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Kommentare zu:
Putin verbietet LGBT-Adoptionen aus dem Ausland


#1 EnyyoAnonym
  • 28.03.2013, 17:08h
  • Und was ist ursächlich für diese Scheiß-Haltung? Die orthodoxe Kirche oder?

    Im Kommunismus sollten ja alle Menschen gleich sein, so weit ich weiß, insofern wäre in diesem Zusammenhang von Herrn Putin eine liberale Sozialisation und Verhaltensweise zu erwarten gewesen.

    Naja, dafür sind dort die Kinder ja auch schon mit 11 Jahren strafmündig - und in den Kindergefängnissen sitzen massenweise kleine Schwerverbrecher und jugendliche Mörder...

    www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/tips/140181/index.html
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#2 NitupAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 m123Anonym
  • 28.03.2013, 17:34h
  • Putin ist einfach nur ein böser Mensch. Er setzt sich selbst ein historisches Denkmal voller Erbärmlichkeit.
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#5 russlandAnonym
  • 28.03.2013, 17:35h
  • Antwort auf #1 von Enyyo
  • Aus deinem Link:
    "Ljoscha hat zwei Jahre und drei Monate gekriegt, weil er von einem Schrottplatz Metall geklaut hat, um es zu verkaufen. Er ist noch nicht einmal 13 Jahre alt."

    Bei aller berechtigten Kritik an der Inhaftierung von Pussy Riot, wo bleibt der Aufschrei das Kinder wegen Nichtigkeiten eingebuchtet werden?
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#6 HinnerkAnonym
  • 28.03.2013, 18:13h
  • Wie groß muss der Homohass sein, damit man ansonsten chancenlosen Kindern nicht mal diese Chance gibt?

    Wieder mal Homohass auf Kosten der Kinder...
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 28.03.2013, 18:16h
  • Und der kommt jetzt auch noch zur Hannover Messe als Gast.

    Es ist schon schizophren, wie auf der einen Seite die SPD dem Herrn Putin umwirbt und Altkanzler Gerhard Schröder sich von Gazprom bezahlen läßt, aber auf der anderen Seite Putins Schergen die Friedrich Ebert Stiftung in Moskaus schikaniert und durchsuchen läßt.

    Aber die SPD hat sowieso schon seit Jahren nicht mehr kapiert, wie die deutsche Bevölkerung über Putin denkt.

    Sowieso ist die SPD und Gabriel total neben der Spur und dürfte wohl im Herbst die Wahlen verlieren; bestes Beispiel dafür ist aktuell, das Siegmar Gabriel es toll findet, wenn in Deutschland islamische gesetzliche Feiertage eingeführt werden.

    *
    www.welt.de/politik/deutschland/article114850317/Muslime-for
    dern-eigene-gesetzliche-Feiertage.html#disqus_thread


    Lernen wir doch sofort alle, wenn es nach den SPD-Spitzenpolitikern Gabriel und Gazprom-Schröder geht türkisch und arabisch, schaffen uns alle den Koran an und dann kann auch schön die homosexuelle Minderheit diskriminiert werden, wie es Erdogan so schön vormacht.

    Nee ich wette mittlerweile, dass es für Rot/Grün im Herbst nicht reichen wird, so mies wie der Wahlkampf der SPD verläuft.

    Wer wettet dagegen, dass es für Rot/Grün im Herbst reicht ? Ich glaube das nicht.

    Entweder gibt es Schwarz/Gelb oder eine Neuauflage einer Grossen Koalition unter Kanzlerschaft Merkel.
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#8 Aus Bad HomburgAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 28.03.2013, 21:56h
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • Ich finde es ja eher schizophren, wenn jemand Schröder den bürgerlichen Aufstieg neidet, der sich andererseits bürgerlich gibt.

    Und wenn jemand hier ständig Werbung für die evangelische Kirche macht, die sich schützend vor ein evangelikales Homo-Heiler-Institut schmeißt, das er selbst als 'Geht gar nicht'-Einrichtung ansieht.
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#10 goddamn liberalAnonym
#11 Aus Bad HomburgAnonym
  • 28.03.2013, 22:37h
  • Antwort auf #10 von goddamn liberal
  • Eigentlich begann der Prozeß der Heiligensprechung von Nikolaus und seiner sympathischen Familie in den 90-ern, als Rußland noch demokratisch und Putin noch niemand war, und endete im August 2000, als er nur ein paar Monate im Kreml saß - so sehr damit verbunden war er also wohl nicht. Und sonst: in den 1930-ern wurde auch das Grab von Heinrich dem Löwen im Braunschweiger Dom vom Nazi-Regime als nationale Gedenkstätte instrumentalisiert. Heißt das, daß Heinrich ein Nazi war ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 TheDadProfil
  • 29.03.2013, 00:01hHannover
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • ""aber auf der anderen Seite Putins Schergen die Friedrich Ebert Stiftung in Moskaus schikaniert und durchsuchen läßt""..

    Wieso wieder so einseitig ?

    Auch die Räume der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU in St.Petersburg wurden durchsucht..

    Ist das nix ?

    Mach doch nicht immer Reklame für die eine Seite, und laß die andere Seite unbeachtet..

    Mann erklärt sich nicht zum Gutem, indem Mann einfach die anderen als die schlechten bezeichnet..

    Vor allem funktioniert das nicht, wenn es nicht einmal stimmt nääää...
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#13 Timm JohannesAnonym
  • 29.03.2013, 00:09h
  • Antwort auf #9 von goddamn liberal
  • @goddamn liberal
    "Ich finde es ja eher schizophren, wenn jemand Schröder den bürgerlichen Aufstieg neidet, der sich andererseits bürgerlich gibt."

    Gazprom-Schröder und bürgerlicher Aufstieg, das ist gut, da musss ich erstmal lachen. Du verwechselst bürgerlichen Aufstieg bei Gazprom-Schröder mit Neureichtum und das Geld von Putin möchte ich nicht einmal geschenkt haben, da ist mir zu viel Schmutz dran.

    Soll er sich doch weiter von Putin bezahlen lassen, denn es schadet nur der SPD und das wiederum ist gut.

    Aber RWE-Clement und Steinbrücks Wirtschaftsverbindungen sind ja auch hinlänglich bekannt. Nee die SPD besteht an der Spitze nur noch aus Genossen der Bosse.

    Wer SPD wählt, ist selber Schuld, wenn sich die Genossen bereichern und den Staatshaushalt verschulden, denn von Sparen und Entschuldung der öffentlichen Haushalte hat die SPD noch nie etwas verstanden.
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#14 TheDadProfil
  • 29.03.2013, 00:19hHannover
  • Antwort auf #11 von Aus Bad Homburg
  • Nur weil selektiv bobachtende Menschen wie Du Putin in den Neunzigern nicht wahrgenommen haben, heißt das noch lange nicht das er nicht als damaliger politischer Führer in St.Petersburg zusammen mit seinem Busenfreund Medwedew nicht daran beteiligt war..

    Was glaubst Du wer die Initiative zur Auffindung des Romanow´schen Massenbegräbnisses ergriffen hatte ?
    Na ?
    Richtig..
    Die St.Pertersburger Regionalverwaltung unter einem gewissen Hrn.Putin, der kurz zuvor seinen Job in Berlin bei NKWD aufgegeben hatte..

    Ein Schelm wer böses dabei denkt..

    Und was die "Unschuld" einer aristokratischen Herscherfamilie im spätem 19. Jahrhundert und dem ersten Jahren des 20.Jahrhunderts angeht..

    Wer hat die Russen in einen Weltkrieg getrieben gegen die eigenen Cousin´s ?

    Wer hat sein Volk unterdrückt und ausgehungert und damit den Boden für eine Revolution in Russland geschaffen ?

    Die Romanows oder Lenin ?

    Hör auf Dir den Adel schön zu reden..

    Tote können sich nicht aussuchen von wem sie vereinnahmt werden, das gilt für Heinrich in den 30´ern ebenso wie für den alten Fritz 60 Jahre später bei der Umbettung nach Potsdam..

    Aber autokratische Regierungsformen wie die der Romanow´s sind genauso faschistisch wie die eines Stalin´s, Mousolini´s, Hitler´s oder Putin´s..

    Die braucht keiner..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#15 Roman BolligerAnonym
  • 29.03.2013, 00:23h
  • In der Geschichte wird Putin in Erinnerung bleiben
    als Verfechter eines lächerlichen Machotums mit geliftetem Gesicht im Stil einer Prostituierten im Dienst der orthodoxen Kirche, welcher als Beweis seiner "männlichen Macht" seinen Wählern die Menschenrechte genommen und seinem Land den Rückfall in die Diktatur gebracht hat.

    Wollen das die Russinnen und Russen wirklich. Es ist leider zu befürchten. Osteuropa scheint irgendwie vom faschistisch-nationalistischen Virus befallen, wie man auch am Beispiel Ungarn sehen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 TomBerlinProfil
#17 goddamn liberalAnonym
  • 29.03.2013, 09:06h
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • Du verstrickst Dich mal wieder in Widersprüche.

    Entweder man ist neidisch oder man ist bürgerlich. Wer 'Wirtschafstverbindungen' beklagt, der sollte die Wirtschaft verstaatlichen. Dann gibt es die bösen Verbindungen nicht mehr. Also: Was soll das?

    Neureichtum ist - egal wie man ihn nun bewertet - etwas genuin Bürgerliches. Denn er ist selbst erworben. Adel erwirbt sein Geld durch Erbe.

    Wer wiederum der SPD schadet, schadet auch unserer Gleichstellung.Das sieht jeder ein, der sich die zutieftst homophobe CDU nicht so schönredet wie Du.

    Zur Schuldenpolitik der SPD empfehle ich einen Blick auf die gigantische Neuverschuldung unter Kohl.

    Aaaber: Können Scheuklappen durch Statistiken entfernt werden?
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#18 goddamn liberalAnonym
#20 gefundenAnonym
  • 29.03.2013, 09:44h
  • Nach dem Urteil Lenins, dem vom Deutschen Reich das Diktat von Brest-Litowsk mit all seinen Härten aufgezwungen wurde, war allerdings Versailles "hundertmal erniedrigender, gewaltsamer und räuberischer"

    Wladimir Iljitsch Lenin bemerkte: "Der Keim eines neuen Krieges wird in dem ungerechten Friedensvertrag [Versailles] des eben zu Ende gegangenen Krieges gelegt."
  • Antworten » | Direktlink »
#21 und auchAnonym
  • 29.03.2013, 10:00h
  • Antwort auf #18 von goddamn liberal
  • Angriffe auf Juden verurteilte Lenin als Überbleibsel des Feudalismus und der Unwissenheit.

    Es handele sich dabei um den Hass gegen Kapitalisten, der sich fälschlicherweise auf Juden abladen würde.

    Stattdessen sei aber die Vereinigung mit den jüdischen Proletariern gegen die Kapitalisten anzustreben. Ebenso war der Antisemitismus von Engels und Luxemburg als Instrument reaktionärer Zwecke abgelehnt worden: Die "Judenfrage" werde genutzt, um von politischen Konflikten und sozialen Problemen abzulenken.

    Die Bolschewiki distanzierten sich diesbezüglich von der zaristischen Politik. Die russi­schen Juden waren im Zarenreich mit Isolation und Diskriminierung konfrontiert worden, und diese Erfahrungen gipfelten 1881/1882 in einer Welle antisemitischer Pogrome, die durch die Ermordung Zar Alexanders II ausgelöst worden waren.

    In den Jahren bis zur ersten Revolution 1905 kam es weiter zu brutalen antijüdischen Ausschreitungen.

    Nach der Revolution, während des Russischen Bürgerkrieges, nutzten allierte Flugblätter den Antisemitismus gegen die "jüdisch-bolschewistische Verschwörung"

    Lenin reagierte mit einer Schallplatten-Kampagne (Analphabeten).

    "Lenin, Über die Pogromhetze gegen die Juden, zitiert nach Fetscher (Hg..), Marxisten gegen An­tisemitismus, S. 169f. Dieser Text, den Lenin auf eine Schallplatte gesprochen hatte, sei - so habe Adam Schaff festgestellt seit Stalin aus dem Handel verschwunden."
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#22 wichtigerAnonym
#24 dort ausAnonym
  • 29.03.2013, 11:06h
  • Antwort auf #15 von Roman Bolliger
  • Von Bismarck blieb der Hering. (Von Schiller die Locke) Fisch! der Fisch stinkt vom Kopfe her.
    Und der Kopf lenkt die Schuppen (Medien, Kirchen,u.ä.)

    "Als Reichseiniger wurde Otto von Bismarck (1815 - 1898) gefeiert."

    Als Reichsretter werden gefeiert: Stalin und Mao.
    Putin wohl als Reichsretter II
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#25 beinfreiheitAnonym
#26 Aus Bad HomburgAnonym
  • 29.03.2013, 16:20h
  • Antwort auf #18 von goddamn liberal
  • Sicherlich war Nikolaus das Kind seiner Zeit - so, wie Dostojewski (mit seiner antipolnischen Phobie) oder Wagner u.a. auch. Ein Tyran war er bestimmt nicht, dazu war sein Charakter einfach zu schwach (sicherlich keine passende Eigenschaft für einen Herrscher, ganz besonders im Land wie Rußland, aber die Menschen werden zu den Heiligen nicht unbedingt wegen ihrer Begabungen, sondern auch wegen ihres Märtyrertums, so auch Nikolaus und seine unschuldige Familie). Du weisst natürlich, was er gesagt hatte, als ihm die "Protokolle der Weisen von Zion" zum ersten Mal präsentiert wurden ? "Man kann gute Ziele mit unwürdigen Mitteln nicht verfolgen". Das sagt schon vieles über ihn und sein Verständnis von der Ehre und dem Antisemitismus. Die britische Regierung hat ihm letzendlich nur deshalb keinen Exil gewehrt, weil das eine ganz persönliche Entscheidung von George V war - er hatte große Angst wegen antimonarchistischer Stimmungen im eigenen Königreich und sah nachts im Albtraum schon die Guillotine auf dem Londoner Trafalgar-Platz (ironischerweise war George von Charakter eine sehr tyranische Persönlichkeit, die das Leben seiner Kinder traumatisiert hatte und sicherlich viel besser für den russischen Thron gepasst hätte als Nikolaus, der seinerseits ein perfekter konstitutioneller Monarch gewesen wäre; daß beide Cousins noch dazu sehr ähnlich einander waren, macht diese Ironie des Schicksals umso grösser). P S Außerdem verstehe ich nicht ganz, warum du eben den unglücklichen Nikolaus II und seine genauso tragische Familie im schwulenfeindlichen Hintergrund thematisierst - war etwa Großbritannien, Frankreich oder Deutschland seiner Zeit etwa schwulenfreundlicher ? Oder siehst bzw. interpretierst Du die Homo-Rechte per se als eine natürliche Opposition zu den kulturellen Wurzeln Europas, einschließlich der monarchistischen Vergangenheit, zum seinen ganzen kulturellen Nachlaß, zu dem Traditionsbewußtsein ? Sicherlich ist das ganze Thema der Schwulenrechte mit der 68-er Bewegung historisch verbunden, ein "exklusives Eigentum" ist es bestimmt nicht. Noch mehr, wenn es auch so wäre, sollten wir uns genau jetzt von diesem Antagonismus langsam verabschieden und nach neuen Horizonten bzw. Interpretierungen suchen, alles andere wäre sowie kurzsichtig als auch gefährlich. 68-er sind längst tot und Europa bekennt sich wieder zu seinen Wurzeln, noch nie war das so offensichtlich wie heute: davon zeugt intensive Kulturdenkmalpflege irgendwo in Sachsen oder Provence nicht weniger als zahlreiche Sendungen über eur. Monarchien, gothische Kathedralen und barocke Schlösser auf Arte, ZDF, France 3 oder France 2. Die Tendenz wird noch stärker werden, vermute ich. Warum sollten die Schwulenrechte und homosexuelle Personen ihren Platz in dieser veränderten, ganz neuen Wirklichkeit nur deshalb nicht finden, weil sie sie das einfach nicht wollen und sich heimlich immer noch nach verlorener Zeit der 1960-er bzw. 70-er sehnen ? Zeitzeichen rechtzeitig erkennen ist immer wichtig, denn, wie sagte im Oktober 1989 ein roter Tsar in Ostberlin ...
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 29.03.2013, 16:52h
  • Antwort auf #26 von Aus Bad Homburg
  • "war etwa Großbritannien, Frankreich oder Deutschland seiner Zeit etwa schwulenfreundlicher ?"

    Großbritannien nicht. Da gab es aber - im Gegensatz zu Russland- ein Parlament, das die Tyrannei des Monarchen verhinderte.

    Frankreich - naürlich! Proust hat keine Probleme mit der Polizei gehabt. Seit 1791 gab es keine Homosexuellenverfolgung mehr. Das ist eine Folge der Revolution von 1789, die auch sonst Menschen wie mich erst zu Menschen gemacht hat.

    Deutschland - ja, aber nur im Vergleich mit Russland. Hirschfelds Verein hätte die russische Geheimpolizei sofort zerschlagen. In Deutschland konnte der mir Bebel (SPD) Petitionen erarbeiten und preuß. Sanitätsrat werden.

    Die kulturellen Wurzeln Europas liegen nicht im Vatikan, sondern im alten Hellas, wo das gleichgeschlechtliche Paar Harmodios und Aristogeiton 514 v. Chr. den Tyrannen Hipparchos stürze und die Demokratie begründete.

    Merke: Der echte Konservatve ist immer auch Revolutionär.
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#28 Aus Bad HomburgAnonym
  • 29.03.2013, 17:41h
  • Antwort auf #27 von goddamn liberal
  • Den Vatikan habe ich in meinem Beitrag nirgendwo erwähnt, und was Hellas angeht, da reicht es wohl einige Komödien von Aristophanes anzusehen oder "Ethik von Nikomach" zu lesen, um zu erfahren, daß die Toleranz gegenüber der Homosexualität bzw. dem schwulen Sex dort auch ziemlich begrenzt war. Dasselbe gilt wohl auch für das Bild des angeblich "schwulenfreundlichen" Frankreichs, das wir in "A la recherche de temps perdu" finden - aber gut, Du hast Recht, seinen Paragraphen 175 hatte die Republik in der Tat nicht, was nicht heißt, daß Schwule dort akzeptiert waren - schreibt doch Proust in seinem Roman von den Homosexuellen als "verdammter Rasse, deren Söhne ihren Müttern sogar im Sterbebett lügen müssen, wenn sie erklären müssen warum immer noch unverheiratet sind, und versprechen das endlich zu machen" ? Andererseits, weil der Homo-Sex dort seit 200 Jahren nie ausdrücklich verboten war, wurde er auch nie ausdrücklich legalisiert (am 4. August 1982 wurden nur die von Vichi 1943 eingeführten gewißen Begrenzungen eines legalen Geschlechtsverkehrs unter schwulen Männern abgeschafft, oder ?), und das ist wohl auch ein Problem, das in den letzten Tagen so offensichtlich geworden ist, wenn wenigstens 300.000 Menschen auf den Pariser Straßen gegen die Homo-Ehe protestieren, und die fr. Homo-Verbände immer weniger aus dem Zimmer trauen. Dasselbe gilt auch für Italien, wo der Homo-Sex schon seit 1870 legal ist, das Thema aber noch sehr oft verschwiegen und unbeliebt bleibt.
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#30 TheDadProfil
  • 29.03.2013, 19:22hHannover
  • Antwort auf #26 von Aus Bad Homburg
  • ""Man kann gute Ziele mit unwürdigen Mitteln nicht verfolgen""..

    Ich habe mir den restlichen Schwachsinn Deines Kommentares nach dem Zitat dieses Satzes gespart..

    Du hast das Zitat nicht verstanden..

    Es macht Nikolaus nicht frei von Schuld, weil er die unwürdigen Mittel verdammt..
    Es macht ihn zum Auslöser und zum Schuldigen, weil er die Ziele als "gut" qualifiziert..

    Ein Tyrann muß keinen starken Charakter aufweisen wenn er das Erbe eines über Generationen entwickeltem Terrorrregimes antritt..
    Es genügt sich "an die Spitze der Bewegung zu setzen", wie unzählige andere vor und nach ihm..
    Auch Hitlers NSDAP-Mitgliedskarte trägt nicht die Nummer Eins..

    Wer ist in Korea das Regime ?
    Die Person Kim als Erbe des Vates und Großvaters allein, oder die Administration als Gesamtheit ?

    Nikolaus setzte sich an die Spitze des Regimes, ererbt von den Vorfahren, um die Früchte zu genießen, und tat absolut nichts um die Verhältnisse zugunsten der unterdrückten Bevölkerung zu verbessern und zu verändern..

    Die Familie ist weder unglücklich noch tragisch in die Ereignisse verstrickt..
    Es hat sie ausgelöst, und sie durch ihre Dekadenz bedingt..

    Das einzig tragische an der Geschichte ist der Mord an der Familie..
    In China hat Mann den letzten Kaiser "umgeschult" und er lebte den Rest seines Lebens als relativ glücklicher Gärtner in seinem Land..
    Ein Schicksal das Mann den Romanow´s als Feldarbeiter einer Kolchose auch hätte zugestehen können..
    Aber die russischen Revolutionäre waren sich ähnlich den französichen des Volkes nicht sicher..
    Sie hatten Angst vor der Dummheit des Volkes und richteten sie hin..

    Die Konterrevolution der Franzosen hatte sie gelehrt das ein neues Kaiserreich unter der alten Aigide nur noch größeren Schaden anrichten würde, und so war jedes Mittel recht das Regime der Romanow´s ein für alle mal zu beenden..

    Und die Geschichte behielt Recht..
    Die Dummheit des Volkes war auch nach über 7 Jahrzehnten nicht ausgelöscht, denn die Russen liefen nach der Auflösung der UDSSR zunächst in die offenen Türen der orthodoxen Kirchen, um hernach gleich auf die Suche nach einen autokratischen Herrscher zu verfallen, denn sie im ehemaligem NKWD-Offizier Putin gefunden hat..
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#31 goddamn liberalAnonym
  • 29.03.2013, 21:10h
  • Antwort auf #28 von Aus Bad Homburg
  • In Bezug auf Hellas verweise ich auf Kenneth H. Dover. Es ist etwas anderes, Objekt einer Komödie zu sein oder ausgerottet zu werden wie im abrahimischen Kulturkreis.

    Es ist auch etwas anderes, im Kerker zu sitzen wie Oscar Wilde oder zum Selbstmord gezwungen zu werden wie (angeblich) Tschaikowsky oder gesellschaftlich nicht akzeptiert zu sein wie Proust.

    Das klerikal-antirevolutionäre Vichy hat unterschiedliche Altersgrenzen eingeführt. Wer hat sie wieder abgeschafft? Dieselbe Linke, die heute die Ehe öffnet (ich musste mich politisch nie verbiegen ). Wer geht heute gegen uns auf die Strasse? Die frommen Erben von Vichy (Civitas etc.), die den Bourbonen nachtrauern.

    www.lefigaro.fr/actualite-france/2012/12/21/01016-20121221AR
    TFIG00517-mariage-gay-des-lois-detruisant-notre-societe.php


    Wer hat die Strafbarkeit in Italien abgeschafft? Linksliberale antiklerikale Patrioten.
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#32 TheDadProfil
  • 30.03.2013, 01:08hHannover
  • Antwort auf #28 von Aus Bad Homburg
  • Das Schlimme mit solchen Typen wie Dir ist, ihr versucht immer den eigentlichen Grund für das Elend der Welt zu vertuschen und die Schuld der Gierigen daran zu entschuldigen..

    Es gibt bloß keine "kleinen Despoten" die "ein bisschen Diktatur" spielen und unter der nur "einige wenige Menschen darunter zu leiden haben"..

    Am Ende sind alle Despoten immer groß, alle Diktaturen immer total, und das Leiden der Menschen immer umfasend alle betreffend..

    Es gibt an Monarchien nichts zu beschönigen, an faschistischen Systemen nichts was besser ist, oder hilfreicher wäre, und an Diktatoren und Faschisten nichts was einen Staat in die Zukunft bringt..

    So lange es Menschen wie Dich gibt, die solche Systeme betrauern und romantisieren, besteht immer die Gefahr das sie zur neuen Blüte erwachsen..

    Deshalb muß Mann mit den falschen Ideen und Idealen auch Menschen wie Dich bekämpfen und von ihrem Irrglauben befreien..

    Eine Demokratie die umfasend sozial wirtschaftet und sich darum kümmert das es niemandem schlecht geht, in der kapitalistische Wirtschaft zum Zweck aller arbeitet, und damit Hunger und Elend beendet, ist der einzige Weg der in die Zukunft einer globalen Gesellschaft führt, in der jeder so leben kann, wie er sich sein Leben vorstellt..

    Zugegebenermaßen eine idealisierte Utopie..
    Aber wenigstens eine, unter der niemand zu leiden hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 HugoAnonym
  • 30.03.2013, 09:39h
  • "Das wird aber russischen Kindern schaden, die unter schrecklichen Bedingungen dahinvegetieren"

    Das wird Putin wenig scheren.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 dingensAnonym

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