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Kommentare zu:
Schöne nackte Jungs


#11 Seit 60 JahrenAnonym
#12 TheDadProfil
  • 03.04.2013, 17:51hHannover
  • Antwort auf #4 von auf fast Null
  • Je häufiger Du diesen Bild-Link postest um damit alle möglichen Veränderungen zu erklären, desto abersinniger wird er und es..

    Was soll das und wozu ständig unter einem anderem Nick ?
    Wen willst Du damit beeindrucken, oder gar beeinflußen ?

    Menschen verändern sich, Plätze verändern sich..
    Was sich früher in Klappen abspielen mußte, findet Heutzutage an anderen Orten statt..

    Außerdem KANN eine Befragung die schon 2006 falsch war, nicht immer noch richtig sein..
    Jedes Jahr bringt eine neue Erfahrungs-Generation hervor, die ganz anders empfindet, als die Befragten damals..

    Dazu kommen empirische Unsicherheiten und das Hauptproblem der Empirik :
    Befragt Mann die üblichen 1036 Probanden als Gruppe aus der Masse der Bildzeitungsleser, erhält Mann naturgegebenermaßen ein völlig anderes Bild, als würde Mann die gleiche Frage 1036 Lesern der HÜRRIYET stellen..

    Mehr als Zwei-Drittel aller "Neu-Anmeldungen" in den Profilen bei Gayromeo und Funky-Boys bezeichnen sich selbst als Bisexuell, die auf dem Weg sind gleichgeschlechtliche Erfahrungen zu machen..

    Da die veraltete Behauptung aufrecht erhalten zu wollen, diese Erfahrungen hätten bei den Jungen um 40 % abgenommen, während sie behauptetermaßen bei Mädchen um mehr als 60 % zugenommen hätte, ist mehr als abstrus und entbehrt jeglicher Substanz..

    Eine Besonderheit liegt hier auch in der Gruppe der befragten Eltern..

    Es ist schlichtweg zu bezweifeln das so viele Eltern überhaupt etwas über die gleichgeschlechtlichen Erfahrungen ihrer Kinder wissen, zumal die Befragten Jugendlichen zwischen 14 und 17 gewesen sind..

    Da wissen die meisten Eltern noch nicht einmal ob ihre eigenen Kinder überhaupt schon einmal Sex hatten..
    Von den vermuteten Abweichungen ganz zu schweigen..

    ""Zugleich wird schon Kindern so brutal wie nie via Massenmedien und virtueller Dauerbeobachtung geschlechtsrollenkonformes, zwangsheterosexuelles Verhalten eingehämmert""

    Das stimmt..
    Heteronormativität wird überall propagiert..

    Damit hat Du aber die Aussage Deines Bild-Linkes selbst überhaupt nicht verstanden..

    Der behauptet nämlich, die Auswirkungen wären nur bei Jungen sichtbar, während dieses Bombardement der Normen die Gruppe der Mädchen mehr als unbeeinduckt zurückläßt, und diese fröhlich immer freier lesbische Erfahrungen machen..

    DAS IST SCHWACHSINN !
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#13 Gaylord GayAnonym
#14 seb1983
  • 03.04.2013, 17:56h
  • Antwort auf #7 von Sebi
  • Wichtig ist dabei allerdings auch die absoluten und nicht nur die relativen Prozentzahlen anzugeben:

    s1.directupload.net/images/130403/v5rfo2yl.jpg

    Wir sehen also dass hier, praktischerweise, Ausreißerwerte herausgegriffen wurden.
    So lag der Wert bei Jungs 1980 und bei Mädchen 2005 ausgefallen hoch, was dann diesen dramatisch erscheinenden Anstieg und Abfall bewirkt. Relative Angaben können da sehr sehr nützlich sein bedeutungsschwangere Aussagen zu generieren wie man in der Statistik lernt.

    Sieht man sich die absoluten Zahlen an so hat sich in 25 Jahren nicht sonderlich viel getan. Bei vorhandenen Messfehlern sollte man mit Interpretationen bei solch geringen Abweichungen zurückhaltend sein.

    Bedauerlicherweise hat die BzgA diese eine Frage inzwischen gestrichen.
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#15 schwuler JungAnonym
  • 03.04.2013, 20:14h

  • Toll wie locker er damit umgeht.
    Mir wäre es peinlich wenn meine Eltern über mein Sexleben so detailliert lesen :-D

    Recht hat er übrigens...es ist unsichtbarer geworden.
    Auch bezeichnet man sich heute als bi und nicht als schwul...außer in der heterosexuellen Masse...bei denen bezeichnen sich fast alle Männer als hetero.
    Bi ist das neue schwul und hetero bleibt hetero oder wie?
    Komische Entwicklung, die nur die queere Szene aber nicht die Gesamtgesellschaft erreicht.
    Fortschrittlich ist das nicht.
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#16 SamiroAnonym
  • 03.04.2013, 20:34h
  • Das Internet hat das verändert. Klappen, Pornokinos und Parks gibt es nicht mehr so viele, weil sich die Leute virtuell verabreden, aber natürlich auch viel zu viel am Computer wichsen, um dann noch Lust auf nen Park oder ein Pornokino zu haben.
    Grundsätzlich ist aber eine Abnahme von Sexualität in der Sub-Öffentlichkeit ein gutes Zeichen, dass sie nicht mehr stark tabuisiert ist und in den Mainstream integriert wurde.

    Fehlt aber natürlich das edgy cruising-Gefühl.
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#17 Timm JohannesAnonym
  • 04.04.2013, 16:59h
  • "Viele Schwule wollen heiraten und Kinder bekommen. Was sie auch alle können sollen. Aber das darf nicht bedeuten, dass das Sprechen oder Nachdenken über schwule Sexualität unterbunden oder erschwert wird oder die Orte, an denen Sexualität abgebildet wird, geschlossen werden."

    --> Ein interessantes Interview und gefällt mir in den Aussagen.

    Ich finde es gut und richtig, wenn er formuliert "Was sie auch alle können sollen. "

    Genau das wollen nämlich sehr viele homosexuelle Menschen: einen Freund fürs Leben finden und mit ihm in bürgerlicher Idylle mit eigenem Haus/Eigentumswohnung, Hund/Katze oder/und Motorrad und Jahresurlaub durch das Leben ziehen.

    Ich halte diese Aussage für wichtig, das immer von einigen linken Autoren und Filmschaffenden aus der Szene so getan wird, als ob dieser Wunsch spießig sei oder nicht erfüllbar ist und es nie eine gleiche bürgerliche Idylle gibt. DAS aber ist gerade mittlerweile der Fall. Die heutige Generation schwuler Männer in Deutschland oder in den USA strebt in großen Teilen in die bürgerliche Idylle.

    *
    www.youtube.com/watch?v=SKfiYu807NA

    Für Alt-68er und die freieSexBewegung muss es schon irgendwie "hart" sein, dass Ihre nachfolgende Generation, die schwulen Menschen, die in den 1990er/2000er sozialisiert wurden, sehr massiv gerade die bürgerliche Idylle gewählt haben und dies als erstrebenswert ansehen.
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#20 NicoAnonym

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