Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=18709
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Venezuela: Regierung beschimpft "schwulen" Oppositionsführer


#1 LorenProfil
#2 cleanAnonym
#3 FischAnonym
  • 05.03.2013, 15:41h
  • Aus ihm einen spätrömisch-dekadenten Westerwelle zu machen ist kein guter Weg.
    Man muss das Volk bewaffnen: Mit Bildung, mit Nahrung, mit Kultur und Zuversicht.

    Der Künstler schwimmt im Wasser,
    der Kritiker steht am Ufer.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Thorsten1Profil
  • 05.03.2013, 15:45hBerlin
  • Sozialisten waren immer schon kleinbürgerlich und damit kleingeistig und damit anti-schwul - überall in der Welt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Timm JohannesAnonym
  • 05.03.2013, 15:47h
  • So sieht es aus, wenn Linke an die Macht kommen. Ob Putin, ob Stalin, ob die chinesische Partei, ob Honecker ("die Partei, die Partei, die hat immer Recht") sobald die Linken an der Macht sind, mutieren Sie zu Diktatoren.

    Keine Macht den Linken !
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 stromboliProfil
  • 05.03.2013, 17:01hberlin
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • ich finde das nutzen sexueller präverenzen in wahlkämpfen unter aller sau!
    Schon Tucholsky und von Ossietzky wandten sich gegen die polemik der sozialdemokraten über schwule sa-führer zu wort , und verurteilten dies in aller schärfe.
    Also insoweit stehen wir da in bester tradition.

    Was die sache dort so brisant macht: es war Capriles in allianz mit der katholischen reaktion, der das volksbegehren gegen uns auf die wege brachte.. somit eine dekadente schwuchtel mit faschistischen inhalten sehr wohl zurecht kommt, wenns denn an die macht führt. Somit er und seinesgleichen faschistoide schwuchteln sind!
    Da ist das "zwangs"- outing mehr als notwendig zu nennen!

    Aber da haben wirs ja: zuhause auf brav kind machen, damit mammi -papi- religionshüter uns lieben, in der ferne dann die sau rauslassen...
    Das machen eben rechtskonservative...
    Schau dich um.. schau in den spiegel
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 seb1983
#12 stromboliProfil
#13 tondarProfil
  • 05.03.2013, 18:34hAdenau
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Das kann ich dann unterschreiben:

    "Was die sache dort so brisant macht: es war Capriles in allianz mit der katholischen reaktion, der das volksbegehren gegen uns auf die wege brachte..

    somit eine dekadente schwuchtel mit faschistischen inhalten sehr wohl zurecht kommt, wenns denn an die macht führt.

    Somit er und seinesgleichen faschistoide schwuchteln sind!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#14 seb1983
  • 05.03.2013, 21:26h
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • Naja den Spruch "dekadenten Prinz der parasitären Bourgeoisie" hätte ich sprachlich ganz anderen deutschen "Staatsmännern" in den Mund gelegt.

    Capriles Doppelzüngigkeit aufzeigen, falls es denn stimmt, da bin ich mit dabei. Aber doch nicht indem Gegner als "faschistische Schwuchteln" diffamiert werden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#16 TheDadProfil
  • 05.03.2013, 23:40hHannover
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • ""Keine Macht den Linken !""..

    "stromboli" :
    ""Was die sache dort so brisant macht: es war Capriles in allianz mit der katholischen reaktion, der das volksbegehren gegen uns auf die wege brachte""..

    Eigentlich seh ich die Sache ähnlich wie Ossietzky und Tucholsky..
    Mann muß den politischen Gegner nicht mit allen schmutzigen Mitteln bekämpfen..

    Aber ersetzt Mann hier den Namen Henrique Capriles durch ""Kardinal Keith O´Brien"" wird durchaus ein bequem tragbarer Schuh daraus..

    Du führst Dich langsam immer mehr auf wie Bismarck..

    Aber ich bezweifle das Dein Ego da formatfüllende Wirkung entfaltet..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#17 ItchebAnonym
  • 06.03.2013, 05:29h
  • Die Quittung für solch dummes politisches Verhalten kam um 21.55 Uhr MEZ .... Da sag einer, der liebe Gott sei nicht auf unserer Seite ...
  • Antworten » | Direktlink »
#18 FelixAnonym
#19 FlussAnonym
#20 stromboliProfil
  • 06.03.2013, 11:11hberlin
  • Antwort auf #14 von seb1983
  • lies meinen kommentar und du wirst feststellen, dass ich diese art der schmierenanklage verurteile und mich da in einer linie mit anderen wieder finde..
    Es ist kein objekt öffentlicher auseinandersetzung.

    Aber mein privates verdikt als schwuler in einem schwulen forum bleibt so wie ich es als schwule schwuchtel beschreibe: eine faschistiode schwuchtel, die ihre eigenen leuten ans messer der reaktion liefert!
    Jetzt darfst du wütend sein!

    Vergleiche oder besser gesagt, verweise auf ähnlich gelagertes in der geschichte, dient der wahrnehmungsschärfung!
    Und machen wir uns nichts vor: es waren schwule nazis, die nazis mit an die macht brachten!
    Egal ob sie ihren "irrtum" dann im kz verbüßten und so in die reihe der opfer sich einschließen, sie waren in nicht unbeträchtlicher weise wegbereiter einer "mann-männlichen" orientierten familienideologie, die das heteronormative mann-frau -muster an haus &herd fabulierte, um sich selbst so in der abenteuerlichen männerbündelei freiraum & legitimation für ihre schwülstige männerfreundschaft-kameradie zu geben. Was folgerichtig nur in soldatentum-krieg und sa-ss führen konnte.
    Das darf man NIE vergessen, will man zukünftiges frühzeitig erkennen.
    Wird deshalb einer, der sich gegen homosexuelle rechte richtet, eigener homosexueller tendenzen überführt, hat er durch sein vorheriges handeln jegliches (!) recht auf rücksichtsnahmen verloren.
    Wir praktizieren dies auch bei den religösen.. soweit dies möglich.
    Dabei: die verachtung, die ihnen gebürt resultiert nicht aus ihrem versteckspiel , sondern weil sie sich wider besseres wissen erpressbar machen und somit eine waffe gegen uns selbst werden. Das aber ist ihnen bewusst!
    Wenn also solche politiker vorreiter und mitinitator homophober kampagnen werden, zeigt sich da ein schizophrener januskopf.. das schaffen nur faschistoide schwuchteln siehe sa-ernst röhm und konsorten, die die schwulen viertel -lokale "säuberten" aber an den kameradschaftsabenden selbige zum saufen und huren aufsuchten.

    ich weiß; manche vergleiche sind weit hergeholt, manche hinken.. aber hier trügt mich mein kopf und mein instink nicht!
    Hinter diesem geraune und gebrabbel vom schutz der familie & ehe steht nur heteronorm und angst vor verlusst der absoluten macht im gesellschaftlichen gefüge...
    und welche ideologie hätte heteronormativität nicht pervertierter in seinen denkapperat aufgenommen als das religiöse und das faschsitische denken.
    Womit das eine sich vom andern seine inhalte ausleiht und so einmaliges verkündet...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#21 seb1983
  • 06.03.2013, 11:53h
  • Antwort auf #20 von stromboli
  • Verstehe es schon, daher habe ich aber auf Gruppendenken nie so viel gegeben.

    Deutsche haben Deutsche ans Messer geliefert, Studenten andere Studenten, gar Juden andere Juden, die "eigenen Leute"...

    Heute wählen dann Schwule einen Schwulen Bürgermeister weil sie denken er täte mehr für sie, auch in Afrika wählt man nach Stammeszugehörigkeit statt nach Kompetenz.

    Wie gesagt, seine Doppelzüngigkeit aufzeigen ist angebracht, aber mit der gleichen Rücksicht die für jeden gilt, in anderen Parlamenten prügelt man sich ja auch heute gerne noch...
    Wenn aber so gegen Schwule Stimmung gemacht wird und gleichzeitig im Land in den Polizeistationen auf sie eingeknüppelt wird dann verurteile ich das!

    Chavez hat einige gute Ansätze gebracht und gegen Carpilies war er das geringere Übel, aber solche Aktionen oder sein Bündnis mit China, Weißrussland und Iran (Ahmadinedschads Wiederwahl bezeichnete er als Triumph) bereiten dann doch Bauchschmerzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 gatopardo
  • 06.03.2013, 11:59h
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • Bedauerlich, dass die Venezolanos gegen die Gleichstellung votiert haben und auch die Tatsache, dass ein demokratisch gewählter Sozialist den Gegner aus taktischen Gründen wegen Homosexualität diffamiert, kann ich nicht nachvollziehen, auch wenn Capriles das Land sofort wieder an die yankee-hörige Oligarchie verkaufen würde, käme er an die Macht. Chávez, der mit der Befreiungstheologie sympathisiert hat, war selber aber nie homophob und man kann ihn unmöglich mit Verbrechern wie Stalin auf eine Stufe stellen. Wie kommst Du dazu ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#23 -hw-Anonym
  • 06.03.2013, 12:16h
  • "Der Schauspieler und Aktivist Sean Penn [Oscar, Bester Hauptdarsteller "Milk"]nahm noch im Dezember an einer Mahnwache für den kranken Chávez in Bolivien teil und nannte ihn "eine der wichtigsten Kräfte, die wir auf diesem Planeten haben"."

    Der demokratische Kongressabgeordnete José Serrano würdigte Chávez als einen "Führer, der die Bedürfnisse der Armen kannte".

    Der Republikaner Ed Royce dagegen twitterte: "Diesen Diktator wären wir los."
  • Antworten » | Direktlink »
#24 so ist dasAnonym
#25 kleiner PrinzAnonym
  • 06.03.2013, 12:55h
  • Antwort auf #4 von Thorsten1
  • Lebst du hinter dem Mond?

    "Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff zeigte sich nach Chávez' Tod bestürzt und sprach von einem "unersetzlichen Verlust": "Ein großer Lateinamerikaner ist tot." Chávez hinterlasse eine "Leere im Herzen, in der Geschichte und den Kämpfen Lateinamerikas".
    Mehrere Staatschefs aus der Region wollen zur Trauerfeier am Freitag nach Caracas reisen. Neben Rousseff haben sich Argentiniens Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner, Boliviens Präsident Evo Morales und Uruguays Staatschef José Mujica angekündigt."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#26 HOLLYWOODAnonym
  • 06.03.2013, 13:01h
  • "US-Präsident George W. Bush bezeichnete er einst als einen nach Schwefel stinkenden Teufel. Dennoch - oder gerade deshalb - trauern auch etliche Prominente in den USA um Hugo Chavez.

    Einige Filmschaffende kondolierten den Venezolanern denn auch zum Tode ihres Präsidenten. Regisseur Oliver Stone, 66, ("Platoon", "Geboren am 4. Juli") würdigte den sozialistischen Staatschef auf Twitter als "großen Helden für die Mehrheit seiner Leute".

    Oscar-Preisträger Sean Penn ging noch weiter. "Ich habe einen Freund verloren", schrieb der 52-Jährige in einer Mitteilung, die das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" veröffentlichte. Arme Menschen in der ganzen Welt hätten einen Verfechter verloren, fügte der Schauspieler hinzu.

    Penn und Stone waren seit Jahren Sympathisanten des umstrittenen Staatschefs. Stone hatte Chávez für seine Dokumentation "South of the Border" von 2009 besucht und interviewt. Penn war im vergangenen August zu einer Wahlkampfveranstaltung für Chávez nach Venezuela gereist.

    [...]

    Auch Filmemacher Michael Moore trauert öffentlich um Chávez. Auf Twitter schrieb er, in den US-Medien werde nicht viel Gutes über den Verstorbenen zu hören sein. "Da dachte ich mir, ich sorge für etwas Ausgewogenheit". Chávez habe die Einnahmen aus der Ölindustrie genutzt, um drei Viertel der extremen Armut zu eliminieren, er habe Gesundheitsversorgung und Bildung für alle bereitgestellt."
  • Antworten » | Direktlink »
#27 bengtAnonym
  • 06.03.2013, 13:08h
  • Antwort auf #4 von Thorsten1
  • Liberté, Égalité, Fraternité?

    Homo-Ehe? Hollande?, Taubira?

    "Frankreichs Staatschef François Hollande bezeichnete Chávez als streitbaren Kämpfer für Gerechtigkeit: "Der verstorbene Präsident stand für sein Temperament und für Orientierungen, die nicht von jedem geteilt wurden, aber darüber hinaus für einen nicht zu leugnenden Willen, für Gerechtigkeit und Entwicklung zu kämpfen.""
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#28 TheDadProfil
  • 06.03.2013, 13:44hHannover
  • Antwort auf #22 von gatopardo
  • ""unmöglich mit Verbrechern wie Stalin auf eine Stufe stellen. Wie kommst Du dazu ?""..

    Mangelnde Wahrnehmung tatsächlicher Realitäten..

    T.J.´s Sozialisten-Phobie entsteht aus dem Irrglauben, alle Sozialisten verhalten sich wie Stalin, Enver Hodscha, Nicolae Ceauescu..

    Die einzigen Assoziationen die sein sehr eng begrenztes Wissen aus seiner west-deutschen Sozialiation zulassen, sind die der Unterdrückung von christlicher Dominanz in der sozialitischen Gesellschaft, und der damit verbundene Machtverlust alter klerikaler Strukturen..

    Dabei negiert er so ganz nebenbei das sämtliche faschistischen Systeme der Staaten aus "ganz normalen" konservativen Regierungsstrukturen hervorgegangen sind, wenn sie sich nicht als blutige Putschisten an die Macht brachten..

    Insofern liegt in jeder konservativen Regierung die Gefahr begraben, die Faschisten könnten sich taktierend an die Macht bringen, und gleichzeitig liegt in jeder sozialistischen Regierung die Gefahr des Militär-Putsches, der nicht weniger faschistisch agiert..

    Die Grundaufgabe der Demokratie ein ausgewogenes Gleichgewicht all dieser natürlichen Kräfte einer Gesellschaft zu erreichen, erschließt sich ihm nicht, und die Notwendigkeit des politischen Wechsels durch freie Wahlen herbeigeführt, ist ihm grundsätzlich suspekt, da er Machtverlust konservativer Kräfte immer nur als Chaos und Diktatur asozialer Kräfte versteht..

    Die unterschwellig sich andeutende Persönlichkeitsstruktur eines Menschen der aus vollständig zu vernachlässigenden Gründen einen Führungsanspruch konservativer Kräfte per se herbeigeführt sehen will, den zu Brechen in seinen Augen einer Revolution gleich käme in der der König auf dem Schaffot landete, führt bei ihm zu einer Art von Verfolgungswahn vor dem Unbekannten, die Behandlungsbedürftigkeit anstrebt..

    Ich bin mir sicher das es bei RATIO-PHARM gegen solche Ängste günstige Mittelchen gibt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#29 gatopardo
  • 06.03.2013, 14:48h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Ergänzend zu Deinen dankenswerten Ausführungen glaube ich, dass sich die meisten Menschen in unseren bürgerlichen Demokratien auf die Medien verlassen, die ja "pluralistisch und unabhängig" berichten.
    Dieser Irrtum trägt in unserer Gesellschaft wesentlich dazu bei, dass kaum jemand imstande oder zu bequem ist, eigene Verbindungen herzustellen. Ich habe absichtlich gegenüber unserem religionsausübenden TJ auf die befreiungstheologische Neigung von Chávez hingewiesen, die ich als Agnostiker selber für überflüssig halte, TJ jedoch eine Brücke bauen wollte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#30 gatopardo
  • 06.03.2013, 17:15h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Dazu fällt mir noch ein, dass viele venezolanische Schwule das Land verlassen haben und ins spanische "Mutterland"" ausgewandert sind. Alle sind sie erbitterte Chávez-Gegner, was den Verdacht nahelegt, dass sie in ihrem Heimatland als Homosexuelle einen schweren Stand hatten. Ich mag das hier nicht pauschal bewerten, aber wenn schon nicht Chávez selbst, so können auch gestandene Sozialisten homophob sein und da werden politische Gegner einfach auf diese Weise abqualifiziert, weil sie in einem mehrheitlich macho-geprägten Land damit leichter auf Stimmenfang gehen können ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#31 TheDadProfil
  • 07.03.2013, 01:32hHannover
  • Antwort auf #29 von gatopardo
  • Jepp..
    Achtung, jetzt kommt wieder der Ketzer in mir durch :

    Du kannst jemanden der daran glaubt das sein Heiland über Wasser wandelte keine Brücken bauen..

    Die Funktion solcher Bauten erschließt sich ihm nicht wirklich, da er sich im Vollbesitz der einzigen Wahrheit glaubt..

    Geschichtliche Verknüpfungen und tatsächliche Realitäten sind Leuten wie T.J. oft fremd..
    Mann lese sich seine Haltung zur Türkei durch, und schon erfährt Mann, das er im Grunde genommen ein durch und durch rassistischer, weil islamophober Mensch ist, der die unbekannte Religion mit der "Überflutung" Europa´s mit illegalen Drogen gleichsetzt, und fürchtet von behaupteten 100 Millionen Muslimen in einer nicht sehr fernen Zukunft geknechtet zu werden, gen Mekka zu beten..

    Er behauptet zwar immer über Religion viel zu Wissen, was sich dann doch im herunterbeten von Textbausteinen erschöpft, und ich vermute, sein Wissen über Zusammnehänge von Befreiungstheologie und sozialistischen Bewegungen in Lateinamerika ist so umfassend das sie auf eine Din-A 5 Seite passen..

    Ich weiß auch nicht alles, aber ich bin sehr gut im Recherchieren, und weiß dann dieses kurzfristig angelesene Wissen in den notwendigen Kontext zu setzen, und auch zu verstehen..
    Dabei hilft mir zum Glück ein recht gutes Gedächtnis, und was ich einmal gelesen habe, finde ich dann in der Regel auch wieder, um Quellensicher meine Behauptungen zu stützen..

    Würde T.J. auch nur annähernd so seine Post´s ausarbeiten, hätte er längst nicht so viel inhaltlichen Blödsinn zu verbreiten, und längst nicht so viel schlechte Bewertungen..

    Aber einer muß ja auch den Dummkopf spielen näää-gg-
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 gatopardo
  • 07.03.2013, 18:03h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • Die Berichterstattung in unseren Ländern ist es, die uns "Freund und Feind" vorkaut. Ich stimme mit Dir darüber ein, dass es darauf ankommt, wie wir das verarbeiten und was wir glauben. Der Unterschied zu totalitären Staaten
    (auch islamischen) besteht vermutlich darin, dass wir in der Lage sind, nicht immer dem Hauptstrom folgen zu müssen, sofern wir von der uns gebotenen relativen Freiheit auch Gebrauch machen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#35 TheDadProfil
#36 erschütterndAnonym
#37 gatopardo
  • 07.03.2013, 18:55h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Hahaha, ich setze statt Anglizismen grundsätzlich die dafür vorhandenen deutschen Vokabeln ein, auch wenn ich die englische Sprache beherrsche.
    Aber das ist ein Tick von mir, so wie ich mich stets weigere, Modewörter wie das allgegenwärtige "super"zu benutzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#38 stromboliProfil
  • 07.03.2013, 21:18hberlin
  • Antwort auf #21 von seb1983
  • ach seb.. wählen nach dem stammeszugehörigkeitsgefühls.. wenn es so wäre..

    sicher blickt man bei wissen um zugehörigkeit des zu wählenden, auf seine wurzeln und lässt da manchmal fünfe gerade sein.. aber auch nur in sehr beschränketem maße.
    Wowereit wurde nicht als schwuler gewählt in der community, sondern als schwuler spd'ler von dem man insgesamt eine cdu-fdp ferne politik erwartete.. damals hoffungsvoll auch die grünen.
    Die paar prozentpuznkte , vergeben weil einer zum eigenen kreis gehört, ist wohl sehr gering einzuschätzen..
    immer in den entscheidungen kommen die gesamterwartungshaltungen ( soziales, wirtschaft..) an eine partei zum tragen.
    Da ist selbst tinnitus der wechselwähler von hoher konstanz .. er wählt eben nach den versprechungen , dann erst nach dem aussehen

    Die fdp hatte deshalb wegen schwesterwelle als schwuler keinen nennenswerten zuwachs unter den schwulen erhalten.. so jedenfalls die damaligen auswertungen.
    Hingegen hat die fdp als leistungsmarktschreier jene schwuppen angezogen, die nach ankommen in der gesellschaftlichen mitte auch ihre besonderheit als erfühlte leistungsträger im wahlzugehörigkeitsgefühl ausdrücken wollten..
    die mär vom leistungsträger dem leistungen zusätzlich vom staat zukommen sollten, hat so gewirkt.. das schwesterwelle schwul ist, hat da niemanden berührt, denn das wiederum spiegelte sich auch in statistiken wieder: das rumgeeiere des herrn westerwelle fanden die große mehrheit der schwulen als unwürdig und politisch erbärmlich.
    Auch da muss dann wowereit herhalten, dem mit chuzpe es gelang, beides in der zweiten wahlperiode zu verbinden.. soziales angebot ( arm aber sexy ) , arroganter-leutseligkeit seine homosexualität medial als hip zu verkaufen..
    Ob dies noch einmal geling,t muss bezweifelt werden.. solche selbstdarstellungen funktionieren nur auf der gewinnerspur! Auf der verliererspur, werden diese attitüden als
    vorlaut, selbstgefällig und rotzfrech gesehen..
    In dem blitzlichgewitter steht ja der gute.. egal was er macht, nun macht er alles falsch!

    Jetzt noch mal zu chavez: ich bin von seiner selbstdarstellung als macho angewidert und sein dulten homophober strukturen im lande sind ein unhaltbarer greul!
    Ich bin von jedem hetero egal ob mann, ob weib, angewidert, der seine sexualität als normal und maß aller dinge sieht!

    Ich sehe aber auch die herkunft, das land seine kultur und unkulturen...eben die unterschiede zu meiner eigenen sozialisation.
    Aber ich sehe auch den politiker, der die resourcen seines landes nicht verschenkt, sondern sich das recht nahm, dieses eigentum des volkes wieder einvernehmen un sozialen zwecken zuzuführen.

    Verstaatlichungen zum zwecke der eigenen, not leidenden bevölkerung, sind wichtige, unumgängliche schritte, hin zu einer politisierung auch der menschlich - humanen resourcen einer gesellschaft.
    Aufklärung, bildung sind nur möglich, wenn der staat über die mittel verfügt, diese auch uneingeschränkt gegen kirche und kapital zu gewährleisten!
    Woher nehmen, wenn nicht freiwillig zur verfügung gestellt!
    Weil nur mit einer ausbeutung durch oligarchen und multikonzernen , so der billige ölpreis in nordamerika und wohl auch bei uns gewährleistet bleibt, unsere abhängigkeit von billigen rohstoffen ja auch die garantie für unser eigenes wirtschaftswachstum sind.
    Aber am gewinn eines billigen einfuhres von rohstoffen, gewinnt nur das einführende land, nicht das ausführende!
    So wir europäer und die usa, auf kosten der venezolanischen bevölkerung unseren bildungsstandart halten; u.a. dank billiger rohstoffpreise etc.

    In einer welt allerdings, in der wirtschaftliches überleben teils auf grund der wirtschaftsblokaden zu den irresten koalitionen führten, seien auch gerechterweise die blockade betreibenden erwähnt.. somit ein bild nicht schief in erinnerung bleibt.
    Und vorweg, so seit monroe-doktrin und teddy roosevelts wirtschaftsexpeditionen in kuba- philipinen , so als amerikan. spanischer krieg in die geschichte der globalen intervention eines staates gegen einen anderen eingehend...
    Das hat tradition bis in die heutzeit.. siehe eben panama, chile, irak oder afganistan.
    Aber hierbei haben wir keine bauchschmerzen mehr, eher eine chronische blinddarm entzündung.
    Oder wie ein großer philosoph und geopolitiker unserer tage zu sagen pflegte: am hindukusch wird unsere freiheit verteidigt!

    Das die in den blockierten ländern trotz aller einschränkung funktionierenden systeme auf niedrigerem nieveau stehen als zuzeit hier, ist aber auch den blokademächten zu verdanken.
    Während die "freie wirtschaft" sich zugang zu medikamenten und (!) patenten verschafft, bleibt den blokierten ob ihrer wirtschaftlichen größe oft nur der mindeststandart.
    Wehe , sie legen sich aber mit der größe eines chinas an!

    Da haben sich also die blockierten der welt getroffen und gemeinsam gegen die blockierer mal so richtig vom leder gezogen. Ärgerlich und einer wirklich revolutionären bewegungen unwürdig.
    Was selbstredent einem kollektiven aufschrei der rohstoffabhänigen länder mit sich bringt, und die gazetten füllt mit dem schreckgespenst der revolution... buh der revoluzzer rülpst, und schickimicki wird bleich und schaudert unter der knute des gesprochenen wortes...

    Ob chavez allerdings eine theokratische diktatur in seinem land eingeführt hätte ,um ahmadinedschad nachzueifern. sei bezweifelt, denn auch als offensichtlich noch gläubiger christ, war er erklärter gegner der ausbeutungstendenzen der rkk in südamerika.

    Das ist ähnlich dem zustand in kuba, dem ich auch seit jahrzehnten mit gespaltenen gefühlen gegenüber stehe:
    Langt eine landreform, langen reform des gesundheitswesen, der bildung, um reisefreiheit und regiemekritik aufzuwiegen...
    Und ist wohlstand das mass oder ist "wohlstand" auch nur relativ zu sehen im zusammenhang mit anderen, oftmals vorrangigeren zielen, die wie man glaubt erst umgesetz werden müssen, bevor wohlstand und damit individuelle freiheiten greifen kann.
    Aber da wäre ich beim uns gegenüber postulierten - haupt und nebenwiderspruch - gelandet, der offensichtlich immer noch in pseudosozialistisch geprägten köpfen hausiert.
    Nein, mit sicherheit nicht, aber auch die freiheit des wortes wiegt nicht höher als die soziale versorgung und beides setzt sich nunmal gegenseitg voraus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#39 seb1983
  • 07.03.2013, 22:51h
  • Antwort auf #38 von stromboli
  • Och das war ja mal nett

    Übrigens:
    Die Verstaatlichung der Industrie in Venezuela erfolgte zu durchaus marktkonformen Preisen, auch das Öl floss danach fröhlich weiter.

    Immerhin sind wir uns bei der "janusköpfigkeit" von Chavez, Kuba und anderen einig, dem Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Aber die hat ja fast jedes Land auf dem einen oder anderen Gebiet, wenn auch zum Glück nicht immer so ausgeprägt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 AnthonytoimaAnonym
#41 AnthonytoimaAnonym

» zurück zum Artikel