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- 25. Oktober 2004 1 Min.
Köln In der Diskussion um den designierten EU-Justizkommisar Buttiglione hat sich nun auch das Erzbistum Köln zu Wort gemeldet. "Die Europäische Union wendet sich zunehmend gegen das Christentum", sagte der Kölner Weihbischof Klaus Dick am Wochenende in Freudenstadt. Die Ablehnung Buttigliones, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte, sei "eine Art Christenverfolgung". Kritik übte der Bischof auch daran, daß die EU die Türkei aufgefordert habe, Ehebruch nicht als Straftat anzusehen. Wer eheliche Treue verlange, wie es auch die Bibel tue, gelte offenbar als Europa-unfähig, zitiert ihn das Portal kath.net. Auch er niederländische Kardinal Adrianus Simonis hat Buttiglione verteidigt. Er bekomme allmählich den Eindruck, ein Politiker dürfe keine grundlegenden Überzeugungen mehr haben, sagte Simonis laut niederländischen Zeitungsberichten vom Montag. Der Vorsitzende der Niederländischen Bischofskonferenz beklagte die Heftigkeit, mit der Buttiglione für seine Ansichten zu Homosexualität und der Rolle der Frau gerügt worden sei. Am Mittwoch stimmt das EU-Parlament über die Kommission ab. (nb/pm)
Links zum Thema:
» siehe auch Pro&Kontra: Gebt Buttiglione eine Chance!










mit sicherheit besteht die mehrheit der christen aus kirchengegnern, wer kann schon diesen seit jahrhunderten betriebenen MACHTMISSBRAUCH gutheissen ?