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Kommentare zu:
Hillary Clinton: Mit Ehe-Öffnung in den Wahlkampf 2016


#11 TheDadProfil
  • 20.03.2013, 23:20hHannover
  • Antwort auf #9 von Mickey
  • Woher willst Du das wissen ?

    Wer sagt Dir denn, das ich nicht noch als Nachfolger von Peer Steinbrück kandidiere ?

    Ich bin relativ Neidfrei, zumal wenn es um vermeintlich Pfründe geht, die sich andere vermeintlich erarbeitet haben..

    Mich quält auch keine noch so blöde Form von Eifersucht, denn ich "erwerbe" mit einer Partnerschaft oder auch Freundschaft mit einem Menschen, keine "Eigentumsrechte" an einem anderem Menschen, die es irgendwie durch unerklärliches Verhalten zu verdeutlichen gäbe..

    Mich treibt aber leider auch keine Machtgier an..
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.03.2013, 23:49h
  • Ich finde es gut, wenn sich Hillary Clinton jetzt für die Homoehe und deren Öffnung einsetzt und der DOMA ist sowieso bald endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte!
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#13 goddamn liberalAnonym
  • 21.03.2013, 10:22h
  • Antwort auf #2 von fink
  • Na, na.

    Im Vergleich zum weiblichen politischen Spitzenpersonal hierzulande ist Hillary mutig und - zumindest in dieser Frage - progressiv.

    Und raffiniert. DOMA wurde nur eingeführt um eine Verfassungsänderung gegen unsere Rechte zu verhindern. Ein bitteres Zugeständnis an die damalige republikanische Mehrheit im Kongress.

    Die Clintons sind insgeheim immer die links angehauchten Studis geblieben, die sie '68 waren, und zwischendurch für die Karriere über Leichen (Todesstrafe, Kriege etc.) gegangen. Jetzt hat sich die Gesellschaft verändert und sie können ihr Coming out wagen. Damit sind sie nicht besser, aber auch nicht schlechter als die allermeisten Lesben und Schwulen.
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#14 finkAnonym
#15 goddamn liberalAnonym
  • 21.03.2013, 18:28h
  • Antwort auf #14 von fink
  • "und wieso sollte ich ausgerechnet merkel als politische messlatte nehmen?"

    Weil die Mehrheit hierzulande die dubiose Dame unsterstützt - FDJ-Propganda hin, Verfassung her.

    "was ist daran mutig, auf den rollenden mehrheitszug aufzuspringen? "

    Weil der 'Mehrheitszug', der sich überraschenderweise in den USA gerade in Bewegung setzt, sehr schnell auch in entgegensetzte Richtung fahren kann.

    Auch deutsche Züge fuhren nicht immer nach Auschwitz, die fuhren Sanitätsrat Levi und Familie noch 10 Jahre zuvor ganz einfach in die Sommerfrische.
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#16 finkAnonym
  • 21.03.2013, 23:20h
  • Antwort auf #15 von goddamn liberal
  • na, ich weiß nicht... wenn wir wirklich alles toll finden, was ein bisschen mehr ist als das, was die mehrheit in deutschland gut findet, hängen wir dann die latte nicht ein bisschen tief?

    man kann seine meinung ändern und das dann sagen. prima. aber wenn jemand sich erst hinstellt und voller überzeugung eine meinung vertritt, dann kann er sich nicht später hinstellen und so tun, als sei es schon immer total selbstverständlich, aus vollstem herzen an das gegenteil zu glauben.

    option 1: clinton war schon immer FÜR die eheöffnung, dann hat sie aus politischem kalkül früher trotzdem öffentlich DAGEGEN gesprochen. wie soll man so ein verhalten nennen?

    option 2: clinton ist die eheöffnung eigentlich wurscht oder sie ist immer noch dagegen, aber ihre berater haben gesagt, sie solle jetzt dafür sein. und wie würde man so etwas bezeichnen?

    eine weitere glaubhafte option sehe ich nicht.

    clintons kommentar mag begrüßenswert sein, er mag politisch klug sein, er mag sogar hilfreich für die weitere entwicklung sein. alles schön und gut. aber zweierlei ist er nicht: ehrlich oder mutig.
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#17 m123Anonym
  • 21.03.2013, 23:25h
  • Antwort auf #15 von goddamn liberal
  • Obama hatte schon als Senator von Illinois die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare befürwortet. Da wusste er noch nicht, dass er als Präsident kandidieren und Präsidenten werden würde.

    Während des Wahlkampfs 2007/2008 hat sich Obama dann jedoch plötzlich öffentlich wieder gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Da es aber schriftliche Dokumente von vor einigen Jahren davor gab (kann man leicht auch im Internet ergooglen), aus denen hervorging, dass Obama auch schon weit vor 2007 ein sehr starker Befürworter der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare war, hat die LGBT-Community gewusst, wie er innerlich tickt. Schon 1996 (!!!):


    www.huffingtonpost.com/2009/01/13/obama-once-supported-same_
    n_157656.html


    Nur musste er es im Wahlkampf unter den Tisch fallen lassen, da es ihm sonst für die Wahl zum Präsidenten eher Wählerstimmen gekostet hätte, und er dann womöglich nicht Präsident geworden wäre. Im Nachhinein nach der Wahl hat er sich aber wahrscheinlich geärgert, dass sein Vorsprung vor McCain damals so groß war, dass er sich nicht schon für seine ersten vier Jahre für die gleichgeschlechtliche Ehe stark gemacht hat. Erst ein halbes Jahr vor der zweiten Wahl in 2012 hat er sich dann klar öffentlich so positioniert wie er und seine Frau schon immer gedacht haben. Jetzt wo er wiedergewählt wurde, legt er all seine Kraft in die rechtliche Gleichbehandlung von Nichtheterosexuellen. Er kann ja nicht mehr wiedergewählt werden nach der zweiten Amtszeit. Insofern erleben wir jetzt den echten, inneren Obama.

    Bei Hillary Clinton gibt es ebenfalls Berichte, dass sie hinter vorgehaltener Hand auch schon seit langer Zeit für die gleichgeschlechtliche Ehe war. Nur gibt es dazu keine schriftlichen Belege wie bei Obama.

    Also natürlich ist es sehr zwiespältig, wie Obama und Clinton sich wahlkampftechnisch verhalten. Aber mal ehrlich, was besseres als Obama hätte den US-Amerikanern doch nicht passieren können. Der Typ ist, was die Behandlung von Minderheiten angeht, wirklich ein Vorbild. Ich bin manchmal neidisch, wenn ich Obamas starke Reden für die Rechte von Minderheiten vergleiche mit dem dröhnenden Schweigen einer Angela Merkel, die Minderheiten lieber diskriminieren lässt nur um sich vermeintlich an der Macht zu halten. Es müsste mal so einen Typ wie Obama in Deutschland geben. Leider ist weit und breit in der politischen Klasse unseres Landes kein solcher Politiker zu sehen. Und leider ist es jetzt schon zumindest für unsere gleichen Rechte zu spät. Mehr als ein Jahrzehnt seit der Einführung der eingetragenen lebenspartnerschaft mussten wir uns Stück für Stück über das Bundesverfassungsgericht zur Gleichstellung kämpfen. Leider muss man nüchtern feststellen dass die Union es tatsächlich "erfolgreich" geschafft hat uns so lange wie möglich zu diskriminieren. Hoffentlich merken die Menschen noch vor der Bundestagswahl durch die Medienberichterstattung wie bösartig das ist was die Union macht, und vor allem wie grundgesetzwidrig. Ich will gar nicht daran denken was passiert wenn die Union nach der Wahl an der Macht bleibt und bis mindestens 2017 regiert. Eine gruselige Vorstellung. Unsere einzige Hoffnung wäre dann dass das Bundesverfassungsgericht die Union zur öffnung der ehe zwingt. Und das wird wahrscheinlich nicht so schnell geschehen.

    Ich hätte nie gedacht, dass die USA die Ehe für personen gleichen geschlechts früher als Deutschland haben werden. Aber allem Anschein nach wird es so sein. Am 26. und 27. März wird es die Gerichtsverhandlungen vor dem Supreme Court der USA zur Eheöffnung geben. Ende Juni 2013 wird dann der Supreme Court sein Urteil fällen und alles deutet stark daraufhin, dass der Supreme Court historisch urteilen und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in den ganzen USA öffnen wird. In Deutschland ist nichtmal die steuerrechtliche Gleichstellung trotz mahnender Worte des höchsten deutschen Gerichts möglich.

    Mein größter Wunsch wäre, dass Merkel und die Union wegen ihrer Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Bisexuellen ihr Fett wegbekommen. Da muss es mal so richtig krachen. Am besten am Tag der Bundestagswahl. Ich würde dann sehr viel dafür geben Merkels Gesichtszüge im Moment der Prognose sehen zu können. Es wär zu schön wenn diese Frau samt ihrem "christlichen" Haufen abgewählt würde.

    Bitte geht alle am 22. September zur Bundestagswahl und wählt schwarz-gelb weg. Es is so wichtig wählen zu gehen. Allein schon beim Gedanken, dass die Senioren in meinem Wohnviertel größtenteils zur Wahl gehen und CDU wählen, wird mir klar wie wichtig es ist, dass ich zur Wahl gehe um dem etwas entgegenzusetzen. Sonst bestimmen nämlich die Senioren ohne meine Beteiligung, dass Merkel weiter an der Macht bleiben und uns weiter diskriminieren kann.
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