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Kommentare zu:
Primaballerinen einmal anders


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Nicht vergessenAnonym
  • 09.03.2013, 11:52h

  • Nett. Aber es gibt auch männliche Balletstars, die sich nicht als Frau verkleiden und auf großen Bühnen stehen und ihre ansehnlichen Körper zeigen.
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#3 HaruhikoAnonym
#4 krolock666Profil
  • 09.03.2013, 15:00hWien
  • habe die trocks leider nur in den 90er auf dem life ball live erleben dürfen, hoffe das sie auch nach wien kommen-aber es gibt ja zwei dvds von ihnen, und ich finde sie einfach nur spitze....
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#5 krolock666Profil
#6 RufiAnonym
  • 09.03.2013, 16:43h
  • Antwort auf #3 von Haruhiko
  • Ja, einmal das und es liegt auch daran das dieses vorgestellte schwule Ballet altersmäßig über dem Durchschnitt von Ballettänzern liegt und wenig auf die Statur geachtet wird.

    In der Realität "echter" Ensembles sieht das anders aus, da sind die Vorschriften rigider.
    Wenn man das ernsthaft betreiben möchte, kommt es in erster Linie auf die Statur der Person an.
    Frauen die eine ausgeprägt weibliche Figur haben werden seltenst Ballettänzerinnen. Bei uns in der Schule hatte damals ein Mädchen Probleme weil sie zwar gut war, sie aber in der Pubertät zu viel Busen und Hintern bekam, was ihre Trainerin ihr auch knallhart sagte so das sie aufgehört hat. Ich als Junge hingegen hatte keine Probleme trotz meiner einsetzenden, männlichen Pubertät weiter zu machen.
    Ballettänzer müssen schlank sein.
    Sowohl ausgeprägt männliche, als auch ausgeprägt weibliche Figuren werden "aussortiert".
    Die männlichen Tänzer haben aber zu ihrer schlanken Figur noch schön definierte Muskeln, was sehr sexy aussehen kann.
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#7 NeugierigERAnonym
#8 der matrixAnonym
  • 09.03.2013, 17:14h
  • jungs und männer können und dürfen übrigens auch exakt so miteinander tanzen, ohne sich als - gesellschaftlich so gesehene - frauen zu verkleiden und/oder die immer und überall geforderte mann-frau-kombination herzustellen.

    wie fast immer werden im obigen fall eher gesellschaftlich zugewiesene, ganz besonders auch heteronormative geschlechterrollen und -verhältnisse reproduziert und zementiert als aufgebrochen.
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#9 DerRickAnonym
#10 alexander
#11 alexander
  • 09.03.2013, 23:29h
  • ich habe noch nie, so selten dämliche kommentare gelesen, wie zu diesem act !!! (ausser von "krolock666 "!)
    kühe und ochsen auf dem bauernhof müssen ihre spreu auskotzen und ihre grottigen kommentare ablassen, ohne auch nur im mindesten zu wissen worum es hier geht, geschweige, auf grund ihrer dummheit und klippschulenbildung zu verstehen was auch nur gemeint ist ?!
    mädels und jungs ihr müsst noch viel lernen ausser das ihr euren namen schreiben könnt, das betrifft jeden hier , der sich angepisst fühlt !
    soviel dämlichkeit ist mir selten untergekommen, kein wunder wenn die community immer mehr verblödet ? ihr lieben geht weniger in darkrooms ficken, sondern ins theater !!! auch die wunderbare technomusik ist nur etwas für kenner, wenn überhaupt, aber garantiert nicht für unbedarfte HAMPELMÄNNER, nach dem motto :" booooaaah is dette geil !"
    es ist ungeheuerlich welche leutchen glauben ihren senf zu dingen abgeben zu können, die sie "nicht einmal ansatzweise, ob ihrer dummheit, beurteilen können?
    aber es gibt einen fabelhaften trick : WENN MAN ETWAS NICHT KENNT UND BEURTEILEN KANN, EINFACH "MAUL HALTEN"!!!!!!
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#12 daVinci6667
  • 10.03.2013, 02:57h
  • Antwort auf #11 von alexander

  • Nicht so böse sein!

    So eine Inszenierung ist spannend und hat sehr wohl ihre Daseinsberechtigung.

    Ich kann die Kommentare nur allzu gut nachvollziehen. Bitte nichts verwechseln, sie sind NICHT gegen die Trockadero de Monte Carlo gerichtet und so ein Abend könnte sicher auch Spaß machen.

    Jedoch, überlege dir, wie werden Schwule da DRAUSSEN wieder wahrgenommen?

    Wir HIER wissen, Schwule sind Männer, wollen solche sein und 98% tragen auch keine Frauenkleider. Wieso müssen wir denn ständig und immer wieder gegenteilig dargestellt werden?

    Man sollte sich als Schwuler beim Besuch eines rein männlichen Ballets doch auch wünschen dürfen, nicht nur immer klischee­haft herumtänzelnde verkleideten Primaballerinen zu sehen, oder?

    Wie wärs mal mit Bälettänzern mit muskulösem nackten Oberkörpern in erotischen Mann-männlichem Balztänzen? Davon würde ich einen Ständer kriegen.

    Bei diesen Primaballerinen geht es um "den witzigste Abend, den man im Ballett erleben kann". Also werden schwule Männer schlussendlich wieder ins Lächerliche gezogen.

    Davon aber haben wir die Schnauze voll!
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#13 Fred i BKKAnonym
  • 10.03.2013, 09:58h
  • Antwort auf #12 von daVinci6667
  • ...geh in die Ecke und schaeme dich....

    du hast einen tollen Partner ...und somit dich nicht mehr aufzugeilen ..an fremden Taenzern auf der Buehne....du Luestling ...

    ich find solche Shows toll....und habe viel Spass dabei.....bin hier jedes Jahr vielleicht zwanzigmal im Calypso- Cabaret..auch manchmal am Mittag beim Training ...
    das ist Knochenarbeit bis eine gute Show steht
    ..diese Leute und ihre Kunst gehoeren auch zu uns..
    die Welt ,auch unsre schwule Welt ist bunt ...und so mag ich sie auch....
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#14 daVinci6667
  • 10.03.2013, 13:06h
  • Antwort auf #13 von Fred i BKK

  • "..diese Leute und ihre Kunst gehoeren auch zu uns..
    die Welt ,auch unsre schwule Welt ist bunt ...und so mag ich sie auch...."

    Selbstverständlich gehören sie und solche Kunst auch zu uns, keine Frage! Ich habe nichts anderes gesagt lieber Fred.

    Es wäre nur schön wenn von unserer gesamten Buntheit, in allen uns zugänglichen Medien, nicht praktisch NUR solche schwule Kunst thematisiert würde. Das zieht halt mehr und wirkt exotischer.

    Mein Eindruck ist, das so überkommene Klischees und Rollenbilder transportiert werden.
    Nur darum geht's.
    Wir verstehen uns schon, mein lieber Fred.

    "du hast einen tollen Partner ...und somit dich nicht mehr aufzugeilen ..an fremden Taenzern auf der Buehne....du Luestling"

    LOL, der lässt sich sowas doch nicht entgehen, also gehen wir da schon zusammen hin.
    So verstehen wir das mit den gemeinsamen schlechten, guten und und HARTEN Zeiten! :)))
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#15 NajaAnonym
  • 10.03.2013, 14:24h
  • Antwort auf #13 von Fred i BKK

  • Du verwechselst wie viele Heteros es tun, schwul mit dem allgemeinen Begriff Lgbti.

    Wenn sich jemand völlig wie eine Frau verkleidet, mit Perücke, Korsage und allem was dazu gehört und äußerlich nicht mehr von einer Frau zu unterscheiden ist, muss das nichts mit schwul zutun haben, sondern mit Transvestismus. ( das kann übrigens auch bei Heteros vorkommen)

    Eine Person wie Olivia Jones zb finde ich in ihrer weiblichen Rolle erotisch völlig uninteressant. Ich finde es nahezu Paradox das in einer Welt die heterodominiert ist und den Fokus schon genug auf Frauen legt, auch noch in der Schwulenszene mit künstlichem Umschnallbusen und Co kokettiert wird. Das wirkt als könnten sich manche Männer nur sexy fühlen wenn sie eine Frau imitieren. Das wirkt nicht mehr wie ein Spiel mit den Geschlechterklischees, das wirkt wie eine Übernahme der Geschlechtetklischees. Das soll frei wirken, ist aber angepasst.

    Es ist darüber hinaus natürlich eine persönliche Geschmacksfrage aber wen wollen die damit locken? ich kenne keinen Schwulen der Transvestiten die völlig wie Frauen aussehen erotisch findet. Die dienen vielleicht zur Unterhaltung und Belustigung, aber Erotik verbindet man als Schwuler doch mit Jungs und Männern verschiedenen Typs, nicht mit künstlichen weiblichen Rundungen.

    Trans gehört nicht per se zu schwul sondern zu Lgbti, weil das als Oberbegriff auch den Transbereich umfasst.
    Trans gibt es in allen sexuellen Orientierungen. Eine Transsexuelle Frau würde sich zb nie als schwul bezeichnen, ein Transvestit der sexuell auf Frauen steht auch nicht.
    Trans kommt also überall vor und es ist Quatsch es nur als Teil der schwulen Szene zu sehen.

    Letztendlich bleibt die Tatsache das man als Schwuler nicht auf Frauen und Brüste steht, auch wenn die Medien auf den CSD' s gerne Klischees bedienen und die Kamera lieber auf die wenigen Transen und Drag Querns halten als auf die Mehrheit der Schwulen.
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#16 finkAnonym
  • 10.03.2013, 14:33h
  • Antwort auf #14 von daVinci6667
  • "Mein Eindruck ist, das so überkommene Klischees und Rollenbilder transportiert werden."

    jein.

    ich glaube, ich verstehe, was du meinst und würde mich natürlich auch freuen, wenn es eine größere wahrnehmung der vielfältigen schwulen alltäglichkeiten gäbe.

    aber ich möchte hier ein paar ergänzende bemerkungen machen.

    erstmal ist anzumerken, dass es hier um bühnenunterhaltung und nicht um eine soziologie-dokumentation geht.

    zweitens finde ich wichtig zu sehen, dass die trocks nicht als "schwules ballet" auftreten, sondern als männerballet. woher will jemand wissen, dass die tänzer_innen mehrheitlich schwul sind? wir erwarten das wegen - genau: wegen der klischees in unseren eigenen köpfen. aber ist das die schuld der trocks?

    ich glaube auch nicht, dass sie "schwule" klischees abspulen. das wäre eine verkürzung dessen, worauf ihr humor zielt. da geht es vor allem um die seltsamen manierismen einer ziemlich eng umgrenzten kunstgattung, was auch (aber nicht nur!) die parodie der geschlechtsrollen beinhaltet.

    schon im original waren diese geschlechtsrollen eigentlich so künstlich übersteigert, dass sie fast als parodien gelten konnten, und hier bekommt die künstlichkeit noch eine weitere umdrehung. es geht nicht nur um die parodie der weiblichen rollen durch den austausch in männliche körper (wie das auch jede dorfkarnevalstruppe hinbekommt), sondern durchaus um einen angriff auf diese geschlechtsrollenklischees an sich. es werden nämlich auch die männlichen rollen (von männern) parodiert.

    mit schwul oder nicht schwul hat das meines erachtens zunächst nichts zu tun. wenn hier ein klischee erfüllt wird, dann vielleicht das, dass schwule männer statistisch gesehen eher zu einer ironischen sicht auf geschlechtsrollenklischees fähig sind und bereit, diese auch unter eigenem körpereinsatz bloßzulegen.

    ob die parodie wirklich ein geeignetes mittel ist, um geschlechtsrollenkonzepte zu dekonstruieren, darüber wird ja in der queer theory zu recht gestritten. unstrittig ist m.e., dass die offenlegung der künstlichkeit von "gender"-verhalten ein erster schritt sein kann.

    im schlechteren fall wird die spannung zwischen der annahme, "männlich" und "weiblich" seien natürliche dinge, und der erkenntnis, dass man sie auch umkehren oder auflösen könnte, einfach weggelacht. im besseren fall lockert man ein wenig seine eigene sicht darauf, was "geschlecht" ist oder sein muss - und was nicht.

    für mich stehen die trocks durchaus irgendwo zwischen camp und dekonstruktion. dass der "mann von der straße" vielleicht nur tuntenballet sieht, ist dann eher sein problem...
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#17 CalypsoAnonym
#18 Tim_ChrisProfil
#19 daVinci6667
  • 10.03.2013, 17:48h
  • Antwort auf #16 von fink

  • Danke für deinen guten Kommentar Fink. Ich habe Lust bekommen es mir selbst anzusehen. Klar soll und darf man Geschlechterrollen parodieren und hinterfragen.

    "dass der "mann von der straße" vielleicht nur tuntenballet sieht, ist dann eher sein problem...

    Fink, obwohl du es immer schaffst dich klar und präzise auszudrücken ist dein Comment recht lange geworden.

    Ich will damit sagen und vielleicht denke ich zu negativ, aber leider glaube ich nicht daran, dass eine Mehrheit der Nicht-LGBTI's wirklich da rausgeht und hinterher denkt mehr gesehen zu haben als eben Tuntenballett.

    Vielleicht krieg ich als Versuchskaninchen meinen Hetero- Freund dazu mich zu begleiten. Ich lass mich dann mal überraschen wie das auf ihn wirkt. Der nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt geradeaus was er denkt.
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#20 finkAnonym
  • 10.03.2013, 18:50h
  • Antwort auf #19 von daVinci6667
  • "glaube ich nicht daran, dass eine Mehrheit der Nicht-LGBTI's wirklich da rausgeht und hinterher denkt mehr gesehen zu haben als eben Tuntenballett."

    wenn ich ehrlich bin, glaube ich das auch nicht.
    die dekonstruktion von geschlechterrollen ist ja nichts, was die mehrheit der gesellschaft wirklich WILL. im gegenteil, sie will hören, dass frauen schon rein genetisch bedingt bei modischen schühchen schreikrämpfe kriegen und dass männer zum fußball gucken und grillen geboren wurden.

    warum sollte sie also darüber nachdenken?

    aber soll die messlatte einer kritik sein, ob die mehrheit es "richtig" versteht? (absichtlich in anführungszeichen, denn ich spekuliere ja nur - vielleicht wollen die trocks selber einfach nur ein bisschen halbwegs anspruchsvollen spaß.)
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#21 GretelAnonym
  • 10.03.2013, 23:19h
  • hier geht es doch eher um eine persiflage über das strenge klassische ballet und eigentlich überhaupt nicht um geschlechtsidentität !
    man muss nun weiss gott nicht immer wieder auf's neue, die die angebliche "travestie" etc., damit in verbindung bringen, damit wird man der kunst dieser ausgebildeten tänzer nicht gerecht ! hier wird spielerisch, gerade mit diesen klischee aufgeräumt! aber offenbar nicht mit dem schwulen tunnelblick !
    wer an dieser performance spass und freude haben möchte, muss schon ein minimum an kenntnissen über tanz und speziell klassischem ballet von zu hause mitbringen, sonst bringt das nichts !
    aber jeder nach seinem gusto ! ich glaube kaum das hier die meisten in der lage sind, alles und jede darbietung (neudeutsch: performance!), auf dem theater interpretieren zu können, offenbar nicht einmal "leichte kost", auch die bedarf einiger voraussetzung an "vorbildung"!
    ich kann es nur jedem empfehlen, es ist köstlich und sehr amüsant !
    eine der wenigen shows, dieser art, die es überhaupt noch gibt !
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