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Einzelkommentar zu:
Vorhang zu und alle Fragen offen


#87 stromboliProfil
  • 01.03.2013, 10:22hberlin
  • Antwort auf #79 von Aus Bad Homburg
  • ach wenn ihr nur mal beim rumschmeißen mit angstbegriffen euch den darin innewohnenden wertungen widmen würdet..
    Verfolgung:
    die rkk ist in der protestantischen gesellschaft nie verfolgt worden! Gerade die kleinstaaten beherrscht von protestantischen feudalherrschaften, hatten das prinzip der religionsfreiheit . Was man umgekehrt von den katholisch beherrschten nicht sagen konnte, da wurde die religionszugehörigkeit abhängig von der des fürstlichen glaubensbekenntnis...

    Ausgrenzung- benachteiligungen. ja , darüber kann man schreiben, aber keine verfolgung.
    Das haben wir im religiösen als gesamtchristenheit immer nur an den nichtchristen praktiziert... siehe judentum ( prognome) oder islam ( kreuzzüge ).

    Die katholische kirche war wohl nur in der wunderbaren phase von 1789 bis 1796 wirklich verfolgt!
    Da wurden kirchliche einrichtungen den menschlichen bedürfnissen zugewidmet, zuvor von den menschen geraubtes wieder in gemeineigentum zurück geführt. Aber selbst da gab es kein religionsverbot, kein verbot der ausübung!
    Also selbst da ist der begriff "verfolgung" irreführend!

    Du schreibst hier von kulturkampf..
    Der fand nach abschluss der kriegerischen auseinandersetzungen um die "reformation" doch eher in den köpfen statt, denn wirklich als gesellschaftlicher kampf. Unbestritten das da weichen für die jetztzeit gestellt wurden.

    Die gefühlte verfolgung-isolation-diaspora der jeweilig im "feindlichen lager" lebenden sektensprengel, ist jedoch eine kopfgeburt..
    wir lebten im protestantischen niederhofheim und die einzigste rkk-familie musste sonntäglich ins benachbarte kelkheim-münster zur katholischen andacht... das war schon der einzigst nenneswerte unterschied, den wir feststellten.Zudem ich mit dem sohn wesentlich einfacher vorpupertären sex haben konnte ,weil der weniger belasstet mitteilte, dass das was wir da machen, für ihn mit ein paar ave marias erledigt sei, ich hingegen angstvoll ans ende in der hölle glaubte.

    Apropo "schmerzhaft":
    Die der/den kirchen ergangenen wertverlusste durch konfizierung ihres besitzes oder wegnahme von sonderrechten aus pacht etc., wurde/wird immer noch mit einem goldenen handschlag in die heutige zeit hinein abgezahlt..
    Deshalb die kirchensteuer als zwangsabgabe .. auch wenn ausgetreten, deshalb die reparationszahlungen für enteignungen in der vor-während-nach revolutionären zeit ab 1800 für den deutschsprachigen raum, im konkordat auf ewig (!) verbindlich festgeschrieben!

    Machen wir es uns also nicht so leicht im umgang mit begriffen, entwerten wir nicht die inhalte, die man an anderer stelle dann dringend benötigt.
    Für kirche/n jedenfalls gilt der gegriff verfolgt nur, wenn ihr eigenanteil im verfolgen zuvor dokumentiert und bewertet ist.
    Das gilt auch und besonders für die zeit im dritten reich!
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