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Kommentare zu:
Grüne wollen "Therapien" gegen Homosexualität verbieten


#1 Side-FX23Anonym
  • 23.03.2013, 15:27h
  • Ganz schön merkwürdig, dass man so etwas nicht verbieten kann! Nur weil es "Gehirnjogging" der Katholiban ist? Drogen kann man ja auch als gesundheitsschädlich einstufen und verbieten!

    Und eine Strafe von 500,- ist meines Erachtens als Dank für ein verpfuschtes Leben viel zu gering!
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#2 Thank YouAnonym
  • 23.03.2013, 15:34h
  • Herr Beck macht immer wieder so unnachahmlich deutlich:

    Der bürgerliche Staat bietet KEINEN wirkungsvollen Schutz für die Opfer, sondern immer nur für die Täter. Die Geschichte zeigt: Das hat als Instrument der herrschenden Klasse zur Aufrechterhaltung ihrer Macht ganz besonders in einer sich verschärfenden, historischen (und eigengesetzlichen) Krise Methode.

    Sie hat selbstverständlich keinerlei Interesse daran und wäre auch gar nicht dazu in der Lage, religiöser Hetze, Vergewaltigung, Vernebelung und Unterdrückung jemals die gesellschaftliche Grundlage zu entziehen.

    Sie braucht die Spaltung der breiten Masse der lohnabhängigen Menschen nach Nation, Religion, "Hautfarbe", geschlechtlicher und sexueller Identität usw. wie die Luft zum Atmen.

    Claudia Roth formulierte das kürzlich so:

    "Und auch der Gesellschaft kann es nicht egal sein, was aus der Katholischen Kirche wird. Sie braucht eine Kirche, die mithilft, das Gemeinwesen zusammen zu halten."

    Daher:

    "ein generelles Verbot von "Homoheilungs-Therapien" sei aus verfassungsrechtlichen Gründen in Deutschland aber nicht möglich."

    und auch immer:

    " Die Rechte der Kirchen und Religionsgemeinschaften bleiben von dieser gesetzlichen Neuregelung unberührt."

    www.queer.de/detail.php?article_id=18841
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 23.03.2013, 16:11h
  • Antwort auf #2 von Thank You
  • "Der bürgerliche Staat bietet KEINEN wirkungsvollen Schutz für die Opfer, sondern immer nur für die Täter. "

    Die Geschichte der Sowjetunion seit Stalin zeigt, dass 'nichtbürgerliche' Staaten auch keine Schutzgarantie sind. Da gab es für unsereinen bisweilen Gefängnis und Psychiatrie, wie in vielen 'bürgerlichen' Staaten auch.

    Das Problem ist wohl eher ein falscher Begriff von Bürgerlichkeit, der Kirchenrechte über Bürgerrechte und soziale Rechte stellt.

    'Therapien' sind keine Gottesdienste und haben mit Religionsfreiheit nichts zu tun. Genauso wie andere unlautere medizinische Praktiken verboten werden können, kann man auch Vonholdt u. Co. mit ihren Auslöschungsbetrebungen angehen - wenn man denn will.

    Dass die strukturell reaktionäre und geistig eher bescheidene Papstbejublerin Claudia Roth das nicht will, ist natürlich auch klar.
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#4 smallAnonym
  • 23.03.2013, 16:12h
  • "Es gibt in Deutschland zahlreiche Angebote aus der religiös-fundamentalen Ecke... ... "Bund katholischer Ärzte"

    Jedem Arzt der sich dafür hergibt, gehört die Zulassung entzogen!!!
    Gehts noch? Die reden sich bei der Pille danach noch raus, Ok, dass kann man evt. Noch als Geewissensentscheidung durch gehen lassen, aber als Arzt aktiv Schwule heilen zu wollen....
    DAS GEHT GAR NICHT!!!
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#5 always the sameAnonym
  • 23.03.2013, 16:26h
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • ach, dein immer wieder aus der mottenkiste hervorgeholter stalin-trick ist inzwischen auch alt.

    auf diesen plumpen antikommunismus fällt doch bald niemand mehr herein.

    damit willst du weiterhin - wie die herrschende klasse auch - den falschen (!) anschein erwecken:

    es gibt angeblich keine alternative zu einer gesellschaft, die auf ausbeutung, profitmaximierung und unterdrückung im interesse einiger weniger basiert und die breite masse der lohnsklaven eben diesen vermeintlich natur- (oder gott!) gegebenen zwängen unterwirft.

    dabei ist gerade das die objektive gesellschaftliche basis für religiöse und kirchliche vernebelung und unterwerfung.

    gleiches gilt für die reproduktionsverhältnisse, die geschlechterordnung und die sexuelle unterdrückung.

    du zeigst also wieder einmal selbst, wie weit her es letztlich mit deiner "religionskritik" ist.
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#6 bastapapsta
  • 23.03.2013, 16:28h
  • Zu berechtigter Kritik kam es, als 2008 auf dem evangelikalen "Jugendkongress" "Christival" Scharlatane des OJC, als Teil des Programms ein "Workshop" dieser "Heiler" geplant war. Was bedebklich ist, dass dieses evangelikale Festival durch das Familienministerium unter der damaligen Familienministerin Von der Leyen mit 250.000 Steuergeldern finanziert worden war. Von der Leyen wollte den Bürgern damals allen ernstes weis machen, dass dort wertvolle Jugendarbeit" geleistet werden würde. Als das "Christival" wegen dieser abstrusen "Seminare" in die öffentliche Kritik geriet, stellte die evangelische Kirche sich hinter die Initiatoren dieser damals in Bremen stattgefundenen Veranstaltung. Es gab gleichzeitig dort Demonstrationen, wobei gewaltsam durch sog. Christival "Ordner" gegen die Demonstranten vorgegangen wurde. Dank dieser "Ordner" wurde die Presse abedrängt, um so später behaupten zu können, es seien lediglich die Demonstranten gewesen, welche gewaltsam gewesen wären. Insbesondere, wenn dieser " Jugendkongress" das nächste mal stattfindet, sollte er zum einen intensiv beobachtet werden, zum anderen ist dafür zu sorgen, dass keine staatlichen Gelder mehr an die Organisation Chritival gezahlt werden.

    Wer das Christival kritisch kommentieren möchte, vielleicht möchtet ihr hier einmal euere Meinung sagen

    www.facebook.com/pages/Christival/199186223458590?ref=ts&
    ;fref=ts
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#7 Yuuki83Profil
  • 23.03.2013, 16:49hAltdorf
  • Dazu sollte es folgende Änderungen im StGB geben:

    §224 StGB - Gefährliche Körperverletzung
    (1) Wer die Körperverletzung
    6. mittels einer die körperliche oder seelische Gesundheit des Opfers beeinträchtigenden medizinischen Behandlung billigend in Kauf nehmend
    begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    Damit wäre auch §227 StGB - Körperverletzung mit Todesfolge damit verknüpft, damit man Menschen, die andere damit in den Suizid getrieben haben entsprechend bestrafen kann.
    Desweiteren muss sichergestellt werden, dass entsprechenden "Therpeuten" in einem solchen Fall die Probation lebenslänglich entzogen wird.
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#8 seb1983
  • 23.03.2013, 17:00h
  • Antwort auf #5 von always the same
  • Da gibts auch nichts zum reinfallen, es falsifiziert einfach deine These vom "bürgerlichen" Staat denn andere machen es auch nicht besser sondern eher noch schlechter.
    Diskriminierung und Gleichstellung haben nämlich wenig mit dem Herrschafts- und Wirtschaftssystem zu tun.
    Es wird ja so gerne von den paradiesischen Zuständen für Schwule in der Antike geschwärmt. Gleichzeitig wurden fleißig Sklaven gehalten, von Frauenrechten etc. gar nicht erst zu reden.
    Andererseits hatten die "realsozialistischen" Staaten kein Problem damit sich eine Bonzenklasse zu halten und Schwule in den Knast zu werfen, lange nach Stalin, teils bis heute, nur ohne religiösen Unterbau sondern als dekadentes Relikt eben deiner "bürgerlichen" Gesellschaft.
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#9 always ultraAnonym
#10 TheDadProfil
  • 23.03.2013, 18:08hHannover
  • Antwort auf #2 von Thank You
  • Um etwas als "Heilung" zu verkaufen bedürfte es einer Krankheit..

    Homosexualität ist aus der Liste der Krankheiten der WHO gestrichen..

    Andererseits ist es in Deutschland nur Ärzten und Personen die eine Befähigung nach dem Heilprakitkergesetz nachgewiesen haben erlaubt eine "Behandlung" vorzunhemen, die keinesfalls immer mit einer "Heilung" endet..

    Es ist Ärzten und Heilpraktikern auch verboten für eine bestimmte Behandlung Werbung zu machen..

    Mir geht der Entwurf da nicht weit genug..
    Allein für die Werbung muß hier ein Bußgeld bis zu 250.000 Euro zugunsten von Vereinen die sich um LGBT-Jugendliche kümmern, ausgesprochen werden..

    Wer Werbung für etwas macht, das es nicht gibt, begeht darüberhinaus einen Betrug im Sinne des STGB, und kann daher auch jetzt schon zu Haftstrafen verurteilt werden..

    Ärzte, Psychiater und Heilpraktiker die solche "Heilungen" anbieten müßen die Zulassung verlieren, und zusätzlich zu Schadensersatz verurteilt werden..

    Die Aussage von Fr.Roth stimmt nur im ersten Satz :
    "Der Gesellschaft kann es nicht egal sein, was aus der Katholischen Kirche wird"..

    Und das gilt für alle Kirchen in Deutschland und Europa, von denen es so viele gibt, das Mann sie gar nicht alle kennt..

    Der Einfluß der Kirchen auf die gesellschaftliche Entwicklung muß gebrochen und die Kirchen kontrolliert werden, und dort, wo sie gegen die Menschenrechte und das Grundgesetz verstoßen müßen sie auch bestraft und verboten werden..

    Das gebieten die Freiheitsrechte eines jeden einzelnen Menschen..
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#11 goddamn liberalAnonym
  • 23.03.2013, 19:00h
  • Antwort auf #5 von always the same
  • Bitte lies da nichts, was da nicht steht.

    'alternativlos' ist angeblich die Politik von Frau Merkel, obwohl es viele Alternativen gibt.

    Die Funktion von Religion hat Marx gut beschrieben. Böckenförde hat sie unfreiwillig bestätigt.

    Die Verfolgung von Homosexualität in der SU ist eine historische Tatsache, die Du nicht widerlegen kannst.

    Kann gut sein, dass das weniger mit Marx als mit einer Tradtition altrussischer Homophobie zu tun hat, die im heutigen Russland ja fortlebt. Das macht es für die Betroffenen auch nicht besser.
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#12 antosProfil
#13 FinnAnonym
  • 23.03.2013, 22:15h
  • Bravo!

    Diese gefährlichen, menschenverachtenden Gehirnwäsche-Methoden, die schwerste psychische Schäden bis hin zum Selbstmord verursachen, müssen endlich verboten werden. Anders lassen sich diese fundamentalistischen Fanatiker nicht stoppen!

    Ein toller Vorstoß von den Grünen! Hoffentlich werden die das bald umsetzen können, wenn Schwarz-Gelb hoffentlich bald weg vom Fenster ist.
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#14 seb1983
  • 23.03.2013, 22:57h
  • Antwort auf #12 von antos
  • Ich lache mehr über die Altsozis und Altkommunisten hier mit den immer gleichen falschen copy & paste Beiträgen, die in starkem Kontrast zu den teils zugegeben kreativen Nicknames stehen. Würde da doch mal etwas Erkenntnis ineinander übergehen...

    Ansonten genieße ich grade einen angenehmen Kreis unter Freunden, bei denen zugegeben manche wirklich die Lampen anhaben
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#15 NeinAnonym
  • 24.03.2013, 02:38h
  • kommentare zum therapieverbot:

    "Die Verherrlichung von Honosexualität war
    immer ein Zeichen der Dekadenz (s. die Hyperinflation in Deutschland 1922/1923). Sie zeigt unmissverständlich an, daß der Höhepunkt eines wirtschftlichen Booms überschritten ist und es unweigerlich bergab geht. Wenn die Schwulen regieren, ist das System am Ende."

    "Es gibt genügend Jugendliche, die dort hineingeraten, ohne dort hineinzugehören. Soll sich niemand um die kümmern, weil es einigen so recht ist?"

    "In einem freien Land möchte ich auch frei meine Meinung äußern können: Ich finde Therapieangebote sinnvoll, da Homosexualität geheilt werden kann."

    "nach meiner Vorstellung bergen die Günen ein erhebliches gesundheitliches Risiko für das Volk."

    kommentare aus einem npd forum?
    nö, typische kommentare bei welt.de...aus einem viel gelesenen, anerkannten medium aus der mitte unserer gesellschaft.
    es scheint noch ein weiter weg bis die akzeptanz von homosexualität in den köpfen der menschen angekommen ist.
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#16 *VWL*Anonym
#17 Hedo NistAnonym
#18 KMBonnProfil
  • 24.03.2013, 09:36hBonn
  • Meiner Ansicht nach sind Bußgelder von 500 EURO keine geeignete Maßnahme. Es muß auf das Wohl des Kindes oder Jugendlichen geachtet werden. Ein verkorkstes Leben kann man mit einem Bußgeld nicht verhindern.
    Da könnte ich mir auch vorstellen, daß man im schlimmsten Fall den Eltern das Sorgerecht entzieht.

    Der Religion muß da eine Grenze gesetzt werden, wo sie dazu führt, daß Körper und Geist geschädigt wird. Und religiöse Indoktrination mit dem Ziel, eine sexuelle Orientierung auf das gleiche Geschelcht zu ändern, ist in meinen Augen Körperverletzung. Nur weil es den in der Bronzezeit formulierten altmosaischen Glaubenssätzen nicht entspricht? Bei uns gelten Grundgesetzt und BGB. Diese Gesetze sind bis auf ein Ausnahmen wie die Grundrechte nicht in Stein gemeißelt und können angepaßt werden.

    Schaut man sich z.B. die Selbstmordrate unter männlichen Jugendlichen im Mormonenstaat Utah an und sieht, daß dort viel häufiger als anderswo Homosexualität und der Konflikt mit den religiösen und familiären Normen der Grund ist, dann ist das ertwas, was ich hire nicht auch nur im Ansatz haben möchte. Evangelikalen wie Katholiban und Islamisten, in der beziehung sind sie sich ja alle einig, muß also Einhalt geboten werden.

    Als ich 17 (1984) war, haben mich meine Eltern auch zu einem Psychologen geschickt, einfach weil sie überfordert waren. Es gab ein 20 Minuten dauerndes Gespräch, später hat der Mann meinen Eltern alles beigebracht, was es dazu zu wissen gibt und alles war ok. Ich hatte keine größeren Probleme damit, auch in der Schule nicht. Ein gutes Coming Out war das.

    Anderen Jungs und Mädels mag es anders gehen, dann sollten sie auch Hilfe in Anspruch nehmen können. Die Hilfe - und die gibt es ja vielerorts - muß aber so aussehen, daß dem Heranwachsenden klar gemacht wird, daß man damit wunderbar leben kann.

    Aber Religion mit ihrem Geschwafel von Sünde wider den Herrn und Schuldbewußtsein hat dabei nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Punkt.
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#19 Nicht so ganzAnonym
  • 24.03.2013, 10:00h
  • Antwort auf #1 von Side-FX23
  • " Drogen kann man ja auch als gesundheitsschädlich einstufen und verbieten!"

    Jein. "Drogen" sind nicht verboten (siehe allein Alkohol und Nikotin). Man kann (und tut es) eine ganz bestimmte Substanz verbieten, nachdem sie identifiziert und als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Das Problem für Polizei und Justiz ist eben zur Zeit, dass praktisch jede Woche NEUE Substanzen mit ähnlichen Wirkungen auf den Markt kommen, die zunächst nicht illegal sind, bis sie eben erkannt und verboten wurden.

    Dasselbe Problem hätte man eben auch mit diesen widerwärtigen "Therapien". Solange nicht die Schädlichkeit einer ganz konkreten "Behandlung" nachgewiesen ist, gibt es in unserem Rechtssystem keine verfassungsgemäße Handhabe, diese sich ihr freiwillig unterziehenden Erwachsenen zu verbieten. Wenn du aber nun so eine Maßnahme verboten hast, wird die Vorgehensweise eben umbenannt und Kleinigkeiten am Verfahren gändert, das Wort "Therapie" vermieden - und schon geht es von vorne los. Und es ist viel aufwändiger, als eine einzelne Substanz auf ihre Wirkung zu überprüfen.

    Und so unzulänglich es im Zusammenhang mit diesen abstoßenden "Therapien" (oder auch dem Drogenproblem) erscheinen mag, halte ich das Prinzip im Sinne einer freiheitlichen Gesellschaft doch für richtig.

    Jugendliche können zu ihrem Schutz leichter pauschal von gewissen Dingen ausgenommen werden. Daher ist es ein guter Ansatz, auf diese Weise das Mögliche zu tun - er greift nur wieder zu kurz. Denn dieser Schutz vor "Gehirnwäsche" sollte sich generell auch auf religiöse Inhalte erstrecken, die ja die primäre Ursache dafür sind, dass überhaupt jemandem in den Sinn kommen kann, sich solchen "Therapien" unterziehen zu wollen.
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#20 RobinAnonym
  • 24.03.2013, 12:20h
  • Antwort auf #15 von Nein
  • Die Springerpresse halt.

    Die Welt ist die Bild-Zeitung ohne schreiende Aufmachung.

    Das sind diese ganzen Unionswähler, die endlich mal anonym hetzen können.

    Auch, wenn man eigentlich gar nicht darauf eingehen sollte: zu manchen Fascho-Kommentaren auf welt.de will ich doch noch was sagen:

    ####

    "In einem freien Land möchte ich auch frei meine Meinung äußern können: Ich finde Therapieangebote sinnvoll, da Homosexualität geheilt werden kann."

    Meinung äußern: ja!
    Anderen Menschen Schaden zufügen: nein!

    Auch witzig, wie sich da jemand Ungebildetes hinstellt und einfach mal meint, es besser als die gesamte Wissenschaft zu wissen.

    Nach dem Motto:
    lass die Wissenschaft ihre empirischen Studien machen, wenn ich sage, es ist dennoch anders, ist das so.

    #####

    "nach meiner Vorstellung bergen die Günen ein erhebliches gesundheitliches Risiko für das Volk."

    Und welches?

    Immer diese Behauptungen ohne den kleinsten Beleg.

    Im Gegensatz zu Konversionstherapien habe ich noch nie gehört, dass sich jemand wegen der Grünen das Leben nimmt, selbst wenn man sie nicht wählt.

    ########

    "Es gibt genügend Jugendliche, die dort hineingeraten, ohne dort hineinzugehören. Soll sich niemand um die kümmern, weil es einigen so recht ist?"

    Ich kenne niemanden, der "aus Versehen" schwul wird, ohne das eigentlich zu wollen.

    ###############

    "Die Verherrlichung von Honosexualität war
    immer ein Zeichen der Dekadenz (s. die Hyperinflation in Deutschland 1922/1923). Sie zeigt unmissverständlich an, daß der Höhepunkt eines wirtschftlichen Booms überschritten ist und es unweigerlich bergab geht. Wenn die Schwulen regieren, ist das System am Ende."

    Irrtum!

    Immer dort, wo Homosexuelle voll gleichgestellt war, gab es eine gesellschaftliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Blüte.

    Erst wenn Homosexuelle eingeschränkt wurden, war das immer der Anfang vom Ende...
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#21 RobinAnonym
  • 24.03.2013, 12:27h
  • Antwort auf #4 von small
  • "Jedem Arzt der sich dafür hergibt, gehört die Zulassung entzogen!!!"

    Volle Zustimmung!

    Es ist erwiesen, welche schlimmen Folgen solche Gehirnwäsche-Therapien haben.

    Ärzte, die sowas unterstützen oder gar da mitmachen, schaden der Gesundheit von Menschen und verstoßen damit gegen ihren Eid.

    Solchen "Ärzten", die ihren Eid brechen und Menschen schaden, gehört sofort die Zulassung entzogen! Für immer!
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#22 NataschaAnonym
#23 bundeswehrAnonym
#24 AssisiAnonym
  • 24.03.2013, 15:34h

  • Als Betroffener kann ich die Ansicht und das Vorhaben von Beck nur begrüßen! Als nun bewusst homosexuell lebender überzeugter Christ hatte ich in der Vergangenheit geglaubt, geheilt werden zu können! am Ende erkrankte ich nach 26 Jahren Krieg gegen mich selbst seelisch in einer Art und Weise, dass ich glaubte verrückt zu werden! die von Christen propagierte Nächstenliebe endet an der unglaublichen Meinung, Homosexuslität sei wirklich heilbar! nach Predigtdiensten und der treuen Mitarbeit in einer evangelikalen Gemeinde über Jahrzehnte ist es mir heute untersagt mitzuarbeiten! Tragisch, verletzend und mir in Gänze die Augen öffnend übe die Bigotterie und Heuchelei 'überzeugter' Christen, habe ich institutionalisierter Kirche den Rücken gekehrt! an meinen mich liebenden himmlischen Vater, der dich mir in Jesus offenbart hat, glaube ich dennoch! ich differenziere zwischen György und seinem Bodenpersonal! Heilungsversuche werden stets vergeblich bleiben! Man(n) kann zwar seine Hasre perfekt färben, die Ursprungsfarbe kommt aber immer wieder durch! ich habe das Hastefärben satt und trage mit Stolz meine natürliche Haarfarbe und zwar die, die Gott mir zugedacht hat!!!!
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#25 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.03.2013, 16:33h
  • Homosexulität kann nicht geheilt werden, weil sie nämlich keine Krankheit ist! Leider geht das aber einigen nicht in die bescheurten Köpfe hinein und darum muß denen die Zulassung entzogen werden, eine Geldbuße von 500 Euro, darüber lachen die doch und zahlen das aus der Portokasse!
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#26 userer
  • 24.03.2013, 16:54h
  • Wie will Frau Göring-E. da bloß auf eine Linie mit ihrem Wunschkoalitionspartner CDU kommen? Ach ja, ganz einfach: Homos über Bord werfen, dann klappt's sogar mit der CSU!
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#27 angie murkelAnonym
#28 maxiAnonym
  • 25.03.2013, 11:35h
  • Antwort auf #1 von Side-FX23
  • Ich gebe dir recht, dass diese Therapieen mehr schaden als nützen. Sieht man hinter die Kulissen, wird den wenigsten Menschen dabei geholfen; die meisten sind nur vorgeblich glücklicher und die selbstmordrate ist hoch.

    Nichts desto trotz halte ich es für wichtiger über die Gefahren solcher Therapieen aufzuklären (insbesondere Ärzte, Psychologen, Lehrer etc.) und weiter für Aktzeptanz und zumindest Toleranz zu werben.
    Kinder müssen natürlich vor solchen Scharlatanen geschützt werden aber einem Erwachsenen der glaubt eine soche "Therapie" machen zu müssen, kann man dies kaum verbieten.
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#29 finkAnonym
  • 25.03.2013, 13:20h
  • Antwort auf #28 von maxi
  • >"einem Erwachsenen der glaubt eine soche "Therapie" machen zu müssen, kann man dies kaum verbieten."

    es geht ja nicht darum, es den KLIENTEN zu verbieten, solche angebote wahrzunehmen, sondern die ANBIETER daran zu hindern, mit scharlatanerie die gesundheit anderer zu gefährden.

    wenn jemand bungeespringen mit schadhaften seilen anbietet - würdest du dann auch sagen "och, was geht es den staat an, wenn die leute unbedingt da runterspringen WOLLEN..."?

    davon abgesehen: von freiwilligkeit kann in diesem zusammenhang wohl kaum gesprochen werden. niemand geht zu solchen therapien, weil er "an seiner sexuellen orientierung leidet". die leute leiden an einem massiv diskriminierenden umfeld. in einem solchen umfeld gibt es nicht die entscheidungsfreiheit, die wir sonst (mehr oder weniger zu recht) voraussetzen.

    diese "therapien" verlagern ein gesellschaftliches problem auf eine gefährliche weise in die psyche von individuen. das geht die gesellschaft etwas an!
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#30 Guy FawkesAnonym
  • 26.03.2013, 02:30h
  • Es ist unfassbar, wie hier Beifall geklatscht wird wenn es um Verbote geht...

    Als wenn Verbote etwas nützen würden!!! Solche "Therapien" werden ja sowieso nicht offiziell angeboten.

    An die schwulen grüne-Mamba Anhänger: Außer Verbote und Denkanweisungen haben die Grünen nix zustande gebracht.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 finkAnonym
  • 26.03.2013, 11:50h
  • Antwort auf #30 von Guy Fawkes
  • "Solche "Therapien" werden ja sowieso nicht offiziell angeboten."

    das ist aber eben nur deshalb so, weil die anbieter sich einer kritischen kontrolle ausgesetzt sehen. sie sind z.b. nur deshalb davon abgerückt, ganz offen von der "heilung von homosexualität" zu sprechen, weil sie wissen, dass sie dann massiven gegenwind bekommen.

    sofern ein verbot nicht dazu führt, das problem für erledigt zu halten und in der kritischen aufmerksamkeit nachzulassen, kann ein verbot eine brauchbare möglichkeit sein, solchen angeboten den boden zu entziehen.

    in der öffentlichen wahrnehmung wird es einen wichtigen unterschied machen, ob solche angebote als "umstritten" oder als "offiziell verboten, weil erwiesenermaßen gefährlich" deklariert werden.

    ein verbot könnte darüberhinaus auch signalwirkung für andere länder haben, die mit dieser gefährlichen scharlatanerie bisher noch zu nachlässig umgehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 Guy FawkesAnonym
  • 26.03.2013, 12:45h
  • Antwort auf #31 von fink
  • "ein verbot könnte darüberhinaus auch signalwirkung für andere länder haben, die mit dieser gefährlichen scharlatanerie bisher noch zu nachlässig umgehen."

    Wo lebst du eigentlich?!

    Taka-Tuka-Land?!

    So sind sie halt die grünen Besserwisser, die Obermoralisten, die Neusprecher. *KOTZ*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 finkAnonym
#34 TheDadProfil
#35 Guy FawkesAnonym
  • 26.03.2013, 17:22h
  • Welche Diskussion?!

    Hier wird NUR Beifall geklatscht, wenns mal wieder um Verbote geht. Sonst gar nix...
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Guy FawkesAnonym
  • 26.03.2013, 17:29h
  • Wählt nur euer Rot/Grün, denn:

    Anderen Menschen mit Gewalt die eigene Meinung aufzwingen zu wollen endet in letzter Konsequenz immer im Totalitarismus.

    Und genau DAFÜR steht die grüne Mamba!
  • Antworten » | Direktlink »
#37 finkAnonym
  • 26.03.2013, 17:53h
  • werfen wir doch mal einen blick auf die bisherige geschichte dieser fragestellung in der wissenschaft. da wurden hormone gespritzt, genitalien und gehirne verstümmelt, künstliche drüsen eingepflanzt usw.
    erhebliche schäden bis hin zum tod der betroffenen wurden im namen der forschung ohne weiteres hingenommen, um den wissenschaftlichen erkenntnishunger zu stillen.

    betrachten wir allein den psychologischen zweig der forschung, gilt ähnliches: man griff sich menschliche versuchskaninchen, die mit elektroschocks, brechmitteln und anderen fragwürdigen methoden malträtiert wurden, um ihre sexualität zu verändern. die "erfolge" dieser methoden dürften sich vor allem dem umstand verdanken, dass die betroffenen nur durch vorheucheln einer angeblichen besserung weiterer psychofolter oder langjährigen haftstrafen entgehen konnten. diese geschichte ist eigentlich anlass genug, jeder neuen "testreihe" mit einiger skepsis zu begegnen.

    die american psychologist association hat vor einigen jahren eine gesamtschau aller (!) bisherigen studien zum thema "homo-therapie" durchgeführt. das ergebnis der studien-zusammenfassung: eine veränderung der sexuellen orientierung konnte trotz aller bemühungen bei keiner einzigen (!) methode nachgewiesen werden.

    bei der unveränderlichkeit der sexuellen orientierung geht es also keineswegs nur um eine "fixe idee", sondern durchaus mit einigem recht um eine wissenschaftlich begründete annahme.

    dokumentierte veränderungen gab es lediglich hinsichtlich des verhaltens (kein gleichgeschlechtlicher sex mehr) oder der selbstidentifikation (die betroffenen bezeichneten sich nicht mehr als schwul/lesbisch). je weniger die betroffenen vorher zur bisexualität neigten, desto weniger wahrscheinlich war eine hinwendung zu heterosexueller aktivität. kritisiert wurde von der APA eine mangelnde überprüfung der langzeitfolgen durch die "therapeuten" einschließlich möglicher psychischer schäden durch die "therapien".

    dass von den leuten, die sich angeblich für die freiheit der wissenschaft stark machen, weder die verheerende geschichte der homoforschung noch die in vielen fällen dokumentierten psychischen schäden durch aktuelle "therapien" jemals thematisiert werden, vor allem aber, dass solche evaluationen wie die der APA entweder ignoriert oder mithilfe eigener "studien" ausgehebelt werden, die das etikett "wissenschaft" in keiner weise verdienen, zeigt nur eines: um die freiheit der wissenschaft geht es diesen leuten überhaupt nicht. was sie verteidigen, ist nicht die freiheit der wissenschaft, sondern die freiheit, weiterhin ungestört eine gefährliche scharlatanerie auf kosten der gesundheit der betroffenen zu betreiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 stromboliProfil
  • 26.03.2013, 20:17hberlin
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • jottchen.. was ist am "bürgerlichen" so verteidigungswert, sich so ins kleinbürgerliche denken flüchten zu müssen...
    schatzerl, überwinden wir erst mal die klein-bürgerliche ideologie in uns, die immer nur im system der andern den fehler erkennt...

    Das von dir verteidigte "bürgerliche" bewusstsein , gesellschaftlich als anstrebenswert erachtet, erweist sich histrorisch als der eigentliche grund für die unfähigkeit, veränderungen zu wollen oder durchzusetzen. Also auf den misthaufen der geschichte, mit dem bürgerlichen gedönse!

    Du betrachtest von deinem weinberg aus immer nur soviel an veränderung , soweit sie nicht deine "bürgerliche existenz" in frage stellt. Kaum entfernt vom rebstock, entpuppt sich das ganze als kleinbürgerliches halten und gezerre.
    Um sich da ideologisch zu wappnen, suchst du dir beispiele der geschichte, die aber ebenso wie dein weinberg, nur wiederspiegelung kleinbürgerlicher wünsche und derer umsetzung/erhaltung darstellen.

    Schwärmen wir also nicht für die "idealen bedingungen der antike" , denn die ist in der von dir angedeuteten idylle nur die "bürgerlich" erhabene verzerrung eigener, kleinbürgerlich-homosexueller sehnsüchte.
    Es ist der oft erfolgte versuch, dass trivial-gewöhnliche, den schweiß die ausscheidungen und die alltäglichkeit, die homosexualität in sich bergen kann doch noch zu überhöhen, dem ganzen einen glanz des überirdisch-ungewöhnlichen zu geben, da wo gewöhnliches zu gange sind. Der david auf dem nachttisch lässt grüßen!
    Sehen wir aber auch ; homosexualität hatte da einen anderen stellenwert als heute! Die götter hatten ihren spass mit den knaben und jünglingen, die erwachsenen vergnügten sich in bordellen wo das angebot eines mannes neben der einer frau als NORMAL galt. Wohl weil auch sexualität als ganzes , einen anderen stellenwert inne hatte.
    Das macht schon einen unterschied zu heute aus, denn es setzt einen anderen blick auf sexualität insgesamt voraus. Nicht das ich es idealisiere!

    Christlich-mosaisch geprägt, tragen wir nun das päckchen sexueller verklemmtheit mit uns herum, durchkreuzen die geschichte mit aufbegehrenden emanzipationserscheinungen, die ebenso schnell wieder in der patriarchalisch-kapitalistischen ordnung eingekerkert verschwindet.

    Während in eine vorindustrialisierte gesellschaft, sexualität und rolle der frau sehr wohl andere funktionen einräumte, hat eine auf zweckfunktionalität und rationalität basierende kapitalistische wirtschaftsgesellschaft ihre eigenen anforderungen.
    Und wenn du schon den zusammenhang von sklavenhaltung und wirtschaftlicher herrschaft erkennst, wird dir auch der zusammenhang von agrikultur hin zur manufraktur und der wechselnden bedeutung der frau in diesem wirtschaftssystem bekannt sein.
    Mehr noch, du kennst auch die domestizierung der frau mit dem aufkommen der massenproduktion anfangs der industrialisierung... wahrhaft wirtschaftlichem wandel hin zur aufhebeung, weil überflüssig werdender sklavenhaltung .
    Mehr noch, sklavenhaltung wurde durch die mechanisierung der welt unwirtschaftlich. Wäre dies nicht der fall., ich vermute wir hätten heute noch die leibeigenschaft in reformierter fassung.. agenda 2010 m lässt grüssen!

    Es genügt nun der prolet bei steigender wirtschaftskraft mit gleichzeitig schwindendem bedarf an arbeitskräften. DA wird die rolle der frau zum wiederholten male gebrochen und in die jetztzeit verfrachtet. Auch sie wird "überflüssig" im reproduktiven sinne! Kostet zu viel!
    Nur der unsinn mit dem kriegführen verändert zeitweilig die kapitalistischen zugeständnisse an den, im familienstand belassenen resevesklaven der nation!

    Es gibt 2 wege der emanzipation der frauen: Es ist in beiden fällen die wirtschaftliche notwendigkeit , die frauenrechte wachsen lässt, ihnen grundlagen zur wehr geben.
    Umgesetzt wird dies in einem politischen anspruch in der kommunistischen gleichheitsidee.., gleicher lohn für gleiche arbeit.. dass immerhin leistete sich der bonzestaat der udssr bis zu seinem untergang.

    Was in diesem zusammenhang nicht gelingt, ist die allgemeine anhebung der wirtschaftlichkeit in wohlstand, der bei uns, den uns bekannten frauenfeminismus beschert! Die frauenquote!

    Ebenfalls errungen in kriegsbedingtem männermangel im kapitalismus ist die zulassung der frau in arbeiten, die zuvor männer tätigten.
    Danach folgt wiederaufbau! Trümmerfrau und black-market-woman; oma die die familie über wasser hielt, während die männer in sibirien urlaub machten von ihren eroberungsschlachten... mütter & väter ,so niedlich die titel der serien, die uns den krieg familiengerecht wieder und wieder in die köpfe hämmert. Geweint darf werden, ob der erlittenen opfer , flucht und notzüchtigung durch marodierende sodaten..; aber nicht zuviel zeit mit scham vergeuden...dessen was zuvor an unserer "ostfront " so ablief...

    Von den bonzen diesseits der mauer deiner ideologischen betrachtung sprichts du nicht!
    Aber das kenn ich ja von dir!

    Das frauen im altertum teils mehr rechte in der enge der familie eingeräumt wurde, als bis in die jüngste kapitalistische neuzeit um 19 78 ( fall des eheverpflichtungsparagraphen..), geht bei deiner betrachtung völlig unter.. Wäre doch interessant zu lesen ,was denen so an recht und sicherheit zugestanden wurde, um es mit der neuzeit zu vergleichen..
    Bei den römern jedenfalls galt , das bei selbstentleibung des hausherren, die familie geschützt sich ausserhalb roms ansiedeln durften und gar einen großteil ihres besitzes behalten durften.. zwangsabgaben ala zypern gabs natürlich auch.. lag so etwa bei 40 prozent... wie die zeiten sich gleichen, wenn die staatkassen leer...!
    Btw....
    Ich möcht mal das familienoberhaupt hier sehen , dass sich so aufopfernd vor seine familie stellt..
    kicher!

    Wenn man schreibt, dass eine bonzenklasse schwule in den knast warf , dann vergiss nicht den hinweis auszuweiten; mit und ohne religiösen unterbau stellt diese verfolgung der schwulen eben das grundmuster bürgerlicher selbstwahrnehmung und selbsgefälligkeit dar die so endlich ihr prädikat verdient, nämlich ein relikt bürgerlich-aristokratisch-theokratischer dekadenzen vergangener dekaden zu sein
    mehr schein, als sein!
    Und das gab und gibt es immer noch auf beiden seiten der "bürgerlichen tranformationen" im real-sozialistischen kapitalismus
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#39 seb1983
  • 26.03.2013, 23:44h
  • Antwort auf #38 von stromboli
  • Gaaaaaanz langsam Großer...

    Ich bedanke mich ja über die Belehrung bezüglich Feminismus, Frau Schwarzer hätte wohl ihre Freude daran, womit ich sie verdient habe? Das weiß wohl nur der schwule Weltbürger... Wer so hoch fliegt der erkennt nur auch mit zusammengekniffenen Augen keine Details mehr.
    Wo ich von dort oben über die bürgerliche Gesellschaft geschwärmt habe, ach ich find es hier unten einfach nicht.

    Das einzige was ich in #8 schrieb:
    Es belustigt mich wenn man mit Scheuklappen bestückt die übliche Kapitalismusleier herunterbetet, aus verständlichem Eigeninteresse mit einem programmatisch doch eher exotischen Schuss über ihre Homophobie vermischt, gut umrührt damit ein einheitlicher Brei daraus wird, aber nie mal rechts und links guckt.
    Homophie dann als Exklusivmerkmal des bürgerlichen zu vermarkten erscheint als Kleingeistigkeit schlechthin, Antike, Realsozialismus und moderne Industriegesellschaft mit in den bürgerlichen Topf zu werfen artet aber schon zur geschichtlichen Vergewaltigung aus.
    Und bei dem Thema versteht auch Frau Schwarzer dann keinen Spaß mehr
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#40 stromboliProfil
  • 27.03.2013, 08:24hberlin
  • Antwort auf #39 von seb1983
  • ach mach dir keine sorgen darüber.. alles muss mal in den großen topf rein und kräftig umgerührt werden.. sonst kommt immer nur der selbe fast food raus den wir geduldig essen.

    Aber um nicht missverstanden zu werden: es ist die bürgerlichkeit, das bürgertum, die homophobie erzeugt, in ihrer abgrenzung ein nützliches instrument die eigene stellung gesellschaftlich aufpolierend. Und je nach statusgefälle verfällt das "bürgerliche ins kleinbürgerliche niveau.
    Das, was wir als großbürgerliches zu kennen vermeinen, die großzügigkeit des weltbürger, wird so zum spießer mit vorgartenzwerg, der die gartenanlage von malmaison auf ein einen meter mal einsfünfzig zu reduzieren vermag...

    Das heutige kleinbürgerliche entsteht aus der konstitution des aufstrebenden geldadels, der nicht die vorrechte von adel und kirche hinter sich hat, aber nunmehr die macht des geldes.
    Er braucht eine legitimation, eine eintrittskarte, die ihm moralische qualitäten bescheinigt. Erst im "bürgertum" wird die familie dass, was sie heute ist...
    Den adel hat diese "moral" im inneren seiner machtstrukturen nie interessiert; lediglich als mittel gegenüber dem plep griff moral als ordnungsmittel. Auch die religionen-kirchen händeln so ihr moralpaket.

    Der aufstieg des bürgertums aber ist anerkannterweise unmittelbar mit den sich ändernden wirtschaftlichen bedingungen der vormals herrschenden klassen verknüpft, unmittelbar so auch der heutige kapitalismus eine folge hiervon ist! Der niedergang aber jenen "geldadels", ebnet den weg für das kleinklein des angestellten und beamteten..immer noch eine stufe über dem plep sich wähnend
    Frag nach bei bad humburg, unser seelmann-eggebert für adelsfragen und königsmord...

    Da kannst du dich auf deinem weinberg noch so krümmen , an der kapitalismusleier kommst du mir nicht vorbei..&
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#41 seb1983
  • 27.03.2013, 13:09h
  • Antwort auf #40 von stromboli
  • Schön dass du dich weiter über das auslässt was du so als bürgerliche und kleinbürgerliche Gesellschaft verstehst. Statt Feminismus nun der Abstieg des Adels und Aufstieg des Bürger- und Beamtentums. Lässt sich auch wieder nichts gegen sagen.

    Interessanterweise haben die aber in Europa, Skandinavien und die Niederlande mal vorne weg, heute die tolerantesten Verhältnisse geschaffen.

    Nun wage mal den Blick über diesen Tellerrand.
    Wie haben sich andere Gesellschaftsformen, Diktaturen, reasozialistische bis betonkommunistische Staaten so geschlagen...

    Und schon verschwimmt die Einheit von Homophobie und bürgerlicher Gesellschaft. Diese Zutat gehört nämlich nicht zwangsläufig da rein, mischt sich aber mit anderen Suppen auch mal ganz gut.
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#42 franjo2Anonym
#43 stromboliProfil
  • 27.03.2013, 14:43hberlin
  • Antwort auf #41 von seb1983
  • aber das ist doch einfach zu beantworten.. die skandinavische lösung: die nähe zu beiden politischen blöcken (ost-west) ließ die möglichkeit zu, zu einer jeweiligen grenznation einem satellitenstaat zu werden, oder aber einen dritten weg zu finden!
    Des rätsels lösung: freundliche neutralität!
    Die haben ihre arbeit des nachdenkens gemacht, sich ausgeliehen in den systemen was ihnen positiv erschien und auch eigene experimente gewagt.
    Sozialdemokratisch damals im optimistischen sinne gesehen.
    Die haben auch die soziale marktwirtschaft ausgelotet, ihren gesellschaftlichen nutzen erkannt und formiert. Und sie sind nicht den agenda 2010 weg gegangen, was sie heute im ranking um innere wirtschaftssicherheit weit über die brd stellt.

    Schon in den 50 zigern gehen die abweichende wege.. und die "abweichungen" sind nicht (!) bürgerlicher herkunft, schon gar nicht sogenannt bürgerlicher interessen! Man schließt aber einen gesellschaftspakt, der beide , dass bürgertum und den plep zusammen bringt. Das ist geschichtlich gesehen eine der großen leistungen der arbeiterbewegung jüngerer zeitrechnung..Und es ist eine leistung des bürgertum, sich dieser beschränkungen hingegeben zu haben, nicht den umsturz , die obstruktion als inneren widerstand geplant zu haben.. etc.

    Die besinnung der niederlande auf sein heutiges soziales wirken, ist auch eher eine mit viel blut und wirtschaftlichem niedergang verbunden, die die ehemalige kolonialmacht schrumpfen lässt auf einen zauberhaften kleinen staat mit netten menschen , die niemanden überfallen wollen oder noch können.. Sie erkennen früh den nutzen der "dienstleistungsgesellschaft" verbunden mit ihrer günstigen lage und der cleverness ihrer handelsbürger...der ausbau der häfen zum tor für europa, war eine der großtaten, der ihnen wirtschaftlichen erfolg in eine von transport abhängige wirtschaft garantierte! Dass nennt man geschichtliche zäsur!

    Ja, es stimmt: alles mischt sich, kapitalismus-feminismus-homosexismus und phobie..
    das muss man aber im auge behalten, will man eine analyse geschichtlicher abläufe und deren zusammenhänge erstellen.
    Blickt man nur mit dem westlich geprägten grauen star auf das eigen erschaffene dass westdeitsche wirtschaftsmodel, kann man natürlich auch unterschiede in den systementwicklungen sehen, nicht aber die entscheidenden gabelungen in den entwürfen. Dadurch entgeht einem dann der dritte weg.

    Inflationiern wir doch nicht den begriff des sozialismus -kommunismus als gegenbild, erkennen wir, dass diese missglückte ansatz nie mehr war als ein staatlich gelenkter paralellentwurf zum kapitalismus war. Produziert wurde, was dem staat dienlich erschien wie es auch im westen produzuert wird was dem kapital dienlich ist.
    Ob das am ende von nutzen für die bevölkerung ist bleibt eine streitfrage.

    Wirtschaftswissenschaftler behaupten, dass der erschaffene mehrwert der jahre ab 1900 bis heute, durch die kosten für die hieraus entstandenen schäden aufgewogen werden und , da die zukünftigen kosten noch nicht errechnet sind, weit höher liegen werden als die der gesellschaft zukommenden werte.
    Das verblüfft?!

    Du bist noch jung und hast zeit zum lernen!
    Mach dich auf den weg...
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#44 seb1983
  • 27.03.2013, 16:52h
  • Antwort auf #43 von stromboli
  • Na immerhin hast du mal für dich herausgearbeitet dass es eben nicht am pösen Kapitalismus und der Marktwirtschaft liegt, Skandinavien ist gleichzeitig übrigens immer das Musterbeispiel für eine frühe Internationalisierung und Globalisierung seiner Wirtschaft, sondern auf die Stellschrauben der Politik.
    Womit die Mär der Einheit von Marktwirtschaft und ihrer notwendigen Homophobie hoffentlich endlich erledigt ist.

    Wie recht du bei der Inflation der Begriffe hast, bei der so gerne der sozilistische Obama dem faschistischen Papst gegenübergestellt wird. Aber wer heute gehört werden will muss wohl lauter sein als die anderen.
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