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Kommentare zu:
Aids-Beirat: Keine "Täter" und "Opfer" bei HIV-Übertragung


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.03.2013, 17:28h
  • Der Nationale Aids-Beirat bezeichnet jetzt HIV als eine "schwer übertragbare Infektion". Bei niedriger Viruslast sei die Ansteckungsgefahr gering. Bei einer antiretroviralen Therapie werde die Viruslast zudem unter die Nachweisgrenze gedrückt und könne "nach derzeitigem medizinischen Erkenntnisstand nicht mehr sexuell übertragen" werden: "Die Risikoreduktion einer erfolgreichen antiretroviralen Therapie entspricht mindestens der sachgerechten Anwendung eines Kondoms", so der Beirat.

    OMG, ist mir schlecht!
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#2 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 14.03.2013, 20:10h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Vielleicht bist Du selber HIV positiv, Deine Einstellung ist unverständlich und sozusagen armselig. Ich würde nie Dein Freund sein wollen, wenn ich selber HIV positiv wäre. Mir tun nur die HIV-Positiven leid, dass sie praktisch diskriminiert werden und durch die Strafverfolgung ausgestoßen werden. Kein Wunder, dass sich Viele nicht zum HIV-Test trauen. Ich finde, dass jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist. Will man nie mit HIV infiziert werden, nimmt man konsequent Konodom. Nimmt man kein Kondom, sollte man sich immer bewußt sein, dass man das erhöhte Risiko, angesteckt zu werden, in Kauf nimmt. Und da sollte jeder selbst entscheiden, man dieses Risiko in Kauf nehmen will oder nicht. Und diese mit Strafverfolgung verbundene Zwang-Outing stoppen.
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#3 rollenmusterAnonym
  • 14.03.2013, 20:30h
  • Eben, nach der Opfer Täter Logik müsste jeder bestraft werden der mit ner Grippe Arbeiten geht und seine kollegen ansteckt!

    Nach dieser Logik sind Tabakkonzerne und Alkoholproduzenten auch TÄTER!
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#4 TheDadProfil
  • 14.03.2013, 23:15hHannover
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wo liegt da jetzt Dein Problem ?
    Fühlst Du dich durch die Entscheidung des Beirates gezwungen in Zukunft ohne Gummie zu Poppen ?

    Allen war doch irgenwie klar das irgendwann der Tag kommen wird, an denen eine Therapie dazu führt, die Krankheit zu überleben, und eine weitere Übertragung zu stoppen..

    Was ist jetzt so "undenkbar" daran, das JETZT der Zeitpunkt ist, an dem dieser Punkt erreicht wurde ?

    Es ist möglich..
    Der Zeitpunkt wurde erreicht..

    Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, das alle ihre Vorsicht fallen lassen..
    Und das wird auch nicht passieren..
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#5 FOX-NewsAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 üäpöolikujzhtgAnonym
#8 DennizAnonym
#9 PorokusiAnonym
#10 FOX-NewsAnonym
#11 TheDadProfil
  • 15.03.2013, 15:31hHannover
  • Antwort auf #10 von FOX-News
  • Es mag durchaus sein, das solche Übertragungswege die Mehrheit darstellen..

    Das ändert aber nichts an dem Fakt das hier dann Vertrauen missbraucht wurde, wie "Porokusi" richtig anmerkte..

    Zudem ändert es auch nichts an der Tatsache das in der Behandlung einer HIV-Infektion ein Punkt erreicht ist, der mehr als nur die Vermutung zuläßt, das eine Übertragung bei richtiger Behandlung nicht stattfindet, was sich ja viele über lange Zeit gar nicht mehr vorstellen konnten..

    Wie jeder Einzelne mit dieser Tatsache umgehen will, bleibt sicher auch jedem Einzelnem überlassen..

    Ich finde es aber falsch schon wieder neue "Schwarze Peter" in´s Spiel zu mischen..

    Das HIV eine "schwer zu übertragende Infektion" darstellt, ergibt sich aus der Tatsache, das eine Übertragung in alltäglichen sozialen Kontakten, im Gegensatz zu vielen anderen Infektionskrankheiten, nicht erfolgen kann..

    Ich will hier jetzt nicht schon wieder alles erneut aufzählen, aber im Gegensatz zu einer Grippe, also einer echten Influenza, der hier in der hochtechnisierten Bundesrepublik jedes Jahr mehr Menschen zum Opfer fallen als im Straßenverkehr (und damit auch mehr Opfer als durch HIV), bekommt Mann HIV nicht durch einfaches "anhusten" oder Händeschütteln.

    Siehe dazu :

    www.cecu.de/gesundheit-nachrichten+M5a1aa9449cb.html

    und :

    www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/aids_hiv/hiv-uebertragun
    g.php


    Insofern ist eine gewisse "Freude" über die Therapie-und Behandlungserfolge durchaus berechtigt..

    Auf dem Weg zum Wunsch der "Null-Neuinfektinionen" liegen allerdings noch mehrere andere Schlaglöcher, das muß jedem klar sein..
    Und so ist neben dem Vertrauen der gesunde Menschenverstand gefragt, wenn es darum geht, sich selbst und seine/n Partner zu schützen..

    Manchmal nutzt allerdings auch das nichts, wie der Fall eines inzwischen verstorbenen Freundes von mir zeigt, der vor 25 Jahren im Alter von kaum 16 Jahren bei einer eigentlich unnötigen Operation infiziert wurde, und zuvor noch gar keinen Sex hatte..

    Schuldzuweisungen verlieren im Angesicht einer Infektion sowieso ihren Sinn..
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#12 PorokusiAnonym
  • 15.03.2013, 15:45h
  • Antwort auf #10 von FOX-News
  • Bei dir scheint die heteronomative sexualmoral tief verankert zu sein.

    Mein Freund hat sich bei ner kondompanne infiziert. Hätten wir über so was nicht offen in unserer Beziehung gesprochen wäre ich jetzt eventuell auch positiv. Eine HIV Infektion ist oft ne frage von Glück oder Pech. Aber du kannst dich hiv positiven gegenüber gerne moralisch überlegen fühlen. Dabei scheint dir ja mächtig einer abzugehen ;) aber bitte nicht beschweren wenn sich z.b. Die Katholiken dir gegenüber moralisch überlegen fühlen. Das hat die gleich Ursache: Angst.

    PS: über die Hälfte sind die meisten.
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#13 FOX-NewsAnonym
#14 AAAAAnonym
  • 14.04.2014, 22:04h
  • Antwort auf #13 von FOX-News

  • Ja, Heterofrauen werden manchmal trotz Pille schwanger. Z.B. weil sie nicht wussten, dass so was Harmloses Pflanzliches wie Johanniskraut die Wirkung der Pille außer Kraft setzen kann.

    Und ich kann mir durchaus Gründe vorstellen, wieso eine PEP eben nicht rechtzeitig realisierbar ist.

    Die Welt ist eben manchmal nicht so einfach wie wir sie gerne hätten.
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