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Kommentare zu:
Das "Soli-Abo": 5 Euro im Monat für queer.de


#1 EnyyoAnonym
  • 28.03.2013, 17:02h
  • Nutzt die Gunst der Stunde und macht Gayromeo Konkurrenz!

    Die vergrätzen ja seit einiger Zeit viele Mitglieder mit dem (Beinahe-)Zwang zur Plususerschaft durch starke Beschneidung der Funktionen - und GR hat im Gegensatz zu Queer.de auch bisher schon sehr ordentlich an den freiwilligen Solidarzahlungen verdient.

    Insofern wäre ein günstiges(!) Jahresabo mit einem "etwas" aufgehübschten Mitglieder- und Suchbereich sicherlich für viele Leute interessant - ich wünsche es Euch zumindest, vor allem, dass sich mal ein paar Jungs mehr hier anmelden und Profile erstellen!

    Und sei es, um als Zahlmitglied XXX-Galerien ansehen zu können...
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#2 chrisProfil
  • 28.03.2013, 17:11hDortmund
  • Das mit den Werbeeinnahmen wird demnächst sowieso noch lustig werden. Sollte Mozilla tatsächlich mit Firefox 22 Drittanbieter-Cookies nicht mehr zulassen, ist ab Juni für Firefox User schluss mit zielgerichteter Werbung im WWW und damit brechen in diesem Bereich die Werbeeinnahmen für Portale wie Queer.de teilweise einfach so weg.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 GoimAnonym
  • 28.03.2013, 17:52h
  • Das Kreuz.net sich nie zur 666 in der Kontonummer geäußert hat ist mir fast schon ein Rätsel^^

    Oder ist das schon länger zu, als die Daten abrufbar sind? =)
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#5 Ja LeiderAnonym
#6 chrisProfil
  • 28.03.2013, 18:41hDortmund
  • Antwort auf #5 von Ja Leider
  • Sicher ist es ein leichtes. Da ich aber im Online-Marketing als Entwickler arbeite, habe ich micht auch schon mit viele Kommentaren der User zu dem Thema auseinandergesetzt. Die meisten freuen sich, dass ihr Surfverhalten dann nicht mehr erfassbar ist und Werbung im WWW würde ja sowieso nur nerven. Die Leute schnallen leider nicht, dass die kostenlosen Angebote die sie den ganzen Tag nutzen, von der Werbung die sie so hassen finanziert werden. Die Konsequenzen sind klar. Weniger Angebote, oder sogenannte Paywalls vor Inhalten.
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#7 NicoAnonym
  • 28.03.2013, 19:12h
  • Ich wäre dabei und würde sogar freiwillig 10 Euro im Monat zahlen, wenn dafür endlich mal ein paar Sachen geändert würden:

    1.
    Votings:

    Man sieht am aktuellen Voting wieder mal, wie anfällig diese für Manipulationen sind.

    Bis Mitte der Woche waren die Verhältnisse noch völlig anders und in der Regel ist es dann so, dass die absolute Stimmenanzahl zwar steigt, aber die Verhältnisse bleiben mehr oder weniger gleich.

    Aber über Nacht wurde dann plötzlich Antwort A, die bisher die mit Abstand geringste Klickzahl hatte, haushoher Favorit und liegt mittlerweile bei über 1200 Stimmen (normale Votings kommen nicht mal ansatzweise da ran).

    Aufgrund des kompletten Umschwungs über Nacht kann sich jeder ausrechnen, dass da manipuliert wurde.

    Wenn man es nicht schafft, ein Voting manipulationssicher zu gestalten, sollte man die wöchentlichen Votings lieber ganz aufgeben. Fände ich zwar eigentlich schade, aber wenn das manipuliert wird, hat das eh null Aussagekraft!

    2.
    Übersicht:

    Ich finde sowohl die Resorteinteilung als auch die Anordnung auf der Homepage oft ziemlich schwer nachvollziehbar.

    Und die ganze Seite ist dadurch ziemlich unübersichtlich. Es gibt im Prinzip oben die Top-Themen und unten die älteren Themen nach Resorts.

    Aber dann sind oben noch "Blog" und "Kurz gemeldet" zwischen den Top-Themen eingefügt. Ich kann aber z.B. absolut nicht nachvollziehen, wann ein Thema ein "normales" Thema wird und wann es ein "Blog"-Thema wird. "Kurz gemeldet" sollen wohl Kurzmeldungen sein, die aber teilweise auch Top-Themen sein müssten.

    Und dann sind manche ältere Themen plötzlich nicht unten in den einzelnen Resorts zu finden, weil sie bei thematisch verwandten Topthemen verlinkt sind. Man kann und soll ja gerne auf ähnliche Meldungen verlinken, dann aber auch diese Artikel in den Ressorts ganz normal nach Datum einordnen.

    Auch die Einordnung der Resorts ist teilweise nicht nachvollziehbar: was z.B. der Unterschied zwischen Boulevard und Szene ist, war mir noch nie klar. Die Artikel passen eigentlich immer auch in das jeweilige andere Resort. Lieber nur ein Resort "Boulevard", "Vermischtes" o.ä. für diese ganzen bunten Themen, Promistorys, etc.

    Ähnlich ist es bei Kultur, Buch, CD und DVD. Kommt ein Film ins Kino, erscheint ein Artikel bei Kultur. Kommt er auf DVD raus, erscheint er entsprechend da. Musikartikel über Konzerte gehören wohl eher in Kultur, Musikartikel über CDs natürlich in die Rubrik CD. Wieso nicht eine Rubrik Kultur, wo man über Theater, Kino, Konzerte, Ausstellungen, CDs, DVDs, Bücher, etc. berichtet? Als kulturinteressierter Mensch fände ich es viel besser, wenn alle diese Artikel chronologisch in einer Kategorie wären, anstatt dass ich immer 4 verschiedene abklappern muss.

    Und gerne auch noch mehr Kulturberichterstattung. Politik ist immer gut vertreten, aber Kultur ist so ein wenig das Stiefkind hier.

    Ich würde dann bei den jeweiligen (in der Anzahl reduzierten) Ressorts wie jetzt die chronologisch neueste Nachricht mit kleinem Bild und Lead-Text vorstellen, darunter dann aber nicht nur die nächsten 3, sondern die nächsten 5 chronologischen Überschriften. Und darunter dann einen Link "Mehr aus diesem Resort" oder so ähnlich, mit dem man dann auf die Resortseite kommt, wo dann alle Artikel (inkl. der auf der Startseite unter dem Resort stehenden) jeweils mit kleinem Bild und Lead-Text vorgestellt werden und man dann in die einzelnen Artikel wechseln kann. So ähnlich wie die Anordnung bei Spiegel online.

    Mein Vorschlag für die Resorts wäre:
    * Politik
    * Boulvard (alles bunten Meldungen aus der Welt der Stars, u.ä.)
    * Kultur (wie oben erwähnt Bücher, Musik, Filme, Ausstellungen, etc. alles zusammen)
    * Life & Style (Mode, Einrichtung, Gadgets wie Tablets, Handys, etc., Fitness, Essen & Trinken und alles was sonst mit Lebensart und Stil zu tun hat
    * Gesundheit
    * Reise
    * Erotik (hier könnte man z.B. auch regelmäßig erotische Bildergalerien veröffentlichen, das muss und sollte bei einem Medium wie queer.de nicht pornografisch werden, aber geschmackvolle Aktbilder, in Unterwäsche, etc. wären doch eine eine schöne Ergänzung. Und dann für jeden Geschmack etwas: mal Twinks, mal Athleten, mal behaarte, mal farbige, mal Asiaten, mal Latinos, etc.)

    Und ganz oben weiterhin die Topthemen, die eine Mischung aus den neuesten Themen und besonders wichtigen Themen, die auch mal länger oben stehen, bilden. Aber dann ohne diese unverständlichen Einschübe von Kategorien "Blog" und "kurz gemeldet", die man als normale Artikel einpflegen sollte. Ist doch egal, wenn manche Artikel kürzer und andere länger sind. Und der Blog ist eh nicht nachvollziehbar, warum diese Artikel separat sind.

    Es gäbe noch einige Dinge mehr, die für mehr Übersicht und mehr Benutzerfreundlichkeit sorgen würden, aber die erwähnten Dinge wären schon einmal ein großer Schritt vorwärts.

    3.
    Leserfeedback:

    Leserfeedback ist eigentlich Gold wert. Da nehmen sich die Leute, die man erreichen will, schon die Zeit um sich Gedanken zu machen und Euch diese auch mitzuteilen. Aber das wird dann einfach ignoriert. Man bekommt nicht mal eine Antwort auf seine Mails.

    Ich habe z.B. schonmal eine Mail mit obigen Vorschlägen geschickt, wie man für mehr Übersicht und Benutzerfreundlichkeit sorgen könnte. Beides ist für Onlinemedien zentral für den Erfolg.

    Es wurde nichts davon umgesetzt. Okay, vielleicht habt Ihr ja Eure Gründe dafür. Aber dann wäre es schön, diese auch zu erfahren. Oder zumindest irgendwie mitzubekommen, dass die Vorschläge zwar wirklich zur Kenntnis genommen wurden (auch ernsthaft), aber aus irgendwelchen Gründen doch nicht umgesetzt werden.

    Wenn man Verbesserungsvorschläge macht, will man damit ja nur helfen, dass queer.de noch besser und erfolgreicher wird. Wenn man dann gar nicht beachtet wird, sinkt natürlich die Bereitsschaft sich mit queer.de zu beschäftigen und erst recht dafür zu zahlen.

    Ähnliches wie für Seitenlayout, etc. gilt auch für Themenauswahl. Ich kenne mehrere Leute, die schon interessante Themen geschickt haben. Aber aufgenommen wurde davon keines. Und diese Leute haben nicht mal erfahren, warum ein Thema, dass sie wichtig finden, nicht behandelt wird.

    Ein Beispiel (diesmal aus dem Resort Kultur, weil mein Freund da mal gemailt hat):
    Ich war mit meinem letzten Dezember in Oberhausen (Metronom Theater, direkt am Centro) im Musical "Ich war noch niemals in New York". Die Story dreht sich um 3 Liebespaare, und eines davon ist schwul. Das läuft nicht nur so nebenher, sondern ist auch ein Hauptteil der Story. Dieses Musical läuft noch mindestens bis Ende dieses Jahres.

    Es ist doch super, wenn Homosexualität in solche einem Stück, das von vielen Menschen gesehen wird als durchweg positiv dargestellt wird. Das schwule Paar küsst sich auf der Bühne, sie tanzen miteinander, sie gestehen sich ihre Liebe, etc. Wäre doch vielleicht mal einen Artikel wert. Aber in den ersten drei Monaten dieses Jahres: nichts dazu auf queer.de. Gut, nicht jeder mag Musicals, aber es wäre einen Bericht wert und dann kann jeder selbst entscheiden, ob er dahin will oder nicht.

    Und ähnliche Storys könnte ich auch dutzendfach aus dem Bekanntenkreis erzählen. Nicht nur zu kulturellen Themen, sondern auch zu politischen Themen.

    4.
    Kommentarfunktion:
    Wenn man schon in einem interaktiven Medium wie dem Internet publiziert sollte man auch die Vorteile nutzen. Es ist ja schon mal gut, dass jeder Artikel eine Kommentarfunktion bietet. Aber da gibt es auch noch Verbesserungspotential.

    Wieso erlaubt z.B. das "Bild des Tages" nur Kurzkommentare und nutzt nicht die normale Kommentarfunktion?

    Wieso müssen Nicks mindestens 4 Zeichen haben? Was ist mit Namen wie Tim, Max, Leo, Tom, Ben, etc. oder mit Abkürzungen wie Flo, Lex, etc.

    Auch die meisten Sonderzeichen sind in Nicks nicht möglich. Man kann z.B. nicht zu zweit kommentieren und dann z.B. "Max & Moritz" nehmen, weil das & nicht erlaubt ist. Selbst ein Punkt für Abkürzung des Nachnamens (wenn der Vorname schon vergeben ist) ist nicht möglich.

    Auch wäre es schön, wenn man geringe Formatierungsmöglichkeiten hätte, um besonders wichtige Wörter oder Sätze des Kommentars zu betonen und hervorzuheben. Das sollten NICHT so Dinge wie unterschiedliche Schriftgrößen, Farben oder so sein. Das wäre furchtbar. Aber sowas wie kursiv und fett sollte schon möglich sein.

    Außerdem sollte man vielleicht Accounts, wo sich schon 1 Jahr oder länger niemand mehr eingeloggt hat, regelmäßig löschen, damit die Nicks wieder frei werden.

    Und dann die Kommentarbewertungen: da gibt es ja regelrechte Umfärbeaktionen die genauso manipuliert sind wie manche Startseiten-Votings.

    FAZIT:

    Es gäbe noch so viel mehr Vorschläge, aber es wäre schon mal gut, wenn die obigen Sachen zumindest mal überlegt würden.

    - Manipulationssichere Votings

    - Mehr Übersichtlichkeit und mehr Benutzerfreundlichkeit (sowohl von der Gestaltung her als auch dem Zuschnitt der Ressorts) - denn Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sind es, die für das Überleben von Webseiten immer zentraler werden und die gerade, wenn man dafür zahlen soll, besonders wichtig sind.

    - mehr Nutzen von Feedback: wenn sich schon Leute die Zeit nehmen, gratis Verbesserungsvorschläge, Themenvorschläge, etc. zu senden, sollte man das auch nutzen. Auch unter Euren Lesern gibt es Leute, die Ahnung von Usability und Webdesign haben oder die interessante Story-Vorschläge haben

    - Verbesserungen bei der Kommentarfunktion, denn wenn man schon in einem interaktiven Medium wie dem Internet veröffnetlicht, sollte man die Interaktionsmöglichkeiten auch nutzen.

    Wäre schön, wenn die Redaktion meine Vorschläge liest und zumindest mal diskutiert.

    Und ich bin sicher:

    wenn diese Dinge umgesetzt würden, wären noch viel mehr Leute (mich eingeschlossen) bereit, für queer.de auf freiwillig Geld auszugeben.

    Für Qualitätsjournalismus zahlt man gerne. Dann muss das aber auch sowohl inhaltlich als auch von der Nutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit her Qualität sein.

    Dann zahlen sicher viele Leute gerne freiwillig einen Beitrag dazu.
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  • Anm. d. Red.: Wir freuen uns über die zahlreichen Anregungen, die wir von Usern bekommen. Selbstverständlich nehmen wir diese zur Kenntnis und diskutieren sie im Team – auch wenn wir aus Zeitgründen nicht immer darauf antworten können. Zum Vorwurf der angeblichen „Manipulierbarkeit“ der Online-Votes möchten wir jedoch sofort Stellung nehmen. Jeder weiß, dass es sich bei Umfragen im Web um keine repräsentativen Studien handelt. Im Zeitalter der Sozialen Netzwerke „gewinnt“ stets das Lager, das seine Anhänger am besten mobilisieren kann. Diesen Effekt nutzen wir im Übrigen ja auch selbst, indem wir immer wieder darauf hinweisen, wenn Heteromedien über Homorechte abstimmen lassen.
#8 NicoAnonym
  • 28.03.2013, 19:36h
  • Antwort auf #6 von chris
  • Im Prinzip stimme ich Dir zu.

    Werbung ist eine wichtige Einnahme. Aber das Werbung so kritisch gesehen wird, ist die Werbeindustrie teilweise selbst schuld.

    1.
    Datenschutz

    Gerade das von Dir beschriebene Verhalten zielgerichteter Werbung ist aus Datenschutzsicht ziemlich bedenklich. Wieso muss ich zum gläsernen Surfer werden und wieso müssen irgendwelche Privatunternehmen (wo ich nicht mal weiß, was mit den Daten geschieht und ob die verkauft werden) alles über mich wissen? Dass auf einer Seite wie queer.de viele Schwule sind, weiß die Werbewirtschaft von alleine.

    Datenschutz ist wichtig und würde die Werbeindustrie gewisse Regeln akzeptieren, wären viele Nutzer sicher anders drauf. Aber wenn da teilweise Überwachung wie bei der Stasi stattfindet und wenn manche große Werbenetzwerke viel mehr über mich wissen, als mir klar ist, darf sich die Werbewirtschaft nicht wundern, wenn die Nutzer sich irgendwann wehren.

    Auch in Zeitschriften und im Fernsehen weiß man nicht alles über jeden, der die Werbung sieht, sondern nur, welche Auflage / Quote man hat und dass z.B. die Zeit andere Leser hat als die Bild. Und ein Golfmagazin, eine Frauenzeitschrit, die Bravo, etc. haben wieder andere Leser. Da weiß ich auch nicht, ob die Leser der Einrichtungszeitschrift sich daneben eher noch ein Golfmagazin lesen oder eher die Bild.

    Wieso muss die Onlinewerbewirtschaft alles über mich wissen? Das müssen andere Werbebereiche auch nicht. Klar ist das bares Geld wert. Aber je mehr die Nutzer durch Werbung ausspioniert werden, desto mehr wehren sie sich. Und am Ende hat man dann weniger als wenn man vielleicht etwas weniger raffgierig gewesen wäre.

    2.
    Nervige Werbung:

    Ich habe nichts gegen Banner, Skyscraper Text-Ads, etc. Die dürfen von mir aus auch animiert sein, wenn das nicht gerade extrem zappelig und ablenkend ist.

    Aber was ich z.B. extrem nervig finde ist wenn Werbung nicht an einem Platz in einem begrenzten Raum ist, sondern wenn Werbebanner, Luftballons mit Werbebotschaften oder was auch immer über die ganze Seite schweben und sich dann über die eigentlichen Inhalte legen. Teilweise kann man die nicht mal wegklicken, aber selbst wenn, ist es nervig, die erst mal wegklicken zu müssen. Teilweise ist das sogar noch eine Kunst, den Schließbutton zu treffen.

    Oder noch so ein Beispiel ist der Einsatz von Sound, egal ob Musik, Geräusche, Sprache, Signaltöne oder was auch immer. Nichts ist nerviger, als wenn man auf eine Seite geht und dann an die Decke springt, weil es auf einmal in voller Lautstärke rumdröhnt. Schon in den Anfangstagen des WWW hat der Usability-Papst Jacob Nielsen gesagt, dass Sound nur dann auf Webseiten gehört, wenn er vom Nutzer angefordert wird, aber niemals (ich betone NIEMALS) unaufgefordert!!

    Eine kreative Lösung wäre z.B. Werbung für ein neues Musikalbum o.ä. Würde man da in der Werbung einen Button machen "In das Album reinhören" wo man dann die Titel anspielen kann, auf den nächsten Titel springen kann, aber auch wieder die Musik abschalten oder leiser machen kann, dann wäre das etwas, womit die Klicks auf die Werbung und oft der anschließende Kauf vorprogrammiert sind. Solche Werbung gibt es kaum. Stattdessen wird man von irgendeiner Werbung unaufgefordert angebrüllt.

    Und solche nervigen Werbungen, die 1. sich über Inhalte legen oder 2. unaufgefordert Ton einsetzen, sind dann der Grund dafür, dass immer mehr Leute Adblocker einsetzen und dann auch keine seriösere Werbung mehr sehen. Auch hier gilt wieder: die Werbewirtschaft versaut es sich mit ihrem Drang zu immer mehr selbst. Würde man sich freiwillig etwas mehr einschränken, hätte man am Ende mehr Nutzen. Ist so ein wenig wie beim Märchen vom Fischer und seiner Frau, wo die Frau immer noch mehr will und am Ende hat sie gar nichts mehr. Und so wird es auch mit der Internet-Werbewirtschaft kommen, wenn die sich nicht ändern... Dann wird irgendwann jeder einen Adblocker haben und GAR KEINE Werbung mehr sehen - auch nicht die weniger nervige.

    Und mal ganz ehrlich:
    glaubt irgendwer von Deinen Kollegen, dass nervige Werbung (egal ob solche die über Seiten fliegt oder solche mit Ton) wirklich eine Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist?? Wenn ich solche Werbung sehe, wäre das für mich eher ein Grund, dieses Produkt bzw. diese Dienstleistung zu meiden... Und die Webseite, wo solche Werbung ist, am besten auch.
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#9 RobinAnonym
  • 28.03.2013, 20:00h
  • Antwort auf #7 von Nico
  • Ich finde Deine sehr ausführliche Aufstellung toll!

    Ich kann nur hoffen, dass die Redaktion sich das sehr genau durchliest. Ich kann jeden einzelnen Deiner Sätze zu 100% unterschreiben.

    Und ich glaube auch, dass mit Deinen Änderungen die Bereitschaft zum Zahlen steigen würde - auch bei mir.

    Mir fällt da noch ein Beispiel ein:
    zwischen den Top-Stories oben und den Rubriken unten gibt es noch "Anderswo" und "Verpasst".

    "Verpasst" sind ganz normale queer.de-Artikel, wo man sich fragt, warum die da stehen und ob die auch schon unter den Resorts stehen oder ob das so eine Zwischenstufe zwischen oben und unten ist. Das sind viel zu viele Stellen, wo man nach Artikeln nach sehen muss: die Topstories, die Ressorts, der Blog, die kurz gemeldeten und dann auch noch die Rubrik "Verpasst".

    "Anderswo" ist eine Kategorie mit Links zu anderen Medien, die über "schwule Themen" berichten. Also eine Art Pressespiegel. Eigentlich eine super Idee. Aber das geht an der Stelle komplett unter. Ich selbst habe das erst jetzt entdeckt, nachdem ich nach Nicos Kritik mir die Seite nochmal genau angesehen habe.

    Ich würde vorschlagen, man macht die Resortübersicht (mit Nicos Änderungen) direkt unter die Topstories (auch da mit Nicos Änderungen). Die Rubrik "Verpasst" lässt man ganz weg. Artikel sollten entweder oben bei den Top-Stories stehen oder danach chronologisch im entsprechenden Ressort einsortiert werden. Und die Rubrik "Anderswo" sollte man "Pressespiegel", "In anderen Medien" oder so nennen, damit klar ist, was das ist und diese dann in die rechte Spalte setzen (wo auch die TV-Tipps, das Bild des Tages, etc. sind).

    Gerne darf man den Pressespiegel dann auch noch ausbauen, oft fehlen da Artikel aus anderen Medien.

    Achja: bei der Gelegenheit:
    bei den TV-Tipps fehlen auch manchmal schwule Sendungen. Das wäre schön, wenn da noch zuverlässiger gearbeitet würde. Und auf der Homepage darf man gerne auch mal 2-3 TV-Tipps zeigen. Überhaupt gehen diese Kategorien am Rand etwas unter. Die sollte man optisch etwas auffälliger gestalten.
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#10 YannickAnonym
  • 28.03.2013, 21:06h
  • Antwort auf #8 von Nico
  • Volle Zustimmung!

    1. Nervige Werbung:
    Wenn Werbung ungefragt Sound abspielt oder sich über die ganze Seite bewegt, dann ist das extrem nervig. (Und wenn Werbung stark flackert oder so auch.)

    Sowas ist dann eher Werbung GEGEN ein Produkt als FÜR ein Produkt.

    Ich würde nur Werbung ansehen und nutzen, die an einem festen Platz bleibt, die nicht ungefragt Sound abspielt und die entweder statisch ist oder moderat animiert, aber nicht extrem flackert oder so. Jede nervige Werbung wäre für mich der Garant diese Firma nicht mehr zu nutzen.

    2. Wieso müsssen Werbetreibende im Internet die Werbenutzer komplett ausspionieren?!

    Bei Zeitschriften weiß ich auch nur, dass eine Frauenzeitschrift hauptsächlich Frauen adressiert, dass ein Segel- oder Golfmagazin eher wohlhabendere Leser hat, ein Computermagazin eine gewisse Klientel, Ein Herz für Tiere eine andere, etc. Und ein schwules Magazin hat hauptsächlich schwule Leser. Die Süddeutsche eher liberalere Leser, die FAZ eher konservative Leser, die taz eher alternative, etc. etc.

    Und wer nachts auf RTL in einem Sexfilmchen wirbt hat da auch eine ganz Klientel als wer im Vorabendprogramm der ARD wirbt. Und wer in einem Actionfilm wirbt weiß, dass er andere Zuschauer erreicht, als wenn er im Umfeld von Kindersendungen wirbt. Und bei Nachrichten oder Dokus wieder andere.

    Etc. etc. etc.

    Wieso müssen Werbende im Internet auch wissen, auf welchen Seiten ich sonst bin, wie lange ich auf welchen Seiten bleibe, welche Links ich anklicke, etc.

    Natürlich sind persönliche, aggregierte Daten heutzutage bares Geld wert (und zwar viel Geld in der Masse) und entsprechend begehrt. Deswegen kann ich diese Unternehmen schon verstehen, dass sie daran Interesse haben und die Datenschutzbedenken runterspielen. Aber es gibt halt glücklicherweise auch noch genug Leute, die nicht alles glauben, was die Werbewirtschaft ihnen vorgaukelt, sondern die auch mal Sachen kritisch hinterfragen.

    Und wenn die Werbewirtschaft dennoch weitermacht und uns weiterhin ausspioniert (oder sogar immer extremer wird beim Ausspionieren der Internetnutzer) dann wehren wir uns halt. Z.B. mit Werbeblockern. Oder indem sie Drittanbieter-Cookies schon heute in Browsern sperren (was fast jeder Browser erlaubt). Und irgendwann bauen die Entwickler das dann standardmäßig in ihre Browser ein.

    @Chris:

    Ihr solltet froh sein, dass es nur die Drittanbieter-Cookies trifft. Wenn die Werbewirtschaft so weitermacht, werden irgendwann Werbeblocker nicht mehr separate Add-ins sein, sondern Standard. Und damit gibt es dann gar keine Online-Werbung mehr.

    Aber zielgerichtete Werbung ist auch ohne Drittanbieter-Cookies möglich. Wie auch oben bei Printmedien und Fernsehsendern beschrieben, weiß man auch, dass queer.de andere Leser hat als irgendeine Frauenseite oder eine Kinderseite. Und wer auf einer Computerseite liest, interessiert sich ziemlich wahrscheinlich für Werbung zu Hard- und Software. Oder wer auf einer Filmseite liest, will vielleicht Werbung zu DVDs oder zu Filmen im Kino sehen, etc.

    Man kann auch zielgerichtet werben, ohne alles über den Surfer zu wissen und ihn komplett zu überwachen.

    Dass die Werbewirtschaft immer mehr Infos will, weil das viel Geld bringt, ist klar. Aber dann ist es auch Recht der Nutzer sich dagegen zu wehren und ihr Recht auf Privatsphäre und Datenschutz durchzusetzen.
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#11 giliattAnonym
  • 29.03.2013, 00:31h
  • Liebe Macher von queer.de,

    ich will keineswegs Süßholz raspeln, aber die journalistischen Beiträge von queer.de sind rundweg gut. Als Schwuler bin ich an Eurer Seite und täglich sehr gerne auf Eurer site.

    Klar: Werbung geht uns auf die Nerven, was nicht heisst, dass sie nervig ist (Beachte: Vokabel "nervig" bedeutet "hager, sehnig, durchtrainiert am Körper"), sondern uns auf den Sack geht.

    Ich will euch nicht entmutigen. Vor drei Monaten veröffentlichtet Ihr das "Freiwillige-Bezahl-Konzept". In der Leserresonanz blieb es früh bei Antwort Nummer 31 stecken. Seither sind freiwillige 707,69 Euro eingegangen. Peanuts......

    Ersichtlich also, dass das Konzept so nicht funktioniert. Ihr wisst das. Da muss ich nicht klugschnacken und meine kaufmännische Erfahrung als studierter Wirtschaftswissenschaftler herauskehren.

    Ihr kommt gar nicht herum, uns weiterhin - in gemäßigter Dosis vielleicht - Werbebanner um die Ohren zu hauen.
    Für Gratisnutzer gibt es eben nur die Kurzfassung der journalistischen Beiträge ohne Hintergrundinfos - quasi zum "Anfüttern", zum Interessewecken, um sich kostenpflichtig einzuloggen.
    Leute, die 100% Eurer Infos wollen, müssen sich gegen Gebühr anmelden, um alle Funktionen eurer Website nutzen zu können.

    Darüber habt Ihr seit langer Zeit ausführlich diskutiert. Ist also nicht meine Weisheit.

    Was entwertet Eure sorgfältig recherchierten Beiträge?
    Was schreckt Leute ab?
    Die Kommentier-Funktion nämlich.

    Uns eint, dass wir homosexuell sind. Queer.de ist unser Forum, bündelt uns, egal, ob wir Atheiste, Katholiken, Veganer oder Linkshänder sind etc.pp. So sollte es jedenfalls sein bei queer.de.
    Beständiges Beschimpfen und Diffamieren von Religionen im Rahmen der Leser/User- Zuschriften beispielsweise ist ein "no go".

    Christenpack? Katholikengesocks? So lauteten die Ansprachen dort. Die weitere religionsablehnende Wortverbindung "Judengesocks" traute sich allerdings keiner in den Mund zu nehmen. Frechgrins: Ist das ein Beweis für die bolschewistisch-jüdische Verschwörung, der das kommunistisch angehauchte Schwulenportal Queer.de anhängt?

    Quatsch!

    Wir wollen hier unsere Themen diskutieren.
    Fair.
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#12 TommAnonym
  • 29.03.2013, 08:00h
  • Antwort auf #11 von giliatt
  • "Für Gratisnutzer gibt es eben nur die Kurzfassung der journalistischen Beiträge ohne Hintergrundinfos - quasi zum "Anfüttern", zum Interessewecken, um sich kostenpflichtig einzuloggen".

    Und du meinst das funktioniert mit dem "Anfüttern" !? Was für ein bescheuerter Ausdruck !! :-(

    Mir fällt auf, das sich hier einige User geradezu "orgasmisch" zum Thema "Soli Abo" ergiesen, von denen Man(n) hier nie einen Kommentar über die Kommentarfunktion gelesen hat !! :-(

    OK - das Layout von queer.de ist in seiner jetzigen 80er - 90er Jahre Form alles andere als "Benutzerfreundlich" und bedarf dringend einem "Relaunch" !!

    "Weniger ist oftmals mehr!"

    Damit meine ich einfach, das zuviel Input in irgend welchen Kategorien und deren Unterkategorien "untergehen" und nur schlecht bis gar nicht "entdeckt" werdem vom User !!

    Ich selber bin schon seit einigen Jahren täglich hier auf queer.de unterwegs, und ich muss sagen, das ich mir ausser den tagesaktuellen NEWS aus Politik, Szene, Boulevard etc. nur ganz selten mal TV-Tipps, Buch oder Reise Tipps angeklickt habe, wenn diese nicht in den NEWS (Home) aufgeführt bzw. angekündigt waren ...

    Fazit: queer.de muss "schlanker" und "übersichtlicher" werden !!!!!
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#13 RobinAnonym
  • 29.03.2013, 08:56h
  • Antwort auf #11 von giliatt
  • "Beständiges Beschimpfen und Diffamieren von Religionen im Rahmen der Leser/User- Zuschriften beispielsweise ist ein "no go".

    Christenpack? Katholikengesocks? So lauteten die Ansprachen dort."

    1.
    Es sind die Religionen, die uns regelmäßig beschimpfen, beleidigen, mobben, hetzen, diskriminieren und als Untermenschen hinstellen.

    Wir reagieren nur darauf. Wir sind halt nicht so religiös indoktriniert und gehirngewaschen, dass wir denen blind zujubeln, uns schweigend unserem Schicksal hingeben und deren Hetze akzeptieren.

    Die Zeiten, wo sich die Menschen nicht getraut haben, etwas gegen Religionen zu sagen, weil sie Angst vor Hölle oder sonstigen Unterdrückungs-Phantasien haben, sind endgültig vorbei.

    2.
    Ich weiß, dass das Religionsanhängern schwer fällt, da ihre Führer ja auch was gegen Demokratie und Grundrechte haben:
    aber hast Du schon mal was von Redefreiheit gehört?

    Wenn ich - aus gutem Grund - der Meinung bin, dass die katholische Kirche hasserfülltes, menschenverachtendes Gesocks ist, das nur mit Hetze, Verbreiten von Angst und Unterdrückung ihre Schäfchen auf Linie hält, dann habe ich das Recht, dies auch zu sagen!! Punkt!

    Ob das irgendwelchen Religions-Fans passt oder nicht ist völlig irrelevant. Ihr müsst das halt ertragen, dass es auch andere Meinungen gibt und dass man die in einer Demokratie sagen darf.

    Der Tag, an dem queer.de Meinungsfreiheit über Religionen (oder auch über andere Themen) einschränken würde, wäre der Tag, an dem ich queer.de das letzte Mal besucht hätte. Und die überwältigende Mehrheit sieht das sicher ähnlich.

    3.
    Wenn irgendwelche Religionsanhänger anderer Meinung sind als ich und andere, steht es jedem frei, sich auf die Diskussion einzulassen und uns mit Fakten und Argumenten vom Gegenteil zu überzeugen. Da es aber gegen unsere Kritik keine Argumente gibt (weil sie eben berechtigte Kritik ist), geschieht das nie.

    Und weil sie halt keine Gegenargumente haben und jede Diskussion verlieren, versuchen solche Religionsfuzzis dann halt andere Meinungen zu verbieten.

    4.
    Wenn Dir irgendein journalistisches Angebot nicht passt, weil es zu kritisch ist, brauchst Du es nicht zu besuchen. Kannst ja in die Kirche gehen und dort mit den anderen Fanatikern rumheulen, dass es keine Kirchendiktatur mehr wie im Mittelalter gibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 NicoAnonym
  • 29.03.2013, 09:06h
  • Zur Anmerkung der Redaktion in Kommentar #7:

    "Zum Vorwurf der angeblichen Manipulierbarkeit der Online-Votes möchten wir jedoch sofort Stellung nehmen. Jeder weiß, dass es sich bei Umfragen im Web um keine repräsentativen Studien handelt. Im Zeitalter der Sozialen Netzwerke gewinnt stets das Lager, das seine Anhänger am besten mobilisieren kann."

    ---> Ja, dass Online-Votes nicht repräsentativ sind, weiß jeder. Und dass viele Leute auch mal ein paar mal abstimmen, wenn ihnen das Thema wichtig ist, ist auch klar. Wenn sich aber ein Voting, das 3 Tage dassebe Bild zeigt über Nacht komplett dreht und von Mitternacht bis zum nächsten Morgen plötzlich eine Antwort von 200 auf 500 Votes steigt, ist jeden klar, dass an einem Werktag nachts zwischen 0 und 8 Uhr plötzlich 300 Leute abgestimmt haben, wo in drei Tagen und zwei Nächten davor noch weniger abgestimmt haben. Und dann haben diese 300 Leute auch noch alle gleich abgestimmt. Und alle für die Antwort, die vorher die mit Abstand geringste Ausprägung hatte.

    Das ist dann schon nicht mehr "Naja, da hat halt ein Nutzer ein paar mal abgestimmt", sondern das ist dann schon skriptgesteuerte Manipulation mit automatisiertem IP-Wechsel, Löschen des Cookies, etc.

    Andere Websites setzen bei solchen offensichtlichen Manipulationen das Ergebnis auf den vorigen Zustand zurück. Und wenn das öfter nötig wird, wird das Voting ganz geschlossen und als Ergebnis das letzte Ergebnis vor der offensichtlichen Manipulation angezeigt.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 NicoAnonym
  • 29.03.2013, 09:16h
  • Antwort auf #12 von Tomm
  • "Mir fällt auf, das sich hier einige User geradezu "orgasmisch" zum Thema "Soli Abo" ergiesen, von denen Man(n) hier nie einen Kommentar über die Kommentarfunktion gelesen hat !! "

    Damit meinst Du wohl mich. ;-)

    Ich kommentiere hier regemmäßig, nur nicht jeden Tag und nicht jede Meldung. Aber lesen tue ich dennoch fast alles und fast täglich.

    Aber meine Kritikpunkte haben ja auch nichts damit zu tun, wie oft ich hier kommentiere. Verbesserungsvorschläge beziehen ihren Wert ja nicht daraus, wie fleißig man kommentiert, sondern wie man sie begründet.

    Ich weiß auch, dass meine Kommentare etwas länger geworden sind. Aber da ich mich halt intensiv mit Usability beschäftige und bei einem der Usability-Päpste Deutschlands studiert habe (Prof. Borchers, RWTH Aachen), liegt mir das am Herzen. Und da ich queer.de wünsche, dass sie noch besser und noch erfolgreicher werden, musste ich mir hier in dem Thread dann auch mal die Zeit nehmen, etwas ausführlicher zu kommentieren...

    Übrigens:
    den Nickname "Tomm" habe ich hier in den Kommentaren auch noch nicht so oft gelesen...

    Zu Deinen inhaltlichen Punkten:
    Ich stimme Dir zu, dass queer.de "schlanker und übersichtlicher" werden muss. Das heißt aber nicht, dass man sowas wie die Fernsehtipps einstellen sollte. Ich habe ja schon geschrieben, dass die Inhalte der Seitenleiste oft etwas untergehen. Das hat aber nichts mit den Inhalten selbst zu tun, sondern mit der Gestaltung. Wie gesagt: der Erfolg steht und fällt mit der Usability.

    Manche Sachen sollte man sicher ganz weglassen. Aber bei anderen Sachen genügt schon ein nutzergerechtes Re-Design. Dass jeder auch dann noch seine Prioritäten hat, ist auch klar. Aber einiges an Wildwuchs muss auf jeden Fall verbessert werden, dazu habe ich ja schon in meinem ursprünglichen Post viele Beispiele gegeben.
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#16 TommAnonym
  • 29.03.2013, 09:50h
  • Antwort auf #15 von Nico
  • NEIN Nico - ich meinte nicht explizit dich mit meinem Kommentar hier :-)

    Das Man(n) meinen Nick hier nicht so oft findet, liegt einfach daran, das ich es leid bin immer und immer wieder das selbe Thema zu kommentieren ...

    Beispiel: Der Papst oder ein anderes Mitglied der RKK lästert mal wieder über Schwule !! Da kommen ganz automatisch immer und immer wieder die selben Kommentare ... da halte ich es ebenso wie du, das ich öfters mal kommentiere, aber nicht jeden Tag und nicht jede Meldung :-)

    Was den Relaunch (Usability) betrifft, da bin ich vollkommen deiner Meinung !! :-) Nicht alles was mich selber interessiert, ist für andere User auch interessant.

    Als "Verbesserungsvorschlag" fällt mir gerade dazu ein, das ich persönlich sehr gerne a la FACEBOOK und aus der Macht der Gewohnheit heraus einfach den ein oder anderen Beitrag oder Kommentar spontan "LIKEN" oder "DISLIKEN" würde, anstatt einen Kommentar zu schreiben !!

    Mit der bisherigen Kommentarfunktion fehlt meiner Meinung nach einfach zu oft der "Zusammenhang" von einem "Kommentar" und der "Antwort auf einen Kommentar" !! Beispiel: der 32. User-Kommentar bezieht sich auf den 2. User-Kommentar ... und schon beginnt das grosse Suchen und scrollen :-)
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#17 Tobi CologneAnonym
  • 29.03.2013, 10:55h
  • Antwort auf #6 von chris
  • Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen.

    Ich weiß zwar auch, wie wichtig Werbung für viele Onlineangebote ist und dass man ohne sie dann entweder zahlen muss oder schwächere bzw. gar keine Angebote mehr hat. (oder nur ehrenamtliche)

    ABER:
    die Internet-Werbewirtschaft macht halt vieles selber kaputt. Das sind nicht die User schuld, sondern die Werbewirtschaft selbst.

    Da muss man zwischen genau den beiden Dingen unterscheiden, die die anderen auch schon erwähnt haben:

    a) Werbung: Ja --- User ausspionieren: NEIN

    Es geht niemanden etwas an, auf welchen Seiten ich sonst noch so surfe. Zielgerichtet werben kann man, weil jede Website ihre Zielgruppe hat (ähnlich wie bei Zeitschriften) und sogar unterseiten-spezifisch: wer hier auf queer.de in der Rubrik Film surft will vielleicht Werbung für DVDs mit schwulen Spielfilmen sehen. Wer in der Rubrik Erotik surft, will vielleicht Werbung für Gleitgel, Toys oder erotische Unterwäsche sehen. Etc.

    Aber ich will nicht als Nutzer ausspioniert werden.

    Dein Kommentar zeigt ja, dass die Werbewirtschaft den gläsernen Surfer schon als so selbstverständlich ansieht, dass das gar nicht mehr kritisch hinterfragt wird.

    Man kann nicht gegen Vorratsdatenspeicherung und staatliche Überwachung sein und dann Privatunternehmen wie der Werbewirtschaft genau das erlauben...

    Die Werbewirtschaft provoziert mit ihrem Überwachungswahn ja geradezu, dass die User Gegenmaßnahmen ergreifen.

    b) Nervige Werbung

    Das betrifft ja nicht nur die erwähnte Werbung, die über die Seite "wandert" oder Werbung mit Ton. Sondern auch Werbung, die zwar statisch ist, aber Inhalte verdeckt, bis man wie wegklickt.

    Oder auch Werbung, die aufwendiger als die Seite selbst ist und dank zahlreicher Skripte, Flash, großer Grafiken, etc. die Ladezeit der Seite massiv verlängert.

    Fazit:
    bedes (nervige Werbung und Überwachung der Nutzer) führt dann dazu, dass Leute Werbeblocker einsetzen oder andere Maßnahmen ergreifen.

    Die Werbewirtschaft sägt sich mit ihrer Gier nach immer mehr Profit den Ast ab auf dem sie sitzen. Aber dann auch noch die Schuld der User in die Schuhe zu schieben, ist absurd. Nicht die User müssen sich der Werbewirtschaft anpassen, sondern die Werbewirtschaft den Usern.

    Bei den Inhalten der Werbung würde man ja auch keine Werbung produzieren, die nicht ankommt. Wieso macht ihr das dann bei der Technik?
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#18 uncle toms hütteAnonym
  • 29.03.2013, 12:46h
  • Antwort auf #16 von Tomm
  • du kannst doch mit google auf den rot unterlegten
    teil "antwort zu "kommentar#...." klicken. und du bist beim kommentar. oben rechts bei google klickst du dann, nach dem lesen, auf den rückwärts-pfeil und du bist wieder exakt wieder da, wo du hergekommen bist. ohne suchen und scrollen.

    oder habe ich etwas falsch verstanden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 chrisProfil
  • 29.03.2013, 15:23hDortmund
  • Antwort auf #17 von Tobi Cologne
  • User werden nicht ausspioniert. Ihr Surfverhalten wird auf Interessen, Geschlecht, Herkunft, Bildungsgrad und andere Sachen analysiert und begrenzt gespeichert. Anhand dieser Daten lassen sich zwar User als User A oder User B wieder erkennen, aber der Schluss auf einen User als Person ist darauf nicht möglich, wenn man nicht gerade mit einem Google oder Facebook User-Cookie in deren Werbenetzwerk unterwegs ist. Diese Daten sind halt erforderlich um zielgerichtet Werbung anzuzeigen. Nur diese ist für Websites wirklich interessant. Nutzt man diese Daten nicht, dann bekommt man willkürlich Werbung angezeigt die einen nicht interessiert. Willst du als Mann Werbung für Tena Lady sehen? Das würde doch noch viel mehr nerven oder nicht? Es würde auch tierisch nerven, wenn man dich mit derselben Werbung immer wieder zuballert. Queer.de hat das manchmal mit dem sog. Retargeting. Da bekomme ich dann vier Amazon Banner mit dem gleichen Inhalt auf einer Seite. Daher muss auch festgehalten werden, welche Banner man schon gesehen hat und was einen interessiert.

    Und was die teilweise nervende Werbeplatzierung angeht, muss du dich bei den Website Betreibern beschweren. Es ist nicht die Werbewirtschaft, die die Position der Werbung auf einer Seite bestimmt.

    Die Meinung, dass die Werbung bei Usern nicht ankommt ist übrigens eine rein Subjektive. Die Statistiken sagen da was ganz anderes. Die Leute kaufen nämlich tatsächlich Produkte über die Werbung auf den Seiten. Sonst würden die Seiten nicht funktionieren. Allen voran Facebook.

    Wir spionieren Leute nicht in dem Sinne aus, dass wir reale Personen damit verbinden. Das sind für uns alles namenlose User mit ungefährer Herkunft. Facebook, G+ und andere mal ausgenommen.
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#20 FacebookAnonym
  • 29.03.2013, 16:37h
  • Antwort auf #19 von chris
  • " Ihr Surfverhalten wird auf Interessen, Geschlecht, Herkunft, Bildungsgrad und andere Sachen analysiert und begrenzt gespeichert."

    Auf sexuelle Orientierung anscheinend nicht.
    Oder wie erklärt man sich das ich bei Facebook aandauernd Werbung für Heteromänner alà Datingseiten mit Frauen die einen "suchen" und andere typische Werbung kriege?

    Das einzige Kriterium was zählt scheint das Geschlecht zu sein und während Freundinnen Dessouswerbung und überhaupt nur Klamottenwerbung kriegen, ob sie wollen oder nicht, kriegen Freunde Datingportalwerbung, selbst wenn sie einen Partner/ in haben.

    Wenn ich dann mal auf "Uninteressant" klicke, ( damit kann man angeblich mitbestimmen was einem angezeigt wird) , ist ähnliche Werbung nach der nächsten Anmeldung trotzdem wieder da.

    Mir kommt es vor als würden die aggressiv geschlechtsbezogen und nach Geschleterklischees werben und selbst diejenigen die damit nichts anfangen können, werden rigoros zugespamt.

    Es läuft also nicht nur so dass das was verkauft wird zielorientiert beworben wird, es wird auch bewusst geworben um es nur an bestimmte Gruppen zu verkaufen.
    Wenn ich mich zum Beispiel für eine untypische Sache interessiere, die meinem Geschlecht, Bildungsgrad o.ä. angeblich widersprechen, ereicht mich die Werbung gar nicht und umgekehrt.

    Es ist eine wechselseitige Sache und das ist die Kritik an der (heterozentirerten) Werbung, sie geht nicht nur auf Geschlechterklischees und Bildungsunterschiede ein, sie fördert diese ganz bewußt...nicht zuletzt auch auf Kosten der sexuellen Vielfalt.
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#21 TommAnonym
#22 Tobi CologneAnonym
  • 29.03.2013, 17:28h
  • Antwort auf #21 von Tomm
  • @Tomm:
    Mit besagten Drittanbieter-Cookies können Werbenetzwerke Nutzer über verschiedene Webseiten hinweg verfolgen.

    Wenn Du also Deinen Browser nicht so eingestellt hast, dass das unterbunden wird, besuchst Du heute queer.de, morgen spiegel.de und übermorgen wieder eine andere Seite.

    Und das Werbenetzwerk von dem das Cookie stammt, weiß dass Du an diesen drei Tagen auf diesen drei Seiten warst. Sie wissen auch, welche Artikel Du da aufgerufen hast, welche Videos Du angesehen hast, etc. Wie lange Du auf einer Seite warst, usw. Und sie wissen ungefähr, woher Du kommst: bei ländlichen Regionen nur die Gegend, bei Städten und Ballungsräumen etwas genauer.

    Was sie erst mal nicht wissen, ist Dein Name. Aber wie Chris schon sagte, ändert sich das, sobald Facebook, Google Plus, etc. ins Spiel kommen. Dazu genügt schon der auf manchen Seiten eingeblendete Like-Button, Du musst nicht mal auf der Facebook oder Google-Seite selbst mit der Werbung sein.

    Oder wo auch eine Verbindung mit dem Namen möglich ist, ist bei Anklicken einer Werbung und wenn Du dann ein Produkt bestellst, dich für einen Newsletter einträgst, eine Petition unterzeichnest, etc. Dann ist plötzlich dieses sehr genaue Profil von Dir mit Deinem Namen, Deiner Anschrift und was weiß ich nicht alles.

    Diese Daten werden auch oft verkauft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 Tobi CologneAnonym
  • 29.03.2013, 17:29h
  • Antwort auf #19 von chris
  • Ich verstehe, dass Du als Beschäftigter in diesem Bereich natürlich alles etwas runterspielst. Und vielleicht ist Dein Unternehmen ja wirklich vorbildlich beim Datenschutz. Aber das Problem ist nun mal, dass es viele schwarze Schafe gibt. Und genau wie man sein Türschloss nicht für nette Leute hat, sondern wegen der Verbrecher, so schützen sich die Internet-Surfer halt auch, weil sie nicht wissen können hinter welcher Werbung welcher Datenschutz steht.

    Und wenn Du erzählst, der Website-Betreiber würde die Position bestimmen, stimmt das. Aber Du gehst gar nicht auf bewegliche Werbung oder Werbung mit Ton hin. Das kommt ja so vom Werbenetz. Es ist ja nicht so, dass der Webmaster einer Site ein Banner nachträglich vertont.

    Doppelbanner u.ä. kann man auch anders verhindern.

    Übrigens ALLE Datenschützer warnen immer wieder vor Onlinewerbung und weisen darauf hin, dass diese Profilbildung und die Vernetzung von Daten viel mehr über die Nutzer preisgeben, als denen bewusst ist.

    Und schließlich:
    wenn Werbung ohne genaue Profilbildung nicht funktionieren würde, gäbe es keine Werbung in Printmedien, in Fernsehen und Radio und an öffentlichen Werbeflächen mehr... Es geht also auch ohne Ausspionieren der Kunden. Nur ist das halt ein toller Zuatzverdienst und mittlerweile ein Millionenmarkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#24 TommAnonym
#25 TheDadProfil
  • 29.03.2013, 20:44hHannover
  • Antwort auf #19 von chris
  • ""Diese Daten sind halt erforderlich um zielgerichtet Werbung anzuzeigen""..

    Wenn das funktionieren würde bekäme Mann auf Schwulen Seiten keine Werbung für rein heterosexulle Produkte..
    Zumal auf schwulen Pornoseiten keine Hetero-Sex-Angebote..

    Aber das nur am Rande..

    Insgesamt halte ich "spezifisch" aufbereitete Werbe-Angebote für überflüssig, selbst wenn sie funktionieren würde..

    Wahrscheinlich haben die meisten wohl eher nichts gegen Werbung allgemein, zumal wenn sie entgeltlose Nutzung bestimmter Web-Angebote unterstützen und oft erst möglich machen..

    Was allerdings schon sehr nervt ist die Behauptung großer Konzerne, dies sei unumgänglich, denn die Profite sprechen eine andere Sprache..

    Und wenn Mann dann sieht das ein Konzern wie Google am "Werbeangebot" selbst mehr verdient, als der Blogg oder die Netzzeitung wie queer.de, die diese Werbung eigentlich ermöglichen soll, dann erübrigt sich die Frage nach dem Nutzen für mich vollständig..

    Da halte ich es wie mit der GEZ und der GEMA..

    Eigentlich braucht die keiner, und trotzdem mischen die sich ständig ein, ebenso wie die Kirchen in den Staat..

    Da muß zuerst Einfluß begrenzt werden, und danach sprechen wir dann noch einmal über "Notwendigkeiten"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#26 chrisProfil
  • 29.03.2013, 20:55hDortmund
  • Antwort auf #23 von Tobi Cologne
  • Andere Medien basieren sehrwohl auf Daten. Nur sind diese statistisch und per Umfrage erhoben. Man kennt seine Zielgurppe. Im Internet ist das ganze halt nur ein wenig genauer. Und ja, theoretisch gibt es die Möglichkeit, persönliche Daten durch Bestellungen und Anmeldungen zu sammeln. Allerdings würde so ein Unternehmen in Deutschland ziemlich schnell Probleme bekommen. Aber alles Argumentieren lohnt ja nicht mehr. Dafür haben die Medien schon zu viel Angst in der Bevölkerung verbreitet.
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#27 David ZAnonym
  • 29.03.2013, 21:35h
  • Ich fände es auch toll, wenn queer.de deutlich übersichtlicher würde.

    Ich bin kein Freund von Apple mit seiner homophoben Zensur und manchen anderen dubiosen Geschäftsmethoden, aber sie haben gezeigt, dass man mit Benutzerfreundlichkeit sehr erfolgreich sein kann. Technisch gibt es gleichwertige oder sogar besser Sachen, aber durch die Benutzerfreundlichkeit kann Apple dennoch höhere Gewinne verbuchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 Tobi CologneAnonym
  • 30.03.2013, 10:43h
  • Antwort auf #26 von chris
  • Gegen statistische Daten, Leserumfragen, etc. hat ja auch keiner was. Die komplette Stasi-Überwachung als "ein wenig genauer" zu bezeichnen ist eine Verharmlosung, die User nur noch bestätigt, sich mit technischen Hilfsmitteln zur Wehr zu setzen. Wenn Beschäftigte der Werbeindustrie so wenig Sensibilität für Datenschutz zeigen, will ich denen erst recht nicht meine Daten anvertrauen.

    Und zur Verknüpfung mit personenbezogenen Daten:
    erstens surft man ja nicht nur auf deutschen Seiten. Und zweitens passiert das auch in Deutschland immer wieder. Und mit genau diesem unstillbaren Hunger, ruiniert sich die Online-Werbung selbst. Da braucht man nicht die Schuld bei den ach so bösen Medien oder anderswo zu suchen. Das ist nur Schuld der Online-Werbeindustrie selbst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 AlexAnonym
  • 30.03.2013, 11:00h
  • Was ich an queer.de toll finde, und was auch auf jeden Fall erhalten bleiben sollte, ist dass man kommentieren kann, ohne sich extra anmelden zu müssen und einen Account erstellen zu müssen. Das nervt mich bei anderen Internetseiten immer und da habe ich keine Lust zu.

    Das sollte immer so bleiben.

    Ansonsten kann ich mich für die Kommentarfunktion nur einem der Vorredner anschließen:
    es sollten auch Nicknames mit 3 Buchstaben möglich sein (wie z.B. Tim, Tom, Max, Leo, Ben, Ron, etc.) möglich sein und zumindest einige Sonderzeichen (wie z.B. Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen) sollten in Nicknames möglich sein. Außerdem sollten regelmäßig registrierte Nicknames, wo sich schon 1 Jahr oder länger niemand mehr eingeloggt hat, wieder freigegeben werden, weil das dann wohl Karteileichen sind.

    Was ich außerdem für die Kommentarfunktion noch sehr sinnvoll fände:
    wenn man Teile des Artikels oder andere Kommentare zitiert, sollte es dafür eine Zitatfunktion geben, die die Zitate ein wenig einrückt und farbig unterlegt, so dass sie leicht erkennbar sind und wie man das von anderen Foren und so kennt.

    Das einfach nur mit Anführungsstrichen zu markieren ist nicht ganz so übersichtlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 SebiAnonym
  • 30.03.2013, 11:21h
  • Ich finde auch (wie das schon jemand vorher gesagt hatte) dass manche Angebote hier auf queer.de etwas untergehen.

    Ich habe das z.B. immer bei den sog. Videos der Woche. Eigentlich ist das eine Kategorie, die ich sehr mag, aber dadurch, dass es da nur unregelmäßig neues gibt und das auch versteckt liegt (ich wüsste jetzt spontan ohne nachzugucken gar nicht, wo die sind) verpasse ich das oft.

    Vielleicht wäre es gut, statt Videos der Woche jeden Tag ein Vide des Tages zu präsentieren. Ähnlich wie beim Bild des Tages und auch in der Seitenleiste. Dann hätte man auch nicht immer mit einem Schlag so einen Berg an Videos vor sich.

    Da sind oft so schöne, wichtige oder auch witzige Videos dabei, dass das ruhig prominenter platziert werden könnte. Wie gesagt: mit einem Vorschaubild in der Seitenleiste wäre gut - z.B. unter dem Bild des Tages.

    Und noch was dazu, was auch jetzt schon für das Bild des Tages gilt:
    wenn man vergangene Tagesbilder sehen will, muss man sich durch jedes Bild einzeln durchklicken. Ich fände es besser, wenn das Archiv so wie bei den Ressorts wäre, dass man dann immer mehrere auf einer Seite gezeigt bekommt und weniger Seitenwechsel braucht.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 MarcAnonym
  • 30.03.2013, 20:13h
  • Ich fände es auch gut, wenn die Seiten übersichtlicher würden.

    Das allgemeine optische Erscheinungsbild (Layout, Farben, etc.) kann ruhig so bleiben, aber alles etwas übersichtlicher.

    Wenn man will, dass die Nutzer für etwas zahlen, dann muss man nicht nur super Inhalte anbieten, sondern diese auch benutzerfreundlich und übersichtlich präsentieren.

    A propos bezahlen:
    ich wüsste aktuell gar nicht, wie ich zahlen könnte. Es sollte einen Button "Queer.de unterstützen" geben, der gut sichtbar und leicht auffindbar positioniert ist, ohne zu stören (z.B. ganz oben in der rechten Seitenleiste) wo dann nach Anklicken eine Seite mit allen Spendenmöglichkeiten kommt (Kontonummer, Flattr, etc.). Und es sollten auch anonyme Spenden (z.B. mit Paysafe-Card) möglich sein.
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#32 giliattAnonym
  • 31.03.2013, 00:56h
  • Antwort auf #13 von Robin
  • Robin, es geht um das kaufmännische Konzept von queer.de. Um die Finanzierung. Ich sagte, dass meines Erachtens freiwillige Spenden nicht ausreichen. Wenn da in der ersten Woge der Solidarisierung mit dem vertrauten und geliebten Portal 700 Piepen zusammengekommen sind, kann man davon ausgehen, dass es tendenziell eher weniger wird, was der User zu zahlen bereit ist. Den Leuten sitzt das Geld heute nicht so locker. Daher mein Hinweis, dass queer.de einen Teil seiner Infos kostenpflichtig verschlüsseln sollte. Das hat nix mit Meinungseinschränkung zu tun.

    Die journalistischen Beiträge sind gut. Kritisiert habe ich den bisweilen rüden Ton in der Diskussion der User. Queer.de nützt es kaum, wenn nur Stamm-User im eigenen Meinungssaft schmoren. Neue Interessenten sollen zur Teilnahme gewonnen werden. Das funktioniert aber nur, wenn sie nicht gleich anfänglich verprellt werden durch ungebührliche Pack-Beschimpfungen.

    Von Meinungs- und Redefreiheit habe ich schon gehört. Zwar stand ich nicht auf der Internierungsliste für das Zuchthaus Bautzen. Netteres war mir zugedacht: Stasi-Psychatrie Waldheim - dies nur mal nebenbei angemerkt. Der IM, der mich ans Messer geliefert hatte, war übrigens eine alte schwule Schrankschwester mit Ehefrau und sechs Kindern.

    Wir Schwulen werden nicht "von RELIGIONEN beschimpft und verächtlich gemacht", sondern von MENSCHEN, von Vertretern religiöser Instutionen. Glaube und Instutionalisierung sollte man wissentlich trennen.

    Queer.de ist doch keine Missionierungsplatform. Weder für Atheisten, noch für Gläubige.

    Ich plädiere auf einen fairen Umgang miteinander.
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#33 tim johanesAnonym
#34 TheDadProfil
  • 31.03.2013, 04:21hHannover
  • Antwort auf #32 von giliatt
  • ""Wir Schwulen werden nicht "von RELIGIONEN beschimpft und verächtlich gemacht", sondern von MENSCHEN, von Vertretern religiöser Instutionen. Glaube und Instutionalisierung sollte man wissentlich trennen""..

    Richtig..
    Das trennen die meisten User in ihren Kommentaren auch..

    Allerdings ist es schon sehr befremdlich wenn jemand mit eigenen schlechten Erfahrungen in einem totalitärem System, einem anderem totalitärem System die Stange hält..

    Der Papst ist nicht alleine der homophobe im System..
    Der klerikale Apparat mutlipliziert die von jedem neuem Papst erneuerten Dogmen und trägt sie zu den Menschen die sich dann im Recht fühlen die Hasstiraden auf alles was der RKK unliebsam erscheint, zu verbreiten,und damit dann den Irrglauben zu leben..

    Und so bedingt das System Religion die Menschen die diskriminieren, und die diskriminierenden Menschen bedingen das System Religion..

    Das ist nicht zu trennen so lange die Schafe den Geruch tragen, den zu riechen und anzunehmen der neue Papst gerade verkündet hat..

    Es gäbe die Möglichkeit einer Revolution, die sich aber noch kein Kirchenführer getraut hat :

    Aufstehen und mit klaren Worten alle die aus der Kirche weisen die diskriminieren..
    Mit klaren Worten die Diskriminierung beenden, die Missinterpretationen aus der Bibel für falsch erklären, zum Frieden aufzurufen, Ja zur Vielfalt zu sagen, und als oberster Hirte der RKK den anderen als Vorbild dienen..

    Ein einfaches Wort eines einfachen Mannes, dem Kraft seines Amtes die Unfehlbarkeit anhängt..

    Alle würden ihm folgen..
    Zuerst die Kleriker, danach die Gläubigen und die anderen Kirchen, und am Ende gar die anderen Religionsführer aus dem Islam, dem Hindhuismus, dem Buddhismus, und schließlich die Politiker..

    Aber das wird nicht passieren, denn die RKK und alle anderen haben Angst vor einem Machtverlust der mit dem Ende der Unterdrückung einherzugehen scheint..

    Das es den nicht wirklich gibt zeigt das Beispiel Südafrika nach dem Ende der Apardheitspolitik, wo zwar immer noch nicht alles gut ist, aber vieles sehr viel besser ist, als es voher in der Diktatur der Weißen war..

    So lange wie es die Apardheitspolitik in den Religionen gibt, wird es unerläßlich sein, mit den Religionen und den Organisationen auch die Menschen zu bekämpfen, die das System tragen..
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#35 PietroAnonym
  • 31.03.2013, 13:17h
  • Ich finde auch, dass queer.de übersichtlicher werden muss. Sowohl von der optischen Gestaltung als auch vom Zuschnitt der Ressorts und Abgrenzung der Ressorts.

    Und ich fände auch einen ausgebauten Kulturteil gut. Wieso z.B. nur schwul-lesbische Filme besprechen, es gibt auch andere gute Filme, die man besprechen könnte. Ähnliches gilt für Musik, Theater, Ausstellungen, etc.
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#36 LinguistAnonym
  • 31.03.2013, 23:10h
  • Antwort auf #32 von giliatt
  • "Wir Schwulen werden nicht "von RELIGIONEN beschimpft und verächtlich gemacht", sondern von MENSCHEN, von Vertretern religiöser Instutionen. Glaube und Instutionalisierung sollte man wissentlich trennen."

    Es ist einfach sprachlich so, dass man dann solche sprachlichen Figuren wählt. So sagt man z.B. auch "Grass belegt die Hälfte meines Bücherregals" und meint natürlich die Werke von Grass. Oder man sagt "Stanford swims to win" und meint natürlich die Schwimmer der Stanford-Mannschaft (um mal ein Standardbeispiel zu nennen).

    Das nennt man Metonymie und ohne das wäre Sprache furchtbar umständlich.
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#37 TimonAnonym
  • 01.04.2013, 16:08h
  • Antwort auf #32 von giliatt
  • Natürlich sind auch alle neuen Leser herzlich willkommen. Auch die, die vielleicht andere Meinungen haben. Aber wenn sie ein Problem mit anderen Meinungen und Redefreiheit haben, ist das deren Problem, nicht unseres.

    Sollen wir jetzt plötzlich auf die laufenden Unverschämtheiten von Religionen nicht mehr reagieren dürfen, nur weil manche Kirchenfans damit ein Problem haben?

    Die ganzen Kirchenanhänger müssen endlich mal lernen, dass ihnen nicht jeder nach dem Mund spricht. Die müssen endlich lernen, auch mal andere Meinungen zu akzeptieren. So ist das in einer Demokratie.

    Kein Einschränkung der freien Rede auf queer.de. Das wäre das Ende von queer.de.
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#38 JasperAnonym
  • 01.04.2013, 16:44h
  • Bei Büchern, Filmen, CDs, etc. fehlt manchmal diese kleine Infobox, wo die ganzen Angaben zu Autor, Verlag, Seitenzahl (bei Büchern), Regisseur, Darstellern, Länge, Land, etc. (bei Filmen), usw. nochmal übersichtlich zusammengefasst sind.

    Darauf sollte geachtet werden, dass diese Infobox bei solchen Sachen immer dazu gehört.

    Und bei Filmen (egal ob Kino- oder DVD-Tipps) sollte es auch immer eine Galerie mit Standfotos aus dem Film und den Video-Trailer geben. Auch dies wird manchmal leider vergessen.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Nur bei CDs verzichten wir auf den Infokasten. Wenn wir bei Kinofilmen/DVDs keinen Trailer und/oder keine Bildergalerie einbinden, sind diese nicht verfügbar.
#39 iTechnikerAnonym
  • 01.04.2013, 18:28h
  • @Chris:
    Du wärst erstaunt, was man heute mit Data-Mining schon alles aus großen Datenmengen herausholen kann. Die meisten Nutzer wären schockiert, wenn sie wüssten, was das Netz schon heute über sie weiß. Dabei sind viele Einzelinformationen für sich genommen erst mal uninteressant. Aber in der Verbindung der Daten wird es dann schneller brisant, als manchen Leuten klar ist.

    Zielgerichtete Werbung ist ja bei Webseiten genauso möglich wie bei Printmedien. Auf queer.de wird man sicher nicht für Antibabypillen werben, auf baby.de nicht für Dildos, auf Handwerker-Seiten nicht für Stricknadeln, auf Handarbeits-Seiten nicht für Bohrmaschinen, auf Seiten für teure Uhren nicht für Ein-Euro-Shops, auf Seiten für Billigprodukte nicht für teure Uhren oder teure Autos, etc.

    Und selbst wenn ich im Einzelfall auch mal eine Werbung sehe, die mich nicht interessiert (was ja auch bei Printmedien und im Fernsehen der Fall ist), ist mir das immer noch lieber als wenn ich komplett ausgeschnüffelt werde und irgendwelche Konzerne Möglichkeiten haben, von denen die Stasi noch geträumt hätte.

    Wie schon jemand geschrieben hat:
    wie kann ich gegen Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner, etc. sein und gleichzeitig privaten Konzernen noch viel mehr Daten über mich freiwillig geben.

    Eigentlich sollten Online-Werber froh sein, wenn Nutzer nur Drittanbieter-Cookies sperren um sich technisch zumindest ein wenig gegen die totale Überwachung im Netz zu wehren. Die Alternative wären Ad-Blocker, wie sie schon heute manche Leute nutzen. Und dann wäre das Thema Online-Werbung endgültig tot, wenn das genug Leute täten.

    Deshalb tut die Werbewirtschaft auch gut daran, jetzt nicht nach neuen Wegen anstelle von Drittanbieter-Cookies zu suchen, um Nutzer möglichst gut zu überwachen. Denn sonst bleibt irgendwann tatsächlich kein anderer Ausweg mehr, als Online-Werbung mit Ad-Blockern komplett zu sperren. Und das wäre nicht nur das Ende von Online-Werbung, sondern auch von vielen Websites.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 JasperAnonym
  • 01.04.2013, 20:35h
  • Antwort auf #38 von Jasper
  • 1. Auch bei CDs wäre eine Infobox mit Interpret(en), Titel des Albums, Label, Laufzeit, etc. super.

    2. Sogar bei Ausstellungen würde sich eine Infobox mit genauer Dauer der Ausstellung, Öffnungszeiten, Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse, Homepage, etc. anbieten.

    3. Was mir noch eingefallen ist: bei Filmen, Büchern und auch CDs könnte man auch ein Bild des Covers in die Infobox packen.

    4. Ich habe auch schon bei Filmen gesehen, dass die Infobox fehlte. Vielleicht nur ein Versehen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 FlorianAnonym
  • 01.04.2013, 21:19h
  • Hier gibt es so viele tolle Ideen und Verbesserungsvorschläge. Ich kann nur hoffen, dass die Redaktion sich das alles sehr genau durchliest und vieles davon umsetzt.

    Ich kann zwar nicht garantieren, dass bei größerer Benutzerfreundlichkeit tatsächlich mehr Spenden fließen, aber die Chance dazu ist bei besserer Nutzerfreundlichkeit sicher höher als bei schlechterer.

    Außerdem geht es ja neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch darum, dass wir alle gemeinsam das Ziel von voller rechtlicher Gleichstellung und voller gesellschaftlicher Akzeptanz haben. Und dafür ist eine möglichst professionelle, nutzerfreundliche Außendarstellung natürlich besser.
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#42 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.04.2013, 10:08h
  • Antwort auf #35 von Pietro
  • Queer.de kann so bleiben wie es ist! Die Themen und Rubriken sind übersichtlich, da gibt es nichts zu verbessern.

    Was ich mir aber wünsche ist, daß in der Kategorie Filme mehr deutschsprachige sowie auf Deutsch synchronisierte vorgestellt werden sollten.

    Außerdem sollten das aktuelle Bewertungssystem und die Möglichkeit, unter anonymen Nick seine Kommentare zu verfassen, abgeschafft werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#43 OlliAnonym
  • 02.04.2013, 11:02h
  • Antwort auf #42 von FoXXXyness
  • Aha, nur weil Du ständig rote Bewertungen bekommst, soll also das Bewertungssystem abgeschafft werden...

    Und das mit dem Kommentieren ohne Anmeldung sehe ich ganz anders: das macht Kommentare einfach, schnell und bequem. Ich habe keine Lust, mich irgendwo registrieren zu müssen, nur damit ich mal schnell meine Meinung schreiben kann. Deswegen schreibe ich auch nie auf spiegel und so, sondern nur ab und zu mal hier.

    Und das mit den Rubriken sehe ich auch anders:
    in dem Moment wo man überlegen muss, wozu eine Meldung gehört (habe ich oft genug, wenn ich ältere Sachen suche) ist das schon ein Zeichen, dass die Einteilung nicht optimal ist. Und auch sonst ist queer.de sehr unübersichtlich. Das wurde ja schon von anderen zur Genüge erklärt.
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#44 zündsandreanAnonym
#45 NicoAnonym
  • 02.04.2013, 11:54h
  • Antwort auf #42 von FoXXXyness
  • Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber an solchen Kommentaren merkt man sofort, ob jemand eine wissenschaftliche "Denke" hat oder nicht.

    Du nimmst einfach Deine persönliche, subjektive Meinung, dass Du mit der Bedienung gut klar kommst, und dass deshalb keine Änderungen nötig seien.

    Wie oft habe ich Leute wie Dich schon im Usability-Labor grandios scheitern sehen (und sie waren sogar danach noch der Meinung, ihre Bedienung einer Software oder Webseite wäre gut gewesen)...

    Wer sagt z.B., dass es auf queer.de nicht noch zahlreiche Angebote gibt, die Du noch gar nicht kennst, weil Du sie nie wahrgenommen hast?

    Du ignorierst auch völlig, dass bei regelmäßiger Nutzung (was bei Dir der Fall ist, ich lese oft genug Deinen Nick) eine Gewöhnung eintritt. Wenn die Bedienung hochgradig überlernt ist, nimmt man viele Schwächen gar nicht mehr bewusst wahr. Aber sie beeinträchtigen dennoch die kognitive Beanspruchung, die unbewusste Zufriedenheit und die qualitativen und quantitativen Kennzahlen der Benutzung. Von neuen Benutzern, die noch nicht an ein Produkt gewöhnt sind, mal ganz zu schweigen.

    Frag mal einen durchschnittlichen iPad-Nutzer, was an seinem Gerät besser ist als an einem Android-Tablet; er wird es Dir nicht sagen können. Dennoch sieht man dann im Labor die Unterschiede in der Nutzung.

    Wir haben mal eine Usability-Optimierung für einen Online-Händler gemacht. Beim Pretest waren sich fast alle Teilnehmer einig, dass man nichts zu verbessern bräuchte und alles gut ist, so wie es ist. Nach den Verbesserungen war dieselbe Fokusgruppe der Meinung, dass es genauso gut wäre wie vorher. Aber die Absätze sind um fast 26% gestiegen!! Und das war nicht mal eine bestmögliche Optimierung, sondern nur vorsichtige Detailänderungen, weil der Anbieter keine zu radikalen Änderungen wollte.

    Usability-Verbesserungen bringen jedem was: egal ob dem Neukunden oder dem alten Hasen. Selbst den Leuten, die so an ein Produkt gewöhnt sind, dass sie die Schwächen umschiffen, ohne sie noch bewusst wahrzunehmen.

    Ich weiß, dass gerade Usability etwas ist, was vielen Leuten schwammig scheint und wo deshalb viele meinen, auch was zu sagen zu können. Aber das lässt sich knallhart operationlisieren und empirisch prüfen. Das habe ich für queer.de zwar nicht gemacht, aber dass einige Dinge nicht optimal sind, kann man auch so schon zu 99% Sicherheit sagen, wenn man sich professionell mit Usability beschäftigt.
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#46 FlorianAnonym
  • 02.04.2013, 12:06h
  • Antwort auf #44 von zündsandrean
  • Das ist halt der Unterschied:
    manche wollen nicht oberlehrerhaft klingen und interessieren sich nicht dafür, was man noch besser machen könnte. Und andere interessieren sich nicht für ihr Image bei manchen anderen, sondern wollen einfach dazu beitragen, dass queer.de mehr verdienen kann und dass unser aller Ziel noch besser unterstützt wird.
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#47 SebiAnonym
  • 02.04.2013, 15:05h
  • Antwort auf #42 von FoXXXyness
  • Dass Du keine Untertitel bei Filmen magst, weiß jeder, der Deine Kommentare verfolgt. Aber queer.de sucht sich Filme für ihre Kritiken ja nicht nach der Sprache aus.

    Dass wenig synchronisiert wird, liegt ja nicht an queer.de sondern an den Studios, Verleihern, etc.

    Wenn es nicht gerade Riesen-Hits wie Brokeback Mountain, Milk, etc. sind ist der Markt für schwule Filme leider eher klein. Wenn dann wenigstens noch ein großes Studio dahinter steht, gibt es dennoch oft eine Synchronfassung, aber wenn der Film von einem kleinen Independent-Label stammt und dann hier von ProFun oder Salzgeber veröffentlicht wird, lohnt sich LEIDER nicht für jeden kleinen Arthaus-Film eine Synchronisierung. Deshalb sollte queer. de dennoch nicht auf eine Rezension verzichten.

    Ich finde es gut, dass queer.de erst mal alle Filme mit schwuler Thematik vorstellt. Und es steht ja dann dabei, ob es OmU oder Synchronfassung ist. Und dann kann jeder selbst entscheiden, welchen Film er sehen will und welchen nicht.
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#48 Simon HAnonym
  • 02.04.2013, 20:54h
  • Für mich gibt es drei Kriterien, die für journalistische Angebote im Netz (also auch queer.de) gelten und die natürlich auch die Zahlungsbereitschaft (zumindest teilweise) bestimmen:

    1. Themenvielfalt:

    Für queer.de finde ich, dass der Bereich Politik ganz gut und breit beachtet ist.

    Boulevard/Vermischtes ist so mittelmäßig.

    Kultur (Bücher, Musik, Film, Theater, Ausstellungen, etc.) und auch Lifestyle (Mode, Kosmetik, Fitness, Inneneinrichtung, Technik, etc.) könnten dagegen noch deutlich ausgebaut werden.

    2. Qualität:

    Die Artikel müssen natürlich sauber recherchiert sein und richtige Inhalte bieten. Das finde ich bisher bei queer.de schon ziemlich gut.

    3. Nutzerfreundlichkeit / Übersicht:

    Dazu wurde ja schon von anderen ganz viel gesagt, was ich weitestgehend unterschreiben kann.

    Die besten Inhalte bringen nichts, wenn die Benutzung suboptimal ist oder das Angebot unübersichtlich ist. Da gibt es bei queer.de noch einiges an Verbesserungsbedarf.

    Da dazu schon so viel gesagt wurde, will ich dazu nicht mehr zu viel sagen. Nur mal als ein Beispiel: auch ich verstehe nicht, warum manche Themen im normalen Angebot sind, andere im Blog und wieder andere in "Kurz notiert". Lieber alle Artikel (egal ob kurz oder lang) als normale Artikel ohne unterschiedliches Layout zuerst oben bei den Top-Themen und dann (je nach Thema und je nach Zugriffszahlen schneller oder weniger schnell) in die entsprechenden Ressorts einsortieren.

    Fazit:

    Diese drei kurz angerissenen Punkte sind für mich (und sicher auch für die meisten anderen) für journalistische Angebote im Netz (also auch queer.de) von grundlegender Bedeutung für Zufriedenheit, Kundenbindung und damit letztendlich auch für die Umsätze (egal ob per Werbung (die ja auch von Zugriffszahlen abhängt), Spende oder wie auch immer).
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#49 NicoAnonym
#50 stromboliProfil
  • 04.04.2013, 22:23hberlin
  • Antwort auf #49 von Nico
  • na dann klärt uns doch mal auf ,wie das ganze hier funktioniert.. man will ja auch mal umfragen fälschen können!
    Es wird ständig geraunt und vermutet, jetzt ist zeit, auch mal den beweis zu erbringen!

    Wenn nicht, halt in bescheidener demut das ergebnis hinnehmen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 giliattAnonym
#52 kurtBAnonym
  • 06.04.2013, 11:44h
  • Naja ob hier wirklich journalistische Unabhängigkeit herrscht? Queer.de erscheint mir zB oft als persönliches Hausblatt von Volker Beck, es gibt ja keinen Rülpser von ihm, der hir nicht veröffentlicht wird, im Gegensatz zu kritischen Beiträgen zu den Aktivitäten des Grünen. EIn Schelm wer Böses dabei denkt! :-)
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#53 NicoAnonym
  • 09.04.2013, 09:09h
  • Antwort auf #50 von stromboli
  • Also wenn bei einem Wochen-Voting von Mo-Do insgesamt 500 Stimmen eingehen, die sich auf die verschiedenen Antworten verteilen und wenn dann plötzlich in einer Nacht (!) noch mehr Stimmen eingehen als vorher in 4 Tagen und 3 Nächten und diese auch alle nur für eine der Antworten, dann ist eine Manipulation doch wohl offensichtlich.

    Zur Frage, wie diese Manipulation geschieht:
    natürlich nicht per Hand, sondern skriptgesteuert. Mit ein wenig Programmierkenntnissen ist das simpel. Und Schutzfunktionen wie Cookies, IP-Überprüfung, o.ä. lassen sich auch einfach aufheben. Ich werde hier natürlich keine Anleitungen zur Manipulation veröffentlichen, aber wer Ahnung hat oder ein wenig recherchiert, merkt, was da möglich ist.

    Dass ein Internet-Voting nicht repräsentativ ist, ist klar. Und wenn irgendjemand vielleicht auch mal 3-4 mal abstimmt, weil ihm das Thema sehr am Herzen liegt, ist das auch okay. Aber wenn systematische Manipulation stattfindet, die Ergebnisse eklatant verändert und komplett umdreht, dann ist das schon was anderes.

    Natürlich kann queer.de das dennoch so lassen, es gibt ja keine Pflicht da was zu ändern. Nur bin ich persönlich dann auch nicht bereit, für sowas auch noch zu spenden... Und darum ging es ja hier in dem Artikel.
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#54 AlexAnonym
  • 09.04.2013, 12:06h
  • Die einzelnen Resorts finde ich ganz okay. Ich würde nur vielleicht statt DVD eine Rubrik Film machen, die ich für beides - DVDs und Kino - nutze.

    Wo ich aber auf jeden Fall zustimme:
    oben bei den Top-Themen sollte nicht noch mal in normale Artikel, Blog-Artikel und Kurzartikel unterschieden werden. (Wandern die eigentlich auch in die Resorts oder müssen die über die entsprechenden Unter-Archive abgerufen werden?)

    Besser fände ich, wenn jeder Artikel zu einem bestimmten Resort zählen würde und oben die Top-Themen zwar mit Angabe des Resorts stehen, aber nicht noch bei den Topthemen Unterkategorien wie Blog und Kurzmeldungen. Das ist lästig und unübersichtlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 Julian SAnonym
  • 12.04.2013, 12:19h
  • Ich fände es (neben vielen der bereits erwähnten Vorschläge) sehr gut, wenn die Artikel etwas breiter vom Layout würden und wenn man mehr und großflächigere Fotos einbinden würde. Fotos lockern Texte nämlich sehr gut auf.

    Ich nehme mal als Vergleich den Bericht der Deutschen Welle zur Eheöffnung in Uruguay:

    www.dw.de/uruguay-sagt-ja-zur-homo-ehe/a-16737048

    Dort ist ein riesiges Foto schwuler Aktivisten, die sich vor dem Gericht in den Armen liegen, als das Urteil verkündet wird. 1. Wieso war dieses tolle Foto nicht auch auf queer.de wo schon der Text derselbe einer Presseagentur ist? 2. Und vor allem sieht man, wie toll große Fotos wirken und wie viel moderner das Layout dadurch wirkt.

    Das Layout von queer.de wirkt teilweise etwas altbacken...
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#56 queer_norbert (Admin)Profil
  • 12.04.2013, 19:05hDüsseldorf
  • Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen. Ich möchte kurz zu einigem was sagen.

    Ein Relaunch mit neuem Look und mehr Übersichtlichkeit ist schon länger angeplant und wird sicher einiges von euren Ideen und Wünschen berücksichtigen. Das wird aber noch Monate auf sich warten lassen - es gibt für den Programmierer (also für mich) noch vorab eine längere To-Do-Liste. Zudem wird es ein umfassender Relaunch auch im nicht sichtbaren Bereich: Weg vom (nun wirklich uralten) HTML-Tabellenlayout zu einem fehlerfreien, modernen CSS-Layout, und das muss intern in den PHP-Dateien umgesetzt werden.

    Ein Layout von queer.de wird aber immer auch ein Kompromiss sein: es muss zu seriösen Hintergrundgeschichten ebenso passen wie zu Erotik-Galerien oder Anleitungen zu einer Darmspülung :-) Es kann auch wegen gewisser Beschränkungen (s. etwa "Fotos" u.) kein riesiges Hochglanzlayout sein, Platz für diverse Banner muss auch sein. Aber an der Übersichtlichkeit werden wir arbeiten.

    Wir werden uns in jedem Fall vorab die Startseite vornehmen und diese übersichtlicher gestalten und einigen Bereichen (etwa Anderso) mehr Platz bieten.

    Größere Fotos
    (zu Kommentar #55) Da wir auch bei erheblichen Mehreinnahmen kein Budget für Agenturfotos hätten, sind wir etwa auf flickr/wikipedia angewiesen oder das, was von Verbänden, Veranstaltern, Teilnehmern etc. kommt. Das sind nicht immer die besten oder passenden Fotos für eine riesige Darstellung.

    Startseite: Artikel, Kurzmeldungen, Blog
    (einige, u.a. #54) Kurzmeldungen sind kleinere Meldungen, die aktuell sind, aber nicht die Relevanz besitzen wie die größeren Themen um sie rum (etwa ein gefundenes CSD-Motto). Würden wir sie normal als großes Thema aufbereiten, würden sie innerhalb eines Tages einige wichtigere Themen verdrängen (so passiert das gerade etwa auf der mobilen Seite). Schieben wir sie hingegen auf der Startseite direkt nach unten, gehen sie ganz unter. Das ganze ist nur ein Problem der Startseite: Ansonsten fügen sie die Meldungen direkt in die jeweilige Rubrikensortierung.
    Der Bereich "Blog" ist eine eigene Rubrik und mehr für das kurz Kommentierende, für kleinere Videos oder kürzere bunte Geschichten gedacht, kurz: für das nicht rein nachrichtliche. Der Bereich hat auch ein leicht anderes Layout, um eine Unterscheidbarkeit deutlich zu machen. Die ist manchmal wichtig: Eine kleine Randanmerkung letztes Jahr etwa, "Wowereit vergisst die Homos" (in der Weihnachtsansprache), wurde auf queer.de als kleine Randbemerkung wahrgenommen. Auf Facebook, wo es nur einen Teasertext gibt, wurde von einem vollwertigen und damit unverhältnismäßigen Kommentar ausgegangen; wie die negativen Kommentare auf Facebook zeigten, wurden wir da schnell missverstanden.
    Nichtdestotrotz überlegen wir beim Relaunch der Startseite, wie man auch den Bereich übersichtlicher gestalten kann (Blog etwa in die rechte Spalte). Ansonsten s.a. die quasi alternative Startseite "News-Übersicht" (weiter unten).

    Voting, Kommentarvoting
    (#53 u.v.m.) Das Interesse am Voting ist größer, als wir je gedacht hätten. Wir werden das Tool in der nächsten Zeit überarbeiten und Erfahrungen einfließen lassen, die wir mit dem Pink-Lake-Talentcontest-Voting im letzten Jahr gemacht haben. Es wird dadurch deutlich besser vor Missbrauch geschützt. In einem zweiten Schritt könnte man auch die Kommentarbewertung, an der wir festhalten wollen, auch für nicht registrierte Nutzer freigeben - durch weniger Missbrauchsmöglichkeiten und zugleich mehr Teilnehmer könnte das noch aussagekräftiger werden.

    Kommentare
    Wir wollen es beibehalten, dass auch anonym kommentiert werden kann - ggf. kommt noch eine Möglichkeit hinzu (nicht als Ersatz!), per Facebook- oder Twitter-Login zu kommentieren.
    (#4) Die Schnellkommentarfunktion (bei Bild des Tages) soll noch an anderen Stellen auftauchen und ist ein Test: Wie können wir das Kommentieren schneller machen und im Sinne einer breiten Diskussion vielleicht verhindern, dass immer mehr Kommentare nicht mehr bei queer.de, sondern im Facebook-Profil erscheinen.

    Datenschutz, Werbung
    Da es immer wieder auftauchte: Wir versuchen den Datenschutz dort, wo wir können, sehr wichtig zu nehmen (mehr Infos unter "Impressum"). Wir setzen etwa kein Google Analytics ein (sondern auf eigenem Server Piwik mit IP-Adressenkürzung u.ä.), verzichten in der Standardansicht auf Facebook-Buttons und ähnliche Dienste und binden etwa Youtube-Videos in der nocookie-Variante ein.
    Bei unseren Werbepartnern, auf die wir logischerweise nicht verzichten können, haben wir darauf freilich wenig Einfluss. Allerdings unterstützen die meisten Anbieter inzwischen Einstellungen wie notrack.
    Auf allzu nervige Werbung (Interstitial u.ä.) verzichten wir in der Regel. Gelegentlich liefert mal ein Dienst selbst startende Videos o.ä. aus, es braucht dann manchmal etwas länger, das aus dem System zu bekommen. Wir haben insgesamt nicht immer die besten Banner, was auch daran liegt, dass uns viele Agenturen ablehnen.

    Kauf-Inhalte
    (#32) Wir wollen und werden kostenlos bleiben. Wir machen das alles ja, um die Szene zu informieren, und weniger, um reich zu werden (wir wünschten nur, wir könnten halbwegs davon leben). Wir glauben auch nicht, dass genügend Leute für einen Einzelartikel zahlen würden.

    Videos der Woche
    (#30) Das Problem ist, dass sie halt nicht zu einem festen Zeitpunkt erscheinen. Mal gibt es in einer Woche sehr viele, mal in einem Monat ganz wenige (und manchmal kommt man einfach nicht dazu...). Anders als früher geht es daher nur um Erotik-Videos, aktuelle lustige oder politisch relevante Videos finden sich dann als Einzelnachricht, etwa im Blog.

    Anderswo
    (#9) Wir sind bereits dabei, unsere Presseschau aufzuwerten - zu den Links folgt ein Preview-Image und eine zusätzliche Beschreibung (wir diskutieren noch, ob wir zudem eine Kommentiermöglichkeit schaffen). Im entsprechenden RSS-Feed ist das bereits umgesetzt, der Bereich bekommt eine eigene Übersichtsseite und wird auch bei der Überarbeitung der Startseite besser berücksichtigt (nebenbei: das "Verpasst", das an der falschen Stelle steht, fällt dann weg).

    Ressortaufteilung
    (einige) Im Großen und Ganzen wollen wir diese so beibehalten. (#7) Boulevard (Promi ermordet) ist etwa etwas anders als Szene (Szene-Bar schließt). Wir haben kürzlich "Glaube" neu eingeführt, weil es Sinn machte, und überlegen das noch für Sport. Es ist aber sicher richtig, bei einem Relaunch zu überlegen, wie man das Menü optimieren kann. Die mobile Seite kommt ganz ohne Ressortmenü aus, die inhaltliche Aufteilung muss also nicht unbedingt die gleiche sein wie die navigierende.

    Übersicht / Themen finden:
    Vielleicht ein paar Tipps zur Übersichtlichkeit: Oben im Kopf über dem Suchfeld gibt es den Link zu einer News-Übersicht, die alle Nachrichten der letzten sieben Tage liefert wie auch eine Kurzübersicht der Bilder des Tages und der "Anderswo"-Presseschau (die Seite wird in Kürze auch noch ausgebaut, dann auch Galerien & Co der letzten 7 Tage umfassen). Geht man hingegen mit der Maus über den Link, werden die Überschriften der letzten Nachrichten angezeigt.
    Das Suchfeld selbst eignet sich übrigens gut, um ältere Artikel zu finden: Tippt man Westerw... ein und hat Javascript aktiviert, öffnet sich ein Menü und es werden nicht nur Suchvorschläge angezeigt, sondern auch beliebte Einzelartikel, die sich nach dem Klick direkt öffnen. Auch Schlagworte werden teilweise angezeigt.

    Community und Erotik
    (#1) Wir müssen unseren Community-Bereich noch vergößern, aber eine Konkurrenz zu Dating-Portalen können und wollen wir nicht bieten. Als Unternehmen mit Sitz in Deutschland können wir keine XXX-Sachen bieten, die einzigen legalen Möglichkeiten sind keine wirkliche Lösung (Anmeldung gegen viel Geld per Post-Ident-Verfahren, dann muss bei jeder Verbindung ein spezieller USB-Stick im Rechner stecken).

    Da unsere User gerne diskutieren, überlegen wir, ob wir eine modernere Version eines klassischen Forums anbieten sollen: So können Themen gestartet werden, die sich nicht auf aktuelle Themen beziehen. Wir würden eventuell auf eine Freischaltung wie bei den Kommentaren verzichten und mehr Möglichkeiten etwa zum Zitieren früherer Beiträge bieten.

    Was meint ihr? Und ja: Wir lesen Feedback und nutzen es sehr gerne.
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#57 steffdaAnonym
  • 14.04.2013, 13:27h
  • Aus meiner Sicht wäre zuerst einmal ein skalierendes Layout nötig. Ich sitze hier an einem 22"-Bldschirm bei dem nur die linke Hälfte für Inhalte genutzt wird.

    Grüße
    Steffen
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#58 giliattAnonym
  • 16.04.2013, 00:23h
  • Liebe Queer.de.Macher,

    hatte mich mehrfach geäussert zum Thema. Freiwillige Zahlungen reichen m.E. nicht aus, um Euer Portal auf ein solides sorgenfreies Fundament zu setzen. Als User kann ich leben mit Werbung, weil mich das Fernsehen damit seit 50 Jahren berieselt und weil im Internet mir ständig vom Sparkassenverband eingeremst wird, dass ich als Kunde ein rohes Ei sei...

    An Diskussionen über das Layout und weiterführende Einzelheiten kann ich mich nicht beteiligen, da ich davon so viel Ahnung habe, wie Inge Meysel von der Kernspaltung. Halte sie für sekundär, weil Euer Portal, selbst für mich, als computertechnischen Blöddödel, tatsächlich benutzerfreundlich ist.

    Es sind die Inhalte, die Euer Portal attraktiv machen. Es geht um INHALTE. Daher meine Anregung:

    Wir diskutieren immer über Leitartikel mit schwulem Bezug. Wir sind im Leben aber nicht vorrangig homosexuell, sondern Otto/Ottilie-Normalverbraucher/In. Da sind unschwul-allgemeine Themen auch von allgemeinem diskussionswürdigen Interesse. Um - beispielsweise - über den ruhmreichen nordkoreanischen Kommunistenkaiser Kim Il Dings Bums unseren Senf loszuwerden, müssten wir warten, bis Riesenbaby`s Dackelrüde sich bei der Fortpflasnzung gleichgeschlechtlich gebärdet. Oder wir schlagen den Bogen, indem wir ihn optisch mit PSY vergleichen....

    Vorschlag: Richtet eine wöchentliche oder tägliche Rubrik KURZ & KNAPP ein mit dem Thema des Tages/der Woche, das Ihr vorgebt. Jede Zuschrift wird - wie im Fenster deutlich angezeigt - auf soundsoviel Zeichen begrenzt, also kurz und knapp. Verhindert Geschwafel. Zwingt User zum genauen Lesen der vorangegangenen Beiträge und zum Nachdenken. Erhöht die Qualität der Zuschriften. Erfordert aber auch mehr redaktionellen Aufwand beim "Aussortieren" von Doppelmeinungen oder Sabbelmüll.
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#59 MaxiAnonym
  • 20.04.2013, 22:02h
  • Ich finde es toll, dass es von queer.de auch eine Mobilversion für Handys gibt. Aber leider hat die nur einige Top-Artikel und bietet nur Zugriff auf einen Mini-Teil des Angebots. Für weitere Inhalte muss man dann doch wieder auf die "große" Seite wechseln, die natürlich auf so einem kleinen Display nur suboptimal bedienbar ist.

    Da der mobile Zugriff per Handy immer wichtiger wird, fände ich es toll, wenn die auf kleine Displays optimierte Mobilversion deutlich aufgewertet würde. Idealerweise hätte sie alle Inhalte, die auch die Desktop-Version bietet, aber halt in Layout und Bedienung an das kleinere Display angepasst.

    Und wenn man dann noch dafür sorgt, dass die Bedienung von Mobil- und Desktop-Version sich nicht zu extrem unterscheidet und man sich in beiden sofort zurechtfindet, wäre das bestimmt toll.

    Und alles was die Nutzer zufriedener macht, steigert letztendlich auch die Bereitschaft zu spenden.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Hallo Maxi, sämtliche Artikel gibt es doch auch auf unserer mobilen Seite - inklusive einer Suchfunktion. Zur Übersicht im Footer auf "News-Übersicht".
#60 NicoAnonym
  • 20.04.2013, 22:28h
  • Antwort auf #56 von queer_norbert
  • @queer_norbert:

    Keine Sorge. Ich finde es vollkommen verständlich, dass ein Angebot, wo kein Riesen-Medienkonzern hinter steht, einen technischen Relaunch nicht mal eben so in einem Monat macht.

    Lieber noch ein paar Monate warten und dafür dann ein tolles Endergebnis...

    Noch zu drei Detail-Antworten von Dir:

    1. Bessere und größere Bilder:
    kann ich gut verstehen. Aber wenn man mal irgendwann genug Geld dafür hätte, wäre es toll die Bebilderung noch besser zu machen.

    2. Trennung in "normale" Artikel, Blog und Kurzmeldungen:
    - Manche Kurzmeldung ist länger als manche "normale" Meldung. Man braucht sich doch nur mal die Anzahl der Kommentare ansehen. Dass die bei den Kurzmeldungen oft so gering ist hat sicher nichts mit den oft sehr wichtigen Themen zu tun, sondern liegt einfach daran, dass die Kurzmeldungen (in dieser Liste ohne Bilder) optisch untergehen.
    - Wenn ich mir beispielhaft mal die aktuellen Blog-Meldungen ansehen, würden die durchaus thematisch in die Resorts passen und auch längenmäßig, denn es muss ja nicht jede Meldung gleich lang sein.

    Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass das Aufgehen von Blog und Kurzmeldungen in die normalen Nachrichten die Startseite deutlich übersichtlicher machen würde. Oder wenn man schon die Kurzmeldungen separat lassen will, dann wenigstens die Blog-Artikel integrieren...

    3. Resortaufteilung:
    das mit Szene und Boulevard mag stimmen. Aber es bietet sich dennoch genug Potential: z.B. statt DVD ein Resort Film, wo dann Kino und DVD kombiniert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#61 HinnerkAnonym
  • 21.04.2013, 11:41h
  • Antwort auf #56 von queer_norbert
  • Bezüglich der Aufteilung in reguläre Artikel, Blog-Artikel und Kurzmeldungen muss ich mich Nico anschließen:

    Ich finde das ziemlich unübersichtlich und wenig nachvollziehbar. Wenn man sich mal erfolgreiche Nachrichten-Sites wie spiegel.de, zeit.de oder tagesschau.de ansieht, so machen die alle sowas nicht. Da gibt es auch kürzere und längere Artikel, die aber alle einträchtig nebeneinander stehen. Wenn man Angst hat, dass "kleinere" Themen zu schnell untergehen, muss man eben die Anzahl der "Featured Stories" oben auf der Startseite erhöhen.

    Wieso gehört z.B. die Eheöffnung in Uruguay zu den normalen Artikeln, in Rio aber zu den Kurzmeldungen?

    Aber selbst wenn man die Kurzmeldungen schon behalten will, sollte man zumindest die Blog-Artikel im Rest integrieren. Denn selbst mit der Erklärung von Norbert verstehe ich immer noch nicht, wann ein Artikel in den Blog kommt und wann es ein regulärer Artikel ist. Und wenn mann es selbst nach Erklärung nicht schnallt, wie soll man das dann erst ohne Erklärung verstehen. Auch wenn der Blog eher für "bunte" Themen ist, so gibt es dafür auch die Resorts Boulevard, Szene und Kultur. Und manchmal steht im Blog auch etwas knallhart politisches...

    Noch was zu den Kurzkommentaren:
    ich sehe da erst mal keinen Vorteil, sondern nur den Nachteil beschränkter Zeichenzahl.
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#62 eMANcipation*Anonym
  • 25.04.2013, 09:25h
  • Ich war gerade bei McDonalds und habe da den Hotspot genutzt (von der Telekom). Tja und siehe da, ich wollte die Website von Queer.de aufrufen: Die "jugendgefährdete" Seite war gesperrt. Komisch, wenn ich zu Hause auf Queer.de gehe, dann wirbt sogar die Dt. Telekom auf Eurer Seite. Irgendwie finde ich das ziemlich sagen wir komisch.
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#63 RobinAnonym
#64 eMANcipation*Anonym
#65 VorschlagAnonym
  • 29.04.2013, 15:30h
  • Ich fände es toll, wenn die Darstellung der Voting-Ergebnisse ohne Flash oder andere Plug-ins funktionieren würde...
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#66 EikeAnonym
  • 04.05.2013, 14:58h
  • Antwort auf #65 von Vorschlag
  • Da kann ich mich nur anschließen:
    die ganze Site sollte auf HTML 5 / CSS / JavaScript umgestellt werden, so dass alles ohne Flash, Java und andere Plug-ins funktioniert.

    Da solche Plugins zur Hauptsache mit ständig neuen Sicherheitslecks glänzen, sind sie auf immer weniger Rechnern drauf bzw. sind deaktiviert. Das zu ändern ist lästig und sicherheitskritisch. Auf vielen Rechnern (Uni, Arbeit, Internetcafe, etc.) ist das nicht mal möglich bzw. nicht erlaubt. Und auf Handys und Tablets gibt es die meisten Plugins nicht mal.

    Deshalb bitte die Seite komplett nur mit Standardtechniken wie HTML 5 / CSS / SVG / JavaScript realisieren.
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#67 MarcAnonym
  • 14.05.2013, 02:47h
  • Antwort auf #56 von queer_norbert
  • Nutzt es euch finanziell wenn man für eure Seite den Adblocker ausschaltet?
    Queer.de ist eine der wenigen Ausnahmen für die ich das tun würde.
    Queere Newsportale im Web sind rar und die gehören unterstützt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
  • Anm. d. Red.: Ja, natürlich! Dem aktuellen Aufruf von Spiegel Online und Co., die Adblocker auszuschalten, schließen wir uns an. Bannerwerbung ist unsere Haupteinnahmequelle - und wir verzichten von vornherin auf besonders nervige Formate.
#68 TimonAnonym
  • 15.05.2013, 08:47h
  • Antwort auf #65 von Vorschlag
  • Da kann ich mich nur anschließen: auf vielen Rechnern ist Flash (z.B. aus Sicherheitsgründen) deaktiviert oder gar nicht installiert. Und auf fremden Rechnern (Schule, Uni, Arbeitsplatz, Internetcafe, Freunde, etc.) kann/darf man das auch gar nicht ändern.

    Und auf vielen Handys und Tablets ist Flash gar nicht verfügbar, selbst wenn man es wollte.

    Für die Videos mag es noch keine wirklich etablierte Alternative geben, aber die Darstellung der Voting-Ergebnisse ist exakt so wie bisher realisiert, auch mit HTML, CSS, SVG und JavaScript möglich.

    Die Darstellung der Voting-Ergebnisse sollte auf jeden Fall ohne Flash funktionieren...
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#69 RobinAnonym
  • 15.05.2013, 12:23h
  • Ich habe jetzt auch den AdBlocker auf queer.de deaktiviert. Das mache ich echt nur für queer.de.

    Aber sobald ich nervige Werbung erlebe, die Popups öffnet, Inhalte überlagert, ungefragt Ton wiedergibt, die so aufwendig und schlecht programmiert ist, dass sie den Prozessor belastet und den Akku leersaugt, o.ä. ist der ganz schnell wieder eingeschaltet. Und dann für immer...
  • Antworten » | Direktlink »
#70 WerbeblockerAnonym
  • 17.05.2013, 16:58h
  • Ich würde wirklich gerne den Adblocker für eure Webseite ausschalten, aber leider ist eure Webseite dafür (mit-)verantwortlich, dass ich ihn aktiviert habe:

    Werbung, die den Hintergrund ersetzt sorgt leider dafür, dass ich beim Fensterwechsel auf die Werbung klicke. Das ist so nervig geworden, dass ich den Adblocker installiert habe.

    Tut mir leid.

    Ändert was. ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#71 Tobi CologneAnonym
  • 18.05.2013, 13:19h
  • Ich finde es echt ätzend, dass beim Bild des Tages nur "Kurzkommentare" zulässig sind. Manche Kommentare mögen zu lang sein, aber diese Begrenzung ist nun wirklich zu kurz.

    Und in der Mobilversion gibt es die Kommentare nicht mal.
  • Antworten » | Direktlink »
#72 FlorianAnonym
  • 19.05.2013, 12:15h
  • Das hatte schonmal jemand geschrieben, aber ich würde mir auch wünschen, dass bei den Kommentaren auch wieder Namen mit 3 Zeichen zulässig sind.

    Namen wie Flo, Ben, Jan, Tim, Max, Pia, etc. etc. etc.
  • Antworten » | Direktlink »
#73 FinnAnonym
  • 19.05.2013, 13:48h
  • Antwort auf #72 von Florian
  • "Das hatte schonmal jemand geschrieben, aber ich würde mir auch wünschen, dass bei den Kommentaren auch wieder Namen mit 3 Zeichen zulässig sind.

    Namen wie Flo, Ben, Jan, Tim, Max, Pia, etc. etc. etc."

    Oder auch Ole, Ria, Rut, Ivo, Ana, Tom, etc.

    Und noch ein Wunsch bzgl. der Namen:
    manche Namen sind reserviert, aber die sind einem hier dennoch schon lange nicht mehr begegnet. Es gibt ja so Leute, die sich mal ad hoc registrieren und dann doch nie mehr wiederkommen.

    Deswegen fände ich es super, wenn reservierte Namen, wo sich eine bestimmte Zeit (z.B. 1 Jahr) niemand mehr eingeloggt hat, automatisch wieder freigegeben würden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#74 ElliotAnonym
  • 24.05.2013, 21:01h
  • Dass queer.de ganz ohne Plugins wie Flash, Java, etc. auskommt, ist auf jeden Fall ein Ziel, das angegangen werden sollte.

    Auch längere Kommentare beim Bild des Tages unterstütze ich. Wieso überhaupt unterschiedliche Kommentar-Systeme?

    Und Usernamen mit 3 Buchstaben unterstütze ich ebenso wie das Löschen von inaktiven Accounts und Freigabe dieser nicht mehr genutzten Namen (z.B. nach 1 Jahr).
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#75 AchjaAnonym
  • 27.05.2013, 12:07h
  • Auf der mobilen Seite erscheint, wenn auch selten, Werbung die sich aufpopt und die ganze Seite überlagert. Man muss dann zum Kreuz zum wegklicken wieder nach oben scrollen.

    Ich verstehe das es ohne Werbung nicht geht und gegen feststehende Werbebanner ist nichts auszusetzen, aber Werbung die aufpopt und den Lesebeginn erschwert weil man erstmal mit wegklicken beschäftigt ist, nervt.
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#76 PascalAnonym
  • 29.05.2013, 22:04h
  • Antwort auf #75 von Achja
  • Genau solche nervenden Werbungen, die auf einmal Lärm machen, die Inhalte überlagern, etc. sind der Grund, warum die Online-Werbung sich selbst in Verruf bringt.

    Manche Medien, die zum Abschalten von Adblockern auffordern, verzichten auf solche Werbeformen. Wenn queer.de das nicht macht, ist das quasi eine indirekte Aufforderung, auf queer.de Werbeblocker einzusetzen.
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#77 AlexAnonym
  • 30.05.2013, 10:22h
  • Wenn queer.de Spenden haben will, sollte man aber auch eine umfassende Berichterstattung erwarten.

    Aber was wurde über den gestrigen historischen Tag berichtet, wo es die erste schwule Hochzeit in Frankreich gab? NICHTS!!

    Den ganzen Tag waren alle (Hetero-) Nachrichtenseiten voll davon, alle Fernseh- und Radionachrichten haben ausführlich berichtet, alle Zeitungen und Zeitschriften berichten darüber.

    Und ausgerechnet die GLBT-Nachrichtenseite queer.de berichtet gar nichts darüber.

    Oder ist man der Meinung, wenn alle darüber berichten, bräuchte queer.de ja nicht mehr zu berichten?! Das fände ich fatal, wenn ein schwules Portal keine schwule Meldungen mehr bringt, weil auch schon anderswo darüber berichtet wurde...

    Zumindest einen kurzen Bericht mit 2-3 Fotos von der Trauung und vielleicht ein Video (gibt es ja zur Genüge im Netz) wäre schon schön gewesen.

    Wenn man nicht über alle relevanten schwulen Themen informiert wird, sinkt natürlich auch die Spendenbereitschaft für queer.de...
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#78 sanscapote
  • 04.06.2013, 14:19h
  • Hallo nach Deutschland !
    Auch da ist wichtig !
    Vincent Autin und Bruno Boileau bedanken sich bei allen, die aufmerksam ihre erste Eheschliessung in Montpellier (Languedoc-Roussillon) gewuerdigt haben:

    "Nous avons reçu plusieurs milliers de messages ici et ailleurs ! Énorme merci ! Nous répondrons à tout le monde mais cela risque de nous prendre un peu de temps.... en tout cas, merci infiniment pour tous ces messages touchants !"
    ""Wir haben viele Tausend Nachrichten von hier und von anderswo erhalten ! Enormen Dank ! Wir werden jede/r/m antworten, wenn es auch ein wenig Zeit kostet....in jedem Fall, unendlichen Dan allen fuer eure beruehrenden Mitteilungen !""
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