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  • 08. März 2013 22 2 Min.

Magnotta stand unter anderem für Badpuppy vor der Kamera.

Der in Berlin festgenommene ehemalige Pornodarsteller wird wegen Mordes angeklagt. Ihm droht eine lebenslängliche Haftstrafe.

In Montreal beginnt am Montag das juristische Vorverfahren im Mordprozess gegen Luka Magnotta. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, im letzten Jahr in der kanadischen Stadt einen 33-jährigen chinesischen Studenten getötet, den Körper zerstückelt und anschließend Leichenteile verschickt zu haben (queer.de berichtete).

Der ehemalige bisexuelle Pornodarsteller, Stripper und Escort war nach der Tat geflüchtet und am 4. Juni in einem Internetcafé in Berlin-Neukölln gefasst worden (queer.de berichtete). Nach rund zwei Wochen im Untersuchungsgefängnis in Moabit wurde er nach Kanada ausgeliefert.

Überprüfung der Prozessfähigkeit


Magnotta nach seiner Verhaftung (Bild: Polizei Berlin)

In dem Vorverfahren geht es um die Frage, ob Magnotta prozessfähig ist. Die Verteidigung überraschte die juristische Welt bereits mit einem Antrag, Medien und Zuschauer von der Verhandlung auszuschließen. Als Grund gab sein Anwalt den Gesundheitszustand seines Klienten an.

Magnotta hat auf unschuldig plädiert und auf eine Jury verzichtet. Neben dem Mord wird ihm die "würdelose Behandlung eines Leichnams", die Veröffentlichung obszöner Schriften und die kriminelle Belästigung von Premierminister Stephen Harper sowie anderer Parlamentsmitglieder vorgeworfen. Der als Eric Clinton Newman geborene Magnotta soll die Leichenteile an diverse Parteien und Politiker geschickt haben.

Dank Internet zum Grusel-Faszinosum


In Montral erinnert ein Gedenkstein an den ermordeten Studenten Jun Lin

Magnotta wird auch vorgeworfen, den Mord gefilmt und das entsprechende Video verbreitet zu haben. Der Kopf des Studenten, der ein Lover Magnottas gewesen sein soll, wurde später in einem Park gefunden, der Rest des Leichnams in einem Müllcontainer.

Magnotta war früher wegen Diebstahls mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Vor dem Mord hatte er mutmaßlich Videos aufgenommen, wie er Katzen quälte und tötete. Darüber kam er auch in London mit einem Journalisten ins Gespräch, der den Mann der Polizei meldete. Scotland Yard wurde jedoch nicht tätig, da sich die Taten außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs abspielten.

Die Bitte von Angehörigen des Opfers, dem mutmaßlichen Täter nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, verhallte: Ein Franzose hat ein Buch aus Sicht Magnottas geschrieben. Es gibt zahlreiche Blogs, die sich mit ihm beschäftigen und teilweise sogar bewundern. (nb)

#1 kanadaAnonym
  • 08.03.2013, 15:10h
  • in kanada kommt man wegen first- degree murder, mord ersten grades mindestens 25 jahre hinter gitter. das oder in die psychiatrie. wird zeit das er in der versenkung verschwindet.
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#2 kanadaAnonym
  • 08.03.2013, 15:18h
  • Antwort auf #1 von kanada
  • p.s.
    das first degree murder entspricht dem deutschen mord.
    die anderen grade second- degree und third- degree murder entsprechen den verschiedenen abstufunden des deutschen totschlags.
    habe ich das richtig verstanden?
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#3 DennizAnonym
  • 08.03.2013, 16:18h
  • Das Pornomonster mit den Eisaugen
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