Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=18661
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Vorhang zu und alle Fragen offen


#46 stromboliProfil
  • 28.02.2013, 11:42hberlin
  • Antwort auf #43 von fink
  • ach der pfeifton ist wie ein kleines kind, dem man das mitspielen nicht erlauben will und das nun gründe sucht, die ihm wieder zugang in den sandkasten verschafft...
    Da füllen listen die zeilen, wo inhalte fehlen.
    Was nützt die aufzählerei solcher leute, wenn hinter deren "bereitschaft" weiterhin nur ein -ja aber - steht...
    Die sehn sich ja als wahrer , was sie zu bremsern macht.. nur nicht zu schnell vorwärts gehen, wenn ein schritt vor, und zwei schritte zurück, doch auch drei schritte fortschritt genannt werden können...

    Da muss immer und immer wieder "geprüft" werden, z.b.ob kinder ohne vater-mutter glücklich sein können, ob vater-vater bei adoption auch die weibliche komponente gegenüber der adoptivtochter erbringen, über den neuesten stand der BARBIE -kollektion informieret sind ( häckelkurs bei oma organisieren!) und andersrum, die beiden mammas fußball spielen und dem kleinen pipmatz eine power-paintgun zu weihnacht unter den baum legen; überhaupt die einstimmung auf zukünftige rolllenerwartung stimmig sein kann..
    Dabei sollten die es erst mal zur feldforschung kommen lassen. Forschen anhand von praxis, statt grauer theorie ohne nachweis!

    Theorie ist in den köpfen der aufgelisteten,der eigentliche rahmen an zulässigem, mit denen sie entscheidungen zu fällen suchen . Ansonsten werden sie "mitgenommen" vom zeitgeist...
    Da kann ein ole B. noch so junge partner bevorzugen.. er wird sie immer unter dem gesichtspunkzt seine sozilisation auswählen.
    Für einen, der selbst diese normen verinnerlicht hat, ist da ein zugeständnis christdemoskopischer meinungsbildung ala 25 aufrechter, ein riesen zugewinn in der medialen selbstdarstellung, aber es löst ihn nicht aus seiner enge sozialisierter ängste und verbote. Denn da wird nichts infrage gestellt/ hinterfragt, sondern "modernisiert", dem zeitgeist angepasst.
    Nun , die christlichen profitiren zur zeit aus den gesellschaftlichen widersprüchen; obwohl sie quer stehen , sind sie ins zentrum der aufmerksamkeit gerückt..
    Der radikal-gesellschaftspolitische überschwang ( z.b. "wilde 13"..) in der cdu braucht namen um ihn wahrnehmbar zu machen...ansonsten würde man nichts sehen was der aufregung wert wäre.
    Hier gilt die regel: auch schlechte nachrichten sind gut, geht man nur pfleglich mit ihnen um...

    Das die liste der verneiner so kurz geraten ist , liegt weniger an der realen zahl derer die explizit gegen homos sich stellen und dem fehlen von geiss, sondern am instinktiven innehalten der grundguten beim tippen, in der erkenntnis, mit der weiterführung der negativliste eine büchse der pandora zu öffnen.. wir linken socken würden ihn zukünftig ständig damit zitieren.. so müssen wir nun selbst listen schreiben.. arrrrrrrg.

    Was da aber kauder neben v.beus zu suchen hatte, entzieht sich meiner vermutung.
    Vieleicht tinnitus beim verzweifelt nach kronzeugen für die eigene these suchend, den kronzeugen der gegenseite aufgelistet...
    tja timm, nicht auf den pfeifton hören!

    Aber wie du ja selbst feststellst: die aufgelisteten sind durchgängig weder fisch noch fleisch, wie man's so schön sagt im volksmund.
    Sie drehn und wenden sich im deutungsblabla wie evangelische ratsmitglieder in der wäschetrommel christnormativer homoeinschätzung ..
    man kann nicht mehr verbieten, man darf tolerieren. Weichgespültes von weicheiern eben...
    Dabei wetteifern die nur noch drum, wer den preisgünstigeren weichspüler ( wie weit gehen beim adoptionsrecht, wie stark das primat "ehe" einschränken/stärken.. etc.) in den letzten waschvorgang gibt... Hauptsache beim schleudern bleibt nicht mehr von ihren widersprüchen hängen.

    Aber an diesem gesundprediger lässt sich insgesamt das dilemma konservativen denkens illustrieren , besonders wenn es um kernfragen der christlichen auslegung von GG und menschenrecht geht.
    Würden sie z.b.ihren bundesrepublikanischen vorgauckler beim präsidialen worte nehmen , der vor der UNO-menschenrechtskommision klare worte auch gegenüber "freunden und nachbarn " einforderte, müsste weit mehr gefordert und geändert werden, als nur die paar kümmerlichen gleichsetzungsbestrebungen die hier heiß verhandelt werden.

    Insoweit, man kann hier die these aufsstellen, nach der konservatismus lediglich selektives denken mit eingeschränktem verarbeitungspotential bedeutet.
    Zumindest an t.j.tinnitus lässt sich diese vollends beweisen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »

» zurück zum Artikel