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Kommentare zu:
New York empfiehlt Schwulen Meningitis-Impfung


#1 Harry1972Profil
  • 08.03.2013, 13:10hBad Oeynhausen
  • Hmm... wirklich hilfreich wäre jetzt noch der Kommentar eines Arztes, ob männliche Reisende, welche in Betracht ziehen, in New York mit anderen Männern intim zu werden, sich auch impfen lassen sollten oder nicht.

    Ich meine, ohne jetzt eine neue Epidemie oder gar eine Pandemie heraufbeschwören zu wollen, von einer neuen "Schwulenseuche" ganz zu schweigen, wie konservative Kreise eine solche Krankheitswelle sicher gerne bezeichnen...
    Macht es denn Sinn, Männer vorsorglich zu impfen, die viel in der Welt unterwegs sind und eventuell Krankheiten verschleppen könnten oder wartet man einfach ab, bis sich eine Erkrankung irgendwo zeigt, bei der man nachweisen kann, daß sie eingeschleppt wurde?
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#2 ChristineAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 ChristineAnonym
  • 08.03.2013, 17:19h
  • Nachtrag:
    Es handelt sich in New York offenbar um eine bakterielle Meningitis, gegen die man vorsorglich impfen kann, während der USA-weite Ausbruch einer durch Pilze hervorgerufenen Meningitis durch verunreinigte Medikamentenspritzen verursacht war. Das hatte nichts mit dem momentanen New Yorker Meningitis-Problem zu tun (Bakterien, gegen die man impfen kann), bei dem sich vor allem oder sogar ausschließlich(?) Schwule angesteckt haben.
    Zum Impfschutz bei bakterieller Meningitis gibt es laut RKI Hinweise, dass die Immunantwort, d.h. der Impfschutz, verringert sein kann bei immunsupprimierten Personen oder Personen, denen die Milz entfernt wurde. In New York gilt die dringende Impfempfehlung für alle HIV-infizierten Schwulen und generell Männer, die Sex mit Männern haben, unabhängig vom HIV-Status.
    Es gibt verschiedene Impfstoffe - laut RKI scheinen tetravalente Konjugatimpfstoffe wie Menveo oder Nimenrix wegen der besseren Impfschutzes am geeignetsten.
    Näheres hier:

    www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2012/Ausgaben/3
    2_12.pdf?__blob=publicationFile


    und hier:

    www.nyc.gov/html/doh/downloads/pdf/cd/2013/13md05.pdf

    Dass man vor allem zunächst die behandelnden Ärzte alarmiert, scheint daran zu liegen, dass bei einigen der Erkrankten die Symptome nicht rechtzeitig erkannt oder zu lange Zeit mit Diagnostik verbracht wurde. Beim Verdacht auf bakterielle Meningitis muss sofort gehandelt werden (Antibiotika).
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#5 kein arztAnonym
#6 Logik6Anonym
  • 09.03.2013, 00:03h
  • "aber auch durch das Teilen von Objekten wie Gläsern übertragen werden."

    Also, dann hätten es nicht nur Schwule..sondern auch Faghags..

    Sowieso klingt das alles hanebüchen, die Zusammenhänge...bullshit. Wahrscheinlicher ist, dass das von Crystal Meth oder Mephedron oder so kommt..

    Am besten ist ja:

    "...die regelmäßig intimen Kontakt mit anderen Männern durch eine Webseite, App oder in einer Bar oder bei einer Party haben."

    Zum Glück benutz ich keine Apps und mach nur Outdoorcruising ^^
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