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  • 15. März 2013 13 2 Min.

Senator Rob Portman (rechts) in einem Familienfoto mit seinem Sohn Will

Als erster republikanischer US-Senator hat sich Rob Portman für die Öffnung der Ehe ausgesprochen – Begründung: Sein schwuler Sohn habe seine Meinung geändert.

Rob Portman, der der 45-köpfigen republikanischen Fraktion im US-Senat angehört, hat am Freitag erklärt, dass er seine Meinung zur Ehe-Öffnung geändert habe und nun die vollständige Gleichbehandlung von schwulen und lesbischen Paaren befürworte. Dem Fernsehsender CNN sagte der Politiker aus dem Swing-State Ohio: "Ich gebe heute einen Sinneswandel bekannt: Es geht um das Thema, über das sich viele Menschen aufregen, und hat mit homosexuellen Paaren und ihrer Möglichkeit zu heiraten zu tun". Er habe sich darüber Gedanken gemacht, seit sein jetzt 21-jähriger Sohn Will vor zwei Jahren sein Coming-out gehabt habe.

"Mein Sohn kam zu meiner Frau Jane und zu mir und hat gesagt, dass er schwul ist. Er sagte, er hat es sich nicht ausgesucht, das war einfach ein Teil von ihm. Er sagte, er war schon immer so", erklärte Portman. "Ich denke, wir sollten allen Menschen die Ehe erlauben, damit sie die Freude und Stabilität haben können, die ich seit mehr als 26 Jahren habe."

Portman galt als Homo-Gegner

Zuvor hat sich Portman, der im vergangenen Jahr als Vizepräsidentschaftskandidat unter Mitt Romney gehandelt worden war, stets gegen Homo-Rechte ausgeprochen. So stimmte er als Abgeordneter 1996 für das sogenannte "Gesetz zum Schutz der Ehe" (Defense of Marriage Act, DOMA), das die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definierte. Dieses Gesetz wird derzeit vom Supreme Court auf seine Verfassungsmäßigkeit überprüft.

In der Vergangenheit haben sich bereits mehrere hochrangige Republikaner für die Öffnung der Ehe ausgesprochen, als herauskam, dass sie Homosexuelle in ihrer Familie haben. So sagte Ex-Vizepräsident Dick Cheney 2009, dass er sich für die Öffnung der Ehe ausspreche, weil seine Tochter lesbisch ist (queer.de berichtete). Allerdings erklärten die meisten konservativen Politiker erst ihre Unterstützung für die Homo-Ehe, als sie ihr politisches Amt oder Mandat bereits aufgegeben haben.

Portman wurde zuletzt 2010 in Ohio zum US-Senator gewählt. Er muss sich erst wieder 2016 den Wählern stellen. (dk)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.03.2013, 16:57h
  • Wenigstens einer der ewiggestrigen Republikaner, der Einsicht zeigt!
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#2 Allen gewünschtAnonym
  • 15.03.2013, 17:06h
  • Hoffentlich hat Dobrindt bei seiner Brut auch Schwule und Lesben dabei! Auf der anderen Seite, die Kinder wären zu bedauern. Aber das sind sie bei dem Vater eh schon.
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#3 KMBonn
  • 15.03.2013, 17:09hBonn
  • Man stelle sich vor, Norbert Geis oder Erika Steinbach kämen mit schwulen Enkeln oder Söhnen an die Öffentlichkeit.

    Irgendwie finde ich den Gedanken reizvoll.
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