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Einzelkommentar zu:
Das "Soli-Abo": 5 Euro im Monat für queer.de


#17 Tobi CologneAnonym
  • 29.03.2013, 10:55h
  • Antwort auf #6 von chris
  • Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen.

    Ich weiß zwar auch, wie wichtig Werbung für viele Onlineangebote ist und dass man ohne sie dann entweder zahlen muss oder schwächere bzw. gar keine Angebote mehr hat. (oder nur ehrenamtliche)

    ABER:
    die Internet-Werbewirtschaft macht halt vieles selber kaputt. Das sind nicht die User schuld, sondern die Werbewirtschaft selbst.

    Da muss man zwischen genau den beiden Dingen unterscheiden, die die anderen auch schon erwähnt haben:

    a) Werbung: Ja --- User ausspionieren: NEIN

    Es geht niemanden etwas an, auf welchen Seiten ich sonst noch so surfe. Zielgerichtet werben kann man, weil jede Website ihre Zielgruppe hat (ähnlich wie bei Zeitschriften) und sogar unterseiten-spezifisch: wer hier auf queer.de in der Rubrik Film surft will vielleicht Werbung für DVDs mit schwulen Spielfilmen sehen. Wer in der Rubrik Erotik surft, will vielleicht Werbung für Gleitgel, Toys oder erotische Unterwäsche sehen. Etc.

    Aber ich will nicht als Nutzer ausspioniert werden.

    Dein Kommentar zeigt ja, dass die Werbewirtschaft den gläsernen Surfer schon als so selbstverständlich ansieht, dass das gar nicht mehr kritisch hinterfragt wird.

    Man kann nicht gegen Vorratsdatenspeicherung und staatliche Überwachung sein und dann Privatunternehmen wie der Werbewirtschaft genau das erlauben...

    Die Werbewirtschaft provoziert mit ihrem Überwachungswahn ja geradezu, dass die User Gegenmaßnahmen ergreifen.

    b) Nervige Werbung

    Das betrifft ja nicht nur die erwähnte Werbung, die über die Seite "wandert" oder Werbung mit Ton. Sondern auch Werbung, die zwar statisch ist, aber Inhalte verdeckt, bis man wie wegklickt.

    Oder auch Werbung, die aufwendiger als die Seite selbst ist und dank zahlreicher Skripte, Flash, großer Grafiken, etc. die Ladezeit der Seite massiv verlängert.

    Fazit:
    bedes (nervige Werbung und Überwachung der Nutzer) führt dann dazu, dass Leute Werbeblocker einsetzen oder andere Maßnahmen ergreifen.

    Die Werbewirtschaft sägt sich mit ihrer Gier nach immer mehr Profit den Ast ab auf dem sie sitzen. Aber dann auch noch die Schuld der User in die Schuhe zu schieben, ist absurd. Nicht die User müssen sich der Werbewirtschaft anpassen, sondern die Werbewirtschaft den Usern.

    Bei den Inhalten der Werbung würde man ja auch keine Werbung produzieren, die nicht ankommt. Wieso macht ihr das dann bei der Technik?
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