https://queer.de/?18768
- 12. März 2013 1 Min.

Dobrindt hatte der "Welt am Sonntag" gesagt: "Die Union als Volkspartei hat die Aufgabe, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben gegen eine schrille Minderheit."
Zwei Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses haben Alexander Dobrindt zum CSD in der Hauptstadt eingeladen. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Evers und der SPD-Politiker Tom Schreiber bieten in einem gemeinsamen Brief an, den CSU-Generalsekretär durch das Veranstaltungsprogramm zu führen und ihm "an guten Beispielen" zu zeigen, "welchen Beitrag auch Regenbogenfamilien für die fruchtbare Vielfalt und gesellschaftliche Stabilität" der Stadt leisteten.
Damit reagierten die beiden schwulen Politiker auf eine Äußerung Dobrindts vom Wochenende, wonach Schwule und Lesben eine "schrille Minderheit" seien (queer.de berichtete). Das bezeichnen die Berliner Abgeordneten in dem Brief als "beleidigend". Daher wollen die queerpolitischen Sprecher der Parteien Dobrindt dabei helfen, Vorurteile abzubauen und "Ansichten im Rahmen des CSD Berlin zu überprüfen".
Von Dobrindt gab es noch keine Reaktion auf den Brief. Evers, der auch stellvertretender Vorsitzender der Berliner LSU ist, sagte dem "Tagesspiegel" zugleich, er sei "enttäuscht" über das Verhalten Merkels in der Debatte. (nb)















Der wird das auch nicht beantworten..
Irgendwie ist die Idee ja nicht schlecht, hat aber auch so etwas an sich, als wolle Mann einen Nichtschwimmer vom Drei-Meter-Brett schubsen..
Einerseits ist der Berliner CSD zeitlich noch zu weit weg, andererseits der in Altötting vielleicht der geeignetere um einen Menschen wie Dobrindt als Homophobiker langsam und behutsam wie einen Agoraphobiker in einer Therapiestunde auf den Marktplatz mit Tausend anderen Menschen zu führen..
Ich kann mir gut vorstellen das der jetzt mit einer Panikattacke am Schreibtisch sitzt, und vermutlich überlegt die Polizei wegen vermeintlichem Stalking einzuschalten..