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Kommentare zu:
Der "große Erfolg" der Saar-Piraten


#1 Carsten DobschatAnonym
  • 05.04.2013, 19:44h
  • Darf ich jetzt auch Haare spalten? Der Text, den ihr da zitiert und der Piratenfraktion Saarland unterschiebt ist nicht von der Piratenfraktion Saarland, sondern von Piratenwirken.de - die Piratenfraktion hat den Link zu dem Beitrag getwittert, was nun aber auch nicht unbedingt überraschend ist, die twittern immer wieder Links zu Beiträgen, in denen sie erwähnt werden

    Und natürlich wurde der Antrag durch das Plenum gebracht - im Gegensatz zu sonstigen Anträgen der Opposition, die praktisch immer im Plenum abgelehnt werden und eben nicht mal an den zuständigen Ausschuss verwiesen werden.

    Und im Antrag wird auch nicht gefordert "eine" Bundesratsinitiative zur steuerlichen Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften zu unterstützen sondern eben DIE Initiative - und alle weiteren folgenden Initiativen zur Gleichstellung. Auch ein kleiner Unterschied

    Mag sein, dass die Fraktion noch das eine oder andere lernen muss, aber ihr müsst mal lesen und korrektes Zitieren lernen oder ist das alles gar kein Missverständnis, sondern einfach nur armseliges Piraten-Bashing?
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#2 abhijayProfil
  • 05.04.2013, 21:07hMünchen
  • ich bekomme immer mehr den eindruck, dass es der queer.de redaktion weniger darum geht, die interessen der queeren menschen in deutschland zu vertreten, als vielmehr ganz simpel grünen wahlkampf zu betreiben.

    es gibt drei parteien in deutschland, die progressiv für queere rechte stehen: linke, grüne, piraten.

    und es gibt keinen grund, zwei davon zu bashen - lasst uns doch mal gemeinsam an einem strang ziehen.

    --- Eine "Kernforderung" der Piraten sei "Diskriminierungsfreiheit", tönt Jasmin Mauer. ---

    warum schreibt ihr solche polemischen sätze? es existiert eine junge oppositionspartei, deren kernforderung diskriminierungsfreiheit ist. warum setzt ihr das in anführungszeichen und entwertet es komplett mit dem verb "tönt"?
    ich persönlich empfinde das als schlechten journalismus und angriff auf alle politisch aktiven menschen.
    seid doch froh, wenn sich leute für politik interessieren, was neues versuchen, vielleicht auch mal stolpern - muss man innerhalb der queercommunity den politischen mitbewerbern gleich ein messer in den rücken hauen?

    piraten und linke sind nicht der politische gegner der queers! schwarz gelb ist das!
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#3 RobinAnonym
  • 05.04.2013, 21:56h
  • Jetzt stellt sich natürlich die Frage:
    haben die wirklich null Ahnung von parlamentarischen Vorgängen oder wollten die einfach nur die alte FDP-Strategie der Wählerverarsche fahren und hoffen, der ein oder andere könne darauf reinfallen?
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#5 FennekAnonym
#6 Tom1985Profil
  • 05.04.2013, 23:49hBerlin
  • Liebe Queer.de-Redaktion,

    Ich möchte daran erinnern, dass wir immernoch von einer homophoben Regierung diskriminiert werden und uns viele Menschen in diesem Land für verabscheuungswürdig halten.

    In diesem Zusammenhang ist es mir unverständlich, dass ihr anstatt über wichtigere Themen zu berichten, immer wieder meint, auf sehr polemische Weise eine Partei zu bashen, die sicherlich ihre Anfängerfehler macht, von ihrer Grundeinstellung her aber bzgl. queeren Themen zu den Tolerantesten in Deutschland zählt (Siehe
    wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Famil
    ienpolitik).


    Bitte überlegt euch einmal, was ihr mit solchen Artikeln erreicht. Es gibt Leute, die können mit den etablierten Parteien, wie SPD, Grünen und Linken aus verschiedenen Gründen nichts anfangen (ich zähle mich dazu) und sind auf der Suche nach Alternativen.

    Mir ist allemal eine Partei lieber, die vieles erst lernen muss, die aber ohne Frage engagiert ist und die trotz Fehlern etwas bewegen möchte, anstatt aus lautem Machthunger über Leichen zu gehen.

    Macht euch bevor ihr hier sowas verzapft bitte erstmal darüber schlau, wie viel Herzblut & Arbeitskraft die Piratenfraktionen in den Landtagen wirklich investieren, um in diversen Themen etwas zu erreichen. Als Beispiel will ich mal den Piratenantrag zur Aufhebung der Optionspflicht in NRW erwähnen - auch, wenn es kein Queer-Thema ist.

    Als Recherchequelle bzgl. piratiger Landespolitik, sollten in Zukunft diese Webseiten die erste Anlaufstelle sein:

    www.piratenfraktion-nrw.de/

    piratenfraktion-saarland.de/

    www.piratenfraktion-berlin.de/

    fraktion.piratenpartei-sh.de/

    Hättet Ihr die Seite der Saar-Piraten richtig gelesen, hättet Ihr festgestellt, dass dort seit dem 20. März direkt im Header steht:
    "Ein wichtiger Schritt ist getan
    Antrag der Piratenfraktion in den Ausschuss überwiesen".

    So bleibt mir nur noch zu sagen:
    Wer erwartet, dass seine Berichterstattung ernst genommen wird, sollte zumindest die einfachsten journalistischen Regeln beherrschen und auf der Höhe moderner Recherchewerkzeuge sein!

    Was wird passieren, wenn Medien wie Ihr viele potenzielle Piratenwähler zu Nichtwählern macht:
    Richtig, die Piraten kommen nicht in den Bundestag und die homophoben Parteien CDU & FDP werden uns weiter demütigen können.

    Vielen Dank für Euren Beitrag dazu, liebes Queer.de-Team.

    Es grüßt der zukünftige Ex-Leser,
    Tom
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#7 Ex-Grünen-WählerAnonym
  • 06.04.2013, 00:10h
  • Der Nachtrag hat mich beruhigt: Wenn diese etwas seltsamen jungen Leute, die noch viel lernen müssen (vor allem über Realpolitik), noch einem Antrag der Hartz IV-Bundeswehr in die ganze Welt-Datenschnüffelei-Strompreisexplosions-aber immerhin dürfen Schwule heiraten (oder sowas ähnliches)-Partei zugestimmt haben, dann ist ja wieder alles gut!
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#8 Carsten DobschatAnonym
#9 KMBonnProfil
  • 06.04.2013, 10:09hBonn
  • Was als interessante Alternative zu den etablierten Parteien begann - auch ich habe eine Zeitlang mit den Piraten geliebäugelt - ist dabei, im Nirvana der Perteiengeschichte(n) zu verschwinden. Und dagegen ist auch nichts zu sagen.
    Einzelne Piraten mögen wie z.B. in Berlin in einem der Untersuchungsausschüsse gute Arbeit leisten, aber das reicht nicht, um eine Partei bundesweit mit Leben zu füllen und ihr Gewicht zu geben.
    Es war ein Versuch und der ist gescheitert.
    Und was den Antrag zum Bienensterben betrifft, den die Saar-Piraten als weiteren Beleg ihrer Arbeit erwähnen, kann ich als Bioland-Berufsimker nur sagen, dass man auch einen Eintrag einbringen kann, der da sagt, dass Wasser nass ist. Dafür braucht es keine weitere Partei.
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#10 stromboliProfil
  • 06.04.2013, 10:13hberlin
  • Antwort auf #6 von Tom1985
  • ich find es ist keine" heiße luft", wenn gleichstellung nicht mehr nur im zusammenhang von ehegleichstellung verstanden wird, sondern gleichstellung fordern bedeutet, ein neues konstrukt zu fordern, dass alle an partnerschaft interessierte unter ein dach bringt!

    Sich vom "mainstream" grün-fdp-spd ideologischer scheinabgrenzung hin zur cdu-talibanpartei ,distanzieren zu wollen, indem man bewusst diese "klausel" einer auf einschränkung ausgerichteten regelung, bis hin zu einer alle einschließenden, gültigen klärung aussen vor lässt, ist für mich eher ein beweis politischer weitsicht, denn ein beweis parlamentarischer unkenntnis.
    Und selbst wenn..
    hinter dem begriff "Diskriminierungsfreiheit" steht ein tatsächlich immer noch einzufordernder teil eines minderheitenschutzes, der im GG dringendst verankert werden muss! Wenn hier nicht grundsätzlich mehrheitsvotum gegen minderheitenvotum, zugunsten eines diewürde des anderen unantastbaren grundsatz ersetzt wird, bleibt jede gelichheitsbewegung in ihren ansätzen stecken. Ohne eine solche grundlage wird jedes kommende gesetz brüchige makulatur bleiben, die bei jeweils wechselnden mehrheitsverhältnissen sich in wohlgefallen auflöst. Und wie ich befürchte, zu unserem nachteil!

    Adption muss frei zugänglich sein nach kriterien, die schutz und wohl des kindes garantieren.. hierzu gibt es verbesserungswürdige gesetze-verordnungen.
    Was weiterhin nicht geregelt, ist wer nun adpotieren darf, und unter welchen gesichtspunkten.
    Da muss eine komplett neue version her, die aber gleichzeitig auch das vorrangmodel "ehe" ablöst und zeitgemäß für andere gemeinschaftsformen öffnet!
    Das muss /sollte unsere anstrengung hier zum thema ausmachen, statt kleinlich für uns eine schwule sonderreglung in der ehe-sonderreglung zu fordern.
    Ehe ist eine sonderreglung, und kein gleiche rechte für alle einräumendes lebenskonstrukt!

    da meinen vorrednern @ Dobschat,@abhijay,Tom1985 zustimmend..
    queer.de macht es sich mit kleinlichen wortspielereien leicht, über die untiefen unserer realpolitiker hier hinweg zu gehen, indem sie vermeintlich oder bestehendes unvermögen bei neuparlamentariern öffentlichen gelächter aussetzt..
    aber an inhaltsschärfe hat sich hier queer.de auch nicht mit ruhm bekleckert!
    schade!
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.04.2013, 10:43h
  • Die Piraten sind im Umfragetief und versuchen mit dem Thema Homorechte, was sehr löblich ist, das Ruder wieder herumzureißen.
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#12 wutpilgerAnonym
#13 sozialprognoseAnonym
#14 ersoyAnonym
  • 06.04.2013, 11:40h
  • Antwort auf #6 von Tom1985
  • Es gibt sicher schlimmere Parteien als die Piraten. Das stimmt.

    Aber das heißt ja nicht, dass man über weniger schlimme Sachen nicht auch berichten sollte. Ist ja hier nicht die Bild-Zeitung, wo nur das Spektakulärste berichtet wird.

    Zum Vorwurf des Bashing:
    Wenn die Piraten nun mal (egal ob aus Dummheit oder absichtlich) Lügen verbreiten, kann queer.de ja nicht das Gegenteil behaupten. Das ist kein Bashing, sondern Darstellung der Fakten. Welche Fakten eine Partei liefert, kann queer.de ja nichts für.

    Und auch wenn die Piraten viele bessere Positionen haben als Union und FDP so haben sie doch bei den Wahlprüfsteinen des LSVD schlechter als Grüne und Linke abgeschnitten.

    Z.B. lehnen sie (wie auch im Artikel geschrieben) die Eheöffnung ab. Man kann ja wirklich die Ehe antiquiert finden und für sich selbst ablehnen, aber solange es sie nun mal gibt, ist es diskriminierend, sie Schwulen und Lesben zu verwehren. Ich will auch nicht heiraten, aber es stört mich, dass ich es nicht mal könnte, wenn ich wollte. Und manche wollen es halt wirklich.
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#15 ersoyAnonym
  • 06.04.2013, 11:47h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • "indem sie vermeintlich oder bestehendes unvermögen bei neuparlamentariern öffentlichen gelächter aussetzt.."

    Also wenn mir eine Partei sagt, dass die Gleichstellung angenommen wurde und in Wirklichkeit wurde nur die Behandlung des Themas angenommen, dann frage ich mich schon, ob eine Partei, die diesen Unterschied nicht kapiert, fähig ist, die Politik eines Landes zu bestimmen.

    Unter Garantie:
    hätte eine andere Partei so einen Bullshit verzapft, hätte sich jeder hier von dieser Partei verarscht gefühlt. Aber bei den Piraten soll man so viel geballte Unfähigkeit (ist ja nicht das erste mal) plötzlich akzeptieren.

    Wie gesagt: es muss keiner Ahnung von Politik und parlamentarischen Prozessen haben. Aber dann sollen diese Leute auch nicht unser Geschick mitbestimmen. Oder wenigstens mal nicht so schnell den Mund aufreißen, wenn sie wissen, dass sie eigentlich null Ahnung haben.
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#16 FrakuAnonym
  • 06.04.2013, 12:33h
  • Antwort auf #2 von abhijay

  • Wie sollen wir denn alle 3 Parteien gut finden nur weil sich alle 3 für queere Belange einsetzen, wenn sie sonst politisch oft nicht übereinstimmen und vor allem wenn die sich selber untereinander uneins sind und streiten?

    Wie soll der Wähler mit allen 3 Parteien sympathisieren, wenn die untereinander nicht mal sympathisieren?
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#17 FritzLetschAnonym
  • 06.04.2013, 14:32h
  • Ich weiß noch gut, wie in der Stadt München in den 80er Jahren über mehr als 3 Jahre die Anwesenheit der Grünen (mit erstem schwulen Stadtrat) von der Presse vollkommen totgeschwiegen wurde.

    Erst, als Franz J! Strauß den Beamten verboten hatte, mit den (späteren) Grünen im Landtag zu reden, begann die Auflösung der Glaswand.

    Den Piraten jetzt die nicht-Beherrschung der parlamentarischen Begriffe, Finten und Schritte vorzuwerfen, ist dümmlicher, als sich zu freunen und sie beim Lernen zu unterstützen.

    Ihr könnt natürlich auch für die alten Parteien arbeiten ...
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#18 Carsten DobschatAnonym
  • 06.04.2013, 15:59h
  • Antwort auf #14 von ersoy
  • Sich darüber beschweren, die Piraten würden lügen und im gleichen Kommentar schon mal gleich eine fette Lüge verbreiten. Und das soll dann kein Bashing sein?

    Nein, die Piraten lehnen die Öffnung der Ehe nicht ab - es war in diesem speziellen Antrag nicht drin, warum auch? Einen entsprechenden Antrag hatten die Grünen eingebracht (dem die Piraten übrigens zugestimmt haben), warum also einen zweiten Antrag einbringen, der die gleiche Forderung enthält und genauso von der Koalition abgeschmettert worden wäre? Da war es doch wohl sinnvoller einen Antrag einzubringen, der die Gleichstellung fordert ohne sich am Institut Ehe aufzuhalten

    Mir persönlich erscheint es sinnvoller möglicherweise erfolgreich die Gleichstellung der eigetragenen Lebenspartnerschaften zu fordern, statt einen zweiten Antrag für die Öffnung der Ehe einzubringen, der garantiert auch abgelehnt worden wäre. Oder geht es gar nicht um die Gleichstellung in allen Bereichen, sondern alleine um die Symbolik? Muss es unbedingt Ehe heissen, wenn eingetragene Lebenspartnerschaften ohne Unterschied die gleichen Rechte und Pflichten mit sich bringen? Wenn das erst einmal erreicht wäre (was sogar mit vielen Konservativen machbar wäre), dann könnte man später immer noch die berechtigte Frage stellen, warum es zwei Konstrukte geben muss, die sich bis auf den Namen nicht unterscheiden aber wichtig ist doch erst einmal das Erreichen gleicher Rechte - oder geht es doch nur um Symbolpolitik?
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#19 dem lebenshochAnonym
#20 MarekAnonym
#21 SebiAnonym
  • 06.04.2013, 17:00h
  • Ich bin froh für jede Partei, die auf unserer Seite steht. Und jede Partei, die ein wenig frischen Wind in die Politik bringt.

    Aber nur neu zu sein, reicht nicht. Wenn die Piraten ständig nur ihr Mantra "Tranparenz" wiederholen, ist das auch nicht besser als wenn die FDP immer nur "Das wird der Markt regeln" wiederholt.

    Ich habe schon viel homophobes aus Reihen der Piratenpartei gehört. Aber selbst wenn das nicht wäre, erwarte ich schon von Leuten, die ein Land gestalten wollen, dass sie sich auch mal ein wenig in manche Dinge einarbeiten. Und nicht einfach mal vorschnell Sachen verkünden, die jeder Grundlage entbehren.

    Wer sich ständig so inkompetent und ahnungslos darstellt, wie die Piraten, darf sich nicht wundern, wenn die Leute da nicht gerade Vertrauen entwickeln - egal wie homofreundlich die Piraten sind oder auch nicht.
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#22 Carsten DobschatAnonym
  • 06.04.2013, 23:46h
  • Antwort auf #20 von Marek
  • Warum? Es geht hier um die Piraten im Landtag im Saarland und diese haben - was ja sogar der Autor des auf falsch zugeordneten und falsch zitierten Aussagen basierenden Bashings zugeben musste - dem Antrag der Grünen zugestimmt, der was noch mal forderte? Ach ja, Öffnung der Ehe. Aber klar, die sind dagegen, deswegen haben sie ja dafür gestimmt.

    Ist es nicht ein bisschen blöd, wenn die Realität nicht zum eigenen Weltbild passen mag? Aber man kann die Realität auch prima ignorieren, schließlich ist das ein noch relativ freies Land in dem jeder das Recht auf seine eigene, ganz persönliche Realitätsverweigerung hat
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#23 ZeitgeistAnonym
  • 07.04.2013, 15:57h
  • Ja, die Piraten-Nummer ist wohl ziemlich durch. Schade eigentlich. Eine linksliberale bzw. sozialliberale Partei hätte unserem Parteiensystem sehr gut getan. Ich war da am Anfang sehr hoffnungsfroh und voller Sympathien. Endlich wieder eine Partei, die für Freiheit steht, für Menschen- und Bürgerrechte. In der FDP ist das ja nur noch Folklore bzw. Nostalgie und die Grünen sind dem Verbotswahn erlegen und ziemlich konservativ geworden. Auf eine elitäre Akademiker-Partei, die den Bürgerinnen und Bürgern bis in die privatesten Dinge vorschreiben will, wie sie zu leben haben, hab ich schon gar keinen Bock. Ihre ökologisch korrekten Dinkelkekse kann Frau Künast selbst fressen.

    Aber irgendwie haben die Piraten sich ja selbst demontiert. Mal gucken, ob die bis zur Bundestagswahl das Ruder wieder herumreißen können. In einem halben Jahr kann sich an Stimmungen viel ändern. Und eine linksliberale Kraft stünde uns gut zu Gesicht.
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#24 ArminAnonym
  • 08.04.2013, 00:56h
  • Heiraten und Kinder adoptieren ist doch schließlich alles, was einem schwulen Mann zur Gleichstellung fehlt. Dafür vertreten uns immernoch die Grünen am besten. Mal ehrlich: Wer will denn tatsächlich eine staatliche Unterstützung von Beziehungskonstrukte mit mehr als 2 Personen, wie die Piraten es fordern - oder eine Vereinfachung der Vornamensänderung.
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#25 SchepperleAnonym
#26 VolkerAnonym
#27 XDASAnonym
  • 11.04.2013, 20:46h
  • Antwort auf #26 von Volker
  • Nicht nur der jungen Piraten. Auch bei den anderen Piraten gibt es genug Leute, die für rechte Publikationen schreiben oder bei ultrarechten Organisationen Reden halten.

    Jetzt können die rechten Piraten gerne rote Punkte verteilen, weil in deren Weltbild nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein soll.

    Aber Fakten sind nun mal Fakten, auch wenn man dafür hier rote Punkte bekommt. Und glücklicherweise berichten genug Medien darüber.
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