Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?18727
  • 07. März 2013 33 2 Min.

Kinderzeugen ist einfacher gesagt als getan... (Bild: Pro-Fun Media)

In der urwitzigen Komödie "Gayby" will die New Yorker Hetera Jenn unbedingt schwanger werden – von ihrem homosexuellen Freund Matt. Und zwar auf traditionelle Weise,

Jenn (Jenn Harris) und Matt (Matthew Wilkas) kennen sich aus dem College und sind auch mit Mitte 30 noch beste Freunde in New York City. Während sexy Waschbrettbauch Matt an einer Comic-Schreibblockade leidet und noch immer seinem Ex hinterherweint, unterrichtet die überzeugte Single Jenn Hot Yoga und erledigt nebenbei Besorgungen für ihren Chef. Ihr letzter Sex ist lange her – wahrscheinlich weil sie sich als Fag Hag nur mit Schwulen umgibt. Oder weil ihr Schlafzimmer einen so furchtbaren Wandanstrich hat…

Doch das alles ist zweitrangig, denn Jenns wichtigstes Lebensziel heißt nicht "Liebe", sondern "Baby". Beziehungsweise genauer gesagt: "Gayby". Die Schwangerschaft soll nämlich mit Matt bewerkstelligt werden. Vom Kinderwunsch angesteckt, willigt der schwule Single sogar ein, obwohl Jenn auf eine traditionelle Zeugung besteht.

Nervenaufreibende Schäferstündchen zwischen Online-Dates


Meist ausgezeichnete Queer-Comedy des Jahres 2012: "Gayby"

In der Praxis stellt sich das Projekt noch viel schwieriger heraus als es sich anhört. Mit eiserner Disziplin führt das ungleiche Paar in der Freizeit nervenaufreibende Schäferstündchen durch, während jeder für sich privat versucht, nebenbei auch Dates, ein lustvolles Sexleben sowie die berufliche Karriere auf die Reihe zu kriegen. Schließlich wollen die beiden eines Tages gute Eltern sein. Das Problem: In Sachen Baby passiert zunächst rein gar nichts, dann jedoch auf einmal sehr viel…

Die 89 herrlich komischen und auch etwas dramatischen Film-Minuten von "Gayby" haben wir Regisseur Jonathan Lisecki zu verdanken, der in der Nebenrolle des schwulen Läster-Bärchens Nelson auch als Schauspieler überzeugt. Unschlagbar ist jedoch vor allem Hauptdarstellerin Jenn Harris, die in der meist ausgezeichneten Queer-Comedy des Jahres 2012 eine überzeugende "Carrie Bradshaw on crack" abgibt. Hinzu kommen ein Cameo-Auftritt von "Queer As Folk"-Justin Randy Harrison sowie ein so herzzerreißendes Happy End, dass man fast selbst schon sofort Schnuller und Windeln kaufen möchte.

Der Verleih Pro-Fun selbst urteilt über den Film: "Das mit Sicherheit fruchtbarste (und fruchtbarere) Zusammentreffen seit Madonna und Rupert Everett in 'Ein Freund zum Verlieben'". Dem ist nichts hinzuzufügen! (cw)

Youtube | Offizieller Trailer zum Film
Infos zur DVD

Gayby. Komödie . USA 2012. Regie: Jonathan Lisecki. Darsteller: Jenn Harris, Matthew Wilkas, Mike Doyle, Anna Margaret Hollyman, Jack Ferver, Jonathan Lisecki, Louis Cancelmi, Alycia Delmore, Charlie Barnett, Adam Driver, Joanne Tucker, Christian Coulson, Alex Karpovsky, Zach Shaffer, Sarita Choudhury, Dulé Hill. Laufzeit: ca. 89 Minuten. Sprache: englische Originalfassung. Untertitel: Deutsch (optional). FSK 12. Pro-Fun Media
Galerie:
Gayby
9 Bilder
-w-

#1 der anwaltAnonym
  • 07.03.2013, 10:45h
  • Wie zeuge ich als Schwuler ein Kind?

    Am besten gar nicht. Sonst ist Mann jahrzehntelang ein Zahlesel ohne Rechte.
  • Direktlink »
#2 Thorsten1
  • 07.03.2013, 11:03hBerlin
  • Antwort auf #1 von der anwalt
  • So ist es! Es gibt immer wieder Fälle, wo ein Lesbenpaar ein Kind wollte und ein befreundeter schwuler Mann dieses Kind gezeugt hat. Dann lässt sich das Paar scheiden und die "alleinerziehende Mutter" fordert gerichtlich vom schwulen Mann Unterhaltszahlungen ein.
  • Direktlink »
#3 VolkerAnonym
  • 07.03.2013, 12:27h
  • Antwort auf #1 von der anwalt

  • Richtig! Ebenso besteht die Gefahr, dass das Kind dann trotz Zahlesel nicht mal bei den beiden Vätern aufwachsen kann.

    Auch das "erzeugen" des Kindes ist ein Problem zumal viele Frauen, auch Lesben, auf der natürlichen Art bestehen. Ja, ja, nun lacht nicht so fies!

    Als Frau die zur Zeugung nicht erregt werden muss, kann sie gut reden!

    Ihr könnt mir glauben, da hilft auch kein "Augen zu und durch", wenn bei beiden beteiligten Männern nichts stehen, geschweige denn spritzen will...Ich spreche da aus Erfahrungen die mein Mann und ich nun wirklich nicht mehr wiederholen möchten..

    Deshalb, so lange es fortpflanzungstechnisch unmöglich ist ein Kind mit dem Erbgut meines Mannes und mir zu zeugen, bleibt für uns einzig noch die Adoption als mögliche Option.
  • Direktlink »