rettet sich in die nächste Amtszeit. Denn dann geht ja der nächste Wahlkampf los und dank um sich greifender Angst und einzelner Panikattacken, bleiben miese kleine Gesetze, welche still und leise durchgewunken werden, völlig unbemerkt.

    Ja, so macht man das. Dafür muss ich der CDU/CSU meinen Respekt zollen, doch bin ich deshalb noch lange nicht mit dem Kurs einverstanden, den diese Leute einschlagen und zu oft auch nicht mit dem Ton, den sie anschlagen.
    Mir doch egal, ob die zuhause in Nierentischästhetik schwelgen oder eher die Rama-Küchentisch-Familie sind. Es ist mir auch egal, ob sie einen Gott anbeten oder bizarre Rituale durchführen.
    Nicht egal ist mir jedoch, wie sie versuchen, mir ihre Vorstellung der Welt aufzuzwingen und meine Rechte beschneiden.
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#82 BerLinzer
  • 16.03.2013, 10:15h
  • Naja, wer da nun wirklich irgendwelchen "Fortschritt" und "Taten" seitens der Union erwartet hätte, der irrte gewaltig. Das war nichts weiter als Wahlkampfgetöse auf eine allerdings unterirdischste Art und Weise. Es war für die Bundesregierung eh schon beschämend, erst auf ein Karlsruher Urteil reagiert zu haben statt es schon längst zu erledigen. Dann wird diskutiert..."ja natürlich, ach nein, lieber doch nicht..." Dann stellen sich die Reiche und dieser FAZ-Fatzke bei G. Jauch einem Interview, das man sich als Schwuler oder Lesbe wohl besser nicht angesehen hätte. Denn was Reiche und "Müller" glaub ich hieß der, so alles vom Stapel ließen in der Öffentlichkeit, war das unterirdischste, provokanteste und realitätsfernste was ich je gehört habe von beiden. "Rechtsrandgebiete" sind für Reiche also Schwule und Lesben. Diesen Herrschaften sollte wohl mal jemand mitteilen, das wir inzwischen Autos, Handys und FARBfernsehen haben. Es war geradezu erschreckend, wieviel Jahrzehnte diese (inkl. große Teile ihrer eigenen Parteien) verpennt zu haben scheinen. Es ist erschreckend, wie sich eine Provinzpolitikerin Reiche auf Kosten anderer profilieren will. Sie spricht anderen ihre Rechte ab, die sie für sich "natürlich" in Anspruch nimmt - mit einer kaum nachzuvollziehenden Arroganz. Mich persönlich widert diese Frau und dieser FAZ-Fatzke an, wie aber auch Seehofer und Co, die sich dort mit ihren unerträglichen Aussagen eingereiht haben.
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